09. Januar 2019 – 13:20

Der Dezember fällt als Buchungsmonat im Reisevertrieb nach der jüngsten Analyse der Marktforscher von der GfK durchwachsen aus. Insgesamt lägen die im Dezember stationär und online erzielten Buchungsumsätze zwar noch leicht über dem Vorjahresmonat, doch sei dies ausschließlich einem guten Kurzfristgeschäft mit Winterurlaub geschuldet (+4%). Das zurzeit bereits wichtigere Sommerurlaubsgeschäft liege im Gesamtmarkt in Umsatz um ein Prozent unter dem Vorjahr, so die GfK.

Wie bereits im Vormonat seien die Verluste im stationären Reisevertrieb aufgelaufen. Dank guten Frühbucheraufkommens starteten aber auch die Reisebüros in Deutschland mit einem Zuwachs um drei Prozent ins neue Touristikjahr 2018/19.

Bei den Sommerbuchungen hakt es

Addiere man die Urlaubsbuchungen in Reisebüros und auf den Reiseportalen der Veranstalter und OTAs zusammengenommen, dann weise die laufende Wintersaison zum aktuellen Buchungsstand kumuliert ein Umsatzplus von sechs Prozent auf. Dies sei zwar erneut ein Prozentpunkt weniger als noch im Vormonat, aber immer noch ein ordentlicher Vorsprung, der auf ein voraussichtlich positives Saisonergebnis hoffen lasse, erklären die Marktforscher.

Buchungen für Sommerurlaub machten im Dezember einen Umsatzanteil von knapp 60 Prozent aus. Die neue Sommersaison verliert laut GfK kumuliert ganze zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat und weist nun noch ein Plus von drei Prozent auf. Allerdings sei zum jetzigen Zeitpunkt erst etwa ein Viertel der Sommerumsätze gebucht, der Großteil stehe also noch aus, beruhigen die Experten. „Der Reisevertrieb dürfte mit Spannung den Januar, den buchungsstärksten Monat des Jahres, erwarten“, heißt es in einer Mitteilung. 

08. Januar 2019 – 23:58

Nach der Sichtung eines Flugkörpers nahe des Londoner Flughafens-Heathrow wurden am frühen Dienstagabend die Flüge von dort eingestellt. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilte der Flughafen mit. Wenig später wurde der Flugverkehr wieder aufgenommen, es kam aber in der Folgezeit noch zu Verspätungen. Polizei und Militär wurden alarmiert, um weitere Störungen des Flugverkehrs zu verhindern und die Verursacher aufzuspüren.

Wegen Drohnenflügen am zweitgrößten Londoner Airport in Gatwick waren vor Weihnachten 140.000 Passagiere von Verspätungen und etwa 1.000 Flugausfällen betroffen. Die britische Regierung hat unterdessen angekündigt, die Bedingungen für Drohnenflüge zu verschärfen. Demnach dürfen Drohnen künftig nicht mehr näher als fünf Kilometer im Umkreis von Flughäfen abheben. Zudem sollen der Polizei zusätzliche Befugnisse zur Suche, Landung und Beschlagnahmung von Drohnen übertragen werden.

08. Januar 2019 – 17:16
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Damit soll verhindert werden, dass erneut illegale Drohnen den Flugverkehr in Großbritannien lahmlegen. Die britische Regierung beschloss zudem, dass die Polizei zusätzliche Befugnisse erhält. Wegen Drohnenflügen in London-Gatwick waren vor Weihnachten 140.000 Passagiere von Verspätungen und etwa 1.000 Flugausfällen betroffen.

Die Maßnahmen kündigte Verkehrsminister Chris Grayling im Parlament an. Demnach dürfen künftig Drohnen nicht näher als fünf Kilometer im Umkreis von Flughäfen abheben. Zudem sollen der Polizei zusätzliche Befugnisse zur Suche, Landung und Beschlagnahmung von Drohen übertragen werden, berichten „Tagesschau“ und „dpa“. Die Daten beschlagnahmter Drohnen dürfen ausgelesen werden.

