24. Oktober 2018 – 14:52
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An Hostels orientiert sich das Konzept der neuesten Marke des Hotelkonzerns. Motto by Hilton setzt auf multifunktionale, untereinander verbindbare Zimmer mit platzsparenden Features. Alles könne per App gesteuert werden, kündigt das Unternehmen an. Standorte sollen bevorzugte Lagen in Metropolen rund um den Globus sein. 

Was macht ein Hotelkonzern, der schon 14 Marken in seinem Portfolio hat? Die Hotelgruppe Hilton beantwortet diese Frage mit der Lancierung ihrer 15. Marke: Motto by Hilton. Und wie es sich für einen großen Hotelkonzern gehört, spart man bei der Ankündigung des neuen Brands nicht mit vollmundigen Versprechungen. "Mit Motto by Hilton bringen wir ein Konzept auf den Markt, das die Branche noch nie gesehen hat, und zwar ein flexibles und erschwingliches Zimmerprodukt, beliebte Zielorte und von den Gästen mitgestalteter Service", erklärt Christopher J. Nassetta, President und CEO von Hilton. Die neue Marke liefere Reisenden "eine Dreierkombination", so Chief Customer Officer Jon Witter. Kernelemente seien eine zentrale Lage, günstige Preise und "eine weniger traditionelle Herberge, die ein einmaliges Erlebnis bietet".

Multifunktionale Zimmer

Beim Konzept, das natürlich nicht ohne das Schlagwort "urban lifestyle" auskommt, hat man sich interessanterweise von Hostels inspirieren lassen. Allerdings will man den Gästen das Teilen eines Zimmers mit Fremden ersparen. Die Zimmer sollen daher als Mehrzweckräume fungieren und den Gästen maximale Flexibilität ermöglichen. Auf einer durchschnittlichen Grundfläche von 14 Quadratmetern sollen "hocheffiziente" Räume mit platzsparenden Funktionen wie Wandbetten, Hochbetten, segmentierten Dusch- und Toilettenkabinen und multifunktionalen Möbeln, die bei Nichtgebrauch verstaut werden können, konzipiert werden. Eine weiteres Kennzeichen der Marke soll die Verbindung von Räumen werden: Um für größere Gruppen attraktiv zu sein, werde in den neuen Motto-Hotels die Möglichkeit bestehen, mehrere Verbindungszimmer zu buchen, kündigt der Konzern an. Temperatur, Beleuchtung, TV und Fenster sämtlicher Zimmer könnten zudem über eine mobile App gesteuert und die Rechnung unter mehreren Personen aufgeteilt werden, kündigt Hilton an.

Erstes Hotel in London

Die Marke soll global in urbanen Destinationen in Europa, Amerika, dem Mittleren Osten und dem asiatisch-pazifischen Raumausgerollt werden. Erstes Haus in Planung ist ein 100-Betten- Hotel in Marylebone, London, das derzeit gemeinsam mit dem britischen Entwickler Dominvs Group entwickelt wird. Der Abriss auf dem Gelände sei bereits im Gang und der Bau könne im Januar 2019 beginnen, kündigt Hilton an. Die Eröffnung ist für 2020 geplant. Weitere Standorte in städtischen Destinationen könnten Lima, Dublin, Savannah, San Diego, Boston und Washington, D.C: sein.

 

24. Oktober 2018 – 14:15

 

Wenn Sie für Ihren Kunden im Amadeus Tour Market in einem Vorgang eine umfangreiche Reise buchen möchten, die mehr als sechs Positionen umfasst, gehen Sie ganz einfach wie folgt vor: Füllen Sie zunächst die ersten sechs Leistungszeilen in der TOMA-Maske aus und blättern dann mit Aktion + und ENTER auf die nächste freie Seite.

Toma Praxistipp mehr als 6 Leistungen 1

Toma Praxistipp mehr als 6 Leistungen 2

Hier können Sie nun die weiteren Leistungen für Ihren Buchungsvorgang eingeben und sofern erforderlich erneut mit Aktion + auf die 3. und letzte Seite vorblättern. Sie können so bei vielen Veranstaltern bis zu 18 Positionen in einem Vorgang buchen.

