10. Juli 2017 – 12:44
northislandseychellen

Die North Island Lodge auf der gleichnamigen Seychellen-Privatinsel ist nach Recherchen des Hotelportals luxury-hotels.com die weltweit teuerste Unterkunft. Für zwei Personen schlägt die Nacht demnach mit fast 7.000 US-Dollar zu Buche. An zweiter Stelle rangiert mit 5.700 Dollar pro Nacht das Laucala Resort auf Fidschi. Sehr prominent vertreten ist in dem Ranking das Safari-Ziel Botswana. Mit der Khwai River Lodge, dem Savute Elephant Camp und dem Eagle Island Camp finden sich gleich drei Anlagen zum Preis von jeweils 4.710 Dollar pro Nacht unter den teuersten Adressen. Dahinter folgt mit 3.946 Dollar das Öko-Resort The Brando auf der Insel Tetiaroa, rund  40 Kilometer nördlich von Tahiti. Teuerste europäische Anlage ist das Hotel Le Dune, eines von sieben Häusern im Forte Village Resort im Süden Sardiniens. Die Anlage landet mit einem Tarif von 2.851 Dollar auf Platz zehn.

Hier sehen Sie die Top 20 im Überblick:
1. North Island Lodge, Seychellen, $6.995
2. Laucala Resort, Fidschi, $5.700
3. Khwai River Lodge; Botswana, $4.710
3. Savute Elephant Camp, Botswana, $4.710
3. Eagle Island Camp, Botswana, $4.710
6. The Brando, Französisch Polynesien, $3.947
7. Fregate Island, Seychellen, $3.637
8. Clayoquot Wilderness Resort. Kanada, $3.347
9. The Ranch at Rock Creek, USA, $3.120
10. Le Dune, Forte Village Resort, Italien, $2.851
11. Four Seasons Tented Camp, Thailand, $2.772
12. King Pacific Lodge, Kanada, $2.641
13. Amangiri, USA, $2.499
14. Turtle Island, Fidschi, $2.499
15. Morukuru Family, Südafrika, $2.480
16. The Lodge & Spa at Brush Creek Ranch, USA, $2.460
17. MAIA Luxury Resort & Spa, Seychellen, $2.310
18. Villa del Parco, Forte Village Resort, Italien, $2.183
19. Queen Charlotte Lodge, Kanada, $2.059
20. Belmond Hotel Cipriani, Italien, $1.869

Gesucht wurde nach Angaben des Portals jeweils der günstigste Preis für eine Übernachtung mit zwei Personen im Juli und August.

07. Juli 2017 – 16:01
bundesrat

Wie erwartet hat der Bundesrat am Freitag das Gesetz zur Umsetzung der Pauschalreiserichtlinie abgesegnet. Als einer von 115 Tagesordnungspunkten in der letzten Sitzung der Länderkammer vor der Sommerpause wurde der Punkt 21 auf der Liste nicht lange diskutiert. Nun muss das Gesetz bis Juli 2018 umgesetzt werden. Veranstalter, Reisebüros und vor allem die Technikdienstleister sind gefordert, sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten und die Änderungen in ihre Prozesse und Systeme einzuarbeiten. Erstmals wird es vom nächsten Juli an die so genannten "verbundenen Reiseleistungen" geben. Darum handelt es sich, wenn ein Reisebüro Kunden mehrere Einzelleistungen verkauft, ohne dabei die Veranstalterhaftung für das Gesamtpaket zu übernehmen. Dazu muss der Kunde auf diesen Umstand hingewiesen werden, ein entsprechendes Formblatt unterschreiben und für jede einzelne Leistung im Prinzip eine separate Rechnung erhalten. Allerdings können die einzelnen Bausteine zusammen bezahlt werden.

Außerdem gab der Bundesrat am Freitag auch der neuen Richtlinie zum Versicherungsvertrieb seinen Segen. Nach intensiven Bemühungen der Branchenverbände ermöglicht sie Reisebüros im Kern weiterhin den Verkauf von Reiseversicherungen und bringt für sie keine großen Änderungen mit sich.

DRV-Präsident Norbert Fiebig fasst das nunmehr feststehende Ergebnis eines langjährigen Findungs- und Verhandlungsprozesses aus der Sicht der Branche dahingehend zusammen, dass die Arbeit für Veranstalter und Reisebüros dadurch "zweifellos anstrengender" werde. Die Branche könne die anstehenden Herausforderungen aber meistern.