Die Regierung arbeite an einem erweiterten Einsatz von Technologien, durch die Drohnen an Orten wie Flughäfen oder Gefängnissen entdeckt und abgewehrt werden könnten, heißt es. Drohnenbesitzer sollen ab November 2019 per Gesetz zur Registrierung ihrer Fluggeräte verpflichtet werden. Die Täter, die für die Drohnen-Zwischenfälle bei Gatwick verantwortlich sind, konnten bislang nicht gefasst werden. Zunächst waren zwei Verdächtige festgenommen, später aber wieder freigelassen worden.

In Deutschland nehmen Drohnenflüge zu

Allein in den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 wurden über 100 Drohnen an den 16 großen deutschen Flughäfen gemeldet. In Deutschland werden die Fluggeräte als eine besondere Gefahr im Luftraum eingestuft. Denn Drohnen sind auf dem Radar nicht zu sehen. Deshalb gelten seit Oktober 2017 schärfere Regeln. Über Flughäfen sowie im An- und Abflug-Bereich ist es laut Verordnung verboten, Drohnen fliegen zu lassen. Um Flughäfen herum wurde eine besondere Flugverbotszone für Drohnen eingerichtet, die von der Abgrenzung des Flughafens 1,5 Kilometer weit reicht. In diesem Bereich kann nur mit Genehmigung der Deutschen Flugsicherung (DFS) unter sehr strengen Auflagen mit Drohnen geflogen werden.

Darüber hinaus gibt es eine Kontrollzone, die im Einzelfall festgelegt wird. Um in diesem Bereich unter bestimmten Auflagen mit einer Drohne fliegen zu dürfen, ist eine schriftliche oder telefonische Freigabe durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) erforderlich. Spezielle Karten geben darüber Auskunft. Zudem informiert eine Drohnen-App der DFS über geltende Regeln und Vorschriften für die Verwendung von Drohnen in Deutschland.

Thomas Horsmann

08. Januar 2019 – 17:02
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"Unser gesamtes Resort wird zur kontinentalen Familien-Urlaubsdestination", sagt Europa-Park-Inhaber Roland Mack. In Deutschlands größtem Freizeitpark wird weiterhin nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die Bauarbeiten rund um die neue Wasserwelt "Rulantica" und das Hotel "Krønasår" laufen auf Hochtouren. Der Wiederaufbau des Skandinavischen Themenbereichs und der Attraktion "Piraten in Batavia", die bei dem Brand im Mai in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Große Investitionen

Bei der weithin sichtbaren Bautätigkeit für "Rulantica" und "Krønasår" handele es sich um eine der größten privaten Baustellen in der gesamten Bundesrepublik, sagt Mack und fügt nicht ohne Stolz hinzu: "Das wird alles privat finanziert, ohne einen Cent öffentlicher Zuschüsse." Das neue Hotel mit 1.300 Betten soll im Frühjahr und die Wasserwelt Ende 2019 eröffnet werden. Allein für "Rulantica" und das Hotel "Krønasår" würden 550 neue Arbeitsplätze geschaffen, kündigt der Europa-Park-Chef an. Mit künftig zwei Parks, sechs Hotels und dem großen Veranstaltungsbereich auf insgesamt 145 Hektar Fläche müsse man "weltweit keinen Vergleich scheuen".

Hotel zwischen Museum und Abenteurergeist

Das neue Hotel mit 276 Zimmern und 28 Suiten, das am 31. Mai Premiere feiern soll, ist einem Naturkundemuseum nachempfunden und verspricht seinen Gästen "eine stilvolle Unterkunft im nordischen Ambiente". Zwei Restaurants, ein Café und eine Bar bestreiten das gastronomische Angebot in dem siebenstöckigen Hotel. Im Eingangsbereich nimmt das Skelett einer Meeresschlange die Besucher in Empfang genommen. Sie ist Teil der Geschichts- und Themenwelt des neuen Wasserparks "Rulantica", für dessen Effekte die von Michael Mack, dem Sohn des Europa-Park-Inhabers Roland Mack gegründete Tochterfirma Mack Media verantwortlich zeichnet. Wenn der Park Ende des Jahres eröffnet ist, können Besucher ihn über eine Brücke direkt vom Hotel aus erreichen.

Trotz des Großfeuers im Mai war 2018 für den Europa-Park in Sachen Besucherzustrom übrigens ein Rekordjahr. Mit gut 5,6 Millionen Besuchern übertraf der Freizeitpark den Besucherrekord des Vorjahres knapp.

