Der neue Reise vor 9 Magazin ist da!

23. Mai 2018 – 17:58

Mit dem Neu-Zuschnitt der Vorstandsressorts wolle Tui-Vorstandschef Fritz Joussen "die Dynamik im Konzern stärken und weiter ausbauen“, heißt es. Die neue Organisation folge der Transformation des Konzerns und seiner Geschäftsfelder. Die bisherige Organisation der Vorstandsressorts entsprach  weitestgehend noch dem Zuschnitt nach der Übernahme der früheren britischen Tui Travel durch die Tui AG Ende 2014.

Zusammenführung der Märkte in einem Ressort. Die weltweiten Veranstalteraktivitäten des Konzerns werden nun  unter einem Dach im Vorstandsressort Märkte & Airlines von David Burling gebündelt. Burling übernimmt zusätzlich zu seiner heutigen Verantwortung für die Region Nord (UK & Irland, Nordische Länder, Kanada und Russland) auch die Verantwortung für die Region Zentral (Tui Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen). Die Region West (Frankreich, Belgien, Niederlande), die im Ressort von CEO Fritz Joussen angesiedelt ist, erhält eine zweite Berichtslinie in das Märkte-&-Airlines-Ressort. Mit der Bündelung der Märkte und ihrer Airlines in einem Vorstandsressort solle die Zusammenarbeit zwischen den Tui-Landesgesellschaften weiter gestärkt, kündigt Joussen an. Ziel sei es, bei Vertrieb, Marketing und Marktinnovationen künftig stärker Synergien zu nutzen und lokale Erfolgsmodelle schneller international in die Töchtern zu übertragen. Kenton Jarvis übernimmt im Ressort von Burling den Posten des CEO Aviation. Er soll zusätzlich als Business Improvement Director Markets einen Fokus auf Effizienzpotentiale der Landesgesellschaften und deren Realisierung legen.

Produkte und Urlaubserlebnisse in einem Ressort. Die Produkte des Konzerns werden im erweiterten Vorstandsressort „Hotels & Resorts, Cruises & Destination Experiences“ unter der Verantwortung von Sebastian Ebel zusammengeführt. In Ebels Ressort liegt dann nicht nur die Verantwortung für die konzerneigenen Hotelmarken Tui Blue, Riu, Robinson und Magic Life sondern zusätzlich auch die Führung der Marken Sensimar, Sensatori und Family Life. Auch der globale Hoteleinkauf wechselt neu in das Vorstandsressort von Ebel. Der Bereich Tui Tours, der das wachsende Rundreiseportfolio des Konzerns bündelt, wechselt nun ebenfalls in den Vorstandsbereich von Ebel. Die Tochtergesellschaften Tui Cruises und Hapag-Lloyd Cruises bleiben ebenfalls in seinem Ressort angesiedelt.

Peter Krüger, bislang Group Director Investor Relations und Mergers & Acquisitions, soll zusätzlich die Verantwortung für den Strategiebereich der Tui Group übernehmen. Henrik Homann, der bisher Strategie und Airlines verantwortete, verlässt das Unternehmen.

 

23. Mai 2018 – 17:05
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Eine Untersuchung der Tierschutzorganisation „World Animal Protection“ auf den beliebten indonesischen Inseln Bali und Lombok ergab, dass von 26 untersuchten Zoos, Parks und Safari-Anlagen, Aquarien und Marine-Parks keine einzige Anlage die Grundbedürfnisse von wilden Tieren erfüllen konnte. Insgesamt würden dort 1.500 Wildtiere, darunter Elefanten, Delfine und Orang-Utans, unter unwürdigen Bedingungen gehalten, um sie als Touristenattraktionen zu präsentieren.

