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06. Februar 2018 – 16:08
Reiseveranstalter bleiben nach Ausnahmezustand auf den Malediven gelassen
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Ungetrübte Urlaubsidylle: Bisher bleibt auf den Inselresorts auf den Malediven alles ruhig. Foto:Flickr/Mathias Apitz

Nach Unruhen in der Hauptstadt hat die Regierung gestern den Ausnahmezustand über die Malediven ausgerufen. Auf Urlauber soll dies keine Auswirkungen haben. Alle Flughäfen, Inselresorts, Hotels, Pensionen, Touristenschiffe und Häfen seien ohne Einschränkungen in Betrieb, versichert die Regierung. Internationale und Inlandsflüge verkehrten nach Plan.

Politische Unruhen nicht neu

Die großen Reiseveranstalter reagieren gelassen. „Auf den Malediven ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Demonstrationen und politischen Unruhen gekommen“, heißt es auf Nachfrage von TUI. „Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass in einer solchen Situation der Ausnahmezustand verhängt wird. Damit will man die Lage stabilisieren.“

Die Unruhen beschränkten sich ausschließlich auf die Hauptinsel Malé, auf der TUI keine Gäste habe. „Auf den teils weit entfernt liegenden Urlaubsinseln ist davon nichts zu spüren. Wir beobachten die Situation aufmerksam, sehen aber derzeit keinerlei Beeinträchtigungen für unsere Gäste. Sie können hier weiterhin einen völlig unbeschwerten Urlaub verbringen. Daher gelten derzeit auch die regulären Reisebedingungen.“ Ausflüge nach Malé wurden allerdings für die nächsten zwei Wochen abgesagt.

Ausflüge nach Malé abgesagt

DER Touristik reagiert ähnlich. Die wenigsten Gäste wohnten auf der Hauptstadtinsel. Die meisten Urlauber hätten Ihren Aufenthalt auf den klassischen Inselresorts gebucht und würden direkt vom Flughafen aus, der auf der Nachbarinsel Hulhulmale liegt, per Boot dorthin gefahren oder mit dem Wasserflugzeug geflogen. Da gebe es keine Beeinträchtigungen ebenso wie auf den Inseln selbst.

„Alle Reisegäste der DER Touristik wurden per SMS und durch unsere Agentur informiert“, heißt es bei DER Touristik. „Gäste, die einen reinen Malé-Hotel Baustein gebucht haben, können diesen bis Anreise 20.2. umbuchen oder stornieren. Unsere Ausflüge nach Malé wurden abgesagt.“ Ansonsten gelten die allgemeinen Reisebedingungen.

Auswärtiges Amt rät nur von Hauptstadt ab

„Wir beobachten die Lage und Entwicklung auf den Malediven sehr genau und stehen in Kontakt mit unseren Mitarbeitern und Partnern vor Ort“, so eine Thomas-Cook-Sprecherin. Wie bei TUI und DER Touristik werden auch Cook-Gäste von der Flughafeninsel entweder per Boot, Wasserflugzeug oder Inlandsflug direkt zu ihrem Resort gebracht.

„Ausflüge nach Malé bieten wir derzeit keine an. Daher gibt es keinerlei Beeinträchtigungen für unsere Gäste“, so die Cook-Sprecherin weiter. „Wir werden eine Kundeninformation in den Resorts aushängen lassen mit dem aktuellen Hinweis des Auswärtigen Amtes. Ebenso werden wir unsere Gäste über weitere Entwicklungen informieren und unsere Reiseleitung ist für unsere Gäste jederzeit erreichbar.“

"Selbstverständlich beobachten wir die Lage in Malé sehr genau und halten unsere Gäste vor Ort durch Schreiben in den Infomappen in den Hotels auf dem Laufenden", antwortet FTI auf den Gloobi-Rundruf. Beeinträchtigungen beschränkten sich jedoch auf die Hauptstadt, auf den Resort-Inseln sei die Situation ruhig. "Ausflüge nach Malé bieten wir unseren Gäste seit Juli 2017 nicht mehr aktiv an. Alle anderen Reisen finden regulär statt." Bei Schauinsland gibt es nur vereinzelt Rückfragen von Kunden, im Zielgebiet sei es ruhig. "Kostenlose Umbuchungen und Stornierungen bieten wir aktuell nicht an", heißt es aus Duisburg.

Das Auswärtige Amt rät denn auch nur von nicht notwendigen Reisen in die Hauptstadt Malé derzeit ab.

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