08. Januar 2019 – 14:11
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Das geht aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Versicherungsunternehmens Allianz Partners unter 500 Teilnehmern aus Deutschland hervor. Demnach schätzen 44 Prozent der Teilnehmer Staus als großen oder sehr großen Risikofaktor bei einer Reise ein, 36 Prozent befürchten vor allem eine Verspätung ihres Verkehrsmittels. An dritter Stelle (33%) folgt schlechtes Wetter als Gefahr für ungetrübten Urlaubsgenuss, direkt gefolgt von Streiks (26%). In einer gleichartigen Studie des vergangenen Jahres hatten noch Terror und Kriminalität unter den vermuteten Risikofaktoren ganz vorne gelegen, diesmal rangieren sie deutlich hinter den Problemen bei der An- und Abreise (Kriminalität: 23,2%; Terror: 18,6%). Die vielfach geäußerte These, dass die Verbraucher Anschläge und Überfälle schnell wieder vergessen, wenn sie für eine Weile nicht die Schlagzeilen dominieren, scheint sich damit erneut zu bewahrheiten.

08. Januar 2019 – 13:41
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Mit einer originellen Storytelling-Idee haben die Tourismuswerber von  Tourism Ireland eine spannende Werbekampagne gestartet. Die Herzfrequenz eines Ehepaars, das zum ersten Mal Irland bereist, bestimmt die Auswahl der Szenen für den Werbeclip. Entstanden ist ein 60-Sekünder, der 17 weniger bekannte Orte der grünen Insel vorstellt.

Für Herzklopfen sorgten beispielsweise eine Kajaktour auf Achill Island an der Westküste Irlands, die Besichtigung von Mönchssiedlungen auf Devenish Island in Nordirland und der Blick von Slieve League im Nordwesten, der höchsten Meeresklippe Europas. Die Werbespots laufen derzeit in verschiedenen Längen im Fernsehen und Kino, auf YouTube und online.

Irland2Foto: Tourism Ireland

Ziel der Werbekampagne "Fill your heart with Ireland" ist, Besucher für die eher abgelegenen Regionen Irlands und die Nebensaison zu generieren.  "Wir stellen Orte vor, die bislang wenig besucht wurden, und Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren, Wandern und Kajakfahren. Wir sind zuversichtlich, dass die neue Kampagne ein weiteres Rekordjahr für die Insel Irland ermöglicht und dazu beiträgt, uns von unseren Mitbewerbern zu unterscheiden", sagte Niall Gibbons, CEO Tourism Ireland.

Die Besucherzahlen auf der grünen Insel sind ohnehin auf Rekordniveau: Von Januar bis November 2018 bereisten 770.000 Besucher aus Deutschland die Republik Irland. Das sind 125.000 Gäste mehr als im Vergleich zum Vorjahr und entspricht einer Steigerungsrate von 19 Prozent. Weltweit kamen fast 9,9 Millionen Besucher in die Republik Irland. Das sind 628.000 Gäste mehr als im gleichen Zeitraum 2017, die Steigerungsrate beträgt 7 Prozent.

Thomas Horsmann

 

08. Januar 2019 – 13:00
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Den Anfang macht die "Donna". Nachdem sie die Saison 2018 auf der Donau absolviert hat, wird sie von der nächsten Woche an im Winterhafen Linz umfassend modernisiert. Bei dem 2002 auf der Rostocker Neptun-Werft gebauten Schiff werden sowohl die öffentlichen Bereiche – Restaurant, Lobby, Atrium, Loungebar und Sonnendeck – als auch die Kabinen neu gestaltet. Zudem erhält die "Donna", wie bereits andere Schiffe der Flotte, im Heck einen separaten Gourmet-Bereich.

Nach der „Donna“ sei die Modernisierung der anderen Donau- und Rhône-Schiffe "Bella", "Mia", "Riva", "Luna" und "Stella" geplant, kündigt Geschäftsführer Jörg Eichler an. In den nächsten drei bis vier Jahren werde die Reederei "mehrere Millionen Euro in die Hand nehmen", um die ältesten Schiffe der Flotte zu modernisieren.

