15. November 2018 – 18:09

Es herrscht eine wachsende Kluft zwischen Unternehmenszielen, Reiserichtlinien und dem Verhalten der Geschäftsreisenden. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Global Business Travel Association (GBTA) in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsreisedienstleister CWT. Danach stellt für 70 Prozent der Reiseeinkäufer die Durchsetzung der Reiserichtlinien eine große Herausforderung dar, denn sie haben die Unternehmensziele vor Augen. Die Geschäftsreisenden wiederum haben häufig andere Interessen und Bedürfnisse, sie buchen die Hotels ihrer Wahl und Zusatzleistungen außerhalb der Richtlinie oder wissen häufig gar nicht, was diese genau vorgibt. So sind Konflikte vorprogrammiert.

Allerdings könne die fortlaufende Information der Reisenden über die Reiserichtlinien viel dazu beitragen, die Ziele der Reiseprogramme zu erreichen, sagt Jessica Collison, Director of Research der GBTA. Für  die Reiseeinkäufer sei es zudem ratsam, den Reisenden mehr Auswahl zu bieten und so dafür zu sorgen, dass die Vorgaben stärker eigehalten werden.

Wünsche der Reisenden können teuer werden

Weitere Ergebnisse der Umfrage: Zwei Drittel der Geschäftsreisenden geben an, sie würden gern mehr Geld ausgeben dürfen, um die Hotels zu buchen, die ihren Bedürfnissen besser entsprechen. Mehr als drei Viertel der Geschäftsreisenden würden Raten bevorzugen, die bereits mehrere Leistungen beinhalten, auch wenn die Rate etwas teurer ist. Jedoch erlauben nur sehr wenige Reiseprogramme (11%) in jedem Fall die Buchung solcher Pakete. Reisende buchten bevorzugt Raten mit Inklusiv-Leistungen, oft in dem Glauben, dass diese günstiger im Gesamtpreis sind, was jedoch nicht unbedingt zutreffe, so die Untersuchung.

Auf die Frage, welche Zusatzleistungen sie auf Geschäftsreisen kaufen würden, wenn die Reiserichtlinie keine Grenzen setzen würde, nannten Reisende unter anderem W-Lan (51%), Speisen im Hotelzimmer (42%) und Wäsche-/Reinigungsservice (33%).

Andreas Förster

15. November 2018 – 16:28
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Das Europäische Parlament hat am Donnerstag in seiner Plenarsitzung in Straßburg über die Neufassung der Fahrgastrechteverordnung im Eisenbahnverkehr abgestimmt. Dabei ist die Mehrheit der Abgeordneten dem Votum des Verkehrs- und Tourismusausschuss gefolgt, der sich im Oktober dafür ausgesprochen hatte, Fahrkartenverkäufer verstärkt in die Pflicht zu nehmen. Setzt sich die aktuelle Version der neuen Fahrgastrechteverordnung durch, dann kämen auf Reisebüros und Touristinformationen, die Zugtickets verkaufen, künftig große Belastungen, zu warnen die touristischen Verbände DRV und DTV übereinstimmend. Denn die Neufassung beinhaltet, dass Ticketverkäufer im Fall von Zugverspätungen oder -ausfällen Hilfe leisten – also etwa Mahlzeiten anbieten, über Anschlüsse informieren und für Hotelunterbringung sorgen müssten. Das ist bisher Aufgabe des Bahnunternehmens.

Betroffen sind davon in Deutschland rund 2.100 Reisebüros mit DB-Lizenz und Touristinformationen, die Bahntickets verkaufen. Der Ticketverkauf ist für Reisebüros wegen der geringen Provisionen schon heute weitgehend unrentabel  und wird von vielen Reisebüros  nur im Sinne eines umfassenden Serviceangebots betrieben. Wenn die typischerweise kleinen und mittelständischen Betriebe diese neuen Verpflichtungen übernehmen müssten, wäre dies das Aus für den Fahrkartenverkauf im Reisebüro, warnt der DRV.

Nun landet das Thema beim EU-Ministerrat für Verkehr. Dieser hat sich nach Aussage der Verbände bisher noch nicht eindeutig positioniert. Verhandlungen, die der Kompromissfindung zwischen Europäischem Parlament, Rat und Kommission dienen, können erst beginnen, wenn der Rat eine Position vorgelegt hat. Sie starten damit voraussichtlich nicht vor Ende nächsten Jahres.

15. November 2018 – 15:53

Das Joint Venture von Tui und RT Reisen berichtete bei seiner Jahrestagung in Dublin, dass seine Büros den vermittelten Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,7 Prozent auf 495 Millionen Euro steigern konnten. Dabei sei der so genannte "Value"-Anteil beim Leitveranstalter Tui, der für die Provisionshöhe entscheidend ist, mit 61 Prozent auf einen "historischen Höchstwert" geklettert, verkündete der Tui-Mann in der Geschäftsführung, Oliver Grimsehl.

 Gleichwohl treiben auch Tui Travel Star die üblichen Branchenprobleme um. Daher will sich die Zentrale künftig stärker um Personalmarketing und Rekrutierung kümmern. Grimsehl und sein Geschäftsführer-Kollege Lars Helmreich kündigten an, ihre Partner "unter anderem mit entsprechenden Schulungen" zu unterstützten. Außerdem solle das von seiner Kooperation für die für die gesamte QTA organisierte Schulungsangebot nochmals ausgebaut und verbessert werden.

Daneben schworen die Kooperationschefs die Büros, wie nicht anders zu erwarten, auf das QTA-Zusatzleistungspaket "Quality Plus" ein, für das die Agenturen Service-Gebühren kassieren sollen. Nach Meinung von Helmreich könnten Verkäufer "gerade vor dem Hintergrund des instabilen Flugplans mit einer Insolvenzversicherung für Airlines einen echten Mehrwert anbieten".  Außerdem könnten die Büros "das zusätzliche Geld sehr gut gebrauchen", sagt Grimsehl, "zum Beispiel für gutes Personal".

15. November 2018 – 15:13

DER Touristik Deutschland bietet mit "DER Travel Care" ein neues Versicherungsprodukt an. Es ähnelt dem "Q-Plus"-Paket, mit dem die Vertriebsallianz QTA im Sommer vorgeprescht war. Das DER-Paket bietet Reisenden zum Preis von sieben Euro pro Person Schutz vor den Mehrkosten einer leistungsträger-Insolvenz. So sichert es beispielsweise Kunden, die einen vermittelten Flug der DER Touristik Ticket Factory gebucht haben, vor Mehrkosten durch eine Airline-Insolvenz ab. Darüber hinaus deckt die Versicherung auch Zusatzkosten aufgrund einer verspäteten Anreise zum Reiseziel mit dem eigenen PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln, inklusive der Bahn, ab.

Fremdleistungen werden im Rahmen der Versicherungsleistungen ebenfalls abgedeckt. Voraussetzung für den Abschluss der Police ist die Buchung eines Reisebausteins – Ausflug, Hotel, Mietwagen oder Flug – aus dem Veranstalterprogramm der DER Touristik Deutschland. Entwickelt wurde das DER Travel Care-Paket in Zusammenarbeit mit den Versicherern ERV und International Passenger Protection (IPP), die auch der QTA als Partner dienen.

15. November 2018 – 13:30
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Wen am Washingtoner Flughafen mal kurz die Müdigkeit übermannt, für den gibt es jetzt eine simple Lösung. Er muss nicht länger auf einem Stuhl oder einer unbequemen Flughafenbank die Augen schließen, sondern kann dies in Kürze in einer Art Stunden-Hotel tun, das aussieht wie eine mobile Toilette. Natürlich etwas größer, damit auch ein Bett reinpasst. Das Konzept des US-Start-up Sleepbox erinnert an die platzsparenden japanischen Kapselhotels, die sich auf das beschränken, was zum Schlafen benötigt wird: Eine Koje. Alles andere, zum Beispiel die Nasszellen, ist in Gemeinschaftsträumen untergebracht.

Modularer Aufbau

Die Schlafboxen von Sleepbox sind ein modulares System, das man aneinander schachteln kann. Hübsch anzusehen im modernen Design, das Material aus buntem Kunststoff oder Holz-Imitat sowie mit Fensterschlitzen aus Milchglas. Innen mit (Doppelstock-)Bett, Ausklapptisch, Spiegel, Kommode, Temperaturkontrolle und Licht ausgestattet. Man kann sich das Ganze wie einen schalldichten Mini-Wohnwagen ohne Räder vorstellen.

Sleepbox innen

Foto: Sleepbox

Sleepbox wird innerhalb der nächsten Wochen hinter dem Security-Check in Terminal A des Washington Dulles Airport 16 dieser stylischen Schlafschachteln aufstellen, die man über eine App stundenweise mieten kann. Für sein Konzept erhielt Co-Gründer und Geschäftsführer Michail Krymow soeben den "Phocuswright Conference Award" für die beste Reise-Innovation.

Schwerpunkte Airports und Stadtzentren

In Europa gab es erste Testversuche, die Preise lagen zwischen 95 bis 160 Euro pro Nacht. Strategisch will man sich auf Städte und Flughäfen konzentrieren. Das Stadthotel-Konzept richtet sich laut Krymow an "Stadtentdecker", also diejenigen, die eine Stadt nicht allzu lange durchstreifen und rasch weiter wollen. Wie im Flughafen werden dabei keine neu zu bauenden Immobilien benötigt. Krymow setzt auf das Umfunktionieren von bereits existierender Bürofläche, in die neben den Boxen auch schicke Nasszellen, eine 24-Stunden-Rezeption und ein platzsparender, aber top-moderner Gemeinschaftsraum eingefügt wird. Potenziellen Franchise-Nehmern macht er sein Konzept damit schmackhaft, dass zur Einrichtung eines Sleepbox-Hotels nur zehn Prozent der Kosten für den Bau eines traditionellen Hotels anfallen.

„So kann auf 800 Quadratmetern Bürofläche ein Hotel mit 50 Räumen geschaffen werden, das Ganze für unter 900.000 Euro Kosten und Fertigstellung in weniger als einem halben Jahr“, versichert Krymow laut dem Fachportal „Travel Weekly“. Er möchte sein Konzept im Franchise-System verbreiten. Die Tagesrate für eine Übernachtung soll bei rund 90 Euro liegen, mit Ausnahme der Box mit Doppelbett für Paare.

Die Eröffnung des ersten Sleepbox-Stadthotels ist in Boston geplant.

Andreas Förster

 

14. November 2018 – 20:19

Der IT-Dienstleister Sabre will für rund 360 Millionen Dollar den Konkurrenten Farelogix übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unter Dach und Fach, teilten beide Unternehmen heute mit. Der Kauf soll noch in diesem Jahr oder Anfang 2019 abgeschlossen werden. Farelogix spielt eine wichtige Rolle bei der Einführung des neuen Datenstandards NDC durch die Fluggesellschaften und sorgt dabei für Lösungen, mit deren Hilfe Angebote in den Direktbuchungskanälen für Vertriebspartner sicht- und buchbar werden. Für Sabre dürfte die geplante Übernahme ein wichtiger Schritt sein, um im Rennen um das Airline-Geschäft gegenüber den Konkurrenten Amadeus und Travelport, aber auch im Hinblick auf die Vertriebsstrategien der Airlines Boden gutzumachen und den Verkauf von Airline-Zusatzangeboten über die eigenen Systeme zu forcieren.

Die Finanzierung des Deals soll aus Eigenmitteln und mit Fremdkapital bestritten werden, sie steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Kartellbehörden.

14. November 2018 – 12:51
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Eigentlich sollte er nach seiner Entmachtung als Vorsitzender der Geschäftsführung im September noch bis Ende nächsten Jahres im Unternehmen bleiben. Doch nun lässt ihn Alltours-Chef Willi Verhuven bereits Anfang des Jahres gehen. Markus Daldrups Vertrag ende zum 31. Januar, heißt es in einer kurzen Mitteilung aus Düsseldorf. Die Geschäftsführung bestehe damit "ab sofort aus Willi Verhuven und Michael Kalt".

14. November 2018 – 12:22

Der Buchungsmonat Oktober fällt nach Zahlen der Marktforscher der GfK vergleichsweise schwach aus. Die letzten Sommerbuchungen bewegten sich lediglich auf Vorjahresniveau und summierten sich mit Umsatzzuwächsen von vier Prozent für den Winter und Frühbucherumsätzen für den Sommer 2019, die knapp unter dem Vorjahresniveau lagen auf ein insgesamt nur kleines, einprozentiges Umsatzplus in der Monatsbilanz. Dem guten Saisonergebnis kann der letzte Buchungsmonat aber nichts mehr anhaben. Die Sommersaison endet im Reisevertrieb – stationär und online – wachstumsstark mit einem Plus von zehn Prozent. Im Vergleich zum Vormonatsstand September (+12%) fällt die endgültige Sommerbilanz mit plus zehn Prozent allerdings um zwei Prozentpunkte niedriger aus. Auch das Touristikjahr insgesamt schließt mit einem Umsatzplus von zehn Prozent ab.

Online-Vertrieb wächst stärker

Von der starken Nachfrage in Deutschland profitierten sowohl der stationäre Vertrieb als auch das Online-Segment. Die stationären Reisebüros beenden die Sommersaison 2018 vor allem dank starker Frühbucherzuwächse mit einem Umsatzplus in Höhe von sieben Prozent. Der Online-Vertrieb auf den Reiseportalen der klassischen OTAs und der Reiseveranstalter erweist sich mit sommerlichen Umsatzzuwächsen in Höhe von 22 Prozent als klar wachstumsstärker, allerdings auf niedrigerem Umsatzniveau. Gemessen am Umsatz wurden 77 Prozent der Sommerurlaube stationär und 23 Prozent online gebucht. 

Winter läuft gut an

Die neue Wintersaison steht zum aktuellen Buchungsstand per Ende Oktober 2018 bei einem Umsatzplus von kumuliert acht Prozent. Im Vergleich zum Vormonat hat die Bilanz damit einen Prozentpunkt eingebüßt. 58 Prozent der Winterumsätze des Vorjahres sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits gebucht. Die Hälfte der bislang erzielten Umsätze geht dabei auf das Konto der frühen Reisemonate November und Dezember, die mit sechs und sieben Prozent über den Vorjahresmonaten liegen. Derzeit fallen fünf von sechs Reisemonaten der Wintersaison positiv aus. Lediglich zwischen März und April kommt es zu der üblichen Umsatzverschiebung aufgrund der Osterferien, weil Ostern im nächsten Jahr auf die zweite Aprilhälfte fällt. 

Winterurlaubsbuchungen stehen im Buchungsmonat Oktober für 46,7 Prozent des Monatsumsatzes. Mit einem Umsatzanteil von 45,2 Prozent ist ein annähernd ebenso hoher Anteil bereits Reisebuchungen ab Mai geschuldet. Der Sommerurlaub für das kommende Jahr rückt zusehends in den Fokus der Verbraucher in Deutschland.

13. November 2018 – 17:58
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Oliver Lackmann, seit März Co-Geschäftsführer der Tui-Airline, führt das Unternehmen künftig alleine, Roland Keppler verlässt den Tui-Konzern. Zugleich sollen Fluggesellschaft und Veranstalter enger verzahnt werden, Lackmann zieht deshalb ins Quellmarktboard ein.

"Die Tui Group stärkt die Zusammenarbeit von Tuifly und der Tui Deutschland", schreibt der Konzern in einer Mitteilung. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld wolle man ein "integriertes Management des Fluggeschäftes, sowohl auf Vermarktungs- als auch auf operationeller Ebene" schaffen. Im ersten Schritt hat das personelle Auswirkungen. Denn der bisherige Co-Geschäftsführer Oliver Lackmann soll Tuifly künftig alleine führen. Roland Keppler habe sich nach zwei Jahren an der Spitze der Ferienfluggesellschaft entschieden, "neue Aufgaben außerhalb der Tui Group zu übernehmen", heißt es.

Enge Abstimmung von Entscheidungen

Im Zuge der engeren Zusammenarbeit zwischen Airline und Veranstalter wird Lackmann zudem Mitglied des Quellmarktboards der "Zentralregion" der Tui mit dem Quellmarkt Deutschland. Hier sollen "zukünftig wichtige Entscheidungen für das Geschäft von Veranstalter und Airline getroffen werden", teilt Tui mit. Damit sei Tuifly "eng in alle Vereinbarungen des deutschen Veranstalters eingebunden", und Airline und Veranstalter träfen "gemeinsame Entscheidungen". Das Personalmanagement von Tuifly berichtet ab sofort an Sybille Reiß als Mitglied des Quellmarktboards der Zentralregion, das Finanzmanagement an Mathias Kiep, ebenfalls Mitglied des Quellmarktboards.

Enger zusammen rücken sollen auch die fünf Ferienfluggesellschaften der Tui Group. Im Rahmen von Tui Aviation würden "wichtige Funktionen gebündelt und damit die Effizienz zwischen den Gesellschaften in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Skandinavien und Deutschland gesteigert", kündigt der Konzern an. Auch die Flugbetriebe arbeiteten nun enger zusammen. Der frühere Niki-Chef Lackmann soll dabei als ausgebildeter Pilot die gruppenweite Funktion als Director Flight Operations übernehmen und gleichzeitig Tuifly im Aviation Board vertreten.

 

13. November 2018 – 17:17
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Ian Heywood, Leiter des Bereichs neue Vertriebswege beim GDS Travelport, glaubt nicht, dass die Airlines mit dem Datenstandard NDC die GDS aus der Vertriebskette ausschließen wollen, um selbst über die Kunden zu verfügen. "Ich glaube, die Fluggesellschaften verstehen durchaus, dass NDC ihnen dabei hilft, Verkäufe zu steigern, aber keineswegs in der Lage ist, die große Komplexität im Reisevertrieb zu verringern. Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, zu denen ausschließlich die GDS in der Lage sind", so der IT-Experte. Dazu gehörten das Zusammenführen von Inhalten aus verschiedenen Quellen, um sie buchbar zu machen, die Automatisierung von Workflows, Umbuchungen, die Berücksichtigung der Richtlinien von Firmenkunden und das Berichtswesen.

Gegenüber den Reisebüros träten einige Airlines allerdings mit einer Art "Zuckerbrot-und-Peitsche"-Strategie auf, um sie zur Arbeit mit NDC zu bewegen. Ob dies schließlich ein Erfolgsweg sei, müsse sich aber erst noch zeigen, so Heywood. Für das eigene Unternehmen kündigt der Travelport-Manager an, NDC werde sowohl in Smartpoint verfügbar sein als auch über die neue Schnittstelle Trip Services – und damit sowohl für den klassischen, stationären Vertrieb als auch für Online-Reisebüros. Über Smartpoint erhielten Reisebüros Zugriff sowohl auf NDC als auch auf traditionellen GDS-Content. Im Laufe des Jahres 2019 werde es in dieser Hinsicht eine ganze Reihe von Neuerungen geben, um NDC besser zu integrieren, kündigt Heywood an. Dazu gehöre auch die gleichzeitige Suchabfrage von ATPCO, also nach dem herkömmlichen Standard verfassten Inhalten, und NDC.

 

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