03. Juli 2017 – 14:10

Mitglieder des Partnerprogramms TAAP des OTA-Riesen Expedia können Hotels aus dem Expedia-Portfolio nun auch auf der Basis sogenannter Paketraten buchen. Die reduzierten Tarife  sind ausschließlich in Kombination mit einer Transportleistung buchbar. Letztere kann  auch bei einem anderen Anbieter, zum Beispiel über ein GDS, gebucht werden. Die Tarife sind ausschließlich für TAAP-Partner sichtbar und erscheinen nicht auf der öffentlichen Expedia.de-Seite. Die Paketraten werden genauso verprovisioniert wie andere Hotelbuchungen. Basis für die Provisionsberechnung ist jeweils der Bruttopreis. Expedia zahlt Reisebüropartnern ab einem Umsatzvolumen von 15.000 Euro pro Jahr zehn Prozent Grundprovision.

03. Juli 2017 – 13:37
rollstuhlwikipedia

Der Türkei-Spezialist nimmt sich der Nöte von Kunden mit körperlichen Handicaps an und hat für den Reisebürovertrieb eine Verkaufshilfe mit Tipps für den barrierefreien Urlaub an der türkischen Riviera zusammengestellt. Darin thematisiert der Veranstalter etwa die Möglichkeiten der Rollstuhl-Beförderung bei Fluggesellschaften sowie im Transferbus, aber auch die Bewegungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer im Hotel. Hier sei es zum Beispiel wichtig, dass Zimmer- und Lifttüren breit genug sowie Zugänge zum Pool, zum Strand oder auch Einrichtungen im Hotel barrierefrei sind, weiß Geschäftsführerin Songül Göktas-Rosati. So sollten Höhenunterschiede mit Rampen ausgeglichen werden und ausreichend Aufzüge zur Verfügung stehen. Um ein passendes Angebot zusammenzustellen, habe ein Team  von Öger Tours vor Ort die geeigneten Hotels persönlich geprüft und vermessen, erklärt Göktas-Rosati. Die Broschüre, die in Kürze erscheinen soll, listet 20 Hotels auf, die für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Sie unterteilt die entsprechenden Häuser in die Kategorien "optimal geeignet" und "sehr gut geeignet mit kleinen Einschränkungen".

30. Juni 2017 – 14:52
spanienplazamayordemadrid06

Allen Unkenrufen um überzogene Preise zum Trotz: Den Iberern gelang es auch in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres, die ohnehin schon starken Besucherzahlen des Vorjahres noch zu toppen. Mit fast 28 Millionen ausländischen Besuchern erreichten die spanische Halbinsel und ihre Inseln laut amtlicher Statistik einen Zuwachs von knapp elf Prozent gegenüber 2016. Aus Deutschland kamen rund vier Millionen Reisende, fast acht Prozent mehr als in den entsprechenden Vorjahresmonaten. Damit bleibt Deutschland nach Großbritannien, von wo aus es 6,4 Millionen Einwohner nach Spanien zog, zweitstärkster Quellmarkt.

Von dem Zuwachs profitierten alle touristischen Regionen. So kamen auf die Balearen neun, auf die Kanaren und nach Andalusien knapp zehn Prozent mehr Gäste. Am stärksten legten allerdings die Hauptstadt Madrid mit 19 Prozent mehr Gästen und die Region Valencia zu. Die Statistik verdeutlicht auch, wie sehr die deutsche Touristik beim Einkauf von Hotelbetten mittlerweile mit anderen Nationen zu kämpfen hat. Denn der Nachfrageanstieg ist in allen wichtigen Quellmärkten festzustellen. So stieg die Zahl der Ankünfte von Briten um elf und die der Franzosen als drittwichtigstem Quellmarkt um fünf Prozent. Die nordischen Länder, die bei den Einreisen an vierter Stelle liegen, schickten gut elf Prozent mehr Reisende ins Land. Der höchste Anstieg ist übrigens bei US-Amerikanern mit 45 Prozent mehr Besuchern festzustellen; vor den Schweizern, die in diesem Jahr um 28 Prozent häufiger nach Spanien reisten als 2016.