Um auf die vorigen Seiten zurück zu blättern, verwenden Sie den Aktionscode -. Auf welcher Seite Sie sich befinden, sehen Sie rechts oberhalb des Leistungsteils. Nach Eingabe aller Leistungen können Sie die Buchung wie gewohnt mit Aktion B abschließen.

Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Funktion abhängig vom Veranstalter ist.

Diesen Praxistipp hat Amadeus Germany für die Leser von Reisevor9.de bereitgestellt.

 

23. Oktober 2018 – 17:37

Das Berliner Start-up Go Euro hat in einer neuen Finanzierungsrunde 150 Millionen Dollar, also rund 140 Millionen Euro, kassiert und sein bisheriges Gesamtkapital damit verdoppelt. Über die Plattform können Reisende vergleichen, welches Verkehrsmittel für am günstigsten ist – und je nach Anbieter direkt in der App buchen.

Derzeit ist das Unternehmen nach eigenen Angaben in 36 europäischen Märkten aktiv, 27 Millionen Menschen nutzen die Plattform monatlich. Mit dem neuen Kapital soll die Expansion in weitere Länder finanziert und das Produkt weiterentwickelt werden. Um die Expansion zu forcieren, habe man kürzlich die Akquisition des europäischen Transport-Aggregators Busliniensuche mit Sitz in Karlsruhe abgeschlossen, sagt Firmengründer Narem Shaam.

Investoren-Aktionärin rückt in Vorstand auf

Hauptinvestoren der aktuellen Finanzierungsrunde sind die schwedische Investmentfirma Kinnevik AB und Temasek Holding, eine globale Investmentfirma mit Sitz in Singapur. Die Investmentfirma Hillhouse Capital habe sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt, teilt Go Euro mit. Die Hauptaktionärin von Kinnevik, Cristina Stenbeck, die zugleich Mitglied des Aufsichtsrats bei Kinnevik und dem Streamingdienst Spotify ist, tritt im Rahmen der Transaktion dem Vorstand von Go Euro bei. Bis 2016 war Stenbeck Vorstandsvorsitzende bei Kinnevik und Aufsichtsratsvorsitzende bei Zalando.

Shaam, der sein Unternehmen als Meta-Suchmaschine startete und dann zur "multimodalen Transport-Buchungsplattform" weiterentwickelte, sieht sich durch die üppige Finanzspritze in seiner Strategie bestätigt. Man werde der Plattform neue Regionen und Verkehrsmittel hinzufügen und die Belegschaft erweitern, kündigt er an.

 

23. Oktober 2018 – 16:05
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Der Verlag des Kult-Reiseführers hat sein jährliches Destinations-Ranking veröffentlicht. Demnach gehört Deutschland nächstes Jahr zu den angesagtesten Reisezielen weltweit. Das liegt auch an zwei besonderen Jubiläen:  Zum einen jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal, zum anderen werden 100 Jahre Bauhaus gefeiert.

Hinzu komme eine interessante Mischung aus Tradition und Vision, aus Natur und Technik, die sich in jedem Bundesland anders ausdrückt und zu jeder Jahreszeit entdeckt werden kann, heißt es von Lonely Planet. Über die die Architektur- und Designschule Bauhaus schreibt der beliebte Reiseführer in seiner Begründung für das Top-Ranking: Als Geburtshelferin der Moderne, gegründet in Weimar 1919 und nach einer Blütezeit in Dessau von den Nazis 1933 in Berlin faktisch verboten, habe sie eine ästhetische Bewegung losgetreten, deren Erschütterungen noch heute weltweit spürbar seien. Glanzvolle neue Museen eröffneten in den drei Städten, dazu gebe es jede Menge begleitende Events und Ausstellungen im ganzen Land.

