08. Januar 2019 – 11:22
Wo auf der Welt im Januar Gesundheitsgefahren lauern
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Besonders im Norden und Osten Chinas belastet eine hohe Luftverschmutzung die Menschen. Foto: iStock/Kefkenadasi

Die Luftverschmutzung belastet vielerorts die Gesundheit, besonders in China und Kalifornien. Auf Bali ist die japanische Hirnhautentzündung aufgetreten. Bemerkenswert ist außerdem der Fall des lokal erworbenen Dengue-Fiebers in Florida. Ein Gesundheits-Update der Welt von den Fachleuten des Sicherheitsdienstleisters International SOS für Reise vor9:

Bosnien-Herzegowina: Luftverschmutzung. In der Hauptstadt Sarajevo wurde wiederholt eine hohe Belastung durch Luftverschmutzung gemessen, die Atemnot, Husten, und Reizungen der Augen und Nase verursacht. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben und Zeit im Freien sowie körperliche Anstrengung auf ein Minimum beschränkt werden.

China: Vogelgrippe und Luftverschmutzung. In China wurde in der Provinz Guangxi ein tödlicher Fall von Vogelgrippe gemeldet. Die Vogelgrippe verursacht eine milde bis schwere Atemkrankheit, die tödlich enden kann. In den meisten Infektionsfällen hatten Betroffene Direktkontakt zu Vögeln. Vorbeugend sollte daher Kontakt mit Vögeln und deren Milieu vermieden werden und auf Hygiene geachtet werden.

Verschiedene hohe Messwerte für Luftverschmutzung werden aus Teilen des Nordens und Ostens Chinas gemeldet. Auch wenn die Hochrisikogruppen kleine Kinder, Senioren, Schwangere und Menschen mit Herz- und Lungenkrankheiten sind, kann ein hoher Grad an Luftverschmutzung jeden beeinträchtigen. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben und Zeit im Freuen sowie körperliche Anstrengung auf ein Minimum beschränkt werden.

Kanada und Vereinigte Staaten: E. Coli-Ausbruch. In Quebec, im Bundesstaat Ontario sowie in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Connecticut, Illinois, Maryland, Massachusetts, Michigan, New Hampshire, New York, Ohio und Wisconsin haben sich Dutzende Menschen mit Escherichia coli infiziert. Auch wenn die Quelle noch ungeklärt ist, scheint die Durchfallkrankheit mit dem Verzehr von Romana-Salat in Verbindung zu stehen. Der Infektion kann durch sorgfältige Hygienemaßnahmen und Vorsicht bei der Wahl des Essens vorgebeugt werden – besonders Romanasalat und Salatmischungen, die diesen enthalten, sollten gemieden werden.

Indonesien: Japanische Enzephalitis. Eine erhöhte Zahl von Fällen von japanischer Hirnhautentzündung wurde in Bali und Manado gemeldet. Japanische Enzephalitis wird durch Mückenstiche übertragen und ist über das ganze Jahr hinweg in Indonesien präsent. Die Höchstrisikozeit beginnt mit der Regenzeit und dem Beginn des Reisanbaus Anfang Oktober an und endet im April. Mückenstichen sollte vorgebeugt werden und eine Impfung vor Reiseantritt in Erwägung gezogen werden, wenn man länger als einen Monat bleiben möchte.

Südsudan: Gelbfieber. Im Südsudan im Bundesstaat Nzara wurde ein Fall von Gelbfieber registriert. Gelbfieber ist eine potenziell schwere Viruskrankheit, die durch Mückenstiche übertragen wird. Reisende sollten sicherstellen, dass sie gegen Gelbfieber geimpft sind oder die Impfung mindestens 10 Tage vor ihrer Ankunft nachholen. Außerdem wird empfohlen, sich vor Mückenstichen zu schützen.

USA: Luftverschmutzung und Lokal-erworbenes Dengue-Fieber. Wegen der anhaltenden Flächenbrände in Kalifornien hat sich die Luftqualität in manchen Teilen des Staates drastisch verschlechtert. Bei diesem Grad an Luftverschmutzung ist jeder betroffen. Verschmutzte Luft kann Atemnot, Husten, und Reizungen der Augen und Nase verursachen. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben und Zeit im Freien sowie körperliche Anstrengung auf ein Minimum beschränkt werden.

In Florida wurde ein Fall von lokal erworbenem Dengue-Fieber bestätigt. Dengue kommt in den Vereinigten Staaten normalerweise nicht vor. Die Krankheit wird durch Mücken verbreitet. Der Infektion wird durch Schutz vor Mückenstichen vorgebeugt, da es keine Impfung dagegen gibt.

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