Christian Schmicke

07. Juli 2017 – 08:00
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Der Veranstalter geht mit einer Fülle von Vollchartern in seine wichtigsten Destinationen ins Risiko. Laut Produktchef Sven Schikarsky würde die Zahl der Vollcharter für die Wintersaison sieben Flugzeuge komplett auslasten. Das Flugangebot, das FTI-Chef Dietmar Gunz auf der Basis von Vollchartern zum Winter 2017/18 präsentiert, konzentriert sich auf Ägypten, Marokko, Dubai, Oman und last but not least auf Malta.

Die Mittelmeerinsel, auf der das Unternehmen in diesen Tagen mit dem Labranda Riviera Premium Resort & Spa eine eigene Anlage eröffnet, wird viermal wöchentlich mit Eurowings und Small Planet Airlines angesteuert. Abflugorte sind Berlin-Tegel, Leipzig-Halle, Hannover und Stuttgart.

"El-Gouna-Shuttle" und 142 Flüge pro Woche. Für Ägypten bietet FTI im Winter 142 Flüge pro Woche von 27 deutschen Flughäfen an, davon allein 102 nach Hurghada. Neu ist auch eine Nachtflugverbindung. Der so genannte "Moonlight Express" startet in Frankfurt, Leipzig und Düsseldorf. Im Angebot sind außerdem fünf Vollcharter-Verbindungen pro Woche nach Luxor und Inlandsflüge zwischen Luxor und Hurghada, die den Gästen flexible Kombinationen zwischen Badeurlaub am Roten Meer und Nilkreuzfahrten oder auch Stippvisiten in Luxor erleichtern sollen. Bei Bedarf könnten Kunden vom Roten Meer aus Tagesausflüge an die Stadt am Nil unternehmen, sagt Gunz, der die Nilkreuzfahrten auf diese Weise auch mit viertägigen Schnuppertrips wiederbeleben will.

In Marokko werden Agadir und Marrakesch mit zahlreichen Direktflügen bedient. Insgesamt sind 18 wöchentliche Verbindungen von sechs deutschen Airports geplant. Wie bereits bekannt, legt der Veranstalter zudem sieben wöchentliche Vollcharter mit Condor nach Dubai auf. Und für das Angebot im Oman chartert FTI weiterhin zwei Flieger pro Woche, die Kunden von Köln-Bonn nach Salalah zu bringen.

Christian Schmicke

06. Juli 2017 – 18:40
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Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein Urteil zu den Rechten und Pflichten von Airlines und Kunden bei der Stornierung nicht angetretener Flüge gefällt. Anlass war eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes gegen Airberlin. Die Verbraucherschützer hielten es nicht für rechtmäßig, dass die Fluggesellschaft eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25 Euro erhebt, wenn ein Passagier einen Spartarif-Flug storniert oder nicht antritt. Zudem bemängelten sie, dass Steuern, Gebühren und Zuschläge nicht genau genug aufgeschlüsselt wurden. Das ist wichtig, weil Kunden diese Zusatzkosten nach einem nicht angetretenen Flug zum Teil zurückverlangen können. Betroffenen steht bei einer Stornierung auf jeden Fall die Erstattung der Steuern und Gebühren zu. Denn diese fallen für die Fluggesellschaften nur an, wenn Reisende tatsächlich mitfliegen.

In beiden Apsekten gab der Gerichtshof den Verbraucherschützern nun Recht. Wie zuvor schon der Bundesgerichtshof, der die Angelegenheit an den EuGH verwiesen hatte, urteilten sie, dass Airlines keine Bearbeitungsgebühr wie bei Airberlin verlangt dürfen, weil sie Verbraucher einseitig benachteilige. Zudem bestätigten die Brüsseler Richter, dass Fluggesellschaften den Anteil der Zusatzkosten am Flugpreis exakt aufschlüsseln müssen.

06. Juli 2017 – 16:41
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Der "Reisebürospiegel“ des Backoffice-Dienstleisters Tats weist für den Juni eine Steigerung des fakturierten Gesamtumsatzes der erfassten Reisebüros um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Richtig gut lief es in der Touristik. Hier weist der  abgerechnete Umsatz im Juni ein Plus von 19,2 Prozent aus. Der Umsatz im Flugverkehr lag um 2,3 Prozent über dem Juni 2016. Die sonstigen Umsätze lagen um 5,4  Prozent darunter. Nach wie vor bleiben Kreuzfahrten der Treiber des touristischen Wachstums. Der Umsatz aus dieser Sparte legte um 36,8 Prozent zu.

