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18. August 2018 – 21:06

In Singapur und Malaysia ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ausgebrochen. Im Kongo wurden wieder 25 Fälle von Ebola registriert und in China ist eine Frau an der Vogelgrippe erkrankt. Aktuelle medizinische Hinweise von den Experten des Sicherheitsdienstleisters International SOS im Überblick:   

China: In der Stadt Shenzhen, Provinz Guangdong, ist eine Frau an der Vogelgrippe erkrankt. Diese wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Die Krankheitsverläufe sind in der Regel harmlos. Dennoch sollte man auf sorgfältige Hygiene achten und sich von Vögeln, insbesondere auf Geflügelmärkten, fernhalten.

Kongo: Ausbruch von Ebola. In den Provinzen Mangina, Mabalako und Nord Kivu sind mehr als 25 Personen an einem Fieber erkrankt, dessen Ursache zunächst nicht identifiziert werden konnte, die nun aber als Ebola-Fälle angesehen werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist involviert und unterstützt die lokalen Behörden. Reisen in diese Gebiete sollten sehr gut vorbereitet werden.

Malaysia: Im ganzen Land ist die Zahl der registrierten Erkrankten an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Diese Viruserkrankung wird von Mensch zu Mensch übertragen und tritt vor allem bei Kindern auf. Sorgfältige Hygienemaßnahmen sind ein wirksamer Schutz. Erwachsene mit schwachem Immunsystem sind ebenfalls gefährdet.    

Singapur: Die Zahl der Fälle von Hand-Fuß-Mund-Krankheit liegt weit über dem Jahr 2017. Die Krankheit äußert sich in Fieber und Ausschlägen im Mund, an Händen und Füßen. Die durchschnittliche Inkubationszeit beträgt zwischen drei Tagen und zwei Wochen.

Somalia: Erkrankungen an Kinderlähmung (Polio) wurden in Mogadishu sowie in der Hiran- und Shabeellaha-Dhexe-Region registriert. Der Ausbruch unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Polio-Impfung.

17. August 2018 – 17:48
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Menschen im Rollstuhl bekommen oft ein "Geht nicht" zu hören. Nicht so bei Runa Reisen. Der Spezialveranstalter hat sich auf Reisen für Menschen mit Handicap spezialisiert. Und macht fast alles möglich. Ob auf den Machu Picchu oder in die Wüste von Namibia, ob Strandurlaub in Spanien, eine Kreuzfahrt in Norwegen oder gar eine betreute Transatlantikpassage auf der Queen Mary 2: "Wir haben alle unsere Ziele selbst ausprobiert und wissen, dass hier Rollstuhlfahrer willkommen und gut aufgehoben sind", versichert Falk Olias, Reservierungsleiter und Geschäftsführer von Runa Reisen. "Wichtig für den Reisenden ist, zu wissen 'Was kann ich?' und 'Was will ich?'", betont Olias.

Fokus auf individuelle Bedürfnisse

Das seien auch die entscheidenden Fragen, die ein Reisebüromitarbeiter Reisenden mit Handicap stellen sollten. "Und natürlich die Fragen, welche speziellen Bedürfnisse es gibt, wie selbstständig er ist und, nicht zu vergessen, was für einen Rollstuhl er hat", ergänzt Olias. Dann könne man als Spezial-Reiseveranstalter besser einschätzen, welche Art von Urlaub für die Person überhaupt in Frage komme.

Runa Reisen hat mehr als 5.000 Agenturverträge, ganz genau weiß Olias das noch nicht, da er das Agenturgeschäft bei Runa Reisen erst übernommen hat. Es gebe Kooperationen mit den DER Reisebüros, in Österreich habe man alle Ketten unter Vertrag, in Luxemburg zwei große Ketten.

Alle Ziele selbst ausprobiert

Seit 2006 führt der Anbieter aus dem westfälischen Steinhagen Individualreisen durch für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, die mehr oder weniger auf den Rollstuhl angewiesen sind. Mittlerweile buchen jährlich etwa 4.000 Urlauber bei Runa-Reisen. Mit einem elfköpfigen Team ist man nach eigener Aussage Marktführer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Im Portfolio finden sich beeindruckende 200 Destinationen, auf 30 Länder verteilt. Auf der Webseite lassen sich die Reisen nach Kategorien zusammenstellen: Ob allein oder mit Familie, Pauschal-, Städte- oder Schiffsreise sowie nach Interessen: Ist zum Beispiel ambulante Pflege gewünscht, ein Pool-Lifter oder ein Sandrollstuhl?

