11. September 2018 – 14:16

Das Tübinger Unternehmen A3M erweitert durch die Zusammenarbeit mit Interactive Digital Media, Betreiber einer globalen Kommunikationsplattform, die Bandbreite der Kommunikationsmöglichkeiten für Kunden von Veranstaltern und Geschäftsreisende. Unter anderem wird in die Krisenkommunikation neu eine Antwortfunktion integriert. Kunden von Veranstaltern und Unternehmen, die an das System angeschlossen sind, erhalten wie bisher bei wichtigen Ereignissen eine SMS, können sich aber nun auch telefonisch ausführlich über Ereignisse wie politische Unruhen, Streiks oder Naturkatastrophen informieren. Zudem erhält der Reiseveranstalter die Bestätigung, dass der Kunde über sämtliche Ereignisse informiert wurde.

Aus der Kooperation entstehe ein "noch schnelleres und zuverlässigeres Frühwarnsystem", erklärt A3M-Chef Tom Dillon. Zudem helfe die Antwortoption Reiseveranstaltern und KMU, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen und verschiedene Ereignisse intern zu dokumentieren und abzuarbeiten.

A3M versorgt Reiseveranstalter mit Alerts zu Gefahren weltweit. Zu den Kunden zählen Tui, Thomas Cook, DER Touristik und FTI. Auch große und mittelständische Unternehmen nutzen die Informationen, um ihre Mitarbeiter auf Reisen zu warnen, wenn ein Sicherheitsrisiko in der jeweiligen Region besteht.

10. September 2018 – 17:51
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Die Geschichte um das britische Urlauberehepaar, das am 21. August im Steigenberger Aqua Magic im ägyptischen Hurghada aus bislang ungeklärten Gründen verstorben war, gibt weiter Rätsel auf. Wie britische Medien berichten, wurden die Leichname der Thomas-Cook-Kunden nun zwar von den ägyptischen Behörden zum Transport in die Heimat freigegeben. Eine Erklärung zu Umständen und Ursache des plötzlichen Todes gibt es aber nach wie vor nicht. Laut der Boulevard-Zeitung „The Sun“ sollen Ergebnisse der Autopsie aber erst zu einem späteren Zeitpunkt vorliegen. Das habe die ägyptische Staatsanwaltschaft erklärt. Die Untersuchungen dauerten an, heißt es.

Unterdessen gibt es erste Anhaltspunkte dafür, warum eine Untersuchung im Auftrag von Thomas Cook in dem betroffenen Hotel eine hohe Konzentration von E-Coli-Bakterien und Staphylokokken ermittelte, während weitere Hygieneuntersuchungen, die von DER Touristik und Tui in Auftrag gegeben wurden, keine Auffälligkeiten feststellten. Wie Thomas Cook auf Anfrage erklärt, entsandte der Konzern unmittelbar, nachdem er vom Tod unserer Gäste erfahren hatte, seinen Head of Health, Safety und Security nach Ägypten und beauftragte unabhängige Experten für Hygiene mit Untersuchungen. Diese seien „keine 24 Stunden später vor Ort in Hurghada eingetroffen“, sagt eine Sprecherin. Demnach müssten die Untersuchungen am 23. oder 24. August stattgefunden haben. DER Touristik erklärte dagegen, die von der Tourismussparte der Rewe Group initiierte Untersuchung habe am 3. September stattgefunden. Es ist also durchaus denkbar, dass sich in Sachen Hygiene im Steigenberger Aqua Magic Hotel in der Zwischenzeit etwas geändert hat.

10. September 2018 – 17:25

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat angekündigt, gegen die Reisebüro-Abmahnwelle der RS Reisen & Schlafen GmbH (RS) vorzugehen. Ziel sei es, dem Unternehmen eine missbräuchliche Abmahntätigkeit nachzuweisen. Es verdichteten sich die Anzeichen dafür, dass es sich bei der RS Reisen & Schlafen GmbH um ein Unternehmen handele, das nicht tatsächlich im Wettbewerb zu den abgemahnten Unternehmen steht, heißt es aus dem Verband. Juristische Unterstützung erhält der DRV nach eigenem Bekunden von mehreren auf das Wettbewerbsrecht spezialisierten Anwaltskanzleien.