Christian Schmicke

30. Juni 2017 – 14:01
ryanair-rooms

Der Vertriebschef der Fluggesellschaft, Kenny Jacobs, erklärte gegenüber der "Wirtschaftswoche", Ryanair werde Hoteliers mit besonders günstigen Konditionen von Booking.com auf seine Seite ziehen. Wer Zimmer über "Ryanair Rooms" verkaufe, zahle für die Vermittlung einer Buchung nur die Hälfte der rund 15 Prozent Provision, die Booking heute berechne. Die Computersysteme dafür sollen 2018 stehen. "Und sie sind so gut wie oder besser als die von Booking“, verspricht Jacobs.

Im ersten Schritt will sich der irische Billigflieger an Hoteliers in den 207 Destinationen wenden, die er derzeit in Europa und rund ums Mittelmeer bedient. In einige Ziele, wie zum Beispiel Lanzarote, transportiere die Airline mehr als ein Drittel aller Besucher, so der Ryanair-Manager. Dort sei der Carrier für die Hotellerie ein besonders guter Partner, um ihre Betten zu bewerben und zu vertreiben.

30. Juni 2017 – 13:13
paragraphwikipedia

Wie erwartet ist am Freitag das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Versicherungsvertrieb vom Deutschen Bundestag verabschiedet worden. Nachdem ursprünglich zur Diskussion stand, ob Reisebüros Versicherungsleistungen überhaupt weiterhin vermitteln dürften, ist nun gewährleistet, dass sie dies im Grundsatz weiter tun können. Nach Einschätzung des Branchenverbandes DRV werden ihnen dabei keine übermäßigen bürokratischen Auflagen gemacht.

Das Gesetz ermöglicht eine unkomplizierte, also auflagenfreie Vermittlung von Reiseversicherungen, wenn die Prämie bei einer Reisedauer von bis zu drei Monaten die Grenze von 200 Euro pro Person nicht übersteigt. Für Policen auf Jahresbasis gilt, dass der Preis die Grenze von 600 Euro pro Person nicht überschreiten darf. Die verschärften Regelungen aus der Versicherungsvermittlerrichtlinie kommen in diesen Fällen nicht zur Anwendung. Bislang gilt eine generelle Obergrenze von 500 Euro ohne die nunmehr vorgenommene Unterteilung in Einzelpolicen und Jahresversicherungen. Bei teureren Policen gibt es wie bisher die Tippgeber-Option. Das Reisebüro, das als Tippgeber auftritt, informiert die Kunden lediglich über die Möglichkeiten zum Abschluss von Versicherungsverträgen und erhält dafür im Falle des Abschlusses vom Versicherer eine Provision.

Am 7. Juli wird sich der Bundesrat in seiner letzten regulären Sitzung vor der politischen Sommerpause mit dem Gesetz befassen. Dass die Länderkammer die Entscheidung des Bundestages kippt, gilt als unwahrscheinlich, denn bei dem Gesetz zum Versicherungsvertrieb handelt es sich um ein so genanntes Einspruchsgesetz. Das heißt, dass der Einfluss des Bundesrates geringer ausfällt als bei zustimmungspflichtigen Gesetzen.

30. Juni 2017 – 12:39
andreasjanz

Nach dem plötzlichen Abgang von Torsten Dreyer im April hat China Tours nun einen neuen Geschäftsführer. Unternehmensgründer und Inhaber Guosheng Liu macht Andreas Janz zum neuen Chef des China-Spezialisten. Janz ist bereits seit 2014 als Prokurist und stellvertretender Geschäftsführer für den Veranstalter tätig. Er will sich nach eigener Aussage nun darauf konzentireren, "innovative und marktgerechte Produkte und Mehrwerte zu entwickeln sowie nachhaltige, langsfristige Partnerschaften aufzubauen".