Für das erste Halbjahr 2017 ergibt sich daraus ein Umsatzwachstum um sechs Prozent. Die Touristik verzeichnet ein Plus von sieben Prozent, die Flugumsätze  stiegen um 5,6 Prozent. Die sonstigen Umsätze weisen ein Plus von 3,7  auf.
Auch der Auftragseingang der Touristik entwickelt sich positiv. Er kletterte im von Januar bis Juni um 9,4 Prozent über den des Vorjahres. Der touristische Auftragsbestand für das im November begonnene Geschäftsjahr liegt um 7,2 Prozent über dem Vorjahreswert, im Kreuzfahrtsegment bewegt er sich um 15 Prozent darüber.

06. Juli 2017 – 13:34
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Nach seiner Ernennung zum Tui-Deutschland-Chef hatte Marek Andryszak bereits angekündigt, dass er die Führung der Last-Minute-Tochter L'Tur in Kürze abgeben werde. Nun steht sein Nachfolger fest. Benjamin Jacobi, bislang Produkt- und Einkaufschef des Veranstalters, übernimmt zum 1. Oktober den Vorsitz der Geschäftsführung. Der bisherige kaufmännische Leiter für Finanzen und Recht, Jürgen Kaiser, wird ebenfalls in die L Tur-Geschäftsführung berufen und verantwortet den Bereich Finanzen.

Jacobi war Ende 2015 von Tui Deutschland zu dem Last-Minute-Spezialisten gewechselt. Seit 2004 stand er in Diensten der Tui, wo er zunächst als Teamleiter Verkaufssteuerung arbeitete. Später war er für die ertragsoptimierte Kapazitätsauslastung von Hotel- und Flugkontingenten im Mittel- und Fernstreckengeschäft sowie für den Ausbau der Geschäftsfelder Gruppenreisen und Fernreisen zuständig. Außerdem leitete er als Markenchef die Veranstaltermarke 1-2-FLY.

Der neue Mitgeschäftsführer Kaiser ist bei der Tui-Tochter schon länger für die Bereiche Finanzen und Recht zuständig. Seit 2006 war er Finanz-Geschäftsführer von LTùr Polen sowie ím Verwaltungsrat bei L'Tur Suisse.

05. Juli 2017 – 15:06

Den Anfang machen die vier Gemeinden Adeje, Arona, Puerto de la Cruz und Santiago del Teide, die zusammen rund 85 Prozent der Besucher der Kanareninsel beherbergen. Noch in diesem Monat wollen sie Gästen und Einheimischen kostenlosen Zugang zum Internet bieten. Für eine gute Abdeckung sollen W-Lan-Hotspots an mehreren zentralen Stellen der Gemeinden sorgen. Gäste, die den kostenlosen Service nutzen wollen, können sich über einen einfachen Registrierungsrozess einloggen, verspricht die Inselregierung. Wenn die drahtlosen Internetzugänge von genügend Besuchern genutzt werden, soll der kostenlose W-Lan-Zugang auf alle Gemeinden Teneriffas ausgeweitet werden.

05. Juli 2017 – 13:37

Die neue Version von Traveltainments Bistro Portal, die derzeit in einigen Reisebüros getestet wird, bringt dem stationären Vertrieb einen Direktflugfilter und eine Reihe weiterer Neuerungen. Unter anderem bietet sie eine Suche nach Wochentagen an. Außerdem ist die Gesamtreisedauer als zusätzliches Suchkriterium und mögliche Alternative zur Suche nach der Aufenthaltsdauer verfügbar. Zudem hat Traveltainment die Suche nach der Verpflegungsart erweitert. Ebenfalls überarbeitet wurde die Suche nach Abflughafen und Zielflughafen – diese liefere nun exakt die eingegebenen Flughäfen, kündigt der IT-Dienstleister an.

Aufgepeppt wurde auch Suche nach einer Zimmerart. Sie ermöglicht es nun, gezielt nach einzelnen oder mehreren Zimmerarten zu suchen. Dann werden ausschließlich Angebote angezeigt, die exakt diese Zimmerart enthalten. Die gewohnte Suche nach Mindestanforderungen sei auch weiterhin möglich, erklärt Traveltainment. Wird die so genannte "Checkbox" neben einer Zimmerart aktiviert, werden zudem automatisch alle höherwertigen Zimmerarten angezeigt.

