29. Juni 2018 – 16:26
Wie FTI das Ägypten-Programm zum Winter aufpeppt
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Hatshepsut-Tempel in Luxor – Foto: MusikAnimal/Creative Commons

Der Münchener Veranstalter zählte zu denjenigen, die ihr Engagement in dem Land am Nil auch während der touristischen Krise nicht zurückfuhren. Das verwundert nicht. Schließlich ist FTI-Gesellschafter Samih Sawiris nicht nur Ägypter, sondern als großer Hotelinvestor auch mit Projekten wie dem Ferienort El Gouna eine der führenden Figuren in der Touristik des Landes. Schon seit Jahren feiert sich FTI als Marktführer in Ägypten und spätestens seit dem vergangenen Jahr erhält das Unternehmen angesichts seltener werdender Negativ-Schlagzeilen aus dem gleichwohl autoritär regierten Land auch von der Nachfrageseite kräftigen Rückenwind.

In diesem Jahr setzt sich die Erfolgsstory fort. So schätzt FTI-Geschäftsführer Ralph Schiller, dass sich die Buchungseingänge um satte 60 Prozent über denen des Vorjahres einpendeln. Zum nächsten Winter baut der Veranstalter daher sein Ägypten-Angebot kräftig aus. So fliegt Lufthansa im Winter im Vollcharter für FTI zwei Mal pro Woche nach Hurghada und drei Mal nach Marsa Alam. Insgesamt stehen laut FTI-Chef Dietmar Gunz im Winter 155 wöchentliche Verbindugen auf dem Plan. Allein für das wichtigste Flugziel Hurghada wird die Kapazität um fast 50 Prozent auf 110 Flüge pro Woche ausgebaut.

Luxor- und Kairo-Flüge von El Gouna

Neben dem reinen Badetourismus will Gunz auch die Nilkreuzfahrten, für die die Nachfrage im Gesamtmarkt nach wie vor zu wünschen übrig lässt, wieder ankurbeln. Dabei setzt er zum Winter auf eine neue Strategie. Der wöchentliche Luxor-Flug aus Deutschland, den der Veranstalter bisher anbot, fällt weg. Dafür werden jetzt von El Gouna aus zwei tägliche Verbindungen nach Luxor angeboten. Hinzu kommen drei Flüge pro Tag in die Hauptstadt Kairo. Dafür hat man eigens die Start- und Landebahn des eigentlich gar nicht für touristischen Flugverkehr konzipierten Flugplatzes von El Gouna ausbauen lassen und das Terminal, das laut Gunz eher eine Lounge ist, mit den erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet.

Wer von Deutschland aus nach Luxor will, muss damit von Hurghada erst einmal die rund 25 Kilometer nach El Gouna zurücklegen, um von dort abzufliegen. Dafür seien Urlauber aber auch außerordentlich flexibel, sagt Gunz. Denn sie könnten ihren Reisetermin für die Stadt der Paläste unabhängig vom Anreisetag aus Deutschland planen und die Aufenthaltsdauer individuell festlegen. Nebenbei wächst auf diese Weise auch das Angebot an verfügbaren Schiffen, da sich die Gäste auf deren Abfahrtstage einstellen können. 20 Nilkreuzer sind derzeit über FTI buchbar.

Christian Schmicke

 

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