11. Januar 2019 – 13:25
Marktforscher rechnen mit gutem Reisejahr 2019
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Antalya steht bei den Deutschen wieder hoch im Kurs – Foto: iStock/muratart

Die erste große Reisemesse des Jahres, die Stuttgarter CMT, ist schon fast traditionell Anlass für die ersten Wasserstandsmeldungen der Branche zu den aktuellen Reisetrends. Das ist auch in diesem Jahr, in dem die messe vom 12. Bis zum 20. Januar stattfindet, nicht anders. Sohat der DRV auf der basis von Zahlen der Marktforschungsgesellschaft GfK wenig überraschend ermittelt, dass die Türkei die Besucherflaute der Jahre 2016 und 2017 definitiv überwunden habe und an den Aufschwung des vergangenen Jahres weiter anknüpfen könne. Insbesondere Familien überzeuge das gute Preis-Leistungsverhältnis zusammen mit den vielen Flugverbindungen, heißt es. Die nordafrikanischen Länder Ägypten, Tunesien und Marokko seien ebenfalls gut gebucht.

70 Prozent der Reisen führen ans Mittelmeer

Laut GfK vereinen die klassischen Zielen rund um das Mittelmeer rund 70 Prozent der bislang gebuchten Sommerumsätze auf sich. Spanien, Griechenland und die Türkei seien bislang die im stationären Reisebüro und online am nachgefragtesten Ziele für den Sommer. Nach zwei Jahren mit Besucherrückgängen legen demnach auch die USA in der Gunst der deutschen Urlauber wieder zu. Sie bleiben damit mit Abstand das beliebteste Fernreiseziel der Bundesbürger. Urlaub auf dem Wasser sei auch 2019 „sehr angesagt“, so der DRV. Kreuzfahrten wiesen sowohl auf hoher See als auch auf Flüssen ein überdurchschnittliches Wachstum auf.

Prognosen insgesamt optimistisch

Der Verband nimmt seinen Trendbericht auch zum Anlass, um Optimismus zu streuen. Ungeachtet der schwachen Buchungszahlen im Dezember geht er von "einer weiter anhaltend guten Urlaubsnachfrage für das Gesamtjahr 2019" aus. Verlässlichere Zahlen werde es aber erst im März zur ITB geben. Optimistisch zeigt sich auch die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) in Bezug auf das Reisejahr 2019. Nach ihrer Analyse rechnen 25 Prozent der Deutschen damit, dass sich ihre persönliche wirtschaftliche Situation verbessern wird, und mehr als die Hälfte der Bundesbürger geht von einer stabilen Situation aus.

Daher befassen sich bereits 80 Prozent mit dem Gedanken an den Urlaub. Tatsächlich das Geld dafür haben laut FUR 60 Prozent, 63 Prozent finden auch die Zeit dazu. Beide Kriterien haben sich gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt verbessert. Gleichwohl sitzt nicht allen Deutschen das Geld locker. Während im vergangenen Jahr noch 30 Prozent der Befragten mehr für den Urlaub ausgeben wollten als 2017, sind es jetzt nur noch 29 Prozent. Demgegenüber wollen 14 Prozent sparen, im Vorjahr waren es 13 Prozent.

 

 

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