Von entsprechenden Abmahnungen betroffenen Mitgliedern rät der Verband, von Rechtsanwalt Pollack dezidierte Nachweise sowohl zur aktuellen gewerblichen Tätigkeit von RS, als auch zum Bestehen eines Wettbewerbsverhältnisses zwischen RS und ihnen zu verlangen. Die Abmahnungen sollten vorerst zurückgewiesen werden. Wer bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben habe, solle erwägen, diese anzufechten oder jedenfalls zu kündigen, so der DRV. Davon unabhängig sollten berechtigt Abgemahnte Beanstandungen – wie zum Beispiel einen fehlenden Link auf die Online-Schlichtungsplattform oder ein fehlerhaftes Impressum unverzüglich beseitigt werden.

10. September 2018 – 16:24
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Über dem stark erwärmten Atlantik sind in den vergangenen Tagen zwei kräftige Hurrikane entstanden. Der eine, "Florence", ist bereits zum bisher stärksten Hurrikan der diesjährigen Saison im Atlantik geworden. Sein Kern liegt derzeit auf der Höhe des 25. Breitengrades über dem Atlantik. Laut Prognosen wird "Florence" auf ihrem Kurs in nordwestlicher Richtung in den nächsten Tagen weiter an Kraft zulegen und sich bis zum 13. September zu einem Hurrikan der Stärke 4 auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Skala entwickeln. Nach Prognosen des Hurrikan-Zentrums in Miami dürfte der Wirbelsturm einen langen Streifen der US-Ostküste vom Norden Floridas bis nach New Jersey treffen. Demnach erreicht "Florence" am 13. September abends mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 270 Stundenkilometern nahe der Stadt Wilmington im US-Bundesstaat North Carolina die Ostküste. North und South Carolina sowie Virginia haben den Notstand ausgerufen, um die Vorbereitungen zu beschleunigen.

In den darauffolgenden Tagen prognostizieren die Experten über dem amerikanischen Festland eine rasche Abschwächung des Sturms. Insbesondere in North und South Carolina sowie in Virginia könnten sie aber noch starke Niederschläge und örtliche Überschwemmungen verursachen.

Mit "Isaak" hat sich über dem Mittelatlantik ein weiterer Hurrikan gebildet. Er zieht auf einer westlichen Bahn auf die Antillen zu. Nach aktuellen Vorhersagen trifft Isaak am 13. September mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern auf der Höhe von Guadeloupe die Inseln. Dabei soll er sich deutlich abschwächen. Eine Prognose zur weiteren Zugbahn des Sturmes liegt noch nicht vor.

 

10. September 2018 – 15:36

Es läuft nicht rund für die Airlines in Deutschland. Nach dem Flugchaos der vergangenen Monate steht es mit ihrer öffentlichen Reputation nicht zum besten. Und nun entdeckt auch noch die Politik, dass sie vielleicht ein paar Punkte bei der Wählerschaft sammeln könnte, wenn sie dem Kundenfrust Rechnung trägt und sich möglichst plakativ auf die Seite der Verbraucher stellt.

Jedenfalls hat die Unionsfraktion laut "Bild am Sonntag" ein "Eckpunkte-Papier" verfasst, in dem sie fordert, dass Fluggesellschaften künftig öffentlich machen müssen, wie viele Flugverspätungen es gab, wie viele Passagiere betroffen waren und wie viele Entschädigungen gezahlt wurden.

Entschädigungsformular gleich am Flughafen

Außerdem sollen sie nach Erkenntnissen des Blattes verpflichtet werden, bei Überbuchungen, Annullierungen und Verspätungen die Passagiere schriftlich über ihre Rechte zu informieren und ihnen ein Entschädigungsformular auszuhändigen. Wenn sie die Auszahlung der Entschädigung verzögern, soll eine Strafzahlung fällig werden.

