06. Juli 2018 – 13:58
bauermartin

Martin Bauer hat einen Werdegang, der sich ziemlich martialisch ausnimmt. Der 33-Jährige startete seine Laufbahn bei der US-Marine, wo er mehrere Einheiten führte, auch im Rahmen von Kriegseinsätzen. Zuletzt arbeitete er als Security Protective Specialist im US-amerikanischen Außenministerium in Washington DC. Sein Schwerpunkt lag dabei auf dem Personenschutz in Hochrisiko-Gebieten. So war er unter anderem für den Schutz von Mitarbeitern der amerikanischen Regierung in Pakistan, dem Süd-Sudan und dem Irak zuständig. Zudem entwickelte er Richtlinien für Einsätze des Außen- und des Verteidigungsministeriums. Der gebürtige Deutsche verfügt über verschiedene Zusatzqualifikationen, dazu zählen unter anderem Ausweich-, Off-Road- und Sicherheitsfahrtrainings sowie Taktik-Kurse für Gesundheit und Sicherheit in Hochrisikogebieten, die er im Diplomatic Security Training Center erworben hat.

Seit September 2016 ist Bauer Leiter des Sicherheits-Desks des Reisesicherheitsdienstleisters International SOS und seines Allianzpartners Control Risks in Neu-Isenburg bei Frankfurt, wo er ein Team von zwei Mitarbeitern führt, die seit Mai an Bord sind. Auch die Mitarbeiter blicken auf eine Laufbahn zurück, die so gar nichts mit den klassischen Karrieren innerhalb der Reisewelt zu tun hat. Wolfgang Hofmann ist Certified Security Manager der Frankfurt School of Finance und war 13 Jahre lang bei der Bundeswehr, zuletzt als verantwortlicher Offizier unter anderem bei Eurokorps, der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim und in der Koordination der Flüchtlingshilfe. Er ist Diplom-Staatswissenschaftler der Universität der Bundeswehr. Diane Schumann besitzt einen Master in Middle Eastern Studies (Muslim Jewish Relations) der University of Cambridge und einen Master in Middle Eastern Politics and Economics der Philipps-Universität Marburg mit Auslandsaufenthalten in Ägypten und Tunesien. Nach einer Tätigkeit als Crisis Response Expert in Deutschland kam sie zu International SOS, wo sie bisher in Dubai als Sicherheitsspezialistin für den Nahen und Mittleren Osten, Süd- und Ost-Afrika sowie Zentralasien gearbeitet hat.

Stärkere Präsenz in den Quellmärkten 

International SOS hat in Neu-Isenburg und Paris in diesem Jahr zwei weitere sogenannte Sicherheits-Decks eröffnet. Die neuen Teams mit lokalen Sicherheitsexperten sollen von dort aus Firmenkunden unterstützen, die ihre Geschäftsreisenden in alle Welt schicken, und einen möglichst effizienten Zugang zu den Analysen und zum globalen Netzwerk beider Organisationen. sichern Deutsche Kunden und deren Mitarbeiter können sich nun von deutschsprachigen Sicherheitsexperten beraten lassen. Zusätzlich zur globalen, englischsprachigen Plattform operieren bereits seit dem Jahr 2012 lokale Sicherheits-Desks aus Tokio, Seoul und Peking heraus.
 
Der Bedarf an Sicherheitsdienstleistungen sei im deutschen Geschäftsreisemarkt gewachsen, weiß Bauer: "Angesichts der wachsenden Weltwirtschaft und des zunehmenden Bewusstseins für potenzielle Sicherheitsrisiken und für die Fürsorgepflichten gegenüber mobilen Mitarbeitern suchen Organisationen umfassende Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft und der Widerstandsfähigkeit ihres Unternehmens." Dies und der Bedarf an Beratung in der Landessprache habe dazu geführt, dass man die beiden zusätzlichen Sicherheits-Decks in Europa installiert habe. Allein in den vergangenen zwei Jahren habe die Allianz von International SOS und Control Risks einen Anstieg der Nachfrage nach Reisesicherheitsberatung um fast 30 Prozent verzeichnet, berichtet er. Unternehmen verließen sich zunehmend auf Sicherheitsschulungen und Beratungsdienste, um ein effektives Reiserisiko-Programm zu entwickeln.

