30. Januar 2019 – 17:46
Eisige Kälte legt den Mittleren Westen der USA lahm

Die extreme Kältewelle mit Temperaturen von minus 34 Grad Celsius und darunter hat den Mittleren Westen der Vereinigten Staaten weiter fest im Griff. Betroffen sind die Bundesstaaten die Bundesstaaten Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Michigan, Minnesota, Missouri, Nebraska, North Dakota, Ohio, South Dakota und Wisconsin. Der Nationale Wetterdienst warnt vor "lebensbedrohlichen, arktischen Winden" und gefühlten Temperaturen um die minus 45 Grad Celsius. Diese Bedingungen könnten in weniger als fünf Minuten zu Erfrierungen auf ungeschützter Haut führen, heißt es von den Meteorologen.

Mehr als 200 Millionen Einwohner, gut 70 Prozent der kontinentalen Gesamtbevölkerung der USA, müssen bis einschließlich Donnerstag mit Werten unterhalb des Gefrierpunktes rechnen. Als Epizentrum der Kältewelle bezeichnete der US-Sender "CNN" die Metropole Chicago, wo die Werte am Donnerstag minus 27 Grad erreichen sollen. Am Dienstag und Mittwoch wurden an den Flughäfen von Chicago 1.550 Flüge gestrichen, insgesamt fielen in den USA 2.700 Flüge aus. Auch die Bahngesellschaft Amtrak strich am Mittwoch ihre 55 täglichen Verbindungen von und nach Chicago. In zahlreichen Bundesstaaten wurde zudem die Postauslieferung eingestellt.

Die eisigen Temperaturen werden durch starke Winde verschärft. "CNN" bezeichnet die Winterung als "die kälteste seit einer Generation". In Nord-Dakota warnten die Behörden die Bevölkerung wegen schlechter Sicht und Schneeverwehungen, zu reisen und sich auf den Straßen zu bewegen. In Michigan rief die Regierung den Notstand auf und ließ die Behörden am Mittwoch geschlossen.

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