13. November 2018 – 13:53
Abhängigkeit kleinerer Reisebüros von der Touristik bleibt hoch

Das hat der DRV zusammen mit dem Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr ermittelt und im DRV-Reisebürobarometer mit Zahlen unterlegt. Demnach erwirtschafteten Reisebüros, die rechnerisch weniger als fünf Vollzeitkräfte beschäftigen, im Jahr 2017 rund 80 Prozent ihrer Erlöse mit Veranstalterreisen. Mit zunehmender Größe nimmt dieser Anteil ab. So generierten Büros mit fünf bis zehn Mitarbeitern noch gut zwei Drittel ihrer Erlöse mit der Touristik, bei Unternehmen mit mehr als 20 Vollzeitkräften sind es dagegen nur knapp 40  Prozent.

Je größer das Reisebüro, desto höher wird der Anteil der Erlöse, die aus dem Verkauf von Flugtickets, aber auch aus der Eigenveranstaltung und sonstigen Einnahmen wie etwa Servicegebühren resultieren. So macht der Fluganteil bei den Büros mit zehn oder mehr Mitarbeitern nahezu 30 Prozent aus. Zum Vergleich: Bei Agenturen mit bis zu fünf Angestellten liegt der Anteil bei 8,3 Prozent, bei Büros mit bis zu zehn Beschäftigten sind es 15,5 Prozent. Grund dafür dürfte der höhere Anteil von Geschäftsreisen in den großen Büros sein, der eine größere Zahl verkaufter Flugtickets mit sich bringt. Ähnlich wie im Flugbereich verhält es sich mit den Einnahmen aus Eigenveranstaltung und den sonstigen Erlösen. Bei kleineren Reisebüros machen sie gerade einmal um die zwölf Prozent der Einnahmen aus, während es bei Büros mit mehr als 20 Mitarbeitern immerhin 28 Prozent sind.

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