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22. Mai 2018 – 13:00
Behörden warnen vor giftigen Gaswolken auf Hawaii
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Der Vulkan Kilauea – Foto: Jay Robinson/NBC/Creative Commons

 

Die toxischen Dämpfe entstehen, wenn glühende Lava auf Wasser trifft. Ein Lavastrom des Vulkans Kilauea hatte am Wochenende das Meer erreicht und für große Dampf- und Gaswolken gesorgt, die auch Salzsäure enthalten. Die Bevölkerung wurde von den Behörden des amerikanischen Bundesstaats aufgefordert, sich von diesen giftigen Wolken fernzuhalten. Zudem sollten die Menschen autretende Lavaströme meiden und bei Ascheregen im Haus bleiben.

Gewarnt wird vor erhöhter Konzentration von Schwefeldioxid auf Big Island und angrenzenden Inseln. Besonders der Ort Pahoa ist von dem Ausbruch des Kilauea betroffen. Dort war bereits am Samstag ein Mann von einem herabstürzenden Lavabrocken schwer verletzt worden. Am Montagnachmittag Ortszeit registrierten die US-Behörden eine weitere heftige Eruption, die Asche und Lava in die Luft schleuderte. Hinweise auf eine Beruhigung des seit Woche aktiven Vulkans gibt es nicht. Bislang wurden Dutzende Häuser zerstört, etwa 2.000 Menschen mussten die Gefahrenregion verlassen. 

Derzeit sind die Flughäfen auf Hawaii nicht bedroht, sie sind weiter geöffnet. Alle Flüge findren nach Auskunft der Hawaii Tourism Authority planmäßig statt. Zudem versichern die Tourismuswerber, in weiten Teilen der Inselgruppe sei die Luftqualität nicht beeinträchtigt.

THo

 

 

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