25. Oktober 2018 – 17:33
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Falkensteiner Ventures will junge Tourismus-Unternehmen mit Finanzierungen, Risikokapital, Büroräumen und dem Netzwerk seiner Initiatoren unterstützen. Erich Falkensteiner und der langjährige Thomas-Cook-Manager Beat Blaser zielen dabei auf High-Tech-Start-ups, aber auch auf Hotelkonzepte.

In der Hotellerie ist Erich Falkensteiner mit 28 Hotels und vier Residenzen eine ziemlich große Nummer. Nun hat der Unternehmer einen Ableger gegründet, mit dem er touristischen Start-ups auf die Sprünge helfen und im Gegenzug Anteile an den Unternehmen haben möchte. Falkensteiner Venture verstehe sich als Business Angel "für junge Unternehmen aus den Bereichen Hotel, Travel und Freizeitwirtschaft", sagt Falkensteiner.

Als Partner hat sich der Gründer und Chairman der FMTG Falkensteiner Michaeler Tourism Group Beat Blaser an Bord geholt. Der langjährige Thomas Cook-Manager, der in den vergangenen Jahren die Eigenanreise-Sparte Thomas Cook International mit Sitz in Pfäffikon führte und das Unternehmen im August verließ, will nach eigener Aussage zusammen mit Falkensteiner "innovative kundenzentrierte Geschäftsideen der Start-up-Teams mit den Bedürfnissen etablierter Unternehmen abgleichen und Synergien, Wachstum und Mehrwert schaffen".

Bis zu 500.000 Euro und Know-how

Unterstützt werden sollen die Existenzgründer mit bis zu 500.000 Euro, Know-how, dem Netzwerk ihrer Förderer und Office Spaces in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol. "Als mehrfacher Gründer mit vielen Jahren Erfahrung weiß ich, welche Herausforderungen die Industrie mit sich bringt", sagt Falkensteiner. Daher wolle er "junge Gründer als Mentor unterstützen, ihr Unternehmen mitaufbauen und ihnen zum Durchbruch verhelfen". Falkensteiner Ventures ist bereits an mehreren Tech-Start-ups beteiligt, unter anderem an der Revenue Management Software Rate Board, dem CRM-System Smart Host und dem Gästekommunikations-Tool Suite Pad. Nun werden weitere Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen gesucht.

Gesucht: Skalierbare Hotelkonzepte, Plattformen und High-Tech

Für förderungswürdig hält Falkensteiner Projekte aus dem Technikbereich in der Hotellerie und Parahotellerie, wie zum Beispiel Ferienwohnungen oder Camping, im Tourismus- und Freizeitsektor sowie im Wachstumsmarkt Altenpflege. "Die Hotel- und Reiseindustrie ist auf neue Konzepte angewiesen, arbeitet aber häufig noch sehr traditionell und eingefahren", sagt Blaser. Es gebe also jede Menge zu tun.

25. Oktober 2018 – 16:59

Die Geburtsjahrgänge 1980 bis 2000 sind bereits die größte Altersgruppe bei internationalen Reisen, nun wächst ihr Anteil auch bei Luxusurlauben. Am liebsten machen Millennials Städtereisen. Das ist das Ergebnis einer Studie von IPK International im Auftrag der ITB zum Reiseverhalten der Millennials.

Die digital Natives sind jung, reisefreudig und haben ein hohes Bildungsniveau. Hinzu kommt, dass sie bereit sind fürs Reisen viel Geld auszugeben. Die Zahl der Reisen der Millennials ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegen. Nun haben sie einen Marktanteil von über 40 Prozent bei allen Auslandseisen weltweit. Diese Zielgruppe sei allerdings wegen ihrer Inhomogenität eine Herausforderung für die Tourismusindustrie, stellen die Marktforscher fest. Und das sei auch klar, denn junge Reisende stellen andere Ansprüche als Mittdreißiger, die bereits über ein stabiles Einkommen verfügten und mit ihren Kindern Urlaub machten.

Dass es den Millennials gut geht, wird daran deutlich, dass bereits die Hälfte aller internationalen Luxusreisen von ihnen gebucht wird, Tendenz steigend. Zudem gehören Millennials laut IPK zu den Gästen im Luxussegment mit den höchsten durchschnittlichen Ausgaben. Gleichzeitig bucht diese Zielgruppe laut Studie im Vergleich zum Gesamtmarkt aber auch mehr preiswerte Urlaube.

