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10. August 2018 – 12:25
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Wegen des Ärgers mit den Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken der Dreamliner-Flotte muss All Nipon Airways auch im September und Oktober zahlreiche Inlandsflüge streichen. Außerdem hatte die Airline vor wenigen Tagen angekündigt, dass auch einige internationale Strecken von Flugausfällen betroffen sind, darunter Verbindungen von Tokio-Narita und Nagoya nach Hongkong sowie von Tokio-Narita nach Los Angeles. Eine detaillierte Liste der betroffenen Flüge ist auf der Website von ANA zu finden.

Seit Jahren bereiten die Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerke , die im Dreamliner zum Einsatz kommen, den Airlines Probleme und zwangen sie, Ersatzflugzeuge zu leasen oder Flüge zu streichen. ANA muss insgesamt 136 Triebwerke in die Werkstatt bringen. Die Airline hat 64 Dreamliner in ihrer Flotte.

10. August 2018 – 11:51

Der Wettlauf unter den Technikriesen um die Nutzung des NDC-Standards nimmt weiter Fahrt auf. Mitte der Woche verkündete Sabre, mit American Airlines, American Express Global Business Travel, Carlson Wagonlit Travel und die Flight Centre Travel Group vier Branchenriesen für das Projekt „Beyond NDC“ gewonnen zu haben. Nun präsentiert Amadeus BCD Travel, American Express Global Business Travel und Carlson Wagonlit Travel als Partner für das hauseigene „NDC-X“-Programm.

Das NDC-X-Programm bündelt die NDC-Aktivitäten des Unternehmens, sowohl als IT-Anbieter als auch als Aggregator. Amadeus arbeite dabei mit einer Reihe von Fluggesellschaften und Reiseverkäufern zusammen, um NDC branchenweit einzuführen, heißt es aus der Zentrale in Madrid. Vorzeigbare Ergebnisse sollen im nächsten Jahr vorgestellt werden

Die Technikdienstleister stehen im Hinblick auf den Datenübertragungsstandard NDC, der vor allem die Darstellung und Buchbarkeit von Zusatzleistung verbessern soll, in einem doppelten Wettbewerb. Einerseits konkurrieren sie dabei untereinander um Lösungen, den Standard im Flugbereich und darüber hinaus nutzbar zu machen und in dien eigenen Buchungssysteme zu bringen. Andererseits arbeiten sie dabei gegen die Strategie vieler Airlines an, NDC-Lösungen vor allem für die Einbindung von Partnern und Kunden in den eigenen Direktvertrieb zu nutzen. Eine zusätzliche leicht skurrile Note erhält dieser Wettbewerb dadurch, dass die IT-Dienstleister den Fluggesellschaften auch bei technischen Lösungen für ihren Direktvertrieb als Dienstleister unter die Arme greifen.

 

09. August 2018 – 17:14
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Zur Grundlage seines Urteils macht Cornelius Meyer, Vorstand der Kooperation Best Reisen, eine Umfrage, an der sich mehr als ein Drittel der 610 Best-Büros beteiligte. Demnach erwartet eine Mehrheit von 54 der Büros Prozent Umsatzrückgänge von bis zu zehn Prozent oder mehr, 28 Prozent rechnen mit Verlusten von bis zu fünf Prozent. "Gerade in der Hauptbuchungsphase, in der 70 Prozent der Umsätze gemacht werden, wird es durch die verlängerten Prozesse zu den gravierendsten Einbußen kommen", warnt Meyer. "Was als begrüßenswerter Verbraucherschutz gedacht war, entpuppt sich als dramatische wirtschaftliche Herausforderung für den Reisevertrieb." 

85 Prozent der teilnehmenden Büros schätzen die Mehrarbeit, die ihnen durch das neue Reiserecht entsteht, als groß oder sehr groß ein. Für vertretbar halten nur zwölf Prozent den zusätzlichen Aufwand. Gleichzeitig befürchten die Reiseverkäufer, dass es sich um mehr als nur Anfangsschwierigkeiten oder eine Gewöhnungsphase handelt. 64 Prozent rechnen damit, dass ein dauerhafter Mehraufwand entsteht, nur zehn Prozent erwarten, dass sich die Dinge einspielen.

