21. Dezember 2018 – 01:05
Flughäfen verschärfen wegen Terrorverdachts Sicherheitsmaßnahmen

Nachdem zwei Männer den Flughafen Stuttgart ausspioniert haben sollen, verschärfte die Bundespolizei die Sicherheitsmaßnahmen an allen Airports des Landes. Offenbar gab der marokkanische Geheimdienst konkrete Hinweise, dass ein Selbstmordanschlag an einem Flughafen im deutsch-französischen Grenzgebiet geplant sei. Aufgrund der Hinweise auf gezielte Ausspähungen hat die Bundespolizei vor allem an Flughäfen in Baden-Württemberg ihre Präsenz massiv ausgeweitet. Schwerpunkt der erweiterten Sicherheitsmaßnahmen ist der Flughafen Stuttgart. Auch an den Airports Karlsruhe/Baden-Baden, Friedrichshafen und Mannheim patrouillierten am Donnerstag laut Medienberichten Beamte mit Maschinenpistolen. Die verstärkte Präsenz solle bis auf Weiteres fortgesetzt werden, heißt es unter Berufung auf einen Polizeisprecher.

Laut einem Bericht des ZDF sollen am Flughafen Paris-Charles de Gaulle am 13. Dezember zwei Menschen abends im Terminalbereich des Flughafens Fotos gemacht haben. Sie seien dann in einem Transporter mit deutschem Autokennzeichen weggefahren. Außerdem sollen ebenfalls in der vergangenen Woche zwei Personen den Stuttgarter Flughafen ausgespäht haben. Es gebe Belege für einen direkten Zusammenhang, so das ZDF. Es habe sich um Vorerkundungen für mögliche Terroranschläge gehandelt.

Mindestens einer der Verdächtigen gehört nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zum islamistischen Milieu. Sicherheitskreise bestätigten entsprechende Informationen. Zwei der Gesuchten seien Vater und Sohn. Sie stammten aus Nordrhein-Westfalen und seien bereits vergangene Woche der französischen Polizei aufgefallen, als sie am Pariser Flughafen Charles de Gaulle Fotos vom Terminal machten.

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