Die Zeitung zitiert Fraktionschef Volker Kauder mit der Bemerkung: "Nicht wenige Fluggesellschaften behandeln ihre Kunden leider allzu oft schlicht unwürdig." Eine Verschärfung der Fluggastrechte gehöre daher "auf die Tagesordnung". Nach Meinung von Stephan Harbarth, in der Partei zuständig für Verbraucherschutz, verschaffen sich Fluggesellschaften durch die Verschleppung von Ausgleichszahlungen zudem einen Wettbewerbsvorteil. Dem müsse ein Riegel vorgeschoben werden, fordert er.

 

10. September 2018 – 12:37
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Nach dem abrupten Abgang von Andi-Julian Leta hat die Reisebürokette Klaus Schneider zum Interimsgeschäftsführer ernannt. Der 65-jährige ehemalige LCC-Aufsichtsratsvorsitzende soll die Geschäfte der Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH (LCR) weiterführen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Schneider war vor seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2016 unter anderem Geschäftsführer des Lufthansa City Centers Hamburg Süd Reiseagentur. Zwischen 2002 und 2011 gehörte er dem LCC-Aufsichtsrat unter anderem als Vorsitzender an.

Einen Wechsel gab es auch im Aufsichtsrat des Franchisesystems. Ralf Trilsbeek (LCC ReiseArt, Münster) ist nun dessen neuer Vorsitzender. Trilsbeek folgt dem langjährigen Aufsichtsrats-Chef Wolfgang Brauchle (LCC Reisebüro Honold, Neu-Ulm), der vor rund zwei Monaten seinen Rückzug angekündigt hatte. Neu in den Aufsichtsrat hat die am vergangenen Freitag abgehaltene Gesellschafterversammlung der LCR Markus Finke (LCC Reisebüro Bühler, Schramberg) gewählt. Finke ist Geschäftsführer der Reisebüro Bühler Lufthansa City Center mit rund 220 Mitarbeitern. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf Geschäftsreisen. Das Reisebüro gehört seit 26 Jahren zu LCC. Finke ist unter anderem bereits im Aufsichtsrat der Lufthansa City Center International (LCCI).

09. September 2018 – 11:15

Die Fernzüge der Deutschen Bahn waren im August noch unpünktlicher als in den Vormonaten. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf Konzernkreise. Demnach kamen drei von zehn ICE und Intercitys unpünktlich ans Ziel. Die Pünktlichkeitsquote lag bei 69,8 Prozent nach 72,1 Prozent im Juli und 74,7 Prozent im Juni. Seit 2015 sei das der schlechteste August-Wert überhaupt, heißt es. Damals sei die Bahn auf 69,3 Prozent gekommen. Vorstandschef Richard Lutz habe einen dringenden Appell an seine Führungskräfte gerichtet, den negativen Trend umzukehren.

Nach außen hin macht die Bahn erneut das heiße Wetter für die hohe Verspätungsanfälligkeit verantwortlich. Dies habe "auch im August zu mehr Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur" geführt. Verschärft worden sei die Situation durch zahlreiche Brände in Gleisnähe, die viele Verspätungen und Umleitungen nach sich gezogen hätten.

 

09. September 2018 – 10:40
steigenbergeraquamagic

"Wütende Mutter aus Birmingham immer noch krank nach Aufenthalt in Thomas-Cook-Hotelhölle". So überschrieb die lokale "Birmingham Mail" am Freitag eine Geschichte, in der eine 44-Jährige Frau über ihren Aufenthalt im Steigenberger Aqua Magic Hotel im ägyptischen Hurghada klagt. Nicht gerade zimperlich gebärdeten sich auch die Kollegen von "Focus Online" bei der Wortwahl in ihrer Headline. "Thomas Cook nimmt Ekel-Hotel aus Programm" heißt es dort.

Die Anlage, die seit dem Tod zweier britischer Urlauber am 21. August für Schlagzeilen sorgt, wurde von Thomas Cook bis Mitte Januar aus dem Programm genommen. Außerdem berichtete der Konzern, unabhängige Untersuchungen in seinem Auftrag hätten eine erhöhte Konzentration von E-Coli-Bakterien und Staphylokokken festgestellt. Die Erreger können zu Durchfallerkrankungen und Darmentzündungen führen. Thomas Cokk kündigte an, künftig Hygieneprüfer in alle Hotels zu entsenden, in denen überdurchschnittlich viele Gäste krank werden.