Mehr Papierkram, längere Beratungsdauer

Als Grund für die Mehrarbeit wird von 93 Prozent der Umfrageteilnehmer das Ausdrucken der Papiere genannt, das sich nun länger hinziehe. Weitere Kritikpunkte betreffen die vorgegebenen Prozesse. Durch die Bereitstellung der vorvertraglichen Informationspflichten mittels der Formblätter dauere die Beratung länger, kritisieren 85 Prozent. Auch durch die separate Abrechnung bei Einzelleistungen würden die Buchungsprozesse in die Länge gezogen, erklären 83 Prozent. Die Angaben der Leistungsträger seien ungenau oder unvollständig, klagen 65 Prozent. Aber auch der menschliche Faktor spiele eine Rolle, sagen die Expedienten. Trotz der Formblätter verstünden viele Kunden den Sinn der neuen Regelungen nicht – dadurch komme es zu Rückfragen, die den Buchungsprozess verzögerten. In diesem Sinne äußerten sich 85 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Der Mehraufwand gehe zu Lasten der Beratung und gefährde Kundentreue und Umsatz, fürchten 62 Prozent der befragten Büros. Ihnen stehen nur zwölf Prozent optimistische Kollegen gegenüber, 24 Prozent können die Auswirkungen noch nicht einschätzen.

09. August 2018 – 16:18
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Das Verdikt des Luxemburger Friedensrichters stützt sich wiederum auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom April 2018, bei dem der EuGH den Fall eines "wilden" Streiks bei Tuifly, als große Teile der Belegschaft sich krankschreiben ließ, ebenfalls nicht als außergewöhnlichen Umstand qualifizierte.

Konkret ging es bei dem Luxemburger Urteil um einen Fall aus dem Oktober 2016. Wegen eines Pilotenstreiks bei der Lufthansa wurde ein Flug nach Oslo annulliert, der Ersatzflug kam mit mehr als dreistündiger Verspätung in Oslo an. Zwei Luxemburger forderten eine Ausgleichszahlung, die ihnen Lufthansa verwehrte. Daraufhin reichten sie in Luxemburg eine Klage auf Entschädigung ein. Unterstützt wurden sie dabei vom Europäischen Verbraucherzentrum in Luxemburg.

Mögliche Signalwirkung

Die Entscheidung des Luxemburger Friedensgerichts (Urteil Nr. 2768/2018) besagt: Der angekündigte Pilotenstreik sei kein außergewöhnlichen Umstand im Sinne der europäischen Fluggastrechteverordnung. Somit sei die Fluggesellschaft verpflichtet, Ausgleichszahlungen an die beiden Kläger zu entrichten. Die Kläger erhalten 250 Euro Entschädigung plus Zinsen.

Das Luxemburger Urteil gilt natürlich zunächst nur für Luxemburg. Doch es könnte Signalwirkung haben, denn es ist der erste bekannte Fall, in dem ein nationales Gericht unter Anwendung der Kriterien des Tuifly-Urteils des EuGH eine Fluggesellschaft zur Zahlung einer Entschädigungen verpflichtet. Das könnte auch Ryanair zum Umdenken zwingen. Denn die irische Billigfluggesellschaft führt stets „außergewöhnliche Umstände“ an, wenn es um Ausgleichszahlungen aufgrund der aktuell stattfindenden Pilotenstreiks geht. Dabei beruft sich Ryanair, wie auch andere Fluggesellschaften auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs, das einen regulären Streik als außergewöhnlichen Umstand eingestuft und die Airline von der Schadenersatzpflicht befreit hatte.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

AF

 