USA sind beliebtestes Reiseziel

Als Reiseziel stehen die USA an erster Stelle. Sie wurden 2017 von den meisten Millennials besucht. Auf den Plätzen folgen Spanien, Deutschland und Frankreich. Einen überdurchschnittlichen Anteil von Millennials verzeichnen auch die asiatischen Destinationen Japan, Südkorea und Indien sowie Australien und die europäischen Länder, insbesondere Irland und skandinavische Länder.

Städtetrips und Strandurlaub

Die bevorzugte Urlaubsart dieser Altersgruppe sind mit einem Anteil von einem Drittel Städtereisen. Im Trend liegen dabei Sehenswürdigkeiten und die „authentische Atmosphäre einer Stadt“, Shopping sowie gutes Essen. An zweiter Stelle liegen entspannte Strandurlaube. Interessant ist, dass die Millennials Overtourism kritisch gegenüberstehen und von überlaufenen Destinationen Abstand nehmen wollen. Sie reagieren im Vergleich zum Gesamtmarkt außerdem sensibler auf Terrorwarnungen.

Generell sind sie über ihr Reiseziel deutlich besser informiert als der Durchschnitt der Reisenden, und sie überlassen bei der Reisebuchung nichts dem Zufall. Neun von zehn Millennials recherchieren vor Reiseantritt online in Reiseblogs, Reiseforen und Social-Media-Kanäle. Aber auch traditionelle Informationskanäle wie Reisebüros, Printmedien und TV werden von dieser Zielgruppe überdurchschnittlich oft zurate gezogen.

Thomas Horsmann

25. Oktober 2018 – 16:30
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Man sei durch die Meyer Werft Papenburg darüber informiert worden, dass "der aktuelle Ausbaustatus eine planmäßige Übergabe des Schiffes nicht ermöglicht und diese verschoben werden muss", teilt die Reederei ihren Vertriebspartnern mit. Das habe zur Folge, dass die geplanten Vorpremieren-Reisen mit Start am 15., 19., 23. und 27. November sowie die Pep-Kreuzfahrten am 19. und 23. November nicht stattfinden können.

Man arbeite an einer alternativen Planung für die Reisen, die vor der regulären Jungfernfahrt am 2. Dezember angesetzt waren. Reisebüros sowie gemeinsamen Kunden werde der vollständigen Reisepreis sowie bereits gebuchte Bordleistungen oder Ausflüge erstattet, über Aida gebuchte An- und Abreisepakete storniert. Wenn Kunden bereits eine individuelle An- und Abreise organisiert hätten, würden auch die entstandenen Storno- sowie Umbuchungskosten gegen Vorlage der Belege erstattet.

Ermäßigung auf spätere Reisen

Kunden, die anstelle der abgesagten Vorab-Kreuzfahrten eine neue Reise nach dem 2. Dezember buchen, bietet Aida Cruises eine Ermäßigung von 50 Prozent auf den Kreuzfahrtanteil an. Reisebüros wird die volle Provision ausgezahlt – sowohl für die bisherige als auch für die neue Buchung mit dem ermäßigten Reisepreis.

Zusammenhang mit Kabinenbrand unklar

In der Nacht zum Mittwoch waren auf der "Aida Nova" zwei Kabinen in Brand geraten. Das Feuer konnte nach Angaben der Meyer-Werft schnell gelöscht werden, Menschen seien dabei nicht zu Schaden gekommen, heißt es. Die polizeilichen Untersuchungen zur Brandursache dauerten an, eine für Donnerstag geplante Probefahrt sei verschoben worden. Ob und in welchem Umfang der Brand für die Absage der Reisen verantwortlich ist, ist bislang unklar.

Best-Reisen-Tagung auf Februar verschoben

Wegen der Verzögerung muss auch die für Mitte November geplante Jahrestagung der Reisebürokooperation Best-Reisen an Bord des Schiffes vertagt werden. Sie wird auf den 16. bis 20. Februar verlegt und findet nun während der Reise der "Aida Nova" von Gran Canaria über Madeira nach Teneriffa statt. Anmeldungen zur Tagung bleiben bestehen, Flugkosten werden übernommen.