Widersprüchliche Untersuchungsergebnisse

Dagegen wurden bei einer Untersuchung, die am 3. September im Auftrag von DER Touristik vorgenommen worden war, nach Auskunft des Unternehmens keine krankheitserregenden Keime nachgewiesen. Auch lägen bei den Gästen der DER Touristik „vor Ort aktuell keine signifikanten Zahlen von Krankheitsfällen vor“. Ähnliche Aussagen gibt es von Tui und FTI.

Unter den Reisebüros, von denen einige Kunden bei der im Franchise betriebenen Steigenberger-Anlage eingebucht haben, sorgen die unterschiedlichen Einschätzungen der Veranstalter nachvollziehbarerweise für Verunsicherung, zumal ein Ergebnis der Untersuchungen über die Todesursache der beiden Briten nach wie vor fehlt. Ursprünglich hatten die ägyptischen Behörden für die vergangene Woche ein Obduktionsergebnis angekündigt, doch bis zum Sonntag war von ihrer Seite kein Statement dazu erfolgt.

Augenzeugin gibt Entwarnung

Eine Reiseverkäuferin, die selbst gerade im Steigenberger Aqua Magic Hotel zu Gast war, schreibt auf Facebook, in der Anlage laufe der Betrieb normal. Berichte über hygienische Mängel könne sie nicht bestätigen, erklärt sie. Andere Reiseprofis vermuten, die Kontroverse um die Zustände in dem Hotel werde medial aufgebauscht.

Tatsächlich dürfte der unterschiedliche Umgang mit dem Thema auch damit zusammenhängen, dass von den Todesfällen in diesem Fall Urlauber von Thomas Cook betroffen waren. Bei der verstorbenen Frau handelte es sich zudem um die Mitarbeiterin eines Reisebüros des Konzerns. Vor allem in britischen Medien tauchte daher der Name des Konzerns in nahezu jeder Überschrift auf, bisweilen wurde sogar die betroffene Anlage als „Thomas Cook Hotel“ etikettiert.

Dabei spielen wohl auch Erfahrungen des Konzerns aus dem Jahr 2015 eine Rolle. Damals hatte eine gerichtliche Untersuchung Thomas Cook eine Verletzung der Sorgfaltspflicht bescheinigt, nachdem im Jahr 2006 zwei Kinder in einem Hotel auf der Insel Korfu an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben waren. Der Veranstalter, mit dem die Urlauber nach Griechenland gereist waren, hatte zuvor jede Verantwortung für die tragischen Vorfälle bestritten. Nach der gerichtlichen Untersuchung entlud sich in Großbritannien ein Proteststurm, der in Boykottaufrufen gipfelte. Später entschärfte Konzernchef Peter Fankhauser den Konflikt, indem er mit den Familien der Opfer zusammentraf und ihnen Unterstützung zusagte.

Offizieller Befund lässt auf sich warten

Frisch befeuert wurde die Debatte um die Todesursache des britischen Ehepaares Ende vergangener Woche. Die Tochter des verstorbenen Paares, die sich ebenfalls in den Hotel befunden hatte, äußerte die Befürchtung, dass die ägyptischen Behörden die tatsächlichen Todesumstände zu verschleiern versuchten und kritisierte, dass das Zimmer, in dem sie übernachtet hatten, schon kurz nach ihrem Tod gereinigt worden sei. Die Deutsche Hospitality, deren Marke Steigenberger die Vorfälle zunehmend zu beschädigen drohen, hat unterdessen eine eigene Untersuchung der Rahmenumstände des Unglücks angekündigt.

Christian Schmicke

07. September 2018 – 19:07
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Die DER-Reisebüros haben ein eigenes Kreuzfahrtportal lanciert, mit dem sie laut Geschäftsführer Andreas Heimann "das umfassende Knowhow der DER-0Kreuzfahrtprofis rund um dieses beratungsintensive Wachstums­produkt im Netz verankern" wollen. Kunden, die auf dem Portal nach Reisen suchten, könnten "jederzeit Kontakt zum DER Kreuzfahrtexperten aufnehmen, um sich individuell beraten zu lassen", so Heimann. Über eine Expertensuche werde der Kontakt zum passenden Kreuzfahrtspezialisten aufgebaut, der Informationen zur richtigen Routen-, Reederei- und Kabinenwahl geben, aber auch verschiedene Anreisepakete oder passende Landausflüge vor Ort anbieten könne.

