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18. Juli 2018 – 18:08
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Norwegian Cruise Line (NCL) nimmt für 2019 und 2020 mehrere Routenänderungen vor und reagiert damit nach eigener Aussage auf Nachfrageverschiebungen. Im Sommer nächsten Jahres setzt die Reederei ein sechstes Schiff in Europa ein. Die "Norwegian Pearl", bisher in Alaska unterwegs, fährt auf neuen Routen von und nach Amsterdam. Außerdem stehen Mittelmeer-Kreuzfahrten mit Zustieg in Civitavecchia, Barcelona oder Venedig auf dem Plan.

Die Alaska-Routen der "Pearl" übernimmt die "Joy" als drittes NCL-Schiff im nördlichsten US-Bundesstaat. Von April an läuft das Schiff, das zuvor nach dem Vorbild des aktuellen Flaggschiffs "Bliss" umgebaut wird, von Seattle aus Juneau, Ketchikan, Skagway, Holkham Ba, Icy Strait Point und Victoria in Kanada an. Im Winter 2019/2020 stehen Reisen von Los Angeles entlang der mexikanischen Riviera und durch den Panamakanal auf dem Programm.

Für die "Joy" kreuzt die "Jewel", die im Herbst renoviert wird, vor Australien, Neuseeland und der Südsee. Die "Jade" reist von Singapur und Hongkong durch Südostasien. Zudem unternimmt sie Kreuzfahrten durch den Suezkanal und den Indischen Ozean mit Anläufen unter anderem in Israel und Jordanien.

In China wird vom Sommer 2020 an saisonal die "Spirit" eingesetzt. Die Überführungsfahrt im Februar beinhaltet mehrere Häfen, die NCL zum ersten Mal anläuft; etwa in Südafrika, auf den Seychellen und Malediven.

18. Juli 2018 – 15:43
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Singapore Airlines wurde am Dienstag in London zur "World's Best Airline" bei den 18. Skytrax World Airline Awards gekürt. Die Fluglinie, die zum vierten Mal an der Spitze steht, tauschte den Platz mit Vorjahressieger Qatar Airways. Im Ranking folgen ANA All Nippon Airways, Emirates und die japanische Fluglinie EVA Air.

Einzige europäische Airline unter den Top-Ten ist auf Platz sieben Lufthansa, die denselben Platz wie im Vorjahr halten konnte. Überhaupt gab es in der Spitzengruppe des Rankings nur wenig Bewegung. Deutlich abgestiegen ist der Golfcarrier Etihad vom 8. auf den 15. Platz. Aufgestiegen ist dadurch Thai Airways von 11 auf 10.

Lufthansa in Europa vorn

Lufthansa, die zwischen 2012 und 2016 zwischen den Plätzen 10 und 14 pendelte, wurde auch in den Kategorien "Best Airline in Europe", "Best Airline in Western Europe", "Best Cabin Crew in Germany" und "Best Business Class in Europe" ausgezeichnet. Tuifly erhielt die Auszeichnung "Best Leisure Airline in Germany", erscheint jedoch nicht unter den Top-100 des Rankings. Eurowings landet auf Rang 59 und wurde als "Best Low-Cost Airline in Germany“ geehrt.

Das Luftfahrtportal Skytrax lässt jährlich 20 Millionen Passagiere weltweit die Airlines bewerten. Dabei geht es um die Bereiche Kabinenservice, Ausstattung an Bord und den Service am Boden und am Flughafen. Zu letzterem Bereich gehören zum Beispiel die Webseite der Airline, das Ticketing, das Boarding, die Airport-Crew, die Airline-Lounges, Gepäck-Auslieferung und vieles mehr. Insgesamt werden Auszeichnungen in 18 Kategorien vergeben, die zusätzlich noch nach Regionen und Ländern unterteilt sind.

THo

18. Juli 2018 – 14:58
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Kaum ein Tag vergeht im Moment, an dem sich nicht irgendwer zu dem chaotischen Mix aus Flugplanänderungen, Flugausfällen und Verspätungen zu Wort meldet, das dem deutschen Reisemarkt seit der Airberlin-Pleite zu schaffen macht. Und immer wieder steht dabei Eurowings im Zentrum der Aufmerksamkeit. In einem Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital" hat nun ein führender Manager der Lufthansa-Tochter deutlicher als bisher eingeräumt, dass die Fluggesellschaft mit der Situation überfordert war. "Ende Mai brach die Katastrophe über uns herein", zitiert das Blatt Eurowings-Geschäftsführer Michael Knitter. Durch Fluglotsenstreiks, Unwetter und Staus im Luftraum seien die Abflugzeiten für manche Flüge über den Tag verteilt bis zu zehnmal vor- und zurückgeschoben worden. "Da sind wir komplett aus der Kurve geflogen", so der als COO für das operative Geschäft zuständige Airliner. "Das konnte ich nicht mehr puffern.“