Hohe Individualität der Beratung

Das erscheint durchaus notwendig. Schließlich sind nicht nur die weltweiten Herausforderungen, etwa durch Terror, gewachsen. Auch die Hinweise der nationalen Sicherheitsbehörden, also des Auswärtigen Amtes und seiner Pendants in anderen Ländern, widersprechen einander immer öfter in der Einschätzung von Risiken. Dieser Widersprüchlichkeit will Bauer mit einer stark individualisierten Beratung begegnen. Denn während die Behörden stets sehr allgemeine Hinweise geben müssten, die für jedermann Sinn ergäben, könne sein Unternehmen den Erfahrungshorizont der einzelnen Reisenden bei der Beratung berücksichtigen und dabei auf lokale Netzwerke von Informationslieferanten vor Ort zurückgreifen, erklärt er. Schließlich spiele es eine große Rolle, ob sich ein Reisender an seinem Einsatzort bereits auskenne und mit den dortigen Gepflogenheiten vertraut sei oder nicht.

Sorge, dass ihnen die Arbeit ausgehen könnte, brauchen der Sicherheitsexperte und sein Team wohl ohnehin nicht zu haben, da die globalen Herausforderungen eher mehr werden als weniger. Wobei ein großer Teil der Dienstleistungen gar nicht den großen und spektakulären Gefahren wie terror und Kriminalität gelte, wie Bauer versichert: "Der allergrößte Teil unserer Beratungsarbeit ist medizinisch geprägt."

 

06. Juli 2018 – 11:51

Viele Deutsche verhalten sich im Hinblick auf Reisekrankheiten ziemlich sorglos. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Betriebskrankenkassen-Vereinigung Pronova BKK unter 2.000 Bundesbürgern. Demnach führen 18 Prozent der Menschen im Urlaub oder auf Geschäftsreisen überhaupt keine Reiseapotheke mit sich. Zwar hat mehr als die Hälfte immerhin Pflaster und Medikamente gegen Kopf-, Zahn- oder Rückenschmerzen dabei. Unterschätzt wird dagegen das Risiko einer weiteren häufig auftretenden Urlaubserkrankung: Mittel gegen klassische Magen-Darm-Beschwerden haben gerade einmal 31 Prozent der Befragten im Gepäck. Dasselbe gilt für Desinfektionsmittel. Dabei bergen zum Beispiel felsige Badestrände oder sportliche Aktivitäten im Ausland zahlreiche Gefahren, sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der Pronova BKK. Grundsätzlich seien in allen Apotheken günstige Reiseapotheken in Standardausrüstung erhältlich. Wichtig sei es, Medikamente, die man ständig brauche, im Handgepäck zu verstauen, rät der Mediziner.

Wichtige Medikamente sollten griffbereit sein

Auch, wenn es um die schnelle Behandlung von Wunden geht, sind viele deutsche Urlauber nach Erkenntnissen der Krankenkasse unterversorgt: Knapp 60 Prozent der Befragten geben an, keine Wund- und Heilsalbe mitzuführen und zwei Drittel nehmen kein Verbandzeug mit. Bei Prellungen, Stauchungen und Verspannungen kann sich zudem weniger als ein Drittel der Reisenden aus Deutschland schnell selbst helfen. Nur 23 Prozent haben Wärmepflaster, Schmerz- oder Wärmegele eingepackt. Noch zurückhaltender sind die Befragten bei den Klassikern gegen Erkältungssymptome: Nur 29 beziehungsweise 27 Prozent sind mit medizinischen Hustenbonbons oder Nasenspray unterwegs, fiebersenkende Präparate haben gerade einmal 26 Prozent dabei. Im Schnitt packen Reisende etwa fünf Medikamente ein. Frauen sind Männern dabei einen kleinen Schritt voraus: Während die Herren meist maximal vier Medikamente griffbereit haben, sind es bei den Damen immerhin fast sechs Präparate.

06. Juli 2018 – 08:18

Vor der thailändischen Ferieninsel Phuket sind zwei Touristenboote in schwerer See gekentert und gesunken. Auf der „Phoenix“ waren 105 Menschen an Bord. 58 der chinesischen Urlauber werden noch vermisst, berichtet „Phuket News“ einen Tag nach dem Unglück. 48 Menschen konnten gerettet werden, neun wurden tot geborgen. Ein gutes Dutzend Schiffe hält Ausschau nach Überlebenden, Taucher der Marine untersuchen das Wrack in der Tiefe.