"Best in Travel 2019" empfiehlt in seinem Kapitel über Deutschland außerdem Hamburgs "umwerfende Elbphilharmonie", Partys in Berliner Klubs sowie Dessau, Weimar, München, Frankfurt, Köln, die Sächsische Schweiz, die bayerischen Königsschlösser sowie Stationen am Mittelrhein.

Top-Ziel Sri Lanka

Vor Deutschland liegt im Ländervergleich nur der aufstrebende und vielschichtige Inselstaat Sri Lanka, dahinter folgen Simbabwe, Panama, Kirgistan, Jordanien, Indonesien, Weißrussland, São Tomé und Príncipe sowie Belize.

Bei den Städten liegt Dänemarks hippe Hauptstadt Kopenhagen auf Platz 1. Das hat sie sich vor allem durch die aufregende und abwechslungsreiche Food Kultur und, man höre und staune, die Müllverbrennungsanlage Amager Bakke verdient, auf deren Dach man Skifahren und Spazierengehen kann. Rem Koolhaas' futuristisches Kulturzentrum Blox sei ebenfalls sehr sehenswert. Generell sei Kopenhagen eine Vorzeigestadt, sehr sauber, sehr grün, in der mehr Radfahrer unterwegs seien als Autos. Auf Kopenhagen folgt das Silicon Valley Chinas, Shenzhen, und Serbiens zweitgrößte Stadt Novi Sad.

Piemont als angesagteste Region

Das Piemont in Nordwesten Italiens steht auf Platz eins der Top-10-Regionen. Die Heimat von Leonardo da Vinci biete Freunden von Kunst und Genuss alles, was das Herz begehrt. Die pittoresken Catskills in den USA erobern zum 50. Geburtstag von Woodstock Platz zwei, gefolgt von Nord-Peru. Zu den Top-Tipps, die ihr Geld wert sind, zählen kommendes Jahr Ägyptens südliches Nil-Tal, Lodz in Polen und der "Great Smoky Mountains"-Nationalpark in den USA.

Die Listen werden jährlich von der Lonely-Planets-Community, bestehend aus Redakteuren, Scouts, Einheimischen und Influencern, erstellt. Die Vorschläge werden dann von einer Jury bewertet. Die vollständigen Rankings gibt es auf https://www.lonelyplanet.de/best-in-travel/index.html.

Andreas Förster

 

23. Oktober 2018 – 15:38
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Bereits am 10. Dezember solle es so weit sein, kündigt Elon Musk an. Einen Tag später soll auch die Öffentlichkeit die drei Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke mit dem Hyperloop befahren dürfen – und zwar kostenlos. Musk verkündete dieser Tage auf Twitter, der Untergrundtunnel für das Projekt sei so gut wie fertig. Er bestätigte das Datum auf Nachfrage: "Ich denke, das ist realistisch."

Entnervt vom zerstörerischen motorisierten Individualverkehr in Los Angeles hatte der Visionär, Milliardär, SpaceX- und Tesla-Unternehmer im Januar 2016 mit dem Bau des zwei Meilen langen Tunnels im kalifornischen Hawthorne bei Los Angeles, dem Sitz seines privaten Raumfahrt-Unternehmens SpaceX, begonnen. Durch eine unter der Erde verlaufende Röhre mit etwa 1,5 Metern Durchmesser sollen durch ein künstlich erzeugtes Vakuum Menschen in autonom fahrenden Kapseln wie in einer Rohrpost mit zunächst bis zu 250 Stundenkilometern reisen können. Später sollen auch Fahrten mit dem eigenen Auto, das auf Kufen gesetzt wird, möglich sein. Die Röhren können nicht nur unterirdisch verlaufen, sondern auch auf Stelzen gesetzt werden wie ein Transrapid, der auf einer ähnlichen Magnetschwebe-Technologie basiert.