"Ausmaße unterschätzt"

Die Fluggesellschaften, die Risiken wie Streiks oder schlechtes Wetter immer einkalkulieren müssen, sahen sich in den vergangenen Wochen mit außergewöhnlich vielen Stornierungen und massiven Verspätungen im gesamten Luftverkehr konfrontiert. Durch Probleme bei der Airberlin-Übernahme habe die Eurowings-Führung damit nicht mehr angemessen umgehen können, schreibt "Capital". Denn die Airline hatte alle Reserven bis zum Anschlag ausgereizt – inklusive der zehn Maschinen, die das Unternehmen sonst stets als Puffer bereithält. "Das alles kam mitten in unseren Integrationsprozess gerausch", sagt Knitter. "Die Ausmaße haben wir vielleicht unterschätzt. Unsere Organisation ist nicht darauf ausgerichtet, mit solchen Katastrophen umzugehen."

Expansionsdruck

Als Problem habe sich auch die hindernisreiche Übernahme von Teilen des insolventen Konkurrenten erwiesen, ein anderes sei die "Wildwuchsstruktur" der rapide expandierenden, aus lauter eingeschränkt kompatiblen Teil-Fluglinien zusammengesetzten Airline. Zudem habe Lufthansa-Chef Carsten Spohr die Billigflugtochter mit hohen Gewinnerwartungen und weiteren Expansionsplänen stark unter Druck gesetzt, heißt es in dem Artikel. Knitter habe zugegeben, noch nie an einem Projekt mitgearbeitet zu haben, "das so kompliziert war und sich von Woche zu Woche verändert hat". Seine Lehre für die nächsten Übernahmen laute: "Das ist ein kontinuierlicher Lernprozess. Einiges würden wir konservativer angehen."

18. Juli 2018 – 14:19
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Dass die Luftfahrtindustrie in Sachen Prognosen eher klotzt als kleckert, ist keine neue Erkenntnis. Und dass Boeing und Airbus von der alle zwei Jahre stattfindenden Luftfahrtshow im britischen Farnborough mit vollen Auftragsbüchern zurückkehren, scheint ihrem Optimismus vorerst Recht zu geben. Doch auch beim Blick in die fernere Zukunft strotzen die großen Flugzeugbauer nur so vor Zuversicht.

40.000 neue Flugzeuge in 20 Jahren

Innerhalb der nächsten 20 Jahre würden 42.700 neue Verkehrsflugzeuge benötigt, kündigt Boeing an. Konkurrent Airbus geht von einem Bedarf von 37.400 neuen Fliegern aus. Ein Teil der Differenz erklärt sich daraus, dass Boeing von Maschinen ab 70 Passagieren ausgeht, während Airbus Flugzeuge mit einer Kapazität von mehr als 100 Fluggästen zur Grundlage macht. Der andere Teil der Differenz speist sich aus unterschiedlichen Erwartungen zum Tempo der Flottenerneuerung. Während Airbus glaubt, dass gut 20 Prozent des heutigen Flugmaterials auch 2037 noch unterwegs ist, vermutet der US-Flugzeugbauer, dass lediglich zwölf Prozent der Maschinen aus dem aktuellen Bestand dann noch fliegen.

Schwerpunkt auf mittleren Größen

Ungeachtet dessen haben beide Hersteller ihre Prognosen gegenüber dem Vorjahr noch einmal nach oben geschraubt – Boeing um 1.670 und Airbus sogar um 2.500 Flugzeuge. Rund drei Viertel der Neubauten werden nach den Erwartungen beider Produzenten Typen in der Größenordnung der heutigen Boeing-737- und der Airbus-A320-Familie liegen. Der Bedarf an größeren, meist auf Langstrecken ausgerichteten Maschinen wird auf 20 bis 25 Prozent taxiert. Für Großraumflieger mit einer Kapazität von mehr als 350 Fluggästen, die sich zuletzt im Absatz schwertaten, rechnet Airbus mit einem Anteil von rund fünf Prozent.