Am 8. März startet für "Bella", "Riva" und "Mia" die neue Saison auf der Donau. Sie absolvieren zunächst drei- und viertägige Kurz-Kreuzfahrten auf die Wachau mit Halt in Wien, Krems und Melk beziehungsweise Linz. Vom 24. März an führt dann die erste Reise von Passau über Wien nach Budapest und Bratislava. Ende März soll die erneuerte "Donna" die Donau-Flotte vervollständigen.

08. Januar 2019 – 12:31
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Am vergangenen Wochenende zog der Sturm über Thailand hinweg. Anders als befürchtet richtete er aber nur vergleichsweise geringe Schäden an. Das Auge des Sturms zog knapp an Ko Samui, Ko Phangan und Ko Tao vorbei. Auch auf dem Festland war "Pabuk" weniger zerstörerisch als befürchtet. Nach Angaben von Meteorologen erreichte der Sturm Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde, die Wellen waren bis zu fünf Meter hoch.

Nun bestätigt das Fremdenverkehrsamt des Landes (TAT), dass sich die Situation in den betroffenen Gebieten im Süden Thailands normalisiert habe. Die Behörden hätten gemeinsam mit privaten Organisationen und der Öffentlichkeit Hilfsmaßnahmen zur Unterstützung der Betroffenen ergriffen, heißt es. Für den 10. Januar seien "große Aufräumarbeiten" der Strände auf Ko Samui geplant.

Die Urlaubsziele im Golf von Thailand und entlang der Andamanensee, darunter auch Phuket, Phang-Nga, Krabi, Chumphon und Surat Thani sowie Ko Samui und Ko Phangan, seien von den extremen Wetterbedingungen weitgehend verschont geblieben, so das Fremdenverkehrsamt. Die Strände und Inseln Südthailands können laut TAT nun auch wieder mit der Fähre erreicht werden. Auch Ausflüge zu den örtlichen Schnorchel- und Tauchgebieten sind wieder möglich. Außerdem sind die marinen Nationalparks Mu Ko Ang Thong, Mu Ko Surin und Mu Ko Similan nach einer zweitägigen Schließung nun auch alle wieder geöffnet.

08. Januar 2019 – 11:22
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Die Luftverschmutzung belastet vielerorts die Gesundheit, besonders in China und Kalifornien. Auf Bali ist die japanische Hirnhautentzündung aufgetreten. Bemerkenswert ist außerdem der Fall des lokal erworbenen Dengue-Fiebers in Florida. Ein Gesundheits-Update der Welt von den Fachleuten des Sicherheitsdienstleisters International SOS für Reise vor9:

Bosnien-Herzegowina: Luftverschmutzung. In der Hauptstadt Sarajevo wurde wiederholt eine hohe Belastung durch Luftverschmutzung gemessen, die Atemnot, Husten, und Reizungen der Augen und Nase verursacht. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben und Zeit im Freien sowie körperliche Anstrengung auf ein Minimum beschränkt werden.

China: Vogelgrippe und Luftverschmutzung. In China wurde in der Provinz Guangxi ein tödlicher Fall von Vogelgrippe gemeldet. Die Vogelgrippe verursacht eine milde bis schwere Atemkrankheit, die tödlich enden kann. In den meisten Infektionsfällen hatten Betroffene Direktkontakt zu Vögeln. Vorbeugend sollte daher Kontakt mit Vögeln und deren Milieu vermieden werden und auf Hygiene geachtet werden.

Verschiedene hohe Messwerte für Luftverschmutzung werden aus Teilen des Nordens und Ostens Chinas gemeldet. Auch wenn die Hochrisikogruppen kleine Kinder, Senioren, Schwangere und Menschen mit Herz- und Lungenkrankheiten sind, kann ein hoher Grad an Luftverschmutzung jeden beeinträchtigen. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben und Zeit im Freuen sowie körperliche Anstrengung auf ein Minimum beschränkt werden.