Technisch sind 1.200 Stundenkilometer möglich

Bei längeren Strecken, die bereits überall auf der Welt geplant werden, wird beim Hyperloop eine technisch erreichbare Geschwindigkeit bis zu 1.200 Stundenkilometer genannt. Damit käme man von New York nach Washington oder von Los Angeles nach San Francisco in weniger als 30 Minuten. Neben Musk arbeiten auch andere Firmen an der Umsetzung der Hyperloop-Technologie, darunter die Virgin Hyperloop One des britischen Milliardärs Richard Branson, der in Nevada bereits eine erste Testfahrt absolviert hat. Sie dauerte fünf Sekunden, als Speed wurden 112 Kilometer erreicht. Das Unternehmen plant auch eine Strecke in Deutschland, allerdings nicht vor Mitte oder Ende des nächsten Jahrzehnts. Überdies gibt es noch Hyperloop Transportation Technologies (HTT).  Das Unternehmen aus Los Angeles hat sich zum Ziel gesetzt, bereits 2020 eine erste befahrbare Strecke durch die Vereinigten Arabischen Emirate anzubieten. Lufthansa stand 2017 bereits in Gesprächen mit HTT. Es ging dabei um die Fragen, auf welchen Strecken der Hyperloop Flüge ablösen könnte.

Die Technologie gilt als besonders energiesparend, im Vergleich zu Hochgeschwindigkeitszügen oder Flugzeugen, aber auch teuer. Laut dem US-Magazin "Forbes" würde beispielsweise eine 170 Kilometer lange Strecke im Silicon Valley umgerechnet acht bis 11,5 Milliarden Euro kosten. Das wären bis zu 68 Millionen Euro pro Kilometer. Europäische Hochgeschwindigkeitsstrecken für Züge haben etwa 20 Millionen Euro pro Kilometer gekostet.

Andreas Förster

23. Oktober 2018 – 14:54
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Yudelka López hat sich mit ihrer eigenen Repräsentanz YLO Marketing Europe selbstständig gemacht. Die Dominikanerin, die Stationen als Global Leisure Sales & Marketing Managerin bei den Meliá Hotels International und zuvor als stellvertretende Direktorin beim Dominikanischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt absolviert hat, will für ihre Kunden Veranstalter und Reisebüros betreuen, Markteinführungen und -analysen durchführen, Marketingpläne und Budgetplanungen vornehmen, Roadshows, Werbeaktionen und Golfturniere organisieren und Werbematerialien erstellen. Mit den Decameron Hotels habe sie bereits einen ersten Kunden gewonnen, heißt es.

López wollte eigentlich das Marketing für den geplanten Aldiana Club in der Dominikanischen Republik übernehmen, dessen Eröffnung für diesen Monat geplant war. Doch nachdem die Eröffnung wegen Qualitätsproblemen auf unbestimmte zeit verschoben worden war, musste sie ihre Pläne ändern. Einige Aufmerksamkeit erregte López im vergangenen Jahr, als sie mit einer ungewöhnlichen Roadshow unter dem Titel „Yudelka on Tour“ durch Deutschland unterwegs war und im Namen der Reisebürokooperation RTK Reisebüros besuchte.

23. Oktober 2018 – 13:47

Wie seine Frau Marianne gegenüber der "Bild“"Zeitung bestätigte, nahm sich der 68-jährige Gründer der Frankfurter PR-Agentur C&C Contact & Creation das Leben. Träger, der in den 70er Jahren als Redakteur beim ZDF arbeitete und während dessen Zeit als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz PR-Berater von Helmut Kohl war, ist vielen Touristikern vor allem als langjähriger Pressesprecher von Neckermann Reisen bekannt. Aber auch für Unternehmen wie Aldiana sowie für die Deutschland-Werber von der DZT oder das Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik arbeitete er. Aus der Hotellerie zählten etwa Steigenberger und die Hotelkette Wyndham zu seinen Kunden. Für Zypern, dessen touristische Vertretung er lange betreute, war Träger als Honorarkonsul aktiv.

