Der neue Reise vor 9 Magazin ist da!

03. Mai 2018 – 14:23
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Erneuter Wechsel bei Windrose Finest Travel: FTI-Manager Stephan Braun wird am 1. Oktober alleiniger Geschäftsführer des Luxusreiseveranstalters. Braun war bisher schon Mitglied der Geschäftsführung und gleichzeitig bei Mutter FTI für die Entwicklung und Umsetzung konzernstrategischer Projekte verantwortlich. Marc Herrgott, der seit 1. November an der Spitze von Windrose stand, verlässt den Veranstalter Ende September schon wieder auf eigenen Wunsch.

Luxusreiseveranstalter Windrose soll künftig einfacher buchbar werden und enger mit dem stationären Vertrieb zusammenarbeiten.

02. Mai 2018 – 17:09
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Parallel zu seiner Fertigstellung soll der geplante Hauptstadtflughafen gleich eine Erweiterung erhalten. Damit will der Chef von Deutschlands teuerster Baustelle, Engelbert Lütke Daldrup, Befürchtungen ausräumen, nach denen die Kapazität des neuen Airports schon bei der Eröffnung zu gering sein könnte.  Das zusätzliche Terminal 2 soll eine Kapazität von jährlich sechs Millionen Passagieren haben und die Gesamtkapazität des BER bei seiner Eröffnung auf 28 Millionen Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein soll, schaffe der Flughafenstandort so gut 40 Millionen Passagiere pro Jahr, kündigt Lütke Daldrup an. Das Passagieraufkommen aus Tegel und auch das zu erwartende Wachstum der nächsten Jahre werde „am BER mehr Platz und bessere Bedingungen haben, als wir das bisher anbieten können“, sagt er. Insbesondere die immer stärker werden Low-Cost-Airlines bekämen mit dem zusätzlichen Terminal „optimale Voraussetzungen, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen“.

Um keine neuen Risiken einzugehen, soll das neue Terminal möglichst einfach gestaltet werden. Damit unterscheidet es sich stark von den Glas- und Betongebäuden des. "Insgesamt ist es ein zweckmäßiges Gebäude, es ist keine Kathedrale des Verkehrs", sagt Lütke Daldrup. Der 240 Meter lange Riegel soll nur wenige Fenster erhalten und sonst komplett mit Metall-Paneelen verkleidet werden. Das Abfertigungsgebäude soll vor einem der Seitenflügel des Hauptterminals entstehen. Im Brandfall soll der Rauch ausschließlich über Klappen auf dem Dach abziehen, und nicht, wie im Hauptterminal, durch den Keller. Ein Grund für die Verzögerungen beim Bau des ersten Terminals waren Probleme mit dem Brandschutz. 

Der Bauauftrag für Terminal 2 soll an einen Generalunternehmer gehen. Wer den Auftrag erhält, soll bis zum Sommer geklärt sein. Nach aktuellem Stand ist die Eröffnung des Airports für den Herbst 2020 geplant.

02. Mai 2018 – 16:14
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Besser gut kopiert als schlecht erfunden, dachte sich der Touristikkonzern und lackierte zwei Flugzeuge seiner Airline-Flotte mit den Schriftzügen seiner Hotelmarken Sentido  und Cook’s Club. Mit dem Sentido-Schriftzug ist ein Airbus A321 des Condor-Ablegers Thomas Cook Aviation versehen, der in Düsseldorf stationiert wird. Das Cook’s-Club-Signet kommt auf einer Maschine zum Einsatz, die von Großbritannien aus fliegt und ihren Standort in Manchester hat.

Cook-Hotellerie-Chef Ingo Burmester freut sich über den naheliegenden Schritt, auf dem konzerneigenen Fluggerät für die hauseigenen Hotelmarken zu werben. "Unsere neuen fliegenden Botschafter sind ein großartiger Weg, um zwei wichtige Pfeiler der Thomas-Cook-Gruppe zusammenzubringen und zu feiern", sagt er.

Ganz neu ist die Idee freilich nicht. Beim Konkurrenten Tui, für den Burmester zuvor arbeitete, sind bereits seit 2016, Tuifly-Maschinen im Design der Hotelmarken Robinson, Riu, Tui Blue und Magic Life unterwegs.