55 Prozent Flottenwachstum

Nach den Vorhersagen beider Hersteller führt die angenommene Zahl künftiger Bestellungen zu einem Flottenwachstum von mehr als 50 Prozent. Das lässt sich nur darstellen, wenn man von einem deutlichen Wachstum des Flugmarktes insgesamt ausgeht. Wie üblich, spielen in diesen Wachstumsszenarien China, Indien und andere bevölkerungsreiche Schwellenländer eine Schlüsselrolle. So beziffert Airbus den aktuellen Anteil der Menschen, die in den Schwellenländern Flugzeuge nutzen, auf 30 Prozent. Bis 2037, so die Annahme, sollen es 80 Prozent sein, weil die Mittelklasse in diesen Staaten stark wächst.

Auch die weltweiten Marktanteile verschieben sich demnach deutlich in Richtung Süden und Osten. Schon 2027 wird nach Boeing—Annahmen der innerchinesische Flugmarkt der größte der Welt sein, vor dem innereuropäischen und dem inneramerikanischen Markt. Nach Boeing-Szenarien wird sich der Flugmarkt innerhalb Chinas bis 2037 mehr als verdreifachen, während sich der innereuropäische Markt immerhin verdoppelt und der nordamerikanische Markt um den Faktor 1,7 wächst.

Christian Schmicke

 

18. Juli 2018 – 13:53

Reisebüros, die ihre Kunden glücklich machen wollen, verkaufen ihnen Erholung von Anfang an. Stress bei der Anreise durch Umsteigen und Warten auf den Anschlussflug müssen da nicht sein. Deshalb besser gleich Direktflüge anbieten.

Traveltainment Bistro Portal hat mit dem Direktflugfilter das passende Werkzeug dafür. Nach dem Anklicken dieser Funktion zeigt die Ergebnisliste Angebote ohne Umsteigen – soweit es welche gibt. Zur Sicherheit sollten Reisebüros jedoch die Angaben zu Flugzeiten und Strecken überprüfen.

Bistro Direktflüge

Um Direktflüge zu herauzufiltern, kann das Reisebüro entweder bei jedem Suchvorgang manuell die Checkbox Direktflüge bevorzugt in der Beratungsmaske anklicken oder die Funktion standardmäßig in den Grundeinstellungen aktivieren. Für letzteres gibt es in den Einstellungen im Register Häufige Suchkriterien die Checkbox Direktflüge bevorzugt. Ist diese aktiv, werden standardmäßig Direktflüge bevorzugt.

Den Direktflugfilter gibt es aktuell für Pauschalreisen und die in Bistro Portal enthaltenen Bestpreisflüge. Das Flugangebot wird sukzessive von den Veranstaltern um Alternativflüge erhöht.

Diesen Praxistipp hat Traveltainment für die Leser von Reisevor9.de bereitgestellt.

17. Juli 2018 – 17:54

Die Booking Holding und das chinesische Uber Didi-Chuxing haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Didi bietet Fahrten mit Autos, Taxis, Bussen, Minibussen, Fahrrädern und dazu einen Essen-Lieferservice an. Nach eigenen Angaben hat die Plattform weltweit 550 Millionen Nutzer und vermittelt pro Tag rund 30 Millionen Fahrten. Künftig sollen sämtliche Marken von Booking.com über ihre Apps Fahrdienste von Didi anbieten können. Didi-Kunden wiederum sollen automatisch Zugriff auf die Angebote von Booking.com oder Agoda bekommen.

Booking engagiert sich mit 500 Millionen Dollar

Im Zuge der Zusammenarbeit investiert die Booking-Holding eine halbe Milliarde Dollar in den Fahrdienstvermittler.Ein nennenswertes Investment zwar, aber für Didi eher ein kleiner Fisch. Denn das Start-up hatte erst Ende 2017 in einer Finanzierungsrunde rund vier Milliarden Dollar eingesammelt. Die Gesamtfinanzierung soll bei rund 20 Milliarden Dollar, der Wert bei mehr als dem doppelten liegen.

Während Booking mit dem strategischen Schachzug die Präsenz im chinesischen Markt auf einen Schlag deutlich vergrößern kann, ist die Zusammenarbeit für Didi vor allem vor dem Hintergrund des Vordringens in weitere Märkte interessant. Der Fahrdienstleister ist in jüngster Zeit bei einer Reihe von Mobilitätsplattformen in Asien, dem Nahen Osten, Südamerika sowie Europa eingestiegen und mittlerweile auch in Australien am Start.

