13. November 2018 – 17:58
Tui nimmt Airline enger an die Leine – Tuifly-Chef geht
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Foto. Tuifly

Oliver Lackmann, seit März Co-Geschäftsführer der Tui-Airline, führt das Unternehmen künftig alleine, Roland Keppler verlässt den Tui-Konzern. Zugleich sollen Fluggesellschaft und Veranstalter enger verzahnt werden, Lackmann zieht deshalb ins Quellmarktboard ein.

"Die Tui Group stärkt die Zusammenarbeit von Tuifly und der Tui Deutschland", schreibt der Konzern in einer Mitteilung. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld wolle man ein "integriertes Management des Fluggeschäftes, sowohl auf Vermarktungs- als auch auf operationeller Ebene" schaffen. Im ersten Schritt hat das personelle Auswirkungen. Denn der bisherige Co-Geschäftsführer Oliver Lackmann soll Tuifly künftig alleine führen. Roland Keppler habe sich nach zwei Jahren an der Spitze der Ferienfluggesellschaft entschieden, "neue Aufgaben außerhalb der Tui Group zu übernehmen", heißt es.

Enge Abstimmung von Entscheidungen

Im Zuge der engeren Zusammenarbeit zwischen Airline und Veranstalter wird Lackmann zudem Mitglied des Quellmarktboards der "Zentralregion" der Tui mit dem Quellmarkt Deutschland. Hier sollen "zukünftig wichtige Entscheidungen für das Geschäft von Veranstalter und Airline getroffen werden", teilt Tui mit. Damit sei Tuifly "eng in alle Vereinbarungen des deutschen Veranstalters eingebunden", und Airline und Veranstalter träfen "gemeinsame Entscheidungen". Das Personalmanagement von Tuifly berichtet ab sofort an Sybille Reiß als Mitglied des Quellmarktboards der Zentralregion, das Finanzmanagement an Mathias Kiep, ebenfalls Mitglied des Quellmarktboards.

Enger zusammen rücken sollen auch die fünf Ferienfluggesellschaften der Tui Group. Im Rahmen von Tui Aviation würden "wichtige Funktionen gebündelt und damit die Effizienz zwischen den Gesellschaften in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Skandinavien und Deutschland gesteigert", kündigt der Konzern an. Auch die Flugbetriebe arbeiteten nun enger zusammen. Der frühere Niki-Chef Lackmann soll dabei als ausgebildeter Pilot die gruppenweite Funktion als Director Flight Operations übernehmen und gleichzeitig Tuifly im Aviation Board vertreten.

 

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