Kanada und Vereinigte Staaten: E. Coli-Ausbruch. In Quebec, im Bundesstaat Ontario sowie in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Connecticut, Illinois, Maryland, Massachusetts, Michigan, New Hampshire, New York, Ohio und Wisconsin haben sich Dutzende Menschen mit Escherichia coli infiziert. Auch wenn die Quelle noch ungeklärt ist, scheint die Durchfallkrankheit mit dem Verzehr von Romana-Salat in Verbindung zu stehen. Der Infektion kann durch sorgfältige Hygienemaßnahmen und Vorsicht bei der Wahl des Essens vorgebeugt werden – besonders Romanasalat und Salatmischungen, die diesen enthalten, sollten gemieden werden.

Indonesien: Japanische Enzephalitis. Eine erhöhte Zahl von Fällen von japanischer Hirnhautentzündung wurde in Bali und Manado gemeldet. Japanische Enzephalitis wird durch Mückenstiche übertragen und ist über das ganze Jahr hinweg in Indonesien präsent. Die Höchstrisikozeit beginnt mit der Regenzeit und dem Beginn des Reisanbaus Anfang Oktober an und endet im April. Mückenstichen sollte vorgebeugt werden und eine Impfung vor Reiseantritt in Erwägung gezogen werden, wenn man länger als einen Monat bleiben möchte.

Südsudan: Gelbfieber. Im Südsudan im Bundesstaat Nzara wurde ein Fall von Gelbfieber registriert. Gelbfieber ist eine potenziell schwere Viruskrankheit, die durch Mückenstiche übertragen wird. Reisende sollten sicherstellen, dass sie gegen Gelbfieber geimpft sind oder die Impfung mindestens 10 Tage vor ihrer Ankunft nachholen. Außerdem wird empfohlen, sich vor Mückenstichen zu schützen.

USA: Luftverschmutzung und Lokal-erworbenes Dengue-Fieber. Wegen der anhaltenden Flächenbrände in Kalifornien hat sich die Luftqualität in manchen Teilen des Staates drastisch verschlechtert. Bei diesem Grad an Luftverschmutzung ist jeder betroffen. Verschmutzte Luft kann Atemnot, Husten, und Reizungen der Augen und Nase verursachen. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben und Zeit im Freien sowie körperliche Anstrengung auf ein Minimum beschränkt werden.

In Florida wurde ein Fall von lokal erworbenem Dengue-Fieber bestätigt. Dengue kommt in den Vereinigten Staaten normalerweise nicht vor. Die Krankheit wird durch Mücken verbreitet. Der Infektion wird durch Schutz vor Mückenstichen vorgebeugt, da es keine Impfung dagegen gibt.

07. Januar 2019 – 17:50
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Dass Chinas Umgang mit den Daten seiner Bürger das Vorstellungsvermögen eines George Orwell mittlerweile übersteigt, ist bekannt. Gesichtserkennung und Kameras allerorten ermöglichen eine immer lückenlosere Kontrolle im öffentlichen Raum. Und das System der sogenannten "Social Credits“, das ab 2020 landesweit eingeführt werden soll, unterteilt die Menschen anhand wenig transparenter Kriterien in gut und böse und gewährt ihnen dann Privilegien oder erlegt ihnen Hürden auf.

Einen Eindruck davon, wie sich so etwas praktisch auswirkt, können Reisende nun am Flughafen der 12-Millionen-Metropole Shenzhen im Südosten Chinas gewinnen. Der Bao’an International Airport richtete testweise so genannte Express-Sicherheits-Lanes ein, die für bestimmte Fluggäste die Sicherheitskontrollen beschleunigen sollen. Das berichtet unter anderem die chinesische Nachrichtenagentur "Xinhua". Entscheidend für die Zuordnung ist nicht etwa ein käufliches Zusatzpaket, sondern die Einstufung durch die Behörden anhand sogenannter "Safety Credits". Die Einschätzung, ob jemand ein "Trusted Traveller" ist oder nicht, soll anhand der Daten über sein verhalten bei früheren Reisen erfolgen. Nach welchen Kriterien dies im Detail geschieht, bleibt unklar.

Wer zum privilegierten Kreis der Vertrauenswürdigen zählt, kann jedenfalls durch elektronische Gates passieren, die per Scan des Reisedokuments den Zugang zum Sicherheitsbereich ermöglichen. Mittels der neuen Einteilung würden sich die Wartezeiten auf dem Airport, der 2017 rund 45 Millionen Passagiere abfertigte, deutlich verringern lassen, werben chinesische Medien für das Projekt.

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