Christian Schmicke

 

25. Oktober 2018 – 15:23

 

Auch auf der Langstrecke werden immer mehr Strecken von Low-Cost-Carriern bedient. Insgesamt verzeichnen die Billigflieger ein breites Wachstum, während die Preise im Sommer 2018 leicht gestiegen sind. Das geht aus dem "Low Cost Monitor 2/2018" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervor.

Mit einem Marktanteil von 48 Prozent ist Eurowings Marktführer im deutschen Billigfliegersegment. Das Tochterunternehmen der Lufthansa hat die Anzahl angebotener Flüge im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 3.200 Starts pro Woche erweitert. Konkurrent Ryanair liegt mit rund 19 Prozent auf Platz zwei. Die Iren bieten 1.269 Flüge pro Woche an. Rang drei erreicht Easyjet mit rund 16 Prozent Marktanteil und 1095 Flügen pro Woche. Insgesamt hat das DLR die Rekordzahl von 6.750 Starts pro Woche verzeichnet, das sind 35 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mittlerweile verzeichnet der günstige Flugverkehr ab Deutschland 926 Strecken, und damit 124 mehr als im Vorjahr. Laut DLR resultiert die Zunahme der Strecken größtenteils auf dem Ausbau der Basen von Ryanair in Frankfurt und von Eurowings in München. Hinzu kommen die Übernahmen von Flugzeugen und Strecken von Airberlin durch Eurowings und Easyjet.

Besonders profitieren davon Fluggäste, die Reiseziele in Spanien, Griechenland oder Italien haben. Der Anteil des Low-Budget-Segments am Flugverkehr von deutschen Flughäfen liegt mittlerweile bei rund 32 Prozent, im Vergleich zu 25 Prozent im Sommer 2017. Auch hier ist das Wachstum deutlich erkennbar. Kräftig wächst auch das Angebot aus Europa nach Übersee durch neue Konzepte und Flugzeugmodelle. Vorreiter ist hier die Fluggesellschaft Norwegian, die ihr Angebot nach Nordamerika und Asien im Sommer 2018 um 50 Prozent erweiterte.

Preise steigen im Schnitt leicht, Ryanair wird günstiger

Grund für leicht steigende Preise im Low-Cost-Segment sei der anziehende Ölpreis, so das DLR. Lediglich bei Ryanair wurde eine Preissenkung verzeichnet, was veränderten Regelungen beim Handgepäck geschuldet ist. Kostenlos ist nur noch eine kleine Handtasche pro Passagier.

Bei den Standorten konnte Großflughafen Düsseldorf am meisten zulegen. Mit über 1.000 Starts pro Woche liegt Düsseldorf auf Platz eins. Der verkehrsreichste Flughafen Deutschlands, Frankfurt, spielt auf Grund seiner ausgeprägten Drehkreuzfunktion im klassischen Linienverkehr und der zeitweise ausgelasteten Kapazitäten auch im Sommerflugplan 2018 nur eine untergeordnete Rolle im Low-Budget-Segment. Dabei hat Ryanair den Frankfurter Flughafen zu einer seiner größten Basen in Deutschland ausgebaut. Europaweit punkten die Flughäfen in Barcelona, London und Dublin mit dem größten Angebot im Low-Cost-Verkehr. Topanbieter sind hier die Gesellschaften Vueling, Easyjet und Ryanair.

Billige Langstreckenflüge

Norwegian und Eurowings bauen ihr Angebot an günstigen Flugtickets im Langstrecken-Geschäft kräftig aus, die skandinavische Billig-Airline sogar um 50 Prozent. Auf den Großflughäfen London, Paris, Kopenhagen und Stockholm wird daher um Passagiere der klassischen Allianzfluggesellschaften geworben. Dabei vermischen sich die Geschäftsmodelle der Airlines. Während Ryanair verstärkt auch an Großflughäfen tätig wird und durch Verkauf von Zusatzpaketen versucht, Premiumkunden anzusprechen, greifen Charter-Carrier und etablierte Fluggesellschaften über Tochtergesellschaften oder eigene Angebote in den Markt der preisgünstigen Flugangebote ein. In Deutschland hat Lufthansa ihre innerdeutschen und europäischen Flüge außer von und zu den Drehkreuzflughäfen Frankfurt und München an die Tochtergesellschaft Eurowings abgegeben.