Die Untersuchungen aus dem Jahr 2017 zeigen, dass alle gefangenen Delfine in unzureichenden Becken gehalten werden. Teils sind die Becken sehr klein und nur drei Meter tief. Einigen Tieren wurden sogar die Zähne vollständig entfernt.  Sämtliche Elefanten waren durch ihre Ausbildung traumatisiert, sie zeigten Verletzungen, unter anderem durch Ketten, sie hatten Schmerzen und litten unter mangelnden sozialen Kontakten. Alle Einrichtungen mit Orang-Utans boten Selfies mit Touristen an. Viele dieser Menschenaffen sind ständig gezwungen, Massen von Touristen zu unterhalten. Ihnen fehlen Bewegungsfreiheit und soziale Interaktion, sie haben keine Möglichkeit für anregende Aktivitäten.

„World Animal Protection“ fordert Urlauber auf Bali und Lombok auf, diese Wildtier-Attraktionen zu meiden. Es sei grausam mit Wildtieren Selfies zu machen, auf ihnen zu reiten oder sie zu umarmen. Kein Like in den sozialen Netzwerken rechtfertige das.

Um wilde Tiere zu schützen, hat die Organisation rund 200 Reiseunternehmen weltweit davon überzeugt, Elefantenreisen und Tiershows in ihren Reisepaketen nicht mehr anzubieten. Darunter sind die deutschen Veranstalter Asiatours und TUI. TUI hatte bereits 2014 solche Angebote aus dem Programm genommen. Thomas Cook warf erst kürzlich reihenweise Tierausflüge aus dem Programm, DER kündigte im vergangenen Jahr an, mit Tierschutz Ernst zu machen und Wildtierattraktionen bis 2020 sukzessive aus dem Programm zu nehmen.

THo

23. Mai 2018 – 16:29
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Der Einfluss virtueller Realität auf das Kaufverhalten von Kunden beschäftigt Carola Epple schon länger. Deshalb machte sie es zum Thema ihrer Master-Arbeit an der Technischen Uni München. Epple befragte 91 Reisebüroverkäufer aus dem Netzwerk der Schmetterling-Kooperation, die VR-Brillen in der Kundenberatung nutzen, zu ihren Erfahrungen. Das Kernerlebnis ihrer Studie lautet: Virtuelle Erfahrungen im Reisebüro haben einen positiven Einfluss auf die Buchungswahrscheinlichkeit und die Entscheidungsgeschwindigkeit der Kunden. Auch in höherem Umsatz zahlt sich die Anwendung der technischen Unterstützung aus. Konkret beziffern diejenigen Reisebüroverkäufer, die einen positiven Beitrag der VR-Brillen-Nutzung auf den Umsatz feststellen, das dadurch bedingte Umsatzplus auf satte 26 Prozent.

Besseres Einkaufserlebnis. Auch für das Einkaufserlebnis der Kundschaft attestiert Epples Studie der virtuellen Unterstützung positive Effekte. So erklärten 64 Prozent der befragten Reiseprofis, ihre Kunden seien begeistert oder zumindest angetan von dem neuartigen Erlebnis. 88 Prozent der Reiseverkäufer sind sicher, dass ihre Kunden anschließend eine bessere Vorstellung vom Urlaubsziel haben und immerhin 55 Prozent meinen, sie fühlten sich sicherer in ihrer Buchungsentscheidung.

Hauptsache  Emotion. "Eine wichtige Erkenntnis meiner Arbeit war, dass der positive Einfluss von Virtual-Reality-Tools auf das Buchungsverhalten vor allem auf emotionale Aspekte zurückzuführen ist und weniger auf rationale Erkenntnisse", sagt Epple. So gelinge es durch den Einsatz von VR-Brillen vor allem, Begeisterung zu wecken. Diese Erkenntnis müsse auch Auswirkungen auf die Inhalte der VR-Sequenzen haben. Statt nüchterner, sachlicher Beschreibungen müsse eine authentische 3D-Visualisierung mit 360-Grad-Videos anstelle starrer Bilder und eine entsprechende Geräuschkulisse geboten werden.