Das Portal stellt den Kunden zum einen Informationen zu Schiffen, Reedereien, Kreuzfahrtdestinationen und Themenreisen bereit. Zum anderen können diese über die Expertensuche anhand verschiedener Kriterien, wie Name des Schiffs oder des Experten, Postleitzahl und Ort, aus rund 200 geschulten DER-Reisebüromitarbeitern wählen.

Um das Knowhow der Kreuzfahrtspezialisten auf dem neuesten Stand zu halten, setzt die DER-Reisebürosparte ihr Aus- und Weiterbildungs­programm zum Thema Kreuzfahrten fort. Dazu gehört die Online-Kreuzfahrtakademie, in der sich Reisebüromitarbeiter ausbilden und zertifizieren lassen können. Unterjährig werden außerdem in Kooperation mit Reedereien Roadshows, Schiffsbesich­tigungen und Inforeisen angeboten. Zudem erhalten rund 60 DER-Kreuzfahrtprofis einmal im Jahr im Rahmen eines Expertenforums ein Intensivschulungsprogramm für die kommende Saison.

 

06. September 2018 – 17:44
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Insgesamt reisten im vergangenen Jahr über vier Milliarden Menschen mit dem Linienflugzeug, so viele wie nie zuvor. Von den 4,1 Milliarden Fluggästen waren 632 Millionen oder 18,6 Prozent US-Amerikaner, dicht gefolgt von 555 Millionen Bürgern der Volkrepublik China (16,3% aller Passagiere). Wenig überraschend liegt Indien auf dem dritten Platz mit 161,5 Millionen Reisenden (4,7%). Auf Platz vier landet Großbritannien (147 Millionen, 4,3%) gefolgt von Deutschland mit 114,4 Millionen Fluggästen oder 3,4 Prozent aller Passagiere. Das geht aus der 62. Ausgabe der World Air Transport Statistics (WATS), dem Jahrbuch der Leistung der Luftfahrtindustrie, hervor, die die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung Iata jährlich herausgibt.

Die beliebtesten internationalen Linienflugstrecken befinden sich wie im vergangenen Jahr in asiatisch-pazifischen Raum. Mit weitem Abstand auf Platz eins liegt die Verbindung von Hongkong (China) nach Taipei Taoyuan (Taiwan), die 5,4 Millionen Fluggäste im vergangenen Jahr nutzten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Verbindungen Jakarta Soekarno-Hatta (Indonesien) nach Singapur (3,3 Millionen, + 0,8%) und Bangkok Suvarnabhumi (Thailand) nach Hongkong (China, 3,1 Millionen, +3,5%). Die Strecke von Kuala Lumpur (Malaysia) nach Singapur wurde von 2,8 Millionen Passagieren genutzt, was ein Plus von 0,3 Prozent bedeutet und für den vierten Rang reicht. Auf dem fünften Platz liegt die Verbindung Hongkong (China) nach Seoul Incheon (Südkorea), die von 2,7 Millionen Fluggästen (+2,2%) frequentiert wurde.

Die beliebtesten Inlandflüge werden ebenfalls vom asiatisch-pazifischen Raum dominiert. Mit weitem Abstand liege Südkorea mit der Strecke Jeju – Seoul Gimpo auf dem ersten Platz.  13,5 Millionen Passagiere flogen die Strecke, was ein Plus von 14,8 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Australien erreicht den zweiten Platz mit 7,8 Millionen Fluggästen (+0,4%) auf der Verbindung Melbourne Tullamarine – Sydney. Die Ränge drei und vier sicherte sich Japan mit den Routen Fukuoka - Tokyo Haneda (7,6 Millionen, +6,1%) und Sapporo - Tokyo Haneda (7,4 Millionen, +4,6%). Auf Platz fünf kommt China mit der Verbindung Beijing Capital - Shanghai Hongqiao (6,4 Millionen, +1,9%).

THo

 

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