 

25. Oktober 2018 – 15:13
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Jedes Jahr zwischen Januar und März versammeln sich hunderte von Buckelwalen in den warmen Gewässern der Bucht dieser Halbinsel im Norden der Dominikanischen Republik. Eine Besonderheit sind die vielen Babywale, denn die Tiere bringen hier ihre Jungen zur Welt. Im Rahmen der Walflüsterer-Aktion bietet das Fremdenverkehrsamt einem glücklichen Fan der Meeressäuger Gelegenheit, drei bis vier Wochen vor Ort zu verbringen und von seinen Erlebnissen zu berichten.

Es gibt viele gute Orte, um die beeindruckenden Meeresgiganten aus der Nähe zu beobachten. Dazu zählen etwa Alaska, das kanadische Vancouver, die mexikanische Baja California oder, etwa näher an Europa, die Azoren sowie die Kanarischen Inseln.

Dennoch hat die Walbeobachtung in der Dominikanischen Republik etwas zu bieten, das weltweit einzigartig ist. Jedes Jahr zieht es zwischen Mitte Januar und Mitte März hunderte von Buckelwalen aus ihrer arktischen Heimat in die warmen Gewässer der Dominikanischen Republik – genauer gesagt in die Bucht von Samaná im Osten des Inselstaates.

Die Besonderheit sind neben der großen Zahl der Tiere die vielen Babywale, die darunter sind. Denn die Mütter bringen hier ihre Kinder zur Welt und ziehen sie groß. Das verspricht eine großartige Erfahrung, stellt aber zugleich auch eine große Herausforderung dar. Denn auf die Dauer wird diese Attraktion nur erhalten bleiben, wenn sich die Anbieter der Whale-Watching-Touren strikt an den richtigen Verhaltenskodex halten, um die Mütter und ihre Neugeborenen nicht zu stören.

So verhalten sich Walbeobachter richtig

Seriöse Anbieter, wie etwa Whale Samana, arbeiten etwa mit der lokalen Umweltschutzorganisation CEBSE zusammen und versprechen, sich an die Vorgaben zum Schutz der Tiere zu halten. Demnach dürfen sich nur drei Boote zeitgleich einem Wal oder einer Gruppe von Walen im Beobachtungsgebiet nähern. Beobachtungsboote, die darauf warten, denselben Wal oder dieselbe Gruppe zu beobachten, müssen sich 250 Meter hinter den beobachtenden Booten in der vorgeschriebenen Wartezone aufhalten.

Die Boote dürfen sich einer Walmutter und ihrem Kalb bis zu 80 Meter und allen anderen Walen maximal bis auf 50 Meter annähern. Wenn sie bis auf 250 Meter an die Tiere herangekommen sind, soll ihre Geschwindigkeit drei Knoten, also etwa Schrittgeschwindigkeit nicht überschreiten. Das Schwimmen und Tauchen mit den Tieren sowie die Beobachtung vom Helikopter aus sind verboten.

Werbung für verantwortungsvollen Waltourismus

Einen Beitrag zur verantwortungsvollen Entwicklung des Walbeobachtungstourismus will auch die  Walflüsterer-Aktion des Fremdenverkehrsamtes der Dominikanischen Republik leisten. Sie geht bereits ins neunte Jahr und sucht ab 8. Oktober nach einem neuen Kandidaten für den Walflüsterer 2019. Zum ersten Mal auch innerhalb der Reisebranche. Mitarbeiter von Reisebüros oder Reiseveranstaltern können sich ab Montag online bewerben. Der Gewinner fliegt in die Dominikanische Republik, geht auf Walbeobachtung und bloggt seine Erlebnisse.

Was müssen Bewerber mitbringen? Natürlich ein Herz für Wale, Lust auf Abenteuer und drei bis vier Wochen Zeit zwischen Januar und März. Kommunikationsfreudig sollte der Walflüsterer sein, Spaß am Fotografieren, Filmen und Schreiben haben. Denn Walflüsterer ist auch ein Job. Die Community zuhause folgt den Erlebnissen des Gewinners mehr oder weniger live via Social Media.

Die Details zur Bewerbung finden Walliebhaber auf einer eigenen Website www.walfluesterer.de. Dort können sich Touristiker bis zum 11. November bewerben. Wer am Ende in den Flieger steigen darf, entscheidet die Online-Community und final eine zehnköpfige Jury. Dieses Jahr war es übrigens die 40-jährige Marlene Rybka aus Pforzheim.

