15. November 2016 – 15:41
Neuseeland-Erdbeben schneidet Touristenort Kaikoura ab
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Bergkulisse in Kaikoura: Die vom Beben betroffenen Region ist ein beliebtes Ziel für Öko-Touristen und zur Walbeobachtung. Foto: Flickr/Andrea Schaffer

Das schwere Erdbeben der Stärke 7,8 wirkt sich noch eine Weile auf den Tourismus aus. Der für Whalewatching bekannte Küstenort Kaikuora ist nach wie vor isoliert. Beide Straßenverbindungen sind durch Erdrutsche und Verschiebungen unterbrochen. Bis zum Wochenende sollen Fahrten von Christchurch wieder möglich sein. Die Straße nach Norden bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt. In Kaikoura waren nach dem Beben rund 1.200 Touristen gestrandet, darunter auch Gäste von DER Touristik. Sie werden nach und nach vom Militär ausgeflogen. Den aktuellen Stand der Straßensperrungen erfahren Urlauber auf den Websites des Kaikoura District Council und der NZ Transport Agency.

TUI Deutschland hat aktuell rund 100 Gäste in Neuseeland. "Unsere Gäste sind nicht vom Erdbeben betroffen", so Pressesprecherin Anja Braun. "Wir stehen in ständigem Kontakt mit unserer Agentur vor Ort, die uns berichtet hat, dass aktuell keine Informationen
über Schäden an Hotels außerhalb von Kaikoura vorliegen."

Entwarnung auch bei DER Touristik. "Wir hatten mit allen Gästen Kontakt und alle Gäste sind wohlauf", sagt Pressesprecherin Angela de Sando. "Im Moment gibt es unterschiedlichste Beeinträchtigungen. So müssen wir einige unserer Rundreisen wegen gesperrter Straßen umrouten. Soweit nötig, stellen wir alternative Reisemöglichkeiten für unsere Gäste bereit." DER-Gäste, die mit Mietwagen und Wohnmobilen unterwegs sind, werden von den Agenturen vor Ort betreut. "Wir bieten unseren Kunden kostenlose Umbuchung und Stornierung für Anreisen bis zum 30. November für die Region Kaikoura an."

Nach Angaben von Christchurch and Canterbury Tourism herrscht für Touristen in Christchurch „business as usual“. Flughafen, Hotels, Mietwagen- und Wohnmobilverleiher sowie Sehenswürdigkeiten – alles laufe dort normal, so de Sando. "Christchurch hatte erst 2011 ein verheerendes Beben erlebt. Nach der Katastrophe wurden dort massive Vorkehrungen gegen Erdbeben getroffen."

Auch bei Explorer Fernreisen kümmern sich die Agenturen vor Ort um die Gäste. Sprecher Fritz Fech lobt die "sehr professionelle Vorgehensweise der Behörden dort und auch der Leistungsträger, die sich sehr gut um die Gäste und den weiteren reibungslosen Ablauf ihrer Reisen kümmern." Im Moment gebe es noch Schwierigkeiten, bestimmte Gegenden zu bereisen, und bei der Überfahrt von der Südinsel auf die Nordinsel.

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