06. November 2018 – 15:58
Buschfeuer entlang der Garden Route sorgen weiter für Probleme

16 Wald- und Buchbrände entlang der beliebten südafrikanischen Touristenstrecke konnten bislang nicht gelöscht werden. Betroffen ist die gesamte Länge der Outeniqua-Berge im Hinterland der Gartenroute, die zwischen Mossel Bay und Port Elisabeth verläuft.

Die Brände waren vor drei Woche auf Grund der langanhaltenden trockenen Witterung ausgebrochen. Am vergangenen Wochenende hatten starke Winde und hohe Temperaturen dazu geführt, dass die Feuer außer Kontrolle gerieten. Laut der südafrikanischen Zeitung "Times-Live" verbrannten 92.000 Hektar Wald- und Buschland. Etwa 20 Häuser, Sägewerke und Pinienplantagen wurden in dem dünn besiedelten Gebiet zerstört. Am Wochenende mussten 2.000 Einwohner kleinerer Ortschaften evakuiert werden. Insgesamt starben neun Menschen, darunter sechs Kinder, so die Zeitung. Inzwischen seien die meisten Brände gelöscht und es werde bereits mit Aufräumarbeitern begonnen. Leichter Regen begünstigte die Löscharbeiten. Auf der Gartenroute kommt es dennoch immer wieder zu Rauchbelästigung. Einzelne Abschnitte der Küstenstraßen N2 wurden aus Sicherheitsgründen vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Eine nachhaltige Entspannung der Lage ist derzeit nicht in Sicht.

Studienreisespezialist Studiosus teilt mit, dass die Feuer den Veranstalter bislang nicht zu größeren Änderungen der Reisepläne gezwungen hätten. "Abgesehen von kleineren Verzögerungen im Tagesablauf konnten wir alle unsere Programme auf der Gartenroute wie geplant durchführen“, so Studiosus. Da die Behörden nicht mit einem schnellen Ende der Buschfeuer rechneten und Straßensperrungen nicht ausgeschlossen seien, könnte es insbesondere in der Region um den östlich von Knysna gelegenen Storms River zu Verzögerungen in einzelnen Tagesprogrammen kommen, informiert der Reiseveranstalter. Bei Bedarf würden die Routen angepasst. "Nach aktuellem Lage-Stand gehen wir jedoch grundsätzlich davon aus, dass wir die Region wie bisher ohne größere Einschränkungen besuchen können", so Studiosus. Es bestehe daher auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von gebuchten Südafrika-Reisen.

 

Von den Feuern seien keine Touristen und auch keine Guest Houses unmittelbar betroffen, teilt das South African Tourism Board  auf Anfrage mit. Reisende können sich im Fall von Waldbränden bei den jeweiligen Touristen Informationszentren informieren. Im Fall von Knysna wäre das beispielsweise Knysna Tourism.

 

Thomas Horsmann

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