Die Suche nach Sternen wird in der neuen Version durch Hotelkategorien ersetzt. Dabei werden zwei Varianten angeboten: die Standardkategorie und die Veranstalterkategorie. Bei der Standardkategorie handelt es sich um eine gemittelte Veranstalterkategorie der Hotels, die meist der Landeskategorie entspricht. Die Veranstalterkategorie liefert eine vom Veranstalter gelieferte, angebotsspezifische Kategorisierung der Hotels.

05. Juli 2017 – 13:18
frankfurtflughafenvorfeldfotofraport

Im Dauerstreit zwischen Lufthansa und dem Betreiber des Frankfurter Flughafens, Fraport, ist im Moment mal wieder Schmusekurs angesagt. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es ein wenig nebulös, man habe eine "erste vergleichsweise Einigung über kurzfristige Kostenentlastungen unterzeichnet". Damit solle "die Voraussetzung für weiteres Wachstum der Lufthansa am Standort Frankfurt" geschaffen werden. Außerdem bekräftigen die Streithähne ihre Absicht "weitere Gespräche über eine mittel- und langfristige Partnerschaft" zu führen.

Insgesamt kommt der Einigung wohl eher eine symbolische als große praktische Bedeutung zu. Sie dürfte vor allem dem Ziel dienen, die politischen Wogen, die sich nach der Verlagerung von fünf Airbus A380-Maschinen von Lufthansa an den Münchener Flughafen gebildet hatten, zu glätten. Die Opposition im hessischen Landtag hatte die Schuld daran der schwarz-grünen Landesregierung zugeschoben, die der Bevorzugung von Ryanair am Frankfurter Flughafen gegenüber dem Großkunden Lufthansa keinen Einhalt geboten habe.

Unklare Inhalte. Wie die nun erzielte Übereinkunft im Detail aussieht, bleibt offen. Lufthansa und Fraport wollten "künftig Potenziale zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung konsequent gemeinschaftlich nutzen", heißt es. Im Detail gehe es "zum Beispiel darum, die bestehende Infrastruktur besser auszulasten und Kosten durch eine bessere Vorplanung der Passagierentwicklung zu reduzieren". Außerdem wolle man "die Kundenansprache intensiver koordinieren, um dadurch die Angebote im Non-Aviation-Bereich zu optimieren". Ähnlich hatten sich die Airline und der Flughafen bereits früher geäußert.

"Wir wollen gemeinsam Kostensenkungs- wie auch Wachstumspotenziale und damit neue Erlösquellen erschließen, um die Zukunftsfähigkeit und dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Frankfurt abzusichern. Dazu haben wir eine Vielzahl von Themenfeldern identifiziert, an denen wir jetzt weiter arbeiten wollen“, lobt Fraport-Chef Stefan Schulte den Deal. Und auch Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister sieht die Einigung als "wichtigen Schritt in die richtige Richtung".

Ungewisse Perspektiven. Ungeachtet der freundlichen Rhetorik bleibt freilich unklar, wie es tatsächlich um die Entwicklung des Frankfurter Flughafens als Lufthansa-Drehkreuz bestellt ist. Denn an der Strategie, zunehmend Billigflieger anzuziehen, wird Fraport-Chef Schulte festhalten. Problematisch ist dies für Lufthansa vor allem auf Strecken, für die Fraport Konkurrenten wie Ryanair deutliche Rabatte einräumt, obwohl diese Verbindungen bereits von Lufthansa angeboten werden. Auf solchen, in der Regel innerdeutschen oder europäischen Routen muss Lufthansa zwangsläufig Kapazitäten kürzen, was in der Folge auch zu Lasten des Drehkreuzes am Frankfurter Flughafen geht.

Christian Schmicke

04. Juli 2017 – 18:21

Die von der Reisebürokooperation ins Leben gerufene Imagekampagne "Frag Dein Reisebüro" hat eine Broschüre mit Tipps und Infos für Werbe- und Marketingaktivitäten zusammengestellt. Kern der Infoseiten ist eine Jahresplanung mit Ideen und Beispielen für Werbeaktionen und aktive Kundenansprache. Beiliegende Pläne und Blankovorlagen sollen zudem die Zusammenstellung eines persönlichen Marketingplans für das jeweilige Reisebüro erleichtern. Darüber hinaus liefert das Tool praktische hinweise für die Planung von Aktionen. Die Marketingbroschüre ist kostenfrei erhältlich und kann als Download unter www.fragdeinreisebuero.de heruntergeladen werden. Um sich dort zu registrieren, muss ein Reisebüro kein Mitglied der TSS sein.

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