09. August 2018 – 16:06
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Am frühen Nachmittag des 9. August (Ortszeit) ereilte ein Beben der Stärke 5,9 die indonsesische Insel. Das Epizentrum lag etwas westlich von den Epizentren der vorherigen Beben, rund 25 Kilometer von der Inselhauptstadt Mataram entfernt. Berichte über Verletzte und Tote sowie neue Sachschäden lagen zunächst nicht vor. Viele Gebäude auf Lombok waren bereits seit dem ersten Beben am 29. Juli beschädigt. Das Auswärtige Amt ergänzte seine Reisehinweise. Es rät seit dem zweiten Beben am 5. August von nicht erforderlichen Reisen in den Norden von Lombok und auf die Gili-Inseln ab.

Da mit einer raschen Normalisierung der Lage auf Lombok und Gili nicht zu rechnen ist, heißt das für Reiseveranstalter, die Rundreisen nach Indonesien anbieten, dass sie Lombok und die Gilis vorerst aus dem Reiseplan streichen und Alternativen anbieten müssen. In solchen Fällen können Kunden in der Regel kostenlos stornieren oder umbuchuen, wenn der Besuch der Inseln ein wichtiger Bestandteil des Reiseverlaufs wäre. Studienreisespezialist Studiosus hat bereits angekündigt, betroffene Reisen mit Reisebeginn bis Ende Oktober umzurouten und gebuchte Gäste umgehend nach Vorliegen des Alternativroutings zu informieren. Gästen mit geplanten Aufenthalten auf Lombok und den Gilis mit Abreise bis Ende Oktober räumt der Veranstalter das Recht auf kostenlose Umbuchung und Stornierung ein.

09. August 2018 – 14:08
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Die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts, auch „Deutschenliste“ genannt, ist eine Liste, in der sich jeder eintragen lassen kann, der einen Auslandsaufenthalt plant. Im Falle einer Krise, zum Beispiel einer drohenden Naturkatastrophe oder eine Epidemie, würde die Person dann von der Auslandsvertretung im Idealfall so rechtzeitig gewarnt, dass Maßnahmen zur Sicherheit getroffen werden können. Auch Evakuierungen aus Krisengebieten – so genannte Krisen-Reaktionsmaßnahmen, zum Beispiel nach einem Terroranschlag – gehören dazu.

Die Aufnahme in diese Liste erfolgt über ein mit Passwort geschütztes Online-Verfahren namens "Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland" (https://service.diplo.de/elefandextern), hier kann jeder seine Daten später wieder löschen.

Beobachtung rund um die Uhr

Das Krisenreaktionszentrum ist im Auswärtigen Amt in Berlin angesiedelt. Eine 24-Stunden-Bereitschaft wertet das Weltgeschehen aus, ob und in welchem Ausmaß Deutsche im Ausland gefährdet sind. Hier wird über Reisewarnungen, Ausreiseaufrufe oder Evakuierungen entschieden. Diese gelten für Urlauber, für Deutsche, die im Ausland leben oder arbeiten, für Botschaften, Konsulate, Airlines und Reiseveranstalter.

Registrierung maximal zehn Tage vor Reiseantritt

Das Auswärtige Amts rät allen Deutschen, insbesondere, wenn sie sich für längere Zeit im Ausland aufhalten, oder wenn sie zum Beispiel auf eigene Faust in ein gefährliches Land oder eine entlegene Region reisen, sich vor dem Aufenthalt zu registrieren. Reisende können das vor einem Kurzzeitaufenthalt maximal 10 Tage vor Beginn des Aufenthalts tun.

Für Deutsche, die sich länger im Ausland aufhalten, erfüllt die Krisenvorsorgeliste einen weiteren Zweck: Sie informiert per E-Mail über bevorstehende Wahlen oder bürokratische Änderungen.

Folgende Daten werden über ELEFAND abgefragt: Name, Vorname, Geburtsdatum, Pass- oder Ausweis-Nummer, E-Mail-Adresse, Reisezeit, diplomatische Vertretung am Aufenthaltsort und eine oder mehrere Kontaktmöglichkeiten.