 

02. Mai 2018 – 15:28

Der Sicherheitstechnologie-Anbieter Dashlane hat 60 bekannte Websites rund um das Thema Reisen auf Sicherheitsaspekte abgeklopft und stellt fest, dass Nutzerkonten auf mehr als 90 Prozent dieser Seiten "erheblichen Risiken ausgesetzt" seien. Grund dafür sind nach Aussage des Deinstleisters unsichere Passwortrichtlinien.

Als einzige Website habe diejenige von Airbnb eine rundum positive Bewertung erreicht, heißt es. Dagegen hätten andere große Namen aus der Reisebranche den Test nicht bestanden. Auf ihren Websites hätten die Tester sogar Konten mit Passwörtern anlegen können, die ausschließlich aus Buchstaben oder Zahlen bestanden – zum Beispiel mit den beliebten, aber unsicheren Passwörtern "12345" oder "Passwort". Unter anderem seien die Seiten von Lufthansa, Eurowings, American Airlines, Trivago, Swoodoo, Ltur oder HolidayCheck im Test durchgefallen.

Kritische Sicherheitslücken. Laut Dashlane bieten Reise-Websites im Hinblick auf verschiedene Faktoren keinen ausreichenden Schutz der Benutzerdaten. So seien 96 Prozent aller getesteten Seiten nicht durch eine sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt. Darunter versteht man die Kombination zweier unterschiedlicher, unabhängiger Komponenten, zum Beispiel mittels einer auf das Smartphone gesendeten PIN zusätzlich zum normalen Passwort. Diese Art der Authentifizierung sollte für alle sensiblen Konten aktiviert werden, meinen die Sicherheitsexperten. 83 Prozent der Reise-Webseiten stellten Nutzern während der Kontoerstellung keine Tools zur Bewertung der Passwortstärke zur Verfügung, bemängeln die Tester zudem.

Insgesamt hätten Reiseseiten im Vergleich zu Vertretern anderer Branchen besonders schwach abgeschnitten, resümiert Dashlane. Den schlechtesten Bewertungsdurchschnitt innerhalb der Kategorie Kreuzfahrtunternehmen (1,67 von 5 Punkten), dicht gefolgt von Buchungs-Websites (2 von 5 Punkten). Im Gegensatz dazu hätten Mietwagen-Websites noch die beste Durchschnittsbewertung (2,86 von 5 Punkten) erzielt, doch die Ergebnisse seien "in allen Kategorien schlecht".

01. Mai 2018 – 14:09
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Der Reisekonzern Thomas Cook macht Ernst mit dem Tierschutz. „Bisher wurden 46 Tierausflüge überprüft, davon wurden bereits 29 aus dem Verkauf genommen, weil sie nicht den geforderten Standards entsprechen“, teilt der Reiseveranstalter auf Anfrage von Reise vor9 mit.

Und Thomas Cook nennt Ross und Reiter: „Beispiele für Tierattraktionen, die nach der Auditierung aus dem Programm genommen wurden, sind Ocean World in der Dominikanischen Republik, Sealanya in der Türkei, Baan Chang Living Thailand Tours auf Koh Samui, Asia Safari Khao Lak Elephant Village und Phu Cha Da (Phuket Explorer) auf Phuket.“

Thomas Cook hatte im Dezember 2016 seine „Animal Welfare Policy“ beschlossen. Im Januar vergangenen Jahres dann verpflichtete sich der Veranstalter, dass alle Anbieter von Parks, Shows und Attraktionen mit Tieren die „Global Welfare Guidance for Animals in Tourism“ des britischen Reiseverbands ABTA vollständig einhalten. Wer das nicht tue, fliege aus dem Programm. Ähnliche Programme gibt es Bei TUI und DER Touristik.

Auch Seaworld könnte ein Ausschluss treffen

Das könnte nun eventuell auch Seaworld in Orlando drohen, berichten britische Medien. Angeblich habe der Freizeitpark in Florida nicht alle Vorgaben der ABTA-Guidance komplett erfüllt. Thomas Cook habe Seaworld nun drei Monate Zeit gegeben, die Standards entsprechend anzupassen, schreibt etwa der „Mirror“.

