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19. Juli 2018 – 15:29
Sturmtief Son-Tinh verursacht Überschwemmungen in Südostasien

Sintflutartig ergießt sich der Regen, den der Tropensturm Son-Tinh (der „Gott des Berges“ auf Vietnamesisch) mit sich bringt, über das nördliche und nordöstliche Thailand. Noch bis übers Wochenende soll der Sturm, der zuletzt über dem südchinesischen Meer noch an Stärke zunahm, in Thailand wüten, warnte das örtliche Meteorological Department.

Am Mittwochabend war Son-Tinh im nördlichen Teil Vietnams und in Südchina erstmals auf Land getroffen, die örtlichen Behörden warnen vor möglichen Überschwemmungen und Erdrutschen in den nördlichen Provinzen Ha Tinh, Nghe An, Thai Binh und Thanh Hoa bis einschließlich Freitag. In der südchinesischen Metropole Hainan kam es zu Flugverspätungen an den internationalen Flughäfen Haikou Mailan (HAK) und Sanya Phoenix (SYX),

In der Nacht zu Donnerstag sorgte Son-Tinh für heftige Niederschläge in einigen Teilen Nord-Thailands. Es kam zu zahlreichen Überflutungen. Wegen der heftigen Regenfälle musste der Nong-Han-Staudamm in der Provinz Sakon Nakhon teilweise geöffnet werden, um Wasser abzulassen. Es ist das wichtigste Wasserreservoir der Region im Nordosten Thailands. Ein Jahr zuvor war der Damm im Juli gebrochen und es flossen Millionen Kubikmeter Wasser über die Dörfer und Felder. Auch in anderen Provinzen wirkt sich der Sturm auf die Bewohner aus, in der Provinz Phitsanulok, die einen Verkehrsknoten zwischen dem eigentlichen Norfden und der Zentralregion um die Hauptstadt Bangkok bildet, wurden Straßen und Reisfelder teilweise überflutet und zerstört.

Durch die starke Strömung des Flusses Nam Phong im gleichnamigen Nationalpark verursachte Erdrutsche zerstörten mehrere Häuser in Ufernähe. Im Süden des Landes sind unterdessen die Ausläufer des intensiver werdenden Südwest-Monsuns bis in den Golf von Thailand schon jetzt spürbar. Die Meteorological Department warnte die Bewohner an der Süd- und Ostküste und der Central Plains Region, sich gegen den Sturm zu wappnen, der bis Sonntag andauern und Thailand damit fast komplett überqueren soll. An der Küste sei mit bis zu drei Meter hohen Wellen zu rechnen. Boote sollten in den Häfen bleiben.

AF

 

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