13. September 2018 – 16:07
Hurrikan Florence zwingt Häfen, Reedereien und Arlines zum Handeln
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Grafik: National Hurricane Center

Zwar hat sich Hurrikan "Florence" leicht abgeschwächt, aber dennoch versetzt er Teile der US-Ostküste in Angst und Schrecken. Nicht nur die Bevölkerung der drei Bundesstaaten, die voraussichtlich am stärksten betroffen sein werden: South und North Carolina sowie Virginia, wo man seit schon seit Tagen auf eine Jahrhundert-Sturmflut vorbereitet. Auch die Hafen-Betreiber, Reedereien und Fluggesellschaften bereiten sich auf den Wirbelsturm vor. Es könnte der stärkste sein, der jemals so weit nördlich auf US-amerikanisches Festland traf.

Die Evakuierungsmaßnahmen an den Küsten laufen auf Hochtouren, nachdem US-Präsident Trump den Notstand für die drei Bundesstaaten ausgerufen hat. Die Häfen in South und North Carolina sowie Virginia bleiben bis mindestens Samstag geschlossen. Spätestens Montag soll der Betrieb aber wieder normal laufen, hoffen die Behörden vor Ort.

Reedereien passen Routen und Pläne an

Für die Kreuzfahrt-Reedereien zwingt die Wetterlage zu Vorsichtsmaßnahmen. So ändern die "Carnival Pride" und die "Carnival Horizon" der Carnival Cruise Line ihren Fahrplan und steuern die Bahamas nicht beziehungsweise San Juan einen Tag später an. Auch die "Carnival Vista" ändert ihre Route auf der achttägigen Karibiktour, die am 16. September in Miami endet.

Gleiches gilt für die "Grandeur oft he Seas" der Royal Caribbean Reederei, die schon am Dienstag in Nassau (Bermudas) anlandete und Mittwoch und Donnerstag in einem sicheren Hafen im Süden Florida bleibt, bevor es am späten Donnerstag im Rücken des Sturms nach Baltimore zurückgeht. Auch die "Norwegian Escape" und die "Norwegian Dawn" der Norwegian Cruise Line fahren nicht, wie geplant, dieser Tage auf die Bermudas, dasselbe gilt für die Schiffe von Oceania Cruises, Sirena und Insignia. Sie weichen dem Hurrikan entweder auf südlicher oder nördlicher Route aus.

Airlines fliegen bis Sonntag nicht

Flugplanänderungen: Die großen US-Fluggesellschaften wie American Airlines, Delta, United Airlines fliegen die Flughäfen in der Region bis einschließlich 16. September nicht mehr an. Flüge können auf einen anderen Tag bis zum 20. September oder auf einen anderen Flughafen wie Baltimore umgebucht werden. Gebühren werden dafür keine verlangt, aber der Flugpreis könne sich womöglich ändern, heißt es gleichlautend.

AF

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