Die „Phoenix“ wurde unter anderem für Tauchausflüge eingesetzt. Gestern Nachmittag war es in einen Sturm mit fünf Meter hohen Wellen geraten, berichten lokale Fernsehsender. Die Brecher seien auf das Deck geschwappt und hätten das Boot nach und nach zum Kentern gebracht.

In der Nähe der Ausflugsinsel Koh Mai Thon ist ein weiteres Ausflugsboot gesunken. An Bord waren 42 Menschen. Zwei davon werden laut „Phuket News“ noch vermisst.

Auch Phuket selbst kämpft gegen heftige Stürme. Ein Teil der Insel war gestern sechs Stunden ohne Strom. Einige Flüge konnten nicht landen und wurden umgeleitet.

05. Juli 2018 – 17:06

"Die Rechnungsvordrucke sind bereits vorbereitet und sobald eine Änderung kommt, werden sie auch eingesetzt", sagt Reisebüroinhaberin Stefanie Deiters-Galiläa, die gemeinsam mit 150 Kollegen einen Protestbrief an Eurowings wegen der Mehrarbeit aufgrund von Flugplanänderungen und zahlreicher Verspätungen und Flugausfälle geschickt hatte. Darin hatten sie angekündigt, "jedwede Änderung von Flugzeiten und/oder Flughafen mit pauschal 50 Euro pro Buchung und Änderung in Rechnung zu stellen", falls die Airline sich nicht bis Ende Juni in einer schriftlichen Stellungnahme dazu äußere, wie Sie sich eine angemessene Vergütung der Reisebüros für die geleistete Mehrarbeit vorstelle und welche Maßnahmen Sie anstrebe, um künftig gehäufte Flugzeitenänderungen zu unterbinden. Das sei bis jetzt mit Ausnahme des allgemeinen Entschuldigungsschreibens, das Eurowings an Kunden und Vertriebspartner geschickt hatte, nicht geschehen, erklärt die Reiseverkäuferin auf Anfrage und will nun gemeinsam mit ihren Mitstreitern Ernst machen. Die bisherige Aktion wertet sie gleichwohl als Erfolg. Man habe viel öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und Eurowings habe "sicherlich verstanden, dass sich großer Unmut angesammelt hat und wir nicht mehr bereit sind, weiterhin kostenlos zu arbeiten".

Auch der DRV will offenbar mit Eurowings zu dem Thema in Kontakt treten und herausfinden, wie die Airline die Probleme in den Griff bekommen will. Ob es dabei auch, wie vom stationären Vertrieb gefordert, um Vergütungsfragen geht, ist allerdings offen.

05. Juli 2018 – 16:28
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Egal ob Blogs, Karten, Wetterdienste, Währungsrechner, Restaurantfinder, Übersetzer oder Knigge für das Reiseland – mobile Apps sind bei vielen Deutschen auf dem Smartphone oder Tablet mit im Gepäck. Der IT-Branchenverband Bitkom hat Urlaubern in Sachen App-Nutzung auf den Zahn gefühlt. Welches sind die wichtigsten Applikationen, und wie viele kommen unterwegs zum Einsatz?

Bei der bundesweiten Umfrage kam heraus, dass zwei von drei Deutschen grundsätzlich Reise-Apps nutzen. Bei 57 Prozent kommen im Urlaub Wetter-Apps zum Einsatz, 39 Prozent verwendeten bereits Übersetzungs-Apps. Anwendungen zur Navigation am Zielort haben 29 Prozent der Reisenden schon einmal im Urlaub eingesetzt.

Apps zur Reiseplanung mit Potenzial

Viel Potenzial sieht der Branchenverband noch für Apps zur Reiseplanung, wie etwa Google Trips oder Tripwolf sowie Reiseführer-Apps von Verlagen, die bislang lediglich jeweils 15 Prozent der Befragten auf dem Handy dabei haben. Apps der Reiseziele selbst, also etwa Smartphone-Apps einer bestimmten Stadt zur Erkundung der Viertel oder auch Anwendungen zur Buchung von Unterkünften, nutzen zehn Prozent aller Urlauber. Im Schnitt haben App-Nutzer drei urlaubsrelevante Anwendungen auf ihrem Smartphone oder Tablet installiert. Knapp jeder Dritte gibt sogar an, vier und mehr urlaubsbezogene Applikationen auf seinen mobilen Endgeräten zu nutzen. Knapp jeder Fünfte (19%) verwendet dagegen gar keine Reise-App im Urlaub. Weitere 15 Prozent sind nicht im Besitz eines Smartphones oder Tablets.