Eigene Inhalte. Epple selbst ist so überzeugt vom Potenzial der VR-Brillen, dass sie sich in diesem Bereich selbstständig gemacht hat. Sie plant, hochwertige und interaktive 360-Grad-Videos von Reisedestinationen zu produzieren. Kontakt mit einem Unternehmen, das VR-Videos produziert, hat sie bereits aufgenommen. Die Lösung, die sie anpeilt, solle „technisch simpel einzubinden und preislich attraktiver als eine individuelle Agenturlösung sein“, sagt sie. Vor allem Rundreisen sollen mit Hilfe ihrer Lösungen besser unter die Leute gebracht werden. Eine Website, auf der sie ihr Angebot demnächst präsentieren will, hat Epple bereits eingerichtet.

Christian Schmicke

23. Mai 2018 – 15:19
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Das hat ein Vergleich der zehn beliebtesten deutschen Freizeitparks durch das Portal Travelcircus ergeben. Der teuerste Park ist demnach der Europa Park Rust, hier muss eine vierköpfige Familie für einen Tag 190 Euro ausgeben - ohne Essen, Trinken und Souvenirs. Der günstigste Park dieser Auswahl ist der Erlebnispark Tripsdrill. Im ältesten Freizeitpark Deutschlands kostet ein Tag Spaß für die ganze Familie nur 117 Euro. Der Europa Park Rust ist zwar der teuerste Vergnügungspark, er hat aber auch die meisten Attraktionen. Während die übrigen Parks zwischen 26 und 38 Fahrgeschäfte haben, bietet der Europapark allein 13 Achterbahnen, neun Wasserattraktionen und 47 Familienattraktionen.

Kinder zahlen für gewöhnlich ein bisschen weniger Eintritt als Erwachsene. Während in den meisten Parks ab 12 Jahren voll gezahlt werden muss, gilt man im Hansa Park noch bis einschließlich 14 Jahren als Kind. Im Holiday Park hingegen zahlt man nicht nach Alter, sondern nach Körpergröße. Ganz praktisch, da die meisten Attraktionen Größenbeschränkungen haben. Da es für die kleinsten Familienmitglieder oft nur sehr wenige Attraktionen gibt, ist bei den meisten Parks für Kinder bis einschließlich 3 Jahren der Eintritt kostenlos. Nur im Legoland, Heide Park und Serengeti Park müssen auch Dreijährige schon den Kinderpreis bezahlen.

Grundlage für die Auswahl von Travelcircus sind die Besucherzahlen von 2017. Die über 100 Freizeitparks in Deutschland wurden im vergangenen Jahr von etwa 38,8 Millionen Menschen besucht. Die zehn beliebtesten waren Europa Park, Legoland Deutschland, Heide Park Resort, Phantasialand, Movie Park, Hansa-Park, Belantis, Holiday Park, Serengeti Park und der Erlebnispark Tripsdrill. Um an günstige Tickets zu kommen, empfehlen die Verfasser: "Tickets am besten schon vorher kaufen." Denn bei vielen Parks sind vorab gebuchte Tickets günstiger als an der Kasse. Und das spart nicht nur bares Geld, sondern auch Zeit, da man nicht mehr an der Kasse anstehen muss.

THo

23. Mai 2018 – 14:04

Der Verband der Selbständigen Reiseberater Deutschlands (VSRD) hat eine Umfrage unter seinen Mitgliedern durchgeführt, an der 85 Reiseverkäufer teilnahmen. Mit dem Ergebnis rührt die Lobbyorganisation nun kräftig die Werbetrommel. Denn auf die Frage, ob sie jemals wieder ein Ladenlokal mit festen Öffnungszeiten betreiben oder als Angestellter dort arbeiten würden, hätten 85 Prozent der mobilen Berater mit "Nein" geantwortet, teilt der Verband mit.