 

17. Juli 2018 – 16:59
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Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) streicht auch im August zahlreiche Inlandsflüge. Bereits seit Anfang Juli waren Verbindungen gecancelt worden. Als Grund nennt die Fluggesellschaft Sicherheitsüberprüfungen an den Triebwerken ihrer Boeing 787-Maschinen, die in Japan auch auf inlandsstrecken eingesetzt werden. Bis Ende August soll sich die Zahl der Flugstreichungen nach ANA-Angaben auf 997 summieren. Rund 160.000 Kunden sind davon betroffen.

Von den 378 Flügen, die im Monat August ausfallen, waren 112 zwischen Tokio-Haneda und Fukuoka und weitere 95 zwischen Haneda und Kansai vorgesehen. Auch für die Folgezeit kann ANA keine Entwarnung geben. Für September müsse mit weiteren Flugstreichungen gerechnet werden, erklärt er. Welche Flüge betroffen sind, will die Airline am 9. August mitteilen.

Seit Jahren bereiten die Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerke , die im Dreamliner zum Einsatz kommen, den Airlines Probleme und zwangen sie, Ersatzflugzeuge zu leasen oder Flüge zu streichen. ANA muss insgesamt 136 Triebwerke in die Werkstatt bringen. Die Airline hat 64 Dreamliner in ihrer Flotte.

Details zu den Flugausfällen veröffentlicht ANA  unter diesem Link.

 

 

17. Juli 2018 – 15:37
beratungsgebuehr

Die Haltung des stationären Vertriebs zur Erhebung einer Beratungsgebühr ist überraschend klar: Fast zwei Drittel der rund 600 Teilnehmer an einer exklusiven Umfrage für Reise vor9 glauben, dass sich Serviceentgelte auf ganzer Ebene oder zumindest teilweise durchsetzen werden. Eine Mehrheit von 56 Prozent hält ein Beratungsentgelt auch für Pauschalreisen grundsätzlich für sinnvoll. Allerdings gehen mehr als die Hälfte der Reisprofis auch davon aus, dass die Kunden eine solche Gebühr bei Pauschalreisen nur dann akzeptieren würden, wenn sie ihnen im Falle einer Buchung erstattet wird.

Bereits heute kassieren die allermeisten Reisebüros (87%) für Flugbuchungen ein Serviceentgelt. Für die Buchung von Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Bordverpflegung, oder Zusatzgepäck bei Flügen nehmen 25 Prozent Geld, für die Ausarbeitung individueller Reisen 21 Prozent und für Hotelbuchungen elf Prozent.

Grundsätzlich spaltet sich der stationäre Vertrieb in dieser Frage in zwei Lager. Die einen argumentieren, Reisebüros böten ohnehin zu viel kostenlosen Service. In anderen Branchen sei es doch selbstverständlich, für jeden Service zu zahlen. Gerne wird dabei das nicht in jeder Hinsicht vergleichbare Beispiel von Anwälten oder Handwerkern angeführt. Die gebührenskeptische Fraktion fürchtet hingegen, die Kunden könnten in noch größerer Zahl ins Internet abwandern, wenn sie zur Kasse gebeten würden – oder zur Konkurrenz um die Ecke, die auf Gebühren verzichtet. Nicht wenige Büros prognostizieren auch, flächendeckende Gebühren würden die Veranstalter verleiten, ihre Provision zu senken.

Christian Schmicke

Die komplette Geschichte zum Thema Beratungsgebühren im Reisebüro lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Reise vor9 Magazins. Wussten Sie schon, dass jedes Reisebüro ein Abonnement kostenlos erhält? Wenn Ihre Agentur noch nicht im Verteiler ist, einfach eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

17. Juli 2018 – 14:55
studiosusmarokko

Mit 25 neuen Reisen im Fernreisekatalog erweitert der Studienreisespezialist sein Programm für 2019 in neuen und wieder erstarkten Destinationen. Dabei baut er vor allem auf das Comeback von Nordafrika und Nahost als Rundreiseziele. In Marokko, Ägypten, Israel, Jordanien und Tunesien wurden insgesamt sieben Touren neu oder nach einer Pause wieder ins Programm genommen. Drei neue Reisen haben Israel zum Ziel. Eine elftägige Tour verspricht, „Bibelspuren, Szenebars und Wüstenzauber“. Sieben Tage lang ist eine eher preisgünstige Überblicksreise und eine 17-tägige Rundreise kombiniert Jordanien und Israel.