Die Spezialisten kümmern sich um den reibungslosen Urlaubsablauf, von der Anreise über die notwendige medizinische Versorgung und Pflege vor Ort bis hin zum Ausflugsprogramm und organisieren Hilfsmittel wie Duschrollstuhl, Pflegebett, Personenlifter und mehr. Natürlich macht das die Beratung zeitintensiver als bei einer 08/15-Pauschalreise, gibt Olias zu. Mit der Grundprovision für eigenständige Reisebüros ohne Provisionsvertrag sei man mit acht Prozent netto (9,5 Prozent brutto) trotzdem konkurrenzfähig. Im Herbst wird es erstmals auch Gruppenreisen im Angebot geben.

AF

17. August 2018 – 17:20
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Nach dem Absturz am 4. August in den Schweizer Alpen, bei dem alle 17 Passagiere und drei Crewmitglieder das Leben verloren, ist die Fluggesellschaft, die mit historischen Flugzeugen des Typs JU-52 Rundflüge anbietet, am Freitag wieder in die Luft gegangen. Am Freitagnachmittag hob eine Maschine vom Schweizerischen Standort in Dübendorf nach Seeheim in Hessen ab. Der geplante abendliche Rundflug musste allerdings wegen einer Gewitterwarnung abgesagt werden.

Die Airline bietet nun wieder Flüge an, obwohl die Ursache des Absturzes nach wie vor ungeklärt ist. Man habe die Zeit der Flugbetriebsunterbrechung genutzt, um sich intensiv um die Mannschaft und die beiden verbliebenen Flugzeuge zu kümmern, heißt es in einer Erklärung. "Seit dem Unfall rede ich sehr viel mit unserem Team. Ich weiss deshalb sicher, dass unsere Fachleute in der Technik und in den Flugzeugen bereit sind. Unsere JU-52 sind sicher und unser Flugbetrieb ist es auch", sagt CEO Kurt Waldmeier. Er sei nicht zuletzt aus Kreisen der Angehörigen der Opfer "auch ermuntert worden, wieder zu fliegen".

"Zusätzliche Sicherheitsmarge"

Am Donnerstag hatte das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL eine Reihe von Maßnahmen publiziert, die zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs umgesetzt werden mussten. Diese habe man umgesetzt – und die meisten der Maßnahmen zuvor sogar selber vorgeschlagen, erklärt Chefpilot Andreas Pfisterer. "Solange man nicht weiss, was zum Unfall unseres Flugzeuges geführt hat, ist es gut, an den geeigneten Stellen eine zusätzliche Sicherheitsmarge einzufügen."

Ju-Air prüfe in genau festgelegten Zyklen alle wichtigen Teile des Flugzeuges. Dabei seien in den vergangenen Tagen zusätzliche Kontrollen durchgeführt worden und es seien keine Besonderheiten zutage getreten. "Unsere beiden JU-52 sind ohne Einschränkung 'fit to fly'", betont Technik-Chef Andreas Züblin. Sollte die Untersuchung allerdings Erkenntnisse liefern, die die Sicherheit des Flugbetriebs in Frage stellten, würde dieser umgehend wieder ausgesetzt .

 

17. August 2018 – 16:17
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Laut Medienberichten sind in dem südindischen Bundesstaat Kerala bei ungewöhnlich heftigen Monsunregenfällen bereits mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen, rund 200.000 mussten ihre Häuser verlassen. Ein großer Teil des Straßennetzes wurde laut "BBC" beschädigt oder zerstört. In 13 Bezirken des Bundesstaates herrscht Alarmstufe rot. 

Aus zahlreichen Stauseen mussten die Behörden Wasser ablassen, um Dammbrüche zu vermeiden. Der Kochi International Airport, auf dem internationale Flüge starten und landen, soll mindestens bis zum 26. August gesperrt bleiben. Bis auf weiteres müssen alle Airlines auf den rund 240 Kilometer entfernten Trivandrum Airport ausweichen.

Die "BBC" zitiert den Ministerpräsidenten des Bundesstaates, Pinarayi Vijayan, mit den Worten, eine solche Flut habe Kerala noch nie erlebt. Mindestens 80 Dämme seien geöffnet worden und die normale Trinkwasserversorgung weitgehend zusammengebrochen. Es handele sich um die schlimmsten Überschwemmungen seit 100 Jahren. Am Freitag konnten Touristen und Einheimische nur noch mit dem Helikopter ein- oder ausgeflogen werden.   

16. August 2018 – 17:45
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Schnäppchen für Meilenjäger: Flug nach Berlin und zwei Nächte im Adlon ab 355 Euro. Das ist ein Beispiel für die neuen Luxusreisen unter dem Label Miles & More Collection von Lufthansa Holidays. Und Meilen für das Prämienkonto gibt es obendrauf, nämlich drei pro Euro Reisepreis statt einer halben wie für die regulären Pauschalreisen von Lufthansa Holidays. Für den genannten Wochenend-Trip werden 1.065 Meilen gutgeschrieben.

„Miles & More Collection ist eine kleine, aber feine, Auswahl hochwertiger Angebote, die die beste Wahl im Hinblick auf Service, Qualität und Bewertungen sind“, so Miles & More-Manager Gerald Schlögl. „Die ausgesuchten Urlaubs-Arrangements der Miles & More Collection bieten exklusive Reisemöglichkeiten und attraktive Extras: Inklusivleistungen wie Transfer, Zimmer-Upgrades oder ein besonderes Essen runden das Angebot stets ab“, ergänzt Karlheinz Kögel, Geschäftsführer der HLX Touristik, die das Urlaubsportal Lufthansa Holidays betreibt.

Bei Ronaldos CR7 in Lissabon ist ein Halbtagesausflug nach Sintra im Preis enthalten, das Saint-Paul Rive-Gauche Paris soendiert eine Flasche Wein. Im neu eröffneten Diamond-Boutique-Hotel auf Kos sind etwa Ermäßigungen auf Spa-Behandlungen und Verzehr im A la Carte-Restaurant inklusive. Das Gran Melia Palacio de Isora gewährt einen freien Eintritt ins Spa.

Als Label von Lufthansa Holidays können auch Reisebüros die Miles & More Collection buchen und erhalten dafür auch Provision.

16. August 2018 – 14:54
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Eine repräsentative Umfrage des Buchungs- und Bewertungsportal Holidaycheck ergab: Mehr als die Hälfte der Deutschen möchte, ähnlich wie bei einer Flugplatzreservierung, die Lage des Hotelzimmers oder des Bungalows vor dem Antritt des Urlaubs auswählen können. Was bisher in der Regel nur als unverbindlicher Kundenwunsch bei der Buchung angegeben werden kann, hätten 53 Prozent der Deutschen gerne als fest buchbare Hotelleistung.

Auf Platz zwei im Gästewunsch-Ranking der Zusatzleistungen folgt die berühmt-berüchtigte Reservierung der Sonnenliege am Pool oder Strand. Also das, was man dem deutschen Urlauber gerne nachsagt: Bei Sonnenaufgang als erster das Hotelhandtuch auf die Liege werfen und dann gemütlich zum Frühstücken gehen… Wäre natürlich viel praktischer, wenn das der Reiseveranstalter oder der Hotelbetreiber von sich aus anbieten würde…

Gleichauf mit der Sonnenliege, nämlich bei 35 Prozent, liegen die Wellnesstermine. Besonders Urlauberinnen würden sich freuen, ihre Massage im hoteleigenen Spa schon vor der Reise terminieren zu können.

Bei Männern beliebt: Das Frühstück vorbestellen

Vor allem die männlichen Befragten finden Gefallen an der Option, ihre Frühstücksvorlieben bereits vor Antritt der Reise an die Unterkunft weiterzugeben. Etwas mehr als 34 Prozent der befragten Herren möchten schon bei der Buchung die Wahl zwischen Kaffee und Tee sowie Brot und Brötchen an den Gastgeber übermitteln.

Einen Interessensunterschied zwischen den Altersgruppen gibt es zum Beispiel bei der Reservierung von Sportterminen.  31 Prozent der Befragten zwischen 18 und 30 Jahren fänden diese Möglichkeit toll, aber nur etwa 22 Prozent zwischen 31 und 45 Jahren und nur noch jeder Zehnte über 46 Jahren.

Beim Essen: Verschiedene Präferenzen der Geschlechter

Bei der Vorab-Reservierung des Abendmenüs haben wiederum Männer und Frauen unterschiedliche Prioritäten. Während mehr als ein Drittel der Herren ihr Menü bereits von daheim aus festlegen möchten, interessieren sich nur 23 Prozent der Damen für diese Option und lassen sich vor Ort lieber überraschen.

21 Prozent der weiblichen Befragten möchten sich im Urlaub nicht von unbequemen Kissen den Schlaf rauben lassen und zögen es vor, die Härte, Größe und Anzahl der Kopfkissen bereits mit der Reisebuchung durchgeben zu können. Immerhin 18 Prozent der Männer wollen ebenfalls vorab festlegen, worauf sie im Urlaub ihr Haupt betten werden.

Die wenigsten Deutschen (insgesamt nur 8,5 Prozent) wollen fixe Betreuungszeiten für die Kinder vorab reservieren. Bei den 31- bis 45-Jährigen sind es knapp 15 Prozent. Verständlich, denn dann bleibt kein Raum mehr für spontane Unternehmungen. Kein Interesse an der Reservierung von Zusatzleistungen vor Urlaubsantritt haben immerhin noch rund 15 Prozent der Befragten.

AF

14. August 2018 – 17:43
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Die genauen Umstände sind noch nicht geklärt. Ein 50-jähriger Deutscher ist am vergangenen Wochenende vor der niederländischen Ferieninsel Texel bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. Er hatte versucht, seinen Sohn zu retten, der beim Schwimmen in Not geraten war. Während der Junge überlebte, konnten herbeieilende Helfer, den Vater nicht mehr wiederbeleben. Der Mann hatte mit seiner Familie auf der niederländischen Insel Urlaub gemacht.

Der Tod durch Ertrinken ist nicht so selten, wie viele Menschen glauben. Allein in Deutschland sind in diesem Jahr bislang über 280 Menschen ertrunken. Die meisten davon – fast 90 Prozent – in Binnengewässern wie Seen, Bächen und Kanälen. Im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum 37 Tote weniger, so die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Der Grund für den deutlichen Anstieg ist das heiße Sommerwetter in diesem Jahr. Umgekehrt lagen die Zahlen im vergangenen Jahr so niedrig, weil der Sommer so mies war. Die Statistik zeigt: je schöner das Wetter, desto mehr Menschen gehen baden und umso höher liegt die Zahl der Opfer. Das zeigen die Zahlen für die Jahre 2016 und 2017. Insgesamt starben 2017 404 Menschen durch Ertrinken, die meisten im Juni mit 69 und Juni mit 55. 2016 gab es 547 Tote, im August starben 92 Menschen im Wasser. In den Wintermonaten ertrinken naheliegenderweise deutlich wenige Menschen.

Todesfalle Binnengewässer

Dass im Meer nicht mehr Menschen ertrinken, liegt an der Überwachung der Strände durch Rettungsdienste (in Deutschland der Wasserrettungsdienst Küste). Deshalb sind ungesicherte Binnengewässer auch deutlich gefährlicher. Ein Schild "Baden verboten" hilft nicht. Wenn dennoch jemand baden geht ist im Notfall einfach niemand da.

Während in Deutschland das Baden im Meer relativ sicher ist, passieren in anderen Ländern deutlich mehr Badeunfälle an der Küste. Zum Beispiel die kanarischen Inseln. Dort ertranken im vergangenen Jahr 93 Menschen, die meisten davon (67 Prozent) Ausländer. Die meisten Toten gab es auch hier im August mit 13 Toten.

Immer mehr Kinder können nicht schwimmen

Die Ursachen für den nassen Tot sind vielfältig, viele lassen sich auf Selbstüberschätzung, fehlende Kenntnis über die möglichen Gefahren und mangelndes Schwimmvermögen zurückführen. Letzteres ist ein wachsendes Problem, denn in Deutschland können mehr als die Hälfte der Grundschüler nicht richtig schwimmen. Bei einer immer älter werdenden Gesellschaft spielt es auch eine Rolle, dass Senioren schnell die Kraft ausgeht, hinzu kommen Herzprobleme und Diabetes, die aus dem Badevergnügen einen Notfall machen können.

Es gibt einige klassische Baderegeln, die man beachten sollte. So wird empfohlen, direkt nach dem Essen nicht ins Wasser zu gehen. Ein leerer Magen ist allerdings auch nicht gut, da Schwimmen viel Kraft kostet. Wie so oft ist ein Mittelweg die beste Lösung. Man sollte auch nicht erhitzt ins kalte Wasser springen, das belastet das Herz und kann bei unerkannten Herzerkrankungen zu Problemen führen. Zudem sollte man sich immer gut informieren, am Meer über Strömungsverhältnisse, Ebbe und Flut sowie mögliche Gefahren, das Letztere gilt im Prinzip auch am See, Bach oder Teich.

Und falls jemand Hilfe benötigt, ist es für einen unerfahrenen Schwimmer nicht leicht, einen Ertrinkenden zu retten. In der Panik klammern sie sich hilfesuchend an den Körper des Retters, so dass beide ertrinken können. Nicht umsonst lernen Rettungsschwimmer genau, wie sie sich einem Ertrinkenden nähern sollten, wie sie sich auch einem Klammergriff befreien können und vieles mehr.

Im Zweifelsfall ist es besser so schnell wie möglich Hilfe zu holen und dem Menschen in Not Schwimmhilfen ins Wasser zu werfen, an die er sich klammern kann.

10 wichtige Regeln

Egal, ob man an der Küste Urlaub macht oder am heimischen See ins kühle Nass springt, die Baderegeln des DLRG sollte man immer beachten:

  1. Baden Sie nur, wenn Sie sich wohlfühlen. Duschen Sie sich kühl ab, bevor Sie in das Wasser steigen.
  2. Gehen Sie niemals mit vollem oder sehr leerem Magen baden.
  3. Nichtschwimmer sollten nur bis zum Bauch in das Wasser gehen.
  4. Rufen Sie nicht um Hilfe, wenn Sie nicht in Gefahr sind. Helfen Sie Menschen, die Ihre Hilfe benötigen.
  5. Überschätzen Sie Ihre Kräfte nicht.
  6. In Gewässern, auf denen Schiffe und Boote fahren, sollten Sie nicht baden.
  7. Verlassen Sie bei Gewitter sofort das Wasser und suchen Sie ein festes Gebäude auf.
  8. Werfen Sie keinen Abfall in das Wasser, sondern halten Sie die Gewässer sauber.
  9. Aufblasbare Schwimmhilfen unterstützen nicht Ihre Sicherheit im Wasser.
  10. Springen Sie nur in ein Gewässer, wenn Sie sich sicher sind, dass es frei und tief genug ist.
14. August 2018 – 16:26

Auch Reiseverkäufer haben die heißen Wochen hinter sich gebracht. Wir wollten diesmal wissen, ob wegen des Rekordsommers Langeweile am Counter herrscht. Wie laufen die Buchungen, was ist besonders beliebt und was sind Ladenhüter? Ein Rundruf von Reise vor9:

"Spanien ist weiterhin ein Selbstläufer"

Kwiatek gabiGabi Quiatek, Reisebüro Quiatek, Dortmund
"Anders als im Vorjahr haben wir am Counter mitten in den Sommerferien so viel zu tun, dass wir abends fast auf dem Zahnfleisch gehen. Und das nicht nur wegen des Kundenandrangs, sondern auch wegen der kräftezehrenden Hitze. Spanien ist weiterhin ein Selbstläufer und erfreulicherweise nehmen die Last-Minute-Bucher die teils sehr hohen Preisen ohne Diskussionen hin. Dabei muss allerdings erwähnt werden, dass ein Riesenteil der Arbeit darauf entfällt, Gäste online einzuchecken, Reklamationen wegen verspäteter Flüge anzunehmen und sich mit Warteschleifen bei Airlines und Veranstaltern herumzuschlagen."

"Spanien, Griechenland und auch Bulgarien laufen super"

Schweizer BirgitBirgit Schweizer, Reisebüro Schweizer, Waldenbuch: "Ich kann mich nicht beschweren. Es kommen seit Wochen Buchungen am laufenden Band rein, die Kunden warten teils schon vor dem Büro. Und die meisten wollen kurzfristig verreisen, ab sofort bis Anfang September. “Der Umsatz stimmt im Juli, sowie auch in den ersten Tagen des Augusts. Trotz meiner Liebe zur Türkei (ich war gerade selbst dort im Urlaub), kann ich die Kunden aktuell leider nicht überzeugen. Spanien, Griechenland und auch Bulgarien laufen dagegen super."

 "Insgesamt läuft das Last-Second-Geschäft schlechter als im Vorjahr."
Ralf Engelhardt Reisebüro Engelhardt Hildesheim: "So und so - manche Kunden möchten zum Baggersee, und dann stellen sie fest daß dieser hoffnungslos überlaufen ist oder von Blaualgen befallen. Andere wollen auch spontan noch einige Tage wegfliegen." 

"Kein Run auf Last-Minute-Reisen"

Klinger SabineSabine Klinger, Reiseland Agentur, Varel: "Bei uns werden trotz der Hitze auch noch kurzfristige Reisen ins Mittelmeer oder Ägypten gebucht. Es gibt keinen Run auf Last-Minute-Reisen, auch Urlaub in Deutschland ist zurzeit weniger gefragt. Immerhin kamen zu Beginn der Schulferien sehr viele Anfragen für die Ostfriesischen Inseln."

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14. August 2018 – 14:57

Die Maßnahme großer Veranstalter, Einzelleistungen mit oder ohne Verknüpfung mit einem sogenannten Servicepaket mit Sicherungsscheinen auszustatten, ist juristisch keineswegs unumstritten. Das geht aus einer Einschätzung des Bundesjustizministeriums hervor. Durch die neuerdings mögliche Haftungsbegrenzung der Kundengeldabsicherung auf 110 Millionen Euro pro Geschäftsjahr müsse gewährleistet sein, dass "der gesamte Betrag zur Absicherung derjenigen Reisenden zur Verfügung steht, die in den gesetzlichen Anwendungsbereich des Reiserechts fallen", erklärt eine Sprecherin. Wenn Kunden einer gewillkürten Pauschalreise, auf die die Veranstalter den Sicherungsschein ausgedehnt haben, ebenfalls eine Insolvenzsicherung über einen Kundengeldabsicherer versprochen werde, könne dies nicht den Betrag verringern, der für die Absicherung der gesetzlich geschützten Reisenden zur Verfügung stehe, erklärt die Sprecherin weiter. Dann müssten die Veranstalter gegebenenfalls Zusatzversicherungen aushandeln.

Zuletzt hatte der Vorstand des Deutschen Reisepreis-Sicherungsvereins (DRS), über den die Kundengelder von Tui, DER Touristik und, als Tochter des DRS-Mitglieds Deutsche Bahn, auch die von Ameropa abgesichert sind, erklärt er werde keine Sicherungsscheine für gewillkürte Pauschalreisen und mit einem Servicepaket verknüpfte Einzelleistungen herausgeben. Denn diese Konstrukte fielen nicht in den Rahmen der gesetzlichen Kundengeldabsicherung, auf die der Verein laut Satzung festgelegt sei. Die Stellungnahme des Bundesjustizministeriums scheint diese Position zu bestätigen.

Christian Schmicke

 

14. August 2018 – 10:00
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Am heutigen Dienstag um 20:15 Uhr nimmt das ZDF in der Reihe „ZDFzeit“ die „Aida prima“ und die „Mein Schiff 5“ unter die Lupe. Die tester wollen nach Angaben des Senders herausfinden, wie die Schiffe in Sachen Preis, Ausstattung und Erholung abschneiden. Zudem wurden 130 Urlauber nach ihren Erfahrungen gefragt. Außerdem befasst sich der Beitrag mit den Auswirkungen des “Massentourismus auf dem Meer”. Dabei geht es unter anderem um Umweltschutz und die Arbeitsbedingungen auf den Schiffen.

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