Home-Office. Neben der offenbar großen Zufriedenheit mit ihrem aktuellen Status gibt die Umfrage auch Aufschluss über die Arbeitsweise der "Mobilen". Home-Office liegt voll im Trend. 88 Prozent der Verkäufer arbeitetn von zu Hause aus. Nur zwölf Prozent der Befragten leisten sich ein externes Büro. Mehr als 70 Prozent der mobilen Reiseberater ohne Ladenlokal sind laut VSRD gemessen an ihren geringen Fixkosten zufrieden mit der Höhe ihrer Provisionen. Knapp 30 Prozent geben durchschnittliche Arbeitszeiten von  20 bis 40 Stunden pro Woche an. Etwas mehr als 20 Prozent investieren durchschnittlich mehr als 40 Stunden pro Woche für die Reiseberatung. 63 Prozent betreiben den mobilen Reiseverkauf hauptberuflich und 37 Prozent nebenberuflich. Neben der Beratung per Telefon und E-Mail erfolgt bei immerhin 78 Prozent der Teilnehmer die Reiseberatung ihrer Kunden auch in deren Zuhause. Allerdings ist der Anteil dieser Art der persönlichen Beratung sehr gering, denn jedem 20. der befragten Teilnehmer macht dieser etwa die Hälfte aus, alle anderen gaben einen Anteil zwischen zehn und 15 Prozent an. 

Akzeptable Provision. Bei 63 Prozent aller Befragten ist der prozentuale Umsatzanteil aus eigenen Agenturverträgen geringer als zehn Prozent. Der deutlich größere Anteil wird also über die mobilen Reisesysteme generiert, denen sich die verkäufer angeschlossen haben. Rund 40 Prozent der Reiseprofis generieren zwischen 300.000 Euro und 500.000 Euro Umsatz pro Jahr oder mehr. Dabei erhält eine Mehrheit von 60 Prozent mindestens acht Prozent Provision aus vermittelten Reisen. Nur ein geringer Teil der selbständigen Reiseberater verdient sein Geld auch mit Eigenveranstaltungen.

Direkter Draht. Der persönliche Kontakt spielt bei der Gewinnung neuer Kunden eine entscheidende Rolle. So gewinnen fast alle Befragten Neukunden durch Weiterempfehlungen von Bestandskunden. Jeweils 39 Prozent akquirieren neue Kunden über aktive Vereinsarbeit in der Region oder den Online-Auftritt. 35 Prozent gewinnen neue Kunden über Werbemittel wie Anzeigen oder Flyer und etwas mehr als ein Viertel durch die Teilnahme an Messen und öffentlichen Veranstaltungen. Lediglich 16 Prozent der mobilen Verkäufer haben eine eigene Webseite. Drei Viertel der Befragten  nutzen die Website-Angebote der Kooperationen, neun Prozent kommen ganz ohne Website aus. 

Spezialisierung. 60 Prozent mobilen Verkäufer präsentieren sich als Spezialisten für bestimmte Reisethemen oder eine bestimmte Destination. Dazu gehören die Bereiche Kreuzfahrten (78 Prozent), exklusive und  individuelle Reisen (je 44 Prozent), Abenteuer- und Erlebnisreisen (37 Prozent), Familienurlaub (37 Prozent), Ferienhaus-Urlaub sowie Wellness- und Gesundheitsreisen (je 22 Prozent), Kultur- und Bildungsreisen sowie Sportreisen (je 19 Prozent), Urlaub für Alleinreisende (11 Prozent) und Winterurlaub (7 Prozent). Weiterbildung steht bei den selbständigen Reiseberatern dementsprechend hoch im Kurs: 87 Prozent nutzen Online-Angebote wie Webinare, 84 Prozent lesen die touristischen Fachzeitschriften (85 Prozent Print, 58 Prozent Online), 80 Prozent nehmen an den Jahrestagungen der Vertriebsorganisation teil, 64 Prozent informieren sich auf Roadshows oder bei Stammtischen über Wissenswertes und neue Trends, und 60 Prozent vertiefen ihr touristisches Know-how und ihre Destinationskenntnisse auf Inforeisen.

Zum VSRD: Im Verband der Selbständigen Reiseberater Deutschlands, den es seit 2006 gibt, sind  Berater aus verschiedenen Zusammenschlüssen organisiert – von veranstalternahen Kooperationen wie TUI Take Off bis zu unabhängigen wie Amondo, Protours, Reisemarkt Freising, Schmetterling, Solamento und anderen.

