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31. Mai 2018 – 17:02
Skyscanner-Analyse: Kein durchgängiger Preisanstieg bei Flügen ab Deutschland

Der Metasearcher Skyscanner hat die Flugpreise für den Sommer analysiert und bescheinigt dem Markt bei Flügen ab Deutschland insgesamt eine "dynamische“ Preisentwicklung. Dabei gebe es Ausschläge in beide Richtungen. Insgesamt habe das Aus von Airberlin nicht zu einer deutlichen Erhöhung der Flugpreise ab Deutschland in der Haupturlaubszeit geführt. Zwar lägen für den Juli und August 2018 die Flugpreise für einige Ziele deutlich über dem Vorjahr, ebenso gebe es aber auch eine Reihe von Flugzielen mit deutlich günstigeren Tarifen.

Für Mallorca liegen die durchschnittlichen Flugpreise im Sommer laut Skyscanner um sieben Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Andere Ziele, wie etwa die griechische Insel Kos (19 Prozent unter Vorjahreszeitraum) oder der bulgarische Badeort Burgas am Schwarzen Meer (20 Prozent günstiger) verzeichneten  einen noch stärkeren Rückgang. Nach Monastir in Tunesien liegen die Flugpreise nach Angaben des Metasearchers soagr um 62 Prozent unter denen des Vorsommers. Das liegt an einem deutlich ausgeweiteten Angebot im Zuge der Rückkehr des Landes auf die touristische Landkarte. Dagegen seien die Preise für andere Ziele deutlich gestiegen. Dies gelte etwa für Rom (plus 16 Prozent), Antalya und Alicante (jeweils plus 18 Prozent), Istanbul (plus 19 Prozent) sowie Kairo (plus 23 Prozent). Uneinheitlich präsentiert sich das Bild auf der Langstrecke. Preisanstiegen, wie etwa nach Male auf den Malediven (plus 14 Prozent), Dubai und Montreal (jeweils plus 15 Prozent) stünden gesunkene Tarife etwa nach Melbourne (minus sechs Prozent), Washington und Atlanta (jeweils minus 14 Prozent) gegenüber.

Innerdeutsch uneinheitlich. Bei Buchungen für innerdeutsche Flüge, die langfristig gebucht wurden, gebe es einen erheblichen Preisausschlag auf Routen in die ehemalige Airberlin-Hochburg Düsseldorf, so Skyscanner. Sie verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent. Flüge nach Köln/Bonn (plus vier Prozent) und Hamburg (plus zehn Prozent) lägen ebenfalls über dem Vorjahrespreis. Innerdeutsche Flüge nach Berlin hingegen seien ein Prozent günstiger als im Vorjahreszeitraum, nach München sogar um vier Prozent.

Kurzfristbuchungen nicht enthalten. Einen kompletten Marktüberblick kann die Skyscanner-Analyse allerdings nicht bieten. Denn bei ihr geht es ausschließlich um die bereits im Winter, also von November bis April 2018 gesuchten Flugtickets für die heiße Jahreszeit im Juli und August. Kurzfristige Suchanfragen, die insbesondere im innerdeutschen Verkehr eine wichtige Rolle spielen, seien nicht berücksichtigt worden, heißt es.

Skyscanner wurde 2003 gegründet und arbeitet von zehn internationalen Standorten aus. Seit 2016 gehört das Portasl dem chinesischen Reisegiganten Ctrip.

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