Gegenüber „Reise vor9“ bestätigt Thomas Cook eine Überprüfung: „Auch Seaworld wurde bereits einer unabhängigen Auditierung unterzogen. Derzeit stehen wir mit Seaworld bezüglich der Audit-Ergebnisse in Kontakt.“ Thomas Cook dürfte sehr daran interessiert sein, den Freizeitpark im Programm zu halten. Allein die Briten buchen über den Veranstalter jedes Jahr 10.000 Seaworld-Eintrittskarten.

 

Seaworld verweist gegenüber Reise vor9 auf die hohe Qualität der Tierbetreuung in seinen Parks: "All unsere Arbeit entspricht den bewährten und international anerkannten Standards der führenden Organisationen der Branche wie beispielsweise der American Humane Association (amerikanischer Tierschutz-Verband) und der Association of Zoos & Aquariums (Verband der Zoos und Aquarien)."

 

Thomas Hartung

30. April 2018 – 13:47

PARLAMENTSWAHLEN
Irak, 12. Mai, Parlamentswahlen:
Keine zivilen Proteste erwartet seitens der Bevölkerung. Gefahr durch IS-Anschläge bleibt bestehen.

JAHRESTAGE MIT PROTESTPOTENZIAL
Israel, 15. Mai, Nakba Day:
Tag der Unabhängigkeitserklärung Israels 1948. Proteste in Israel und Palästina wahrscheinlich.
Muslimische Länder, 15. Mai bis zum 14. Juni, Ramadan: Große Menschenansammlungen in den Abendstunden (Shoppingcenter, Einkaufsstraßen, öffentliche Plätze) sollten gemieden werden.
Thailand, 19. Mai: Jahrestag der Unruhen in Bangkok im Jahr 2010 des „Red Skirt Crackdown“ (Vereinigte Nationale Front für Demokratie gegen Diktatur; im Volksmund Rothemden, UDD). Demonstrationen werden erwartet im Stadtteil Ratchaprasong von Bangkok.
Indonesien, 20. Mai, National Awakening Day: Proteste in Jakarta sind wahrscheinlich, im Stadtteil Cikini, am Kreisverkehr rund um das Hotel Indonesia, im Parlamentsgebäude und im Präsidentenpalast.
Türkei, 28. Mai:  Jahrestag der Gezi-Park-Proteste in Istanbul, neuerliche Demonstrationen wahrscheinlich.

WELTPOLITISCHE TREFFEN
USA-Nordkorea-Gipfel, Mai:
Provokante Aktionen sind vor geplanten Treffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkorea-Machthaber Kim Yong-un unwahrscheinlich. Vorläufige Entwarnung für: Südkorea, Nordkorea, China, Japan, Guam (US), nördliche Marianen (US).

Die Angaben über bevorstehende Ereignisse in der Welt stammen vom Geschäftsreisedienstleister International SOS und werden einmal monatlich exklusiv für Reisevor9.de zusammengestellt.

27. April 2018 – 10:24
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Endlich mal positive Schlagzeilen: Die Bahn hat in einem ICE für ihren Kooperationspartner Douglas ein Beauty-Abteil eingerichtet und mit großem Tamtam der Öffentlichkeit präsentiert. Doch wenn Bahnfahrer nach dem ganzen Medienrummel nun im ICE das Beauty-Abteil suchen, dann haben sie Pech. Denn der Zug, der seine Reisenden schöner macht, fährt gar nicht regelmäßig, sondern nur zu bestimmten Events. Etwa zur Fête de la Musique und zur Fashion Week nach Berlin, zum MS Dockville Festival in Hamburg oder zum Oktoberfest nach München. Weitere Termine stehen noch nicht fest und sollen auch den Websites von Bahn und Douglas angekündigt werden.

Das Aufhübschen ist für die Fahrgäste kostenlos – eine gültige Fahrkarte für den Zug reicht aus. Eine Anmeldung im Voraus ist auch nicht notwendig. Wer sich verschönern lassen will, kommt einfach während der Fahrt im Douglas-Abteil vorbei. Zu den kosmetischen Behandlungen zählen Hautreinigung- und pflege sowie eine individuelle Hautanalyse. Fahrgäste können ihr Make-Up auffrischen lassen, individuelle Schminktipps bekommen oder eine Express-Typberatung der „Beauty-Artists“ von Douglas in Anspruch nehmen.