Wichtig für den Erfolg der digitalen Helfer sei trotz des Wegfalls der Roaming-Gebühren innerhalb der EU, dass sie auch offline funktionieren, heißt es von Bitkom. Das könne für Urlauber gerade bei Übersee-Reisen oder in ländlichen Regionen, hilfreich sein und erspare die Internetsuche sowie mögliche Zusatzkosten auf Fernreisen. Bitkom rät, vor Auslandsaufenthalten den eigenen Vertrag zu prüfen. Bei der Nutzung von Daten-Flatrates könne es im Ausland je nach Vertragsbedingungen Einschränkungen geben.

SSB

 

05. Juli 2018 – 15:38
flixbus

Die Reform des EU-Mobiltätspakets soll neue Regelungen unter anderem für Fernfahrer festlegen. Es geht darin unter anderem um die Angleichung von Arbeitsbedingungen und die Bezahlung von Laster- und Fernbusfahrern innerhalb der Europäischen Union. Die für Mittwoch angesetzte Abstimmung im EU-Parlament scheiterte jedoch. Keines der beiden gegensätzlichen Lager konnte genug Stimmen auf sich vereinen.

Nord- und Westeuropa wollten klare soziale Grenzen - unter anderem Deutschland, Schweden und die Niederlande. Länder wie Bulgarien, Rumänien und andere Staaten in Süd- und Osteuropa sind dagegen. Sie haben Angst um die Jobs der Laster- und Fernbusfahrer, wenn sie nicht mehr mit einem Preisvorteil durch geringere Löhne werben können. Keine der Gruppierungen zeigte sich kompromissbereit.

In dem Reformpapier des Verkehrsausschusses war unter anderem vorgesehen, die bisherigen Ruhe- und Lenkzeiten zu lockern. So könnten Fahrer an zwölf Tagen hintereinander ohne Ruhetag unterwegs sein, davon an vier Tagen sogar bis zu 16 Stunden.

Sicherheitsprobleme und soziale Schieflage

„Bereits jetzt sind die Arbeitsbedingungen enorm schwierig“, betonte Verdi-Bundesvorstand Christine Behle in der „Süddeutschen Zeitung“. Mit der Reform wären sie noch schwieriger geworden. Daher sei es richtig gewesen, die Lenkzeiten nicht zu verlängern. Stefan Thyroke, Fachgruppenleiter der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, ergänzte im SWR: "Die Wochenendruhezeiten sollen zukünftig erst nach drei Wochen statt nach zwei Wochen genommen werden können." Das wäre eine weitere massive Verschlechterung gewesen.

Seine Kollegin Behle sprach von einem "riesigen Sicherheitsrisiko auf deutschen Straßen". Wer in einen Bus steige, könne sich nicht mehr darauf verlassen, dass der Fahrer ausgeruht sei. Für die Gewerkschaft der Polizei ist sogar die aktuelle Tageslenkzeit, wonach ein Busfahrer schon heute bis zu neun Stunden, zweimal die Woche sogar bis zu zehn Stunden fahren darf und die erste Pause erst nach 4,5 Stunden vorgeschrieben ist, eigentlich untragbar, so ein GdP-Sprecher zur "Süddeutschen".

Thyroke fordert vom EU-Parlament die Einhaltung der sogenannten Entsenderichtlinie: Beschäftigte, die in einem Zweit- oder Drittland der EU arbeiteten, müssten die Konditionen erhalten, die dieses Land anbietet. Das beträfe die Ruhezeiten sowie die gesetzlichen Mindestlöhne oder Tarifverträge, so der Verdi-Funktionär. Alternativ könne man die Mindestlöhne in der Europäischen Union angleichen, so dass es zu keinem Lohndumping mehr käme. Im Moment erhalten beispielsweise bulgarische Fahrer bulgarische Mindestlöhne, obwohl sie vor allem auf deutschen oder österreichischen Straßen unterwegs sind. Eine Einigung darauf ist allerdings im Moment nicht in Sicht.