Zu den Aufgaben des Auswärtigen Amtes gehören: Angehörige kontaktieren, Seelsorger rufen, Sanitäter und fliegende Lazarette ordern, Transall-Maschinen der Bundeswehr oder Charterflieger organisieren, nach verschollenen Deutschen suchen. Haben die Menschen niemanden über ihren Aufenthaltsort informiert, kann das die Rettung erschweren.

AF

 

09. August 2018 – 10:25
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Das kündigte die Vereinigung Cockpit (VC) am Mittwoch an. Der 24-stündige Arbeitskampf beginnt Freitag, 10. August, früh morgens um 3.01 Uhr und dauert bis Samstag, 11.  August um 2.59 Uhr. "Aufgerufen sind alle festangestellten Piloten, die an Ryanair-Stationen in Deutschland beschäftigt sind", teilte die Vereinigung Cockpit mit. Es seien alle Verbindungen der zehn deutschen Standorte betroffen, die in dieser Zeit abfliegen sollen. Auch in Belgien, Irland und Schweden wollen die Piloten von Ryanair am Freitag streiken. Auch die Piloten aus den Niederlanden haben am Donnerstagmorgen erklärt, dass sie sich den Streikmaßnahmen anschließen.

Ryanair kündigte unterdessen an, dass von deutschen Airports 250 Flüge gestrichen werden müssten. Das sei das komplette Programm, dass Ryanair an dem Tag mit Flugzeugen fliegen würde, die in Deutschland stationiert sind, sagte Marketing-Chef Kenny Jacobs. Dies betreffe alle Flughäfen bis auf Baden-Baden. Dort hätten die Piloten zugesagt, ihr Programm abzufliegen. Betroffene Kunden wurden noch am Mittwoch benachrichtigt und können kostenlos umbuchen, oder eine Rückerstattung erhalten. Am Samstag soll der Flugbetrieb normal weitergehen. Insgesamt sollen durch die Streikwelle 400 der insgesamt 2.400 Rxyanair-Flüge am Freitag ausfallen.

In dem Arbeitskampf geht es um bessere Gehälter und Arbeitsbedingungen bei der irischen Airline, die sich seit langem weigert, Tarifverträge für Flugbegleiter und Piloten abzuschließen. Die Gewerkschaften haben sich inzwischen europaweit untereinander abgesprochen und versuchen, nationale Tarifverträge abzuschließen. Die deutschen Piloten hatten sich bei der Urabstimmung zu 96 Prozent für einen Streik ausgesprochen. Die VC beklagte, dass Ryanair keinen konstruktiven Vorschlag gemacht habe, um den Streik zu vermeiden. Aus Sicht von Ryanair ist der Streik unnötig, weil ein überarbeitetes Angebot für einen Tarifvertrag vorliege.

THo

08. August 2018 – 15:01
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Nächster Abgang in der Chefetage von DER Touristik: Christoph Führer, Chef der Geschäftsreisesparte mit Sitz in Frankfurt, verlässt das Unternehmen. Er gehe auf eigenen Wunsch zum 30. September, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Führer gehört seit 2010 als Geschäftsführer der heutigen DER Touristik an. Er war zunächst Sprecher der Geschäftsführung der Franchisekette Derpart und anschließend von 2014 an Chief Commercial Officer (CCO) der DER Touristik. Seit November 2016 war Führer als Geschäftsführer der DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG verantwortlich für die Geschäftsreisesparte DER Business Travel.  

CEO René Herzog lobt den scheidenden Manager, Führer habe "die Positionierung der DER Touristik mit vorangetrieben und wesentlich zum Erfolg beigetragen". Seine Aufgaben soll "bis auf weiteres" Mark Tantz zusätzlich zu seinem Job als Geschäftsführer der DER Touristik Deutschland übernehmen. Tantz hatte die Geschäftsreisesparte vor Führer geleitet.