26. April 2018 – 13:50
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„Swimming prohibited“ warnt ein Schild am Cable Beach: Der bekannte Strandabschnitt im westaustralischen Broome ist nach einem gefährlichen Quallenangriff geschlossen. Gestern war eine junge Frau dort von Irukandji-Quallen gestochen worden. Diese Würfelquallen sind zwar nur wenige Zentimeter groß, aber ihre Attacken können für Menschen tödlich sein. Besonders tückisch ist, dass die Stiche zunächst nicht schmerzhaft sind, die Wirkung tritt erst nach rund einer halben Stunde auf.

Die Frau schwamm in der Nähe der australischen Stadt Broome im Indischen Ozean, als sie auf die Quallen traf. Nach einem Bericht des australischen Fernsehsenders ABC fuhr sie noch alleine ins Krankenhaus. Ihr Zustand ist stabil. Der Strand wurde zunächst geschlossen. Der Rettungsdienst Surf Life Saving WA bringt dort nun Quallennetze aus. Danach dürften die Australier den Cable Beach wieder öffnen.

Erst vor zwei Wochen war ein 14-jähriges Mädchen weiter nördlich an der Pilbara Coast von Irukandji-Quallen angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden.

25. April 2018 – 17:48
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Flusskreuzfahrten in Portugal boomen. Nach einem Plus von 18 Prozent 2016 gingen vergangenes Jahr noch einmal 14 Prozent mehr Gäste an Bord. Bald dürften es noch mehr werden, denn 2019 erschließt auch A-Rosa Flussschiff den Douro für sich. „Wir setzen mit dem neuen Fahrtgebiet, wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, den nächsten wichtigen Schritt für unser weiteres Wachstum“, sagt Geschäftsführer und Gesellschafter Jörg Eichler.

Kleines Schiff mit Annehmlichkeiten

Für den Douro lässt Eichler eigens ein neues Schiff bauen. Der noch namenlose Neubau wird im Mai 2019 getauft. Mit einer Länge von knapp 80 Metern und vier Decks hat das Schiff eine Kapazität von maximal 126 Passagieren. Es ist mit vielen Annehmlichkeiten wie großzügige Kabinen und Suiten, Pool sowie einen Fitness- und Wellnessbereich mit Sauna ausgestattet.

Das neue Schiff wird im Wochenturnus von Porto aus den Douro hochfahren. Der Fluss entspringt in Nordspanien und schlängelt sich über 900 Kilometer bis in den Atlantik bei Porto. Rund 200 Kilometer des Douro sind mit Flussschiffen befahrbar, mit drei Schleusen unterwegs. Start und Ende sind jeweils mittwochs. Der neue Katalog mit den Douro-Reisen erscheint am 4. Mai, eine Extra-Broschüre zum neuen Fahrtgebiet kommt kurz danach.

Wie bei den anderen Reisen auch, positioniert Marketing-Experte Eichler seine A-Rosa-Trips als Städte- und Naturreisen. Das Wort Schiff oder Kreuzfahrt steht nicht einmal auf dem Titel des Katalogs, nur die Flüsse. Und Eichler nimmt klar das Premiumpublikum ins Visier. „Der Markt spreizt sich“, sagt er. Luxus wachse und Budget auch, A-Rosa habe sich klar für Premium entschieden. Auch gutsituierte Familien hat er stärker im Auge. Vergangenes Jahr waren 2.000 Kinder an Bord.

A-Rosa mit 17 Prozent Buchungsplus

Eichlers Strategie geht offenbar auf. Zwar gebe es auch bei A-Rosa gelegentlich günstige Angebote. „Der Basistarif hat aber nur 0,5 Prozent Anteil an unserem Geschäft.“ Bei gleicher Flotte stiegen die Gästezahl auf 88.000 und der Umsatz auf 87,3 Millionen Euro, beides um sechs Prozent. Dieses Jahr erwartet Eichler abermals ein Plus. „84 Prozent der Kapazität ist im Kasten. Die Buchungen liegen 17 Prozent im Plus.“ Besonders hoch sei die Nachfrage für den „Premium alles inklusive Tarif“.