22. Mai 2018 – 16:23

Das behauptet zumindest das Fluggastentschädigungsportal Airhelp. Nach der Analyse von 28.000 Schadenersatzforderungen gegen den Billigflieger kommen die Betreiber des Portals zu dem Schluss: "Ohne juristische Hilfe zahlte Easyjet nur in weniger als zwei Prozent der Fälle eine rechtmäßige Entschädigung an betroffene Passagiere aus." Die Aussicht auf eine finanzielle Entschädigung mit Hilfe eines Anwalts sei achtmal erfolgreicher als ohne. Die Kritik an Easyjet geht sogar noch weiter: Mit juristischem Beistand sinke die Antwortzeit der Airline nach dem Erstkontakt von 80 Tagen auf knapp über 40 Tage. Diese Hinhalte-Taktik ist laut Airhelp bei vielen Airlines gängige Praxis und führt dazu, dass viele Fluggäste, die einen rechtmäßigen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung von bis zu 600 Euro haben, ihre Ansprüche nicht weiterverfolgen. "Die Fluggesellschaften sind sich bewusst", so AirHelp, "dass ein Normalverbraucher zweimal darüber nachdenkt, einen Anwalt einzuschalten oder vor Gericht gegen ein großes Unternehmen zu ziehen." AirHelp hat ausgerechnet, dass den Passagieren von Easyjet nach der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 allein aus dem Jahr 2017 Entschädigungszahlungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro aufgrund verspäteter und ausgefallener Flüge zustehen.

Easyjet weist die Ergebnisse dieser Analyse zurück. Die Airline nehme ihre Verantwortung sehr ernst und zahle stets eine Entschädigung, wenn sie fällig ist, heißt es auf Anfrage von Reise vor9. "Wir bieten einfache Webformulare an, die auf unserer Website leicht zu finden sind, und bearbeiten gültige Ansprüche in weniger als 21 Tagen. Wir planen, diese Bearbeitungszeit im Laufe des Jahres noch zu verbessern“, so ein Sprecher des Unternehmens. Die Airline wolle es ihren Passagieren so einfach wie möglich machen, direkt bei ihr zu reklamieren. Sonst gehe den Passagieren ein wesentlicher Teil ihrer Entschädigung unnötig an andere Organisationen wie Airhelp verloren. Zudem sei Easyjet auch der deutschen Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) beigetreten, die Schlichtungsverfahren als Alternative zu einem Gerichtsverfahren anbietet.

THo

22. Mai 2018 – 15:12
handgepaeckcompartmentsairbus

Zum Sommer führt die Lufthansa Group für Flüge mit Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines über den Atlantik den sogenannten Economy-Light-Tarif ein. Er umfasst ausschließlich Handgepäck und bietet keine Umbuchungsmöglichkeiten. Ein eingechecktes Gepäckstück oder ein bestimmter Sitz können dazugebucht werden. Mahlzeiten und Getränke an Bord bleiben kostenlos. Wann genau der Tarif eingeführt wird, teilt Lufthansa nicht mit.

Lufthansa testet den Light-Tarif bereits seit Oktober 2017 auf einigen Strecken zwischen Schweden, Dänemark, Norwegen und Nordamerika. Auf Europastrecken gibt es den Billigtarif schon seit 2015. Standardmäßig beinhaltet er ein Handgepäcksstück bis zu acht Kilo, einen Snack und Getränke an Bord, eine feste Sitzplatzvergabe beim Check-in sowie Prämien- und Statusmeilen.

 

22. Mai 2018 – 13:00
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Die toxischen Dämpfe entstehen, wenn glühende Lava auf Wasser trifft. Ein Lavastrom des Vulkans Kilauea hatte am Wochenende das Meer erreicht und für große Dampf- und Gaswolken gesorgt, die auch Salzsäure enthalten. Die Bevölkerung wurde von den Behörden des amerikanischen Bundesstaats aufgefordert, sich von diesen giftigen Wolken fernzuhalten. Zudem sollten die Menschen autretende Lavaströme meiden und bei Ascheregen im Haus bleiben.

