04. Februar 2019 – 16:23
Flugbetrieb in Hamburg und München stark beeinträchtigt

Der von den Gewerkschaften Verdi und Komba kurzfristig angesetzte Warnstreik des Bodenpersonals hat den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen nahezu zum Erliegen gebracht. Die Flugzeugabfertigung könne durch die verbliebenen diensthabenden Beschäftigen nicht mehr gewährleistet werden, teilt der Airport mit.

Bis zum Nachmittag wurden rund 100 von 388 Flugbewegungen gestrichen, die für Hamburg geplant waren. Im Laufe des Nachmittages kamen viele weitere Streichungen hinzu. Bis zu 50.000 Passagiere seien von dem heutigen Warnstreik betroffen. Ab 15.30 Uhr konnten keine Landungen mehr erfolgen.

Die für die Bodenverkehrsdienste am Hamburg Airport zuständigen Tochterunternehmen HAM Ground Handling mit Ground Stars, Sars und Cats befinden sich zurzeit mit den Gewerkschaften in laufenden Tarifverhandlungen. Ziel der Gesellschaften ist die gemeinsame Entwicklung der Beschäftigten und des HAM Ground Handlings am Standort Hamburg. Bei den Bodenverkehrsdiensten am Flughafen Hamburg sind zurzeit rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Festanstellung beschäftigt. Neben der Gepäck- und Flugzeugabfertigung zählen die Flugzeugreinigung und -enteisung sowie der Passagiertransport zu den Aufgaben der Bodenverkehrsdienste. Mit dem Streik soll eine monatliche Tariferhöhung von 275 Euro für alle durchgesetzt werden.

Auch in München hakt es im Flugbetrieb. Wegen starken Schneefalls sind 140 Flüge ausgefallen. Man habe noch mit den Auswirkungen des Vortags zu kämpfen, sagte ein Sprecher des Franz-Josef-Strauß-Flughafens am Montag. Am Sonntag waren bereits 350 Flüge annulliert worden.

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