Nach Aussage von Marianne Träger steht der Selbstmord des erfolgreichen PR-Manns im Zusammenhang mit einer Verletzung, die sich der Begeisterte Flieger, Fluglehrer und Prüfer beim Bundesluftfahrtamt zugezogen hat. Wörtlich zitiert "Bild" die Witwe: "Er hatte einen Flug, bei dem er das Flugzeug wechseln musste. Dabei rutschte er während der Tankkontrolle aus, stürzte vom Tragflügel und brach sich die Schulter. Nach der Operation und während der Reha gab es das Gerücht, er könne so nie wieder fliegen. Da setzte er sich ins Auto, fuhr nach Marktheidenfeld an den Main, wo er Jugendvize-Weltmeister der Ruderer geworden war, und erschoss sich. Mir und unseren beiden Töchtern bleibt nur noch sein Abschiedsbrief, in dem er verfügt, wie er bestattet werden möchte."

23. Oktober 2018 – 07:50
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FTI setzt seine Erfolgsserie fort: Mit rund drei Milliarden Euro in Deutschland steigerte der Veranstalter seinen Umsatz im ablaufenden Geschäftsjahr um 18 Prozent. Das sei insbesondere der Türkei und Ägypten zu verdanken, sagt Gründer und Chef Dietmar Gunz. Rund eine Million Urlauber flogen mit FTI in die Türkei, nach Ägypten immerhin 820.000, davon 700.000 aus Deutschland. Im Vertrieb wuchs FTI sowohl in den Reisebüros als auch online zweistellig, wobei die Internet-Verkäufe mehr zulegten.

Die gesamte FTI Group kommt auf 3,6 Milliarden Euro Umsatz, was einem Plus von 16 Prozent entspricht. Der Konzern betreute insgesamt sieben Millionen Gäste. Neben Deutschland ist FTI vor allem in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Holland aktiv.

Flugchaos hielt FTI auf Trapp

Trotz der sprudelnden Buchungen kostete die Sommersaison reichlich Nerven. Das Flugchaos in Folge der Airberlin-Pleite, Streiks und Engpässe waren „für alle Beteiligten eine Katastrophe“, sagt FTI-Geschäftsführer Ralph Schiller. „160.000 Kunden mussten deshalb umgebucht werden.“ Das sei für alle eine Zumutung gewesen, für den Veranstalter, die Reisebüros und die Gäste. Die Industrie habe aus dem Schlamassel gelernt, glaubt Gunz und hofft auf Besserung.

Premiere für Ägyptens Mittelmeerküste

Eine der großen Neuheiten bei FTI ist die Mittelmeerküste von Ägypten. Der 300 Kilometer lange Streifen zwischen Alexandria und Marsa Matruh besitzt die schönsten Sandstrände am Mittelmeer. Jetzt legt FTI Vollcharter nach Marsa Matruh auf und erschließt so ein neues Zielgebiet für deutsche Urlauber. Hochwertige Hotels und Infrastruktur sind vorhanden, denn andere Nationen haben die „weiße Küste“ schon länger für sich entdeckt.

Einen Hotspot hat FTI auch in der Türkei neu im Programm, das charmante Städtchen Alacati bei Izmir. Hier gibt es die hippe Türkei, das richtige für Jetsetter und Nachtschwärmer. Tagsüber heißt es Abhängen in den Daybeds der angesagten Beachclubs.

Kuba und Gambia als Fernstrecken-Highlights

Neue Ziele fand FTI auch auf der Fernstrecke. Erstmals schickt der Veranstalter Eurowings nach Santa Clara. Von dort geht es auf die Insel Cayo Santa Maria, die mit einer 50 Kilometer langen Brücke mit der Hauptinsel verbunden ist. Der Transfer in das Strandeldorado dauert so statt fünf nur noch zwei Stunden. Nachdem der Hype der US-Amerikaner vorbei ist, sind auch die Preise wieder erschwinglich.

Die zwei Neuheit in der Ferne ist Gambia. Dort war FTI in den 90ern schon einmal aktiv, erst jetzt, nach einem Regierungswechsel ist das Land wieder für Investitionen interessant. Dietmar Gunz sieht großes Potenzial als Afrika für Einsteiger. FTI fliegt nonstop aus Deutschland in gut sechs Stunden nach Banjul. 25 Unterkünfte sind im Programm, darunter ein Kairaba Beach und ein Labranda.