23. April 2018 – 15:55
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Nachwuchsmangel überall, auch im Reisebüro. Doch woran liegt das? Reise vor9 hat Azubis gefragt, ob ihnen ihr Beruf gefällt und was daran nicht. Ihre Wünsche an die Chefs: eine bessere Bezahlung und Respekt und die Wertschätzung ihres Beitrags im Unternehmen. Groß ist auch die Nachfrage nach Seminaren und Inforeisen während der Ausbildung. Aber nur vier von zehn sind sicher, dass sie in dem Beruf bleiben wollen.

Warum haben Sie sich für die Ausbildung im Reisebüro entschieden?

73% weil ich gerne mit Menschen zu tun habe

57% weil ich Spaß am Verkaufen habe

35% weil ich später mal im Ausland arbeiten will

23% weil ich günstig reisen möchte

16% weil ich später ein eigenes Reisebüro haben möchte

Bei dieser Frage gehen die Vorstellungen von Chefs und die Aussagen der Azubis weit auseinander. Denn die Ausbilder glauben, dass selbst günstig die Welt kennenzulernen der wichtigste Grund bei der Berufswahl ist. Viele schwärmen von ihrem Beruf. „Man lernt die Welt besser kennen, kann kreativ sein und hat es mit einem Thema zu tun, mit dem man sich auch selbst identifizieren und Menschen glücklich machen kann.“ Ein anderer wählte den Beruf, „weil es nichts Schöneres gibt, als den Leuten bei ihren schönsten Tagen im Jahr behilflich zu sein – ich schicke die Leute gern in den Urlaub.“ Und noch ein Azubi freut sich, „mit meiner Arbeit Menschen glücklich machen zu können“.

Entspricht der Beruf Ihren Erwartungen?

86% ja

14% nein

„Der Beruf bereitet mir sehr viel Freude. Allerdings bin ich momentan in einem Büro, in dem es sehr wenig zu tun gibt und immer wieder lange Leerläufe oder Tage ohne Kundengespräche… Ich hätte lieber etwas mehr zu tun, denn nur so lernt man und fühlt sich sicherer bei Kundengesprächen.“ Wohl dem, der solche Azubis hat. „Ich liebe meinen Job“, schreibt ein anderer.

Was gefällt Ihnen am Beruf der Tourismuskaufleute besonders und was gar nicht?

Diese Frage haben wir offen gestellt. Die Antworten fielen entsprechend vielfältig aus. Es gefällt vor allem der Kontakt zu Menschen und die immer wieder neuen Aufgaben. „Jedesmal ist es spannend, was der Kunde möchte, wenn er zur Tür reinkommt oder anruft. Jeden Tag steht man vor neuen Herausforderungen“, freut sich ein Azubi. Dass sie immer dazulernen, ist für viele ein Plus. Man erfahre immer wieder Neues über die Welt. Roadshows und Inforeisen, bei denen man Kollegen trifft, loben andere.

Die häufigste negative Nennung ist die Bezahlung. „Das Gehalt ist unglaublich schlecht“, schreibt jemand.  Kritisiert wird auch die Arbeitszeit im Reisebüro, besonders der Wochenenddienst. Auch an Kritik an Kunden mangelt es nicht. Sie haben schlechte Laune, sind unzufrieden, unfreundlich und manchmal gar unverschämt. Sie würden die Arbeit nicht schätzen. Einen anderen nerven „Besserwisser-Kunden und Situationen, in denen ich nicht sofort eine Antwort parat habe“.

Wollen Sie den Beruf nach Abschluss Ihrer Ausbildung weiter ausüben?

42% ja

34% weiß noch nicht

24% nein

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, und wenn jeder vierte Azubi schon jetzt weiß, dass er den Beruf wechseln will, spricht das nicht unbedingt für die Reisebranche. Manch einer bricht gleich ab. Andere wollen studieren, weil „mir Gehalts- und Berufsaussichten im Reisebüro sehr schlecht erscheinen“. Die Gehälter sind immer wieder Thema. „Die Bezahlung im Vergleich zu anderen kaufmännischen Berufen miserabel“. Vielen macht der Beruf zwar Spaß, aber „aber nicht für den Rest meines Lebens“.

Die vollständige Umfrage unter mehr als 300 Azubis, Chefs und Kollegen zum Thema Ausbildung lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Reise vor9 Magazins. Wussten Sie schon, dass jedes Reisebüro ein Abonnement kostenlos erhält? Wenn Ihre Agentur noch nicht im Verteiler ist, einfach eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!