AF

 

05. Juli 2018 – 15:26
lufthansa

Die Lufthansa-Gruppe setzt die Preisaktionen für ihre Direktvertriebskanäle fort. Wie die Airline auf Anfrage von Reise vor9 bestätigte, verdoppelt sie in der Zeit vom 9. Juli bis zum Jahresende die Ermäßigung für Kinder, die in Begleitung unterwegs sind, von 25 auf 50 Prozent. Die Regelung gilt für alle Tarife und Abflüge von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Inlands- und Europa-Routen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Ticketausstellung.

Die jüngste Aktion ergänzt bereits bestehende Vergünstigungen für Kunden, die ihre Flüge über die Direktvertriebskanäle von Lufthansa buchen. Neben der GDS-Gebühr, die sie so einsparen, zählen dazu etwa die sogenannten Bestpreise, geringere Gebühren für Sitzplatzreservierungen und zusätzliche Meilen beim Bonusprogramm Miles & More.

05. Juli 2018 – 14:28

Tui und Schauinsland Reisen haben auf den „Brandbrief“, den der Reisebüroverband VUSR seinen Mitgliedern und anderen Reisebüros zum Versand zur Verfügung gestellt hat, reagiert. Mit dem Musterbrief will der Verband erreichen, dass Reisebüros möglichen Rechtsunsicherheiten im Zuge der Umsetzung des neuen Reiserechts aus dem Weg gehen. Er dreht sich um die Verknüpfung einer Einzelleistung mit einem Service-Paket, die das Produkt zu einer Pauschalreise machen. Ob das juristisch einwandfrei ist, ist bisher umstritten.

Die Antworten der Veranstalter fallen wie erwartet aus. Von Schauinsland heißt es, man stehe "selbstverständlich" gegenüber den Reisebüros dafür ein, "dass alle als ‚Pauschalreise‘ gekennzeichneten Produkte zutreffend rechtlich klassifiziert sind". TUI erklärt, man gehe weiterhin davon aus, dass es an der Rechtmäßigkeit der Kombination "Einzelleistung plus Mehrwertpaket gleich Pauschalreise" juristisch keine Zweifel gebe. Weil der Einzelleistung mit dem Servicepaket eine weitere Leistung hinzugefügt werde, handele es sich nicht um eine "gewillkürte Pauschalreise". Daher sei die Klassifizierung der Produkte auch nicht fehlerhaft und es dürften sich keine weiteren Haftungsfragen ergeben. Sollte es dennoch zum Streitfall kommen sollte, orientieren sich die Haftungsfragen nach Aussage des Veranstalters an den Regelungen des Agenturvertrages.

 

05. Juli 2018 – 13:36

Die Insel Guam im Westpazifik gehört zum Territorium der USA. Über ihr hat sich der Tropensturm Maria zusammengebraut und nimmt weiter an Intensität zu. Maria wird sich in den nächsten Tagen voraussichtlich Richtung Japan bewegen. Allerdings nicht, ohne vorher heftige Stürmböen und sintflutartige Regenfälle auf Guam zu verursachen. Im Verlauf des Freitags soll sich die Wetterlage dort und auf den nördlichen Mariana Inseln wieder beruhigen. Aktuellen Berechnungen zufolge zieht Maria nordwestwärts weiter und könnte Anfang nächster Woche auf die japanischen Inseln Ryukyo und Okinawa treffen. Auf dem Weg über den Pazifik wird der Tropensturm deutlich an Intensität gewinnen und zum Taifun hochgestuft werden, so die Vorhersage des amerikanischen Wetterdienstes "weather.com". Das Joint Typhoon Warning Center geht sogar davon aus, dass sich Maria zum zweiten "Super-Taifun" des Jahres auswachsen wird, mit Windgeschwindigkeiten bis 250 Stundenkilometer und Böen bis zu 300 Stundenkilometern über dem Meer.

Bevor der Taifun nächsten Mittwoch möglicherweise auf taiwanesisches oder chinesisches Land trifft, wird er aber aller Voraussicht nach wieder an Intensität einbüßen.

 

05. Juli 2018 – 08:15

Das teilt das Unternehmen seinen Vertriebspartnern in einem Schreiben mit. Darin kündigt DER Touristik an, den Fährvertrieb Ende Juli nach mehr als 40 Jahren einzustellen. Zur Begründung heißt es: "Seit längerem spüren wir in diesem Produktsegment einen starken Nachfragerückgang. Aus diesem Grund haben wir nach gründlicher Prüfung entschieden, das Fähren-Produkt der DER Touristik, DER Traffic, nicht mehr in unserem Produktportfolio anzubieten."

 

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