14 Tage Storno-Frist für Trips mit Eigenanreise

FTI fasst die bisherigen beiden Broschüren für Deutschland und die Nachbarländer zum Katalog „Best of Eigenanreise“ zusammen. Neu ist zudem, dass die Hotelbuchungen in diesem Bereich bis 14 Tage vorher kostenlos storniert oder umgebucht werden können. Dies sei eine Antwort auf die Hotelportale, sagt Schiller. „Wir haben diese neue Storno-Regelung bei unseren Städtereisen bereits getestet.“ Er erwartet von der Ausweitung eine Buchungsschub für die Eigenanreise,

Thomas Hartung

22. Oktober 2018 – 17:21

Seit Montag sind die Helpdesks der Airline für Veranstalter und Reisebüros in Deutschland und Österreich geschlossen, der Service wurde in die Zentrale nach Lissabon ausgelagert. Als Kontakt für deutsche und österreichische B2B-Partner nennt TAP Portugal ausschließlich zwei E-Mail-Adressen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wie die Fluggesellschaft bestätigt, kann das Helpdesk nun nur noch via E-Mail erreicht werden. Dieses stehe von Montag bis Freitag zwischen neun und 18 Uhr zur Verfügung, Anfragen könnten in deutscher oder portugiesischer Sprache erfolgen.

Zur Begründung des Schrittes erklärt die Airline, die Umstrukturierungsmaßnahmen sollten "strukturell dazu beitragen, den Servicebereich weiterhin zu optimieren". Tatsächlich dürfte es eher um Kostensenkungen gehen. Immerhin: Das Sales Management für den deutschsprachigen Raum sowie die Administration bleiben wie gewohnt in Frankfurt erhalten. Auch die Abwicklung von Gruppenreisen für den deutschsprachigen Markt erfolgt weiterhin von Frankfurt aus. Und: Im Rahmen der Umstrukturierung werde kein Mitarbeiter entlassen, teilt TAP Air Portugal auf Anfrage mit. Alle betroffenen Mitarbeiter würden weiterhin beschäftigt.

22. Oktober 2018 – 15:06
boellchristianncl

Christian Böll, bis März Europa-Chef der US-Kreuzfahrtreederei Norwegian Cruise Line, verstärkt von November an die Führung der DER Touristik Group. Auf ihn wartet keine geringere Aufgabe, als die, eine konzernweite Strategie zum Kreuzfahrtvertrieb zu entwickeln und die Sparte zu einer "Triebfeder" des Konzerns zu machen.

Die Erwartungen an den Neuzugang sind groß: Böll werde "die übergreifende Kreuzfahrt-Konzeption der gesamten Gruppe erarbeiten", teilt das Unternehmen mit. Entsprechend hoch steigt er auch in die Hierarchie der Organisation ein. Denn der Kreuzfahrtexperte berichtet direkt an CEO Sören Hartmann. Kern seiner Aufgabe sei "die Erstellung und Umsetzung einer DER-Touristik-weiten Strategie zum Kreuzfahrt-Vertrieb", heißt es. Die Kreuzfahrt-Aktivitäten in den einzelnen Unternehmenseinheiten sollen bestehen bleiben, heißt es in einer Mitteilung.

CEO Hartmann kündigt an, der neue Mann solle "das Kreuzfahrtgeschäft zu einer Triebfeder unseres Konzerns" machen. DER Touristik zählt hierzulande durchaus zu den Schwergewichten unter den Kreuzfahrtmittlern, verfügt aber, anders als Konkurrent Tui, nicht über eigene Schiffe. Neben einem breiten Angebot setzt der Konzern vor allem auf die Kooperation mit Reedereien. So vermittelt etwa ITS seit der vergangenen Wintersaison Pakete, die Reisen auf den Schiffen von Aida Cruises mit Hotelaufenthalten und Transfers verbinden. Und die hauseigenen DER Reisebüros lancierten jüngst ein neues Online-Portal für Kreuzfahrten.

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