Zeitpunkt der Erstattung von Geldern an FTI-Kunden ungewiss
Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) kann noch keinen Termin nennen, wann die ersten Gelder an Kunden abgesagter FTI-Reisen ausgezahlt werden. "Wir äußern uns nicht zum Zeithorizont", teilt der DRSF dem Handelsblatt mit.
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Denn erst, wenn FTI die Reisedaten übermittelt habe, könne der Fonds mit der Vorbereitung des Erstattungsprozesses beginnen. Die Bereitstellung der Daten zu rund 175.000 abgesagten Pauschalreisen dürfte jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Auf der vom Reisesicherungsfonds zur Insolvenz der FTI Group eingerichteten Webseite zeigt eine Grafik, welche Schritte bei Insolvenz eines Veranstalters bis zur Rückzahlung von Kundengeldern zu gehen sind.
Keine Aussage zum Zeithorizont
Zunächst stellt der DRSF demnach die Einstandspflicht fest, dann folgt die Unterstützung in den Reisegebieten. Im Anschluss wird der Erstattungsprozess vorbereitet, in Folge beginnt der Erstattungsprozess. Und der finale Punkt lautet, der DRSF zahlt Erstattungen aus. "Wir äußern uns nicht zum Zeithorizont", teilt der DRSF dem Handelsblatt mit.
Die gute Nachricht für ungeduldige FTI-Kunden ist laut Reisesicherungsfonds, dass die direkte Hilfe in den Reisegebieten allmählich aus dem Fokus rücke. Nun habe natürlich die Vorbereitung des Erstattungsprozesses höchste Priorität, so der DRSF weiter.
FTI-Statement im Wortlaut
In den FAQ auf der Webseite der FTI Group zur Insolvenz, wird auch die Frage nach dem Zeitpunkt der Erstattung behandelt. Dort heißt es im Wortlaut: "Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir noch keine genauen Angaben zur Dauer des Erstattungsprozesses machen können. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) arbeitet eng mit der FTI Touristik GmbH, Big Xtra Touristik GmbH, dem vorläufigen Insolvenzverwalter und weiteren Parteien zusammen, um die Rückerstattung abgesicherter Ansprüche vorzubereiten."
Sabine Schreiber-Berger