30. Januar 2019 – 17:12
Weltkalender: Worauf Reisende im Februar achten sollten

Parlaments- und Präsidentschaftswahlen

Im Februar finden in El Salvador (3. Februar 2019) Präsidentschaftswahlen statt. Die Staaten Nigeria (16. Februar 2019) und Moldawien (24. Februar 2019) wählen neue Parlamente.

Jahrestage mit Protestpotenzial

Pakistan: Am Kaschmir Solidaritätstag kommt es am 5. Februar in Islamabad, Karachi und Lahore bei Großdemonstrationen zur Solidaritätsbekundung mit den Unabhängigkeitsbestrebungen der indischen Kaschmir-Region. Viele Geschäfte und Unternehmen bleiben voraussichtlich geschlossen.

Malaysia: Der hinduistische Feiertag Thaipusam wird am 9. Februar im ganzen Land gefeiert. In der Nähe von potenziellen Anschlagszielen ist mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen zu rechnen. Reisende sollten die Feierlichkeiten nach Möglichkeit meiden und mit entsprechenden Verzögerungen rechnen.

Ägypten: Jahrestag des Sturzes des ehemaligen Präsidenten Husni Mubarak. In Alexandria, Aswan, Kairo, Luxor und Scharm al Scheich sind am 11. Februar Demonstrationen und Proteste sind möglich und bergen das Potenzial gewalttätiger Ausschreitungen. Reisende sollten sich über aktuelle Ereignisse an ihrem Standort informieren und alle Versammlungen von Zivilisten und/oder Sicherheitskräften meiden.

Jemen: Am 11. Februar Jahrestag des Bürgeraufstandes im Jahr 2011. Landesweit werden Demonstrationen erwartet. Reisende sollten sich über aktuelle Ereignisse an ihrem Standort informieren und alle Versammlungen von Zivilisten und Sicherheitskräften meiden.

Bahrain: Am 14. Februar Jahrestag der Proteste gegen die Regierung im Jahr 2011. Regierungskritische Demonstrationen werden erwartet. Außerhalb der Hauptstadt sind Ausschreitungen und Straßenblockaden nicht auszuschließen. Reisende sollten sich über aktuelle Ereignisse an ihrem Standort informieren und alle Versammlungen von Zivilisten und Sicherheitskräften meiden.

Änderungen in der Travel Risk Map

Russland: Die Sicherheitsexperten von International SOS und Control Risks haben das Reisesicherheitsrisiko-Rating für die Nord-Kaukasus-Region Tschetschenien in Russland von MITTEL auf HOCH angehoben, um auf die anhaltende Bedrohung durch militante islamistische Gruppen aufmerksam zu machen. In den Jahren 2017 und 2018 kam es immer wieder zu terroristischen Zwischenfällen. Reisen in der Region erfordert eine umfassende Vorbereitung. Der Aufenthalt in der Nähe von Regierungseinrichtungen und anderen sicherheitsrelevanten Orten sollte auf ein Minimum beschränkt werden.

Tschad: Das Reisesicherheitsrisiko-Rating für die zentralafrikanische Republik Tschad wurde von HOCH auf MITTEL gesenkt. Die Erhöhung der Militärausgaben sowie die finanzielle und militärische Unterstützung aus dem Ausland sorgen für breite Stabilität. Von dieser Änderung ausgenommen bleiben die Regionen Borkou, Ennedi und Tibesti, Gebiete innerhalb von 30 Kilometern zu den Grenzen mit den zentralafrikanischen Republiken Nigeria und dem Sudan sowie Gebiete der Region Lac, die sich westlich der Ortschaft Bol befinden. Hier besteht weiterhin ein hohes Risiko durch Rebellen, Banditen und terroristische Zusammenstöße. Reisen in diese Gebiete sollten nur zu dringenden Zwecken erfolgen.

Die Angaben über bevorstehende Ereignisse in der Welt und zur Travel Risk Map stammen vom Geschäftsreisedienstleister International SOS und werden exklusiv für Reisevor9.de zusammengestellt.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Zu den Datenschutzbestimmungen ... Zustimmen