25. Oktober 2018 – 09:02

Parlamentsswahlen

Im November 2018 finden in Madagaskar (7.), Fidschi (14.) und in Bahrain (24.) Parlamentswahlen statt.

Jahrestage mit Protestpotenzial

Mexiko, 2. November: Día de los Muertos (Tag der Toten). Landesweit feiern die Menschen auf den Straßen. Geschäfte können geschlossen sein. Reisenden wird empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden, um Reisebeeinträchtigungen möglichst zu minimieren.

Iran, 3. November: Aban Day – Jahrestag der Studentenangriffe auf die US-Botschaft im Jahr 1979. Protestaktionen gegen die Politik der USA werden erwartet. Reisende sollten sich über aktuelle Ereignisse an ihrem Standort informieren und Menschenansammlungen aus Sicherheitsgründen meiden.

Russland und Ukraine, 7. November: Tag der Oktober-Revolution. Landesweit finden in allen großen Städten Demonstrationen statt, bei denen es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen kann. Reisende sollten sich über aktuelle Ereignisse an ihrem Standort informieren und alle Versammlungen von Zivilisten und Sicherheitskräften meiden.

Änderungen der Travel Risk Map

Mexiko: Die Sicherheitsexperten von International SOS und Control Risks haben das Reiserisiko-Rating für die folgenden Regionen in Mexiko von „Mittel“ auf Hoch“ angehoben: Baja California, Colima, Tabasco und Veracruz. Die Einstufung des Sicherheitsrisikos für die Regionen Coahuila, Durango und Nuevo León wurde von „Hoch“ auf „Mittel“ gesenkt. Die Änderungen basieren auf einer regelmäßigen Überprüfung des Sicherheitsumfelds und spiegeln das Ausmaß der Risiken wider, die von organisierter Drogenkriminalität und damit verbundener Gewalt in den einzelnen Bundesstaaten ausgehen.

Burkina Faso: In den Provinzen Tapoa, Komandjari und Kompienga wurde das Reisesicherheitsrisiko auf „hoch“ angehoben, um die gestiegenen Risiken durch bewaffnete Überfälle und militante Aktivitäten zu reflektieren.

Die Angaben über bevorstehende Ereignisse in der Welt und zur Travel Risk Map stammen vom Geschäftsreisedienstleister International SOS und werden exklusiv für Reisevor9.de zusammengestellt.

24. Oktober 2018 – 18:12

Die Täter seien an Namen, Nationalität, Geburtsdatum, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Reisepass- und Personalausweisnummern, Mitgliedsnummern im Vielfliegerprogramm und historische Reisedaten von bis zu 9,4 Millionen Kunden gelangt, erklärte die Fluggesellschaft aus Hongkong am Mittwoch. Außerdem seien Daten abgelaufener Kreditkarten und von Kreditkarten ohne Sicherheitsnummer abgerufen worden. Der Vorfall werde noch untersucht. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass persönliche Daten von Kunden missbraucht worden seien, erklärt Cathay Pacific.

Ein Sicherheitsrisiko für die Flüge der Airline bestehe nicht, weil das IT-System, in das die Hacker eingedrungen seien, völlig separat von dem des operativen Flugbetriebs laufe, erklärte CEO Rupert Hogg. Sein Unternehmen habe eine sorgfältige Untersuchung eingeleitet und eine führende Cyber-Sicherheitsfirma beauftragt, um die IT-Sicherheit zu verbessern.

Betroffene Kunden würden kontaktiert und mit Informationen über Maßnahmen versorgt, die sie treffen könnten, um sich zu schützen, heißt es. Weitere Informationen und Antworten auf die wichtigsten Fragen stellt die Airline auf der Website infosecurity.cathaypacific.com zur Verfügung.

 

24. Oktober 2018 – 16:51
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Vor einigen Wochen hatte Derpart seinen Abgang angekündigt, nun ist der Grund dafür klar. Michael Schober steigt ab Dezember als Marketing- und Vertriebschef beim Paketreiseveranstalter Service-Reisen in Gießen ein. Sein Ziel sei es, „die Marktführerschaft im Segment der Paketer weiter auszubauen, die Beziehungen zu Kunden und Leistungsgebern zu vertiefen und neue Märkte zu erschließen“, sagt Schober. Der 53-jährige Touristiker war nach Stationen bei Condor und Lufthansa City Center bei Derpart zuletzt als Bereichsleiