14. Januar 2019 – 17:31
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Spanien-Tourimus auf dem absteigenden Ast? Die offizielle Statistik der spanischen Flughäfen spricht eine andere Sprache. Insgesamt registrierten die Airports 2018 rund 264 Millionen Passagiere, 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr. 183 Millionen entfallen davon auf internationale Flüge, das entspricht einem Plus von 4,1 Prozent. 81 Millionen nutzten Inlandsflüge und sorgten in diesem Bereich für ein Passagierwachstum von zehn Prozent.

Einen kräftigen Schub verzeichnete etwa der Flughafen der Hauptstadt Madrid. Hier starteten und landeten 58 Millionen Fluggäste, das sind 8,4 Prozent mehr als 2017. Zulegen konnten auch die die Flughäfen von Barcelona mit 50 Millionen (+6%) und Palme de Mallorca mit 29 Millionen Reisenden (+4%) . Die Flughäfen der Kanarischen Inseln verzeichneten 45,3 Millionen Ankünfte und Abflüge (+2,8%).

Am stärksten zulegen konnten die Airports von Sevilla mit 6,4 Millionen und Granda mit 1,1 Millionen Fluggästen. Sie legten jeweils um knapp 25 Prozent zu.

14. Januar 2019 – 16:51
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Am Dienstag werden sich viele Flugpassagiere in Geduld üben oder ihre Reisepläne gleich verschieben müssen. An acht deutschen Airports streikt das Sicherheitspersonal von den frühen Morgenstunden bis zum Abend. Allein in Frankfurt fallen deshalb rund 470 von 1.200 geplanten Verbindungen aus. Die übrigen betroffenen Airports sind München, Hamburg, Leipzig/Halle, Dresden, Erfurt, Hannover-Langenhagen und Bremen.

Nicht nur für die Flughäfen und Airlines, sondern auch für Veranstalter und Reisebüros bringt der Streik jede Menge Ärger und Arbeit. Sie müssen Passagiere umbuchen, Reiserouten anpassen, sich um Stornierungen kümmern, Beschwerden entgegennehmen und für Transfers sorgen, wenn die Airline zur Umgehung des Streiks von einem neuen Abflughafen aus startet.

"Bogen überspannt"

Das treibt die touristischen Verbände auf die Barrikaden. "Mit der für morgen geplanten Streikwelle wird der Bogen nun endgültig deutlich überspannt", sagt etwa DRV-Präsident Norbert Fiebig. Die Leidtragenden seien „die vielen Zehntausend Menschen, die ihre Reisen nicht wie geplant antreten können“. Auch die Reisebüros in Deutschland seien durch die Streiks erheblich in Mitleidenschaft gezogen. "Sie bekommen den Ärger ihrer Kunden ab und kämpfen dafür, das Vertrauen in die Reisewirtschaft wieder herzustellen. Sie leisten erhebliche, unentgeltliche Mehrarbeit, indem sie Beschwerden annehmen und Unterkünfte und Reiserouten umbuchen", zürnt der DRV-Chef.

"Keine Rede von Warnstreik"

Der Umfang der Warnstreiks bei laufenden Verhandlungen sei "unverhältnismäßig", so Fiebig. Es müsse "endlich aufhören, dass sehr kleine Gruppen zur Durchsetzung ihrer Interessen einen ganzen Wirtschaftszweig lahmlegen können". In dasselbe Horn stößt der Dachverband BTW. "Erneut wird ein Tarifkonflikt einer einzelnen Berufsgruppe auf dem Rücken von Hunderttausenden Passagieren, den Luftverkehrsbetrieben und vielen weiteren Unternehmen der deutschen Tourismuswirtschaft ausgetragen – wohlwissend um die immensen Auswirkungen, die der Ausstand einzelner Berufsgruppen auf den Flugbetrieb und damit einen zentralen Baustein der touristischen Dienstleistungskette hat", sagt Generalsekretär Michael Rabe. "Von Warnstreiks, also der Idee punktueller Warnsignale Richtung Arbeitgeber, kann hier definitiv keine Rede mehr sein“, kritisiert er. Die Gewerkschaft Verdi möge "dieses rücksichtslose und unverhältnismäßige Vorgehen beenden und stattdessen an einem sinnvollen Kompromiss am Verhandlungstisch weiterarbeiten".

Betroffene nicht mal Tarifpartei

"Es ist unver­ant­wort­lich von Verdi, die Streiks bis zum exor­bi­tan­ten Exzess aus­zu­deh­nen", schimpft auch Ralph Bei­sel, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV. Dauer und Umfang der Streiks seien "unver­hält­nis­mä­ßig und mehr als rück­sichts­los" und den Flug­hä­fen seien die Hände gebun­den. "Ein­mal mehr wer­den die Flug­hä­fen als Schau­platz in einem Arbeits­kampf miss­braucht, bei dem sie noch nicht ein­mal Tarif­par­tei sind", so Beisel.

14. Januar 2019 – 08:00
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Die Veranstaltermarke von Ryanair hat eine zweite Bruchlandung hingelegt. „Ab sofort ist es nicht mehr möglich Pauschalreisen auf Ryanair Holidays zu buchen“, heißt es auf der Website lapidar, die bislang in Kooperation mit HLX Touristik betrieben wurde. Und weiter: „Alle bis zu diesem Zeitpunkt getätigten Buchungen sind jedoch gesichert und werden wie geplant durchgeführt werden.“

Die Konstellation der Partner war von Beginn an kompliziert. Anfang vergangenen Jahres hatte Ryanair die Iberostar-Tochter World2Meet mit dem Aufbau des Veranstalters Ryanair Holidays beauftragt. World2Meet wiederum erwarb dafür eine Lizenz für Software und Dienstleistungen von Karlheinz Kögels HLX Touristik. Nun ist sowohl zu Zusammenarbeit mit HLX als auch mit World2Meet am Ende.

Dabei hatte Ryanair Holidays hochfliegende Pläne. Ryanair-Chef Michael O’Leary legte die Latte hoch. Innerhalb von fünf Jahren wollte er eine Million Gäste mit seinen Pauschalreisen beglücken. Laut HLX sind im ersten Halbjahr 2017 rund 60.000 Reisen verkauft worden. Neuere Zahlen sind nicht bekannt. Seit April konnten auch Reisebüros von QTA-Kooperationen Ryanair Holidays buchen. Die Mini-Provision von 20 Euro pro Erwachsenen löste im Vertrieb allerdings viel Kritik und Häme aus.

Warum die Zusammenarbeit Von Ryanair, World2Meet und HLX nun beendet wurde, ist unklar. „Wir wollten den Vertrag nicht verlängern, die Rahmenbedingungen haben nicht mehr gepasst“, sagt HLX-Chef Karlheinz Kögel. Auch in Großbritannien, Irland, Italien und Spanien, in denen HLX ebenfalls die Produktion der dynamisch produzierten Pauschalreisen übernommen hatte, ist Schluss.

Die Kooperation mit World2Meet und HLX ist bereits der zweite gescheiterte Versuch von Ryanair, am Veranstaltergeschäft mitzuverdienen. Den ersten Partner Logi Travel hatte Ryanair schon kurz nach dem Start geschasst. Ihm warf der Billigflieger Screen Scraping vor, das unerlaubte Auslesen von Flugdaten auf der Website.

Thomas Hartung

13. Januar 2019 – 13:50
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Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi schickt sich an, beim Streik des Sicherheitspersonals am Dienstag einen großen Teil des Flugbetriebs in Deutschland lahmzulegen. Nicht nur am Frankfurter Flughafen will das Sicherheitspersonal am Dienstag streiken. Neben dem größten deutschen Airport sind sieben weitere Flughäfen betroffen. Reisende müssen dort am Dienstag mit massiven Einschränkungen im Flugbetrieb rechnen. Es handelt sich um die Airports in München, Hamburg, Leipzig/Halle, Dresden, Erfurt, Hannover-Langenhagen und Bremen.

Für Deutschlands zweitgrößten Flughafen München kündigt Verdi Arbeitsniederlegungen von 350 Mitarbeitern in der Zeit von 3:30 Uhr am Morgen bis 20 Uhr abends an. Der Ausstand in Hamburg beginnt um Mitternacht. Am Flughafen Leipzig/Halle soll der Streik die Zeit zwischen 4 und 18 Uhr betreffen. In Dresden will das Personal von 3 bis 21 Uhr streiken und in Erfurt von 6 bis 22 Uhr. Am Flughafen Hannover-Langenhagen und in Bremen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ebenfalls zu 24-stündigen Warnstreiks aufgerufen, die am Dienstag um 0 Uhr beginnen sollen.

Der Flughafenverband ADV schätzt, dass der Warnstreik rund 220.000 Reisende trifft. Hinzu kämen weitere Passagiere an anderen Flughäfen, von denen keine Flüge zu den sechs bestreikten Airports abheben können.

Erst am Donnerstag waren im Zuge eines Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln-Bonn, Düsseldorf und Stuttgart zu mehr als 600 Flugstreichungen geführt. Am Montag davor hatte das Sicherheitspersonal in Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld die Arbeit niedergelegt.

13. Januar 2019 – 12:02

Der Travel Industry Club streicht ein traditionelles Event: "Das Präsidium hat sich schweren Herzens entschließen müssen, die Award Night in Berlin am Vorabend der ITB für das Jahr 2019 abzusagen." Als Grund nennt der TIC vor allem fehlende Sponsoren.

"Die gewünschten Partnerschaften, die es immer braucht, um ein solches Event durchzuführen, sind bedauerlicherweise nicht im benötigten Umfang zusammengekommen." In einem Schreiben die die TIC-Mitglieder heißt es weiter: "Und, da wollen wir ehrlich sein: Wir konnten in den vergangenen Jahren keine steigenden Besucherzahlen verzeichnen, das Gegenteil war der Fall."

Ganz gestorben ist die Award Night des TIC aber nicht, sie mache nur eine Pause. Das Konzept der Award Night soll überarbeitet werden, um mit der Veranstaltung "im kommenden Jahr frisch und neu an den Start zu gehen".

13. Januar 2019 – 10:49

In der Command Page von Amadeus Air können sich Reisebüros mit nur einer Eingabe die Vakanz für einen Hin- und Rückflug darstellen lassen. Beispiel: Hin- und Rückflug vom 15.12. bis 20.12. mit British Airways von Frankfurt nach London. Eingabe: AN15DECFRALON/ABA*20DEC (/ABA = die Angabe der Airline, hier BA, ist optional).

Amadeus Hin und Rückflug abfragen

Die Buchung für eine Person in der Y-Klasse für den Flug mit der Laufnummer 2 für den Hinflug und Laufnummer 13 für den Rückflug erfolgt mit der Eingabe SS1Y2*13.

Möchten Sie den Rückflug in einer anderen Klasse buchen, geben Sie diese vor der Laufnummer für den Rückflug ein (hier C13) SS1Y2*C13. Danach ergänzen Sie den PNR wie gewohnt mit den Pflichtelementen und schließen die Buchung mit ET oder ER ab.

Um in der Verfügbarkeitsanzeige zu blättern, gibt es folgende Kurzbefehle:

MDF = Move Down, First half of display only = top half of display only (Hinflug)

MDS = Move Down, Second half of display only = bottom half of display only (Rückflug)

MNF = Move to Next day, First half of display only = top half of display only

MNS = Move to Next day, Second half of display only = bottom half of display only

MYF = Move to previous day (Yesterday), First half of display only = top half of display only

MYS = Move to previous day (Yesterday), Second half of display only = bottom half of display only

Weitere Informationen finden Sie in der Command Page unter >HE SCROLL; MS106

Diesen Praxistipp hat Amadeus Germany für die Leser von Reisevor9.de bereitgestellt.

 

11. Januar 2019 – 18:06
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Leichte Zeiten hat Bentour nicht hinter sich. Für einen Türkei-Spezialisten ist es eben nicht leicht, eine schwere Krise des wichtigsten Reiseziels zu überstehen. Aber jetzt stehen die Zeichen wieder deutlich auf Wachstum. Die aktuellen Buchungszahlen deuteten schon jetzt auf ein erfolgreiches Jahr hin, schreibt der Veranstalter in einer Mitteilung: "Aktuell liegen wir im Vergleich zum Vorjahr mit 81 Prozent im Plus. Der Zuwachs kommt vor allem durch die sehr hohe Nachfrage nach Türkei-Reisen", sagt Geschäftsführer Deniz Ugur. Besonders erfreulich sei, dass nun wieder alle Zielgruppen in die Türkei reisten. "Der durchschnittliche Reisepreis ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 15 Prozen angestiegen", sagt Ugur.

Treffen mit Minister

Weiteren Rückenwind erhofft sich der Bentour-Chef vom türkischen Tourismusminister Mehmet Ersoy, den er gemeinsam mit seinem Vater, Firmengründer Kadir Ugur, im Rahmen der niederländischen Freizeit- und Tourismusmesse "Vakantiebeurs" in Utrecht getroffen hat. Schwerpunkt des 45-minütigen Gesprächs seien langfristige und nachhaltige Maßnahmen gewesen, die die Türkei für Touristen noch attraktiver machen könnten, erklärt Kadir Ugur und teilt zugleich eine Menge Lob für Ersoy aus.

Ungewohntes Lob

"Die Erfahrungen, die Minister Ersoy im Lauf seiner langjährigen Arbeit als erfolgreicher Unternehmer in der Touristikbranche sammeln konnte, sind bei seiner neuen Arbeit jetzt Gold wert. Ich habe in meinem Leben schon viele Tourismusminister kommen und gehen sehen, doch zum ersten Mal habe ich nicht den Eindruck, dass wir wieder von vorne anfangen müssen", so Ugur, der die Tourismusminister des Landes in der Vergangenheit oft kritisierte. Dem Minister gehören der türkische Reiseveranstalter ETS und die Hotelmarken Voyage und Maxx Royal.

11. Januar 2019 – 14:07
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Die Mitarbeiter der Sicherheitsdienstleister an Airports wollen ihre Serie an Warnstreiks am Dienstag fortsetzen. Diesmal trifft es den größten deutschen Airport Frankfurt. Außerdem soll in Bremen, Dresden, Erfurt, Hannover und Leipzig gestreikt werden.

Als Grund für den erneuten Streikaufruf macht Verhandlungsführer Benjamin Roscher geltend, dass „der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) weder auf das starke Signal der Beschäftigten durch die Warnstreiks in Berlin-Tegel und Schönefeld am vergangen Montag noch auf die Warnstreiks in Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart am vergangenen Donnerstag mit einem verhandlungsfähigen Angebot reagiert“ habe. Die Arbeitgeber hätten nach den bisherigen Warnstreiks keine Bereitschaft gezeigt, verbessertes Angebot vorzulegen, so Roscher weiter.

Nur Umsteigen in Frankfurt funktioniert

Der Betreiber des Frankfurter, Fraport, rechnet angesichts des Streiks von 2 Uhr früh bis um 20 Uhr mit "erheblichen Beeinträchtigungen". Die Sicherheitskontrollen außerhalb des Transitbereichs seien dann nicht besetzt. Fluggäste, die ab Frankfurt reisen, hätten so während der gesamten Streikdauer keine Möglichkeit, ihren Flug zu erreichen. Passagiere, die während der Streikdauer von Frankfurt aus fliegen wollten, sollten von einer Anreise zum Flughafen absehen. Der Flughafenbetreiber geht davon aus, dass die Umsteigeprozesse im Transferbereich während der Streikdauer weitgehend stattfinden können. Allerdings werde es auch hier zu Beeinträchtigungen und Verzögerungen kommen.

Fraport kritisierte den geplanten Streik. "Angesichts der weiterhin laufenden Verhandlungen haben wir kein Verständnis für einen derart umfassenden Streik, der massive Auswirkungen auf Zehntausende Fluggäste haben wird. Wir appellieren an die Tarifpartner, gemeinsam eine einvernehmliche Lösung zu finden", so ein Sprecher.

 

11. Januar 2019 – 13:25
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Die erste große Reisemesse des Jahres, die Stuttgarter CMT, ist schon fast traditionell Anlass für die ersten Wasserstandsmeldungen der Branche zu den aktuellen Reisetrends. Das ist auch in diesem Jahr, in dem die messe vom 12. Bis zum 20. Januar stattfindet, nicht anders. Sohat der DRV auf der basis von Zahlen der Marktforschungsgesellschaft GfK wenig überraschend ermittelt, dass die Türkei die Besucherflaute der Jahre 2016 und 2017 definitiv überwunden habe und an den Aufschwung des vergangenen Jahres weiter anknüpfen könne. Insbesondere Familien überzeuge das gute Preis-Leistungsverhältnis zusammen mit den vielen Flugverbindungen, heißt es. Die nordafrikanischen Länder Ägypten, Tunesien und Marokko seien ebenfalls gut gebucht.

70 Prozent der Reisen führen ans Mittelmeer

Laut GfK vereinen die klassischen Zielen rund um das Mittelmeer rund 70 Prozent der bislang gebuchten Sommerumsätze auf sich. Spanien, Griechenland und die Türkei seien bislang die im stationären Reisebüro und online am nachgefragtesten Ziele für den Sommer. Nach zwei Jahren mit Besucherrückgängen legen demnach auch die USA in der Gunst der deutschen Urlauber wieder zu. Sie bleiben damit mit Abstand das beliebteste Fernreiseziel der Bundesbürger. Urlaub auf dem Wasser sei auch 2019 „sehr angesagt“, so der DRV. Kreuzfahrten wiesen sowohl auf hoher See als auch auf Flüssen ein überdurchschnittliches Wachstum auf.

Prognosen insgesamt optimistisch

Der Verband nimmt seinen Trendbericht auch zum Anlass, um Optimismus zu streuen. Ungeachtet der schwachen Buchungszahlen im Dezember geht er von "einer weiter anhaltend guten Urlaubsnachfrage für das Gesamtjahr 2019" aus. Verlässlichere Zahlen werde es aber erst im März zur ITB geben. Optimistisch zeigt sich auch die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) in Bezug auf das Reisejahr 2019. Nach ihrer Analyse rechnen 25 Prozent der Deutschen damit, dass sich ihre persönliche wirtschaftliche Situation verbessern wird, und mehr als die Hälfte der Bundesbürger geht von einer stabilen Situation aus.

Daher befassen sich bereits 80 Prozent mit dem Gedanken an den Urlaub. Tatsächlich das Geld dafür haben laut FUR 60 Prozent, 63 Prozent finden auch die Zeit dazu. Beide Kriterien haben sich gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt verbessert. Gleichwohl sitzt nicht allen Deutschen das Geld locker. Während im vergangenen Jahr noch 30 Prozent der Befragten mehr für den Urlaub ausgeben wollten als 2017, sind es jetzt nur noch 29 Prozent. Demgegenüber wollen 14 Prozent sparen, im Vorjahr waren es 13 Prozent.

 

 

10. Januar 2019 – 17:20
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Ein afrikanisches Juwel wird auf dem deutschen Markt aktiv: Ruanda hat die Agentur Eyes2Market mit der touristischen Repräsentanz beauftragt. Inhaberin Simone Rösel und ihr Team sollen bei Veranstaltern und Reisebüros für das „Land der tausend Hügel“ und seine Berggorillas werben und sie für neue Reiseangebote gewinnen. „Wir sehen noch sehr viel Potenzial“, sagt Rösel.

Bislang begrüßt der kleine Nachbar von Tansania rund 9.000 Besucher aus Deutschland. Sie kommen vor allem wegen der vom Aussterben bedrohten Berggorillas, die hier in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden können. Bekannt wurden sie durch die amerikanische Zoologin Diana Fossey, die die Menschenaffen jahrelang erforscht und sich für ihren Schutz eingesetzt hat.

In Ruanda sind auf Safaris auch die üblichen Big Five zu bewundern. Zu den Highlights des Landes zählen außerdem der weitgehend unberührte Bambus-Wald im Volcaneos Nationalpark mit 4.500 Meter hohen Bergen. Oder der 2.400 Quadratkilometer große Kiwusee, entlang dessen Ufer der Congo-Nile-Trail verläuft.

In den Katalogen der Reiseveranstalter ist Ruanda bereits gut vertreten. Auf der Liste der deutschen Anbieter stehen 45 Spezialisten. Zum Beispiel Abendsonne Afrika, Boomerang, Diamir, Explorer, Iwanowski’s oder Wikinger. Auch Flüge in die Hauptstadt Kigali gibt es, etwa mit Lufthansa und Tochter Brussels via Brüssel, mit KLM, Turkish Airlines oder Qatar Airways.

Ruanda-Werberin Rösel will ihre Arbeit in der Branche mit Webinaren für Reisebüros beginnen. Der erste Termin ist für April geplant. Vorgesehen sind außerdem Fam-Trips und die telefonische Beratung für Reisebüros.

Kontakt: Visit Rwanda c/o Eyes2Market, Fasanenstraße 2, 25462 Rellingen, Telefon (04101) 6968801, Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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