08. November 2018 – 18:54
Clubmarke Aldiana setzt auf Verjüngungskur
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Der Club in Kalabrien soll im April eröffnen – Foto. Aldiana

Unter neuer Führung, mit neuen Anlagen, neuem Logo und aufgefrischtem Konzept will die traditionsreiche Clubmarke die Rückkehr in die Erfolgsspur schaffen. Mit den Clubs Ampflwang und in Kalabrien gehen in den nächsten Monaten zwei neue Anlagen an den Start. Andere geplante Neuzugänge lassen noch auf sich warten.

Mit den beiden neuen Chefs soll bei Aldiana vieles besser werden. In den vergangenen Jahren war die Clubmarke mehrfach von einem Besitzer zum nächsten weitergereicht worden. Thomas Cook, der spanische Mischkonzern Santiago Santana Cazorla, der frühere LTU-Chef Jürgen Marbach und der CTI Cleo Touristik International GmbH, eine deutsche Tochter der ägyptischen Group Cleopatra, gaben sich die Klinke in die Hand. Mehrfach waberten Pleite-Gerüchte durch die Branche, bis 2016 die Schweizer Investorengruppe LMEY Investments AG das Unternehmen übernahm.

Seit gut einem Jahr ist zudem Thomas Cook mit 42 Prozent wieder an dem Unternehmen beteiligt, die Geschäftsführung liegt nun in den Händen von Stefanie Brandes und Patrick Brändle. Beide arbeiteten zuletzt für den Konkurrenten Robinson, Brandes als Vertriebs- und Marketingchefin und Brändle als General Manager im Club Alpenrose in Zürs. Bei Aldiana sieht die Rollenverteilung vor, dass Brandes Marketing, Sales, Yield und Pricing verantwortet, während Brändle die Bereiche Operations, Qualität und Innovation leitet.

Mühsame Expansion

Vor den beiden liegen anspruchsvolle Aufgaben. Zwar hat Investor LMEY bereits in Renovierungen investiert und in den nächsten Monaten steigt die Zahl der Anlagen, die Aldiana betreibt, mit der Eröffnung des Clubs im österreichischen Ampflwang (Dezember) und der neuen Anlage in Kalabrien immerhin wieder auf zehn. Der geplante Club Schweizerhof, ein früherer Robinson Club, ist dagegen noch nicht buchbar. Und wann die geplante Rückkehr auf die Fernstrecke, die ursprünglich im vergangenen Mai mit der Eröffnung einer Anlage in der Dominikanischen Republik stattfinden sollte, tatsächlich glückt, steht nach wie vor in den Sternen. Genau solche Objekte, also Clubs in den Sonnenzielen, die ganzjährig gut laufen, braucht das Unternehmen aber, um die notwendigen Investitionen zu stemmen und dauerhaft profitabel zu sein.

Immerhin: Auch in die bestehende Hardware wird kräftig investiert. So wurden in den beiden Clubs in Andalusien die Zimmer renoviert, im Club Fuerteventura wurden zusätzlich das Restaurant sowie der Wellness- und der Sportbereich aufgemöbelt. Im Club Zypern sind die Restaurants erneuert worden und der Club Hochkönig in Österreich wird um 32 Zimmer erweitert.

Neues Logo, frisches Konzept

Und auch in Sachen Markenauftritt und Konzept tut sich etwas. So ziert ein neues, moderneres Logo das Erscheinungsbild und inhaltlich strebt das neue Führungsduo eine deutliche „Verjüngung“ an. Kernelemente bleiben dabei die klassischen Club-Attribute. Sport, Gourmet und Wellness. 

Im Bereich Sport sollen die Fitness-Studios auf Vordermann gebracht werden, bei den Events orientiert man sich weiterhin an Sportwochen mit bekannten Athleten. Im Bereich Gourmet sind in den Strandclubs künftig „entspannte Sunset Events mit Chill-out-Musik“ geplant und auch das Angebot an Gourmet-Tellern soll erweitert werden.

Christian Schmicke

 

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