Gewarnt wird vor erhöhter Konzentration von Schwefeldioxid auf Big Island und angrenzenden Inseln. Besonders der Ort Pahoa ist von dem Ausbruch des Kilauea betroffen. Dort war bereits am Samstag ein Mann von einem herabstürzenden Lavabrocken schwer verletzt worden. Am Montagnachmittag Ortszeit registrierten die US-Behörden eine weitere heftige Eruption, die Asche und Lava in die Luft schleuderte. Hinweise auf eine Beruhigung des seit Woche aktiven Vulkans gibt es nicht. Bislang wurden Dutzende Häuser zerstört, etwa 2.000 Menschen mussten die Gefahrenregion verlassen. 

Derzeit sind die Flughäfen auf Hawaii nicht bedroht, sie sind weiter geöffnet. Alle Flüge findren nach Auskunft der Hawaii Tourism Authority planmäßig statt. Zudem versichern die Tourismuswerber, in weiten Teilen der Inselgruppe sei die Luftqualität nicht beeinträchtigt.

THo

 

 

21. Mai 2018 – 10:21

Übersetzt bedeutet der Begriff so viel wie "Werbeblockierer". Viele Internet-User sind genervt von zu viel Werbung auf Webseiten, von aufpoppenden Fenstern, die erst weggeklickt werden müssen, bevor man den Inhalt sieht, oder von automatisch abspielenden Clips mit aufdringlichem Sound. Das hat Unternehmen und Programmierer animiert, Software zu entwickeln, die verhindert, dass Reklame auf Webseiten angezeigt wird. Das bekannteste Programm ist Adblock Plus des Anbieters Eyeo. Es wird unter anderem für Firefox, Google Chrome und Intenet Explorer angeboten und kann als so genanntes Add-on installiert werden. Den Seitenbetreibern und der Werbeindustrie sind die Adblocker ein Dorn im Auge, denn sie stören deren wichtigste Einnahmequelle im Internet. Einige Adblocker lassen dennoch Werbung zu, allerdings müssen die Werbenden dafür an sie zahlen. Das ganze Thema hat zu heftigem Streit und Klagen vor Gericht geführt. Kürzlich hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Einsatz der Programme zulässig ist und auch die Geschäftspraxis von Eyeo nicht moniert. Die Klägerin, das Medienunternehmen Axel Springer, will das nicht akzeptieren und hat Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt.

Am Ende stehen beim Thema Adblocker die Geschäftsmodelle zahlreicher Webstes zur Disposition. Schließlich finanziert sich ein Großteil der Internetinhalte heute über Werbung. Wird zu viel geblockt, müssen die User daher über kurz oder lang auf andere Art dafür bezahlen.

FW

21. Mai 2018 – 09:45
flycana

Drei Investoren wollen in der Dominikanischen Republik eine neue Low-Cost-Airline gründen. Flycana soll nach Informationen auf der eigenen Website mit der Fluglizenz der Charterfluggesellschaft Dominican Wings operieren und will im letzten Quartal des laufenden Jahres den Betrieb aufnehmen. Da die Dominikansche Republik als neuntgrößte Ökonomie Lateinamerikas noch keine eigene Low-Cost-Airline habe, sei hier eine Marktlücke, heißt es in der Selbstdarstellung.

Hinter dem geplanten neuen Carrier stecken laut dominikanischen Medien der Gründer von Dominican Wings, Miguel Pacheco, der Gründer und Ex-CEO der Billigairlines Viva Columbia und Viva Air Peru, William Shaw und der frühere Chef von Wizz Air, Mike Powell. Powell arbeitet derzeit als Chef der argentinischen Low-Cost-Airline Flybondi. Flüge mit Flycana sollen ab 49 Dollar angeboten werden. Geplante Ziele sind zunächst Städte in den USA, Kanada und lateinamerikanischen Staaten. Ob die Basis der neuen Fluggesellschaft in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo oder im Touristenzentrum Punta Cana geplant ist, ist noch unklar.