In Armenien und Georgien hat der Münchner Veranstalter zwei neue Reisen ins Programm genommen, eine klassische Rundreise inklusive Begegnungen mit einheimischen Familien und eine Wanderstudienreise. Neue Reisen hat Studiosus auch in Zentralasien aufgelegt, beispielsweise die Tour „Beiderseits des Kaspischen Meeres – zwischen Baku und Samarkand“, die in 16 Tagen durch Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan führt.

China ohne Inlandsflüge

In China legt Studiosus eine 17-tägige Reise ohne Inlandsflüge auf, bei der die Gäste mit Zügen und Bussen unterwegs sind und drei Tage auf einem Flusskreuzfahrtschiff auf dem Yangze verbringen. Außerdem gibt es  neue Angebote in Vietnam, Tibet und Nepal sowie Japan. Bei der 17-tägigen Studienreise „Tibet - Nepal – über den Himalaya“ zählen eine Überlandfahrt durch den Himalaya, eine Übernachtung auf 4.310 Metern und ein Abstecher zum Basecamp des Mount Everest zu den Höhepunkten.

Schifffahrt auf dem Panamakanal, Expedition nach Kap Hoorn

Auch in Südamerika sieht der Veranstalter Potenzial für neue Reisen. In Panama erleben Gäste die Nationalparks des Landes, fahren mit dem Zug der Panama Canal Railway Company auf einer Strecke, die älter ist als die Wasserstraße selbst und besuchen eine Mikrobrauerei. Bei der Reise „Argentinien - Chile – Kurs Kap Hoorn“ geht es mit dem Schiff durch die legendäre Magellanstraße und den Beagle-Kanal mit der Allee der Gletscher zum Kap Hoorn. Sechs Länder auf einen Streich stehen bei der vierwöchigen Studienreise „Südamerika – umfassend“ auf dem Programm. Sie führt von Bogotá über das Andenhochland und die Salzwüste Boliviens bis an die Copacabana.

 

17. Juli 2018 – 13:59
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Die Top-Ten-Fluggesellschaften nahmen allein dadurch im Jahr 2017 zusammen rund 25,3 Milliarden Euro ein. Vor zehn Jahren waren es nur 1,8 Milliarden Euro. Für diese Studie untersuchte die Beratungsfirma Idea Works Company die Geschäftsberichte von 146 Fluggesellschaften, 73 wiesen die Einnahmen durch Zusatzverkäufe aus.

Dabei unterscheidet die Studie Zusatzeinnahmen durch Vielfliegerprogramme, bei denen die Airlines Meilen bzw. Punkte an Programmpartner wie Autovermietungen verkaufen, und "A-la-Carte-Angebote". Zu ihnen werden zum Beispiel der Verkauf von Speisen und Getränken gerechnet, auch der Handel mit Gütern wie Schmuck oder Parfüm an Board gehört dazu. Einen beachtlichen Teil der zusatzerlöse machen auch Gebühren für zusätzliche Gepäckstücke und Plätze an Notausgängen aus.

Starke Vielfliegerprogramme

Die Vielfliegerprogramme machen teilweise über 50 Prozent der Nebeneinnahmen aus. So sind es bei der US-Fluggesellschaft Southwest fast 80 Prozent, bei American Airlines fast 60 und auch bei Delta 56 Prozent. Lufthansa generiert 43 Prozent der Nebeneinkäufe über Miles & More. Ein weiterer großer Posten sind mittlerweile Gepäckgebühren. Sie stehen bei Billigfliegern wie der islandischen Wow Air und der chinesischen HK Express für zwei Drittel aller Ancillaries-Verkäufe.

Anteil am Gesamtumsatz steigt weiter

Bei einigen Fluggesellschaften, wie zum Beispiel der US-Linie Spirit, kratzt der Anteil der Erlöse aus Zusatzverkäufen schon hart an der Marke von 50 Prozent der Gesamtumsätze. Auch bei der mexikanischen Viva Aero Bus, der ungarischen Wizz Air und bei der US-Airline Frontier machen sie mehr als 40 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Zum Vergleich: Ryanair und Wow Air generieren knapp 30 Prozent ihrer Einkünfte im Ancillaries-Bereich

Das Ranking der Top-Ten-Airlines bei den Nebeneinnahmen 2017 führt United mit 4,9 Milliarden Euro an. Es folgen Delta mit 4,6 Milliarden Euro und American Airlines mit 4,50 Milliarden Euro. Auf Platz vier liegt Southwest mit 2,6 Milliarden Euro, gefolgt von Ryanair mit knapp zwei Milliarden Euro.

THo

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