Erst im Juni hatte Rolf-Dieter Maltzahn zuletzt verantwortlich für die Kölner Veranstaltermarken, nach zehnjähriger Tätigkeit in der Geschäftsführung des Unternehmens die DER Touristik verlassen.

 

08. August 2018 – 14:12
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Die ehemals zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft steht bei über einer Million Menschen in der Kreide. So äußerte sich Insolvenzverwalter Lucas Flöther im Interview mit dem Radiosender RBB. Man habe es bislang nicht einmal geschafft, alle Gläubiger zu erfassen, sagte Flöther. Deshalb stehe auch die absolute Höhe der Verbindlichkeiten noch nicht fest. Überwiegend handele es sich bei den Gläubigern um Kunden, die Tickets gekauft hatten, diese aber nicht mehr abfliegen konnten, erklärte der Insolvenzverwalter.

Auf der anderen Seite habe auch Airberlin noch offene Forderungen. Dazu zählten etwa Kautionen, die die Fluggesellschaft an Flughafen geleistet habe. Gerade wenn diese Forderungen international im Ausland geltende gemacht werden müssten, sei es "nicht immer nur mit einem einzelnen Brief getan". Zudem würden nach wie vor Haftungsansprüche gegen Geschäftsführer, Vorstände und Organe geprüft. Ein zentraler Punkt seien auch die Ansprüche gegen Gesellschafter wie den Hauptaktionär Etihad, der Airberlin den Geldhahn zudrehte und das Unternehmen damit in die Pleite schickte. Im Fall von Etihad habe er "eine ganze Reihe von Gutachten von renommierten Experten eingeholt", so Flöther, und sei zu dem Ergebnis gelangt, "dass man mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch Ansprüche gegen Etihad geltend machen" könne. "Das werde ich tun", unterstreicht er.

Viel Hoffnung, dass sich die Dinge in absehbarer Zeit klären, kann der Insolvenzverwalter den Geschädigten allerdings nicht machen. Bei einem Unternehmen dieser Größenordnung könne es bereits Jahre dauern, die Unterlagen zu durchforsten und daraus dann detektivisch Ansprüche herzuleiten, erklärt er. "Wir gehen davon aus, dass das Insolvenzverfahren von Air Berlin noch mehrere Jahre andauern könnte, wir schätzen, etwa bis zu zehn Jahre." Das sei allerdings bei einer Konzerninsolvenz dieser Größenordnung keine Ausnahme, sondern die Regel.

08. August 2018 – 13:14
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Das Programm der DRV-Jahrestagung im italienischen Reggio di Calabria steht. Im Mittelpunkt soll der Tourismus als Wirtschaftsfaktor in Europa und der Welt stehen. Die Hauptrede am Vormittag des 12. Oktober hält der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller. Anschließend soll bei einer Podiumsdiskussion darüber diskutiert werden, welcher Stellenwert dem Tourismus im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zukommt oder zukommen könnte.

Außerdem steht der langjährige Präsident des Europäischen Parlaments und zuletzt als Kanzlerkandidat gescheiterte SPD-Politiker Martin Schulz auf der Rednerliste. Er wird darüber sprechen, welche Rolle offene Grenzen und Freizügigkeit in der Europäischen Union spielen und wie sich der Brexit auswirken wird.

Eine praktische Dimension der Unterstützung für Menschen in armen Ländern greift der frühere Chef des Veranstalters Berge & Meer, Reiner Meutsch, auf. Anhand der von ihm ins Leben gerufenen Stiftung Help & Fly erläutert er, welchen Beitrag Touristiker für Bildung in Entwicklungsländern leisten.

Daneben stehen die üblichen tourismuspolitischen Themen, eine erste Bilanz zum neuen Reiserecht und die Digitalisierung im Mittelpunkt der Veranstaltung, die vom 11. bis zum 13. Oktober stattfindet. Das Programm im Detail finden Sie hier.

 

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