30. Januar 2019 – 18:45
Warum Sandals das größte Resort auf Turks and Caicos dichtmacht
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Beaches Turks and Caicos – Foto: Sandals

Welche Schwierigkeiten es genau sind, die den Gründer der Hotelkette Sandals, Butch Stewart, dazu veranlassen, die 758-Zimmer-Anlage der Marke Beaches auf dem Atlantik-Archipel südöstlich der Bahamas Anfang 2021 "auf unbestimmte Zeit" zu schließen, bleibt unklar. Jedenfalls wird das Resort zunächst vom 3. September bis zum 15. Oktober dieses Jahres, dann vom 7. September bis 22. Oktober 2020 und schließlich zum Beginn des übernächsten Jahres geschlossen. Betroffene Gäste sollen auf andere Zeiträume oder andere Anlagen der Hotelkette umbuchen können, auch die Umbuchungsgebühren für Flüge würden ihnen erstattet, heißt es von Sandals.

Stewart selbst äußert sich zu den Gründen auf Instagram nur nebulös. Man habe in den vergangenen Jahren versucht, "Probleme für den Betrieb auf der Insel zu lösen", schreibt er auf Instagram. Dabei habe das Unternehmen aber keine Lösung erreicht. Lokale Medien berichten, Sandals streite mit den örtlichen Behörden um 60 Millionen Dollar Schulden. Das Unternehmen stellt dazu fest, es schulde der Regierung keineswegs Geld, sondern erwarte im Gegenteil eine Rückzahlung zu viel bezahlter Steuern. Auch die Premierministerin des britischen Überseegebietes, Sharlene Cartwright-Robinson, unterstreicht, Sandals habe keine Steuerschulden und die Schließung solle "im besten Interesse der Inselbewohner" geregelt werden. Das Beaches Turks & Caicos Resort Villages & Spa ist mit Abstand das größte Resort der Inselgruppe und wird auch von deutschen Reiseveranstaltern vertrieben.

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