29. Juni 2017 – 18:34
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Dem Surfer-Mekka Cabarete in der Dominikanischen Republik drohe wegen illegaler Hotelbauten am Strand der Wind auszugehen, berichtet das "Domrep-Magazin". Grund für die Befürchtung ist nach Angaben der Ver­ei­ni­gung zum Schutz von Tou­ris­mus und Um­welt in Ca­ba­re­te und So­súa (ASOPROCASO) die un­er­laub­te Be­bauung des Strand­es oh­ne Ein­hal­tung der gesetzlich vorgeschriebenen Min­destdis­tanz von 60 Me­tern zum Meer und ei­ner ma­xi­ma­len Bauhö­he von drei Stock­wer­ken. Das Li­fes­tyle Ho­li­days Va­ca­tion Re­sort, zum Beispiel, ver­stoße ge­gen al­le Auf­la­gen und ver­füge nicht ein­mal über ei­ne Ge­neh­mi­gung der Ge­mein­de oder des Tou­ris­mus­mi­nis­te­ri­ums. Die Umweltschützer for­dern die so­for­ti­ge Ein­stel­lung der Bauar­bei­ten, denn das Ho­tel liege nur 15 Me­ter vom Ufer ent­fernt und sei fünf Stock­wer­ke hoch.

29. Juni 2017 – 17:44
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Neben Neuzugängen bei den Tui-Hotelmarken und Tui Cruises zählen im nächsten Geschäftsjahr auch sämtliche Riu-Hotels und alle Gebeco-Produktlinien zum so genannten Value-Umsatz, der für die Leistungsprovision entscheidend ist. Weitere Wachstumschancen verspricht Vertriebsdirektor Michael Knapp seinen Vertriebspartnern durch einen "fortlaufenden Produktausbau, vor allem im Drei- und Dreieinhalb-Sterne-Segment."

Ansonsten bleibt das neue Provisionsmodell des Marktführers gegenüber dem Vorjahr im wesentlichen unverändert. An einigen kleineren Stellschrauben hat Knapp allerdings gedreht. So müssen die Reisebüros ihren Value-Anteil gegenüber dem Vorjahr um mindestens fünf Prozentpunkte steigern, um auf dasselbe Leistungsprovisionsniveau zu gelangen wie  bisher. Beim so genannten Wachstumsincentive wird die Hürde dagegen leicht abgesenkt. Ab drei Prozent oder alternativ 30.000 Euro Mehrumsatz werden darauf drei Prozent zusätzlich ausgezahlt. Im laufenden Jahr liegt die Wachstumsanforderung dafür noch bei fünf Prozent.

Wenig Begeisterung wird im Vertrieb die Nachricht auslösen, dass Tui Cruises für den Fluganteil im Kreuzfahrtarrangement nicht mehr die volle Provision, sondern nur noch eine Fixprovision von acht Prozent zahlt. Damit gleicht sich der Anbieter dem Niveau des hiesigen Marktführers Aida Cruises an. Tui Cruises versucht den Vertrieb mit dem Argument zu besänftigen, dass zusätzliche Kapazitäten, wie die der kürzlich getauften "Mein Schiff 6", auch zusätzliche Verdienstmöglichkeiten mit sich bringen.

Christian Schmicke

29. Juni 2017 – 15:52
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Besonders froh und locker sehen sie nicht aus, die sieben Herren, die in Anzug und Krawatte mit herbeigeschafften Strandkörben vor dem Berliner Reichstag posieren. Aber zu demonstrieren, das ist vermutlich auch nicht Bestandteil ihrer Kernkompetenz und bewegt sich außerhalb der eigenen Wohlfühlzone. Mit der Aktion wollten die Leithirsche der touristischen Verbände unter Federführung des BTW "Politik und Öffentlichkeit über die Relevanz der Reisebranche für den Wirtschaftsstandort Deutschland, aber auch über notwendige Veränderungen der Rahmenbedingungen informieren", erläutert BTW-Präsident Michael Frenzel. Zugleich fordere man vom Bundestag, der im September neu gewählt wird, "die Belange der Tourismuswirtschaft in der kommenden Legislaturperiode stärker zu berücksichtigen".

Sinkender Anteil an der inländischen Wertschöpfung. Zur Untermauerung ihrer Forderungen verwiesen die Branchenvertreter auf eine neue, vom Bundeswirtschaftsministerium in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie zum Wirtschaftsfaktor Tourismus. Die Ergebnisse belegten einerseits die große Bedeutung des Tourismus für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Branche sorge für fast 290 Milliarden Euro Umsatz, drei Millionen Beschäftigte und eine Wertschöpfung von mehr als 105 Milliarden in Deutschland. Jeder 15. Arbeitsplatz in Deutschland gehe auf das Konto des Tourismus und auch viele andere Wirtschaftsbereiche wie Handel, Handwerk oder Landwirtschaft profitierten vom Tourismus, erklärt Frenzel. Aber die Studie enthalte auch klare Signale, dass diese starken Zahlen keine Selbstläufer seien. Denn andere Branchen seien in den vergangenen Jahren stärker gewachsen, so dass der Anteil des Tourismus am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 4,4 Prozent im Jahr 2010 auf 3,9 Prozent im Jahr 2015 zurückgegangen sei.
 
Hohe Belastungen. Das liege nicht zuletzt daran, dass Bürokratie, Steuerbelastungen, überbordender Verbraucherschutz und vieles mehr einheimischen Unternehmen der Branche das Leben schwer machten. Insbesondere Fluggesellschaften hätten hierzulande damit zu kämpfen – von der Luftverkehrsteuer über hohe Luftsicherheitsgebühren bis hin zu Nachtflugverboten. "Diese Rahmenbedingungen müssen dringend korrigiert werden und es muss dringend verhindert werden, dass sich solche Entwicklungen in anderen Teilbereichen des Tourismus wiederholen", fordert Oberlobbyist Frenzel, der übrigens zugleich Vorsitzender des SPD-Wirtschaftsforums ist.

Während des  Wahlkapmfs will der BTW seine Lobbyarbeit verstärken. In den kommenden Wochen werde er "weitere konkrete Vorschläge formulieren, wie die neu zu bestimmende Bundesregierung in die touristische Zukunftsfähigkeit Deutschlands investieren kann“, kündigt Frenzel an.

Christian Schmicke

28. Juni 2017 – 16:35
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Lufthansa hat das Veranstaltergeschäft der Tui direkt an ihre Buchungssysteme angebunden. Dadurch fällt nun auch bei Buchungen über das Buchungs- und Reservierungssystem Iris plus keine GDS-Gebühr mehr an. Das Consolidator-Geschäft des Konzerns verfügte bereits zuvor über eine direkte Schnittstelle. Über die neue Schnittstelle sind jetzt auch die Tui-Ticket-Shop-Produkte "Baustein" und "Bestpreis" angebunden. Für Flugbuchungen im Rahmen einer Pauschalreise entfällt die Distribution Cost Charge ebenfalls.

Für Tui bedeutet die Anbindung günstigere Tiicktpreise bei Iris-plus-Buchungen von Flügen der Airlines der Lufthansa Group. Auch diverse Sonder- und Aktionstarife, die Lufthansa ausschließlich über Direct Connect anbietet, werden dadurch buchbar. Die Fluggesellschaft wiederum sieht sich in der seit 2015 verfolgten Strategie, für GDS-Buchungen eine zusätzliche Gebühr zu erheben, bestätigt. Deren Einführung war ursprünglich von Veranstaltern, Reisebüros, Geschäftsreiseanbietern und Firmenkunden heftig kritisiert worden. Mittlerweile haben sich allerdings immer mehr Kunden und Vertriebspartner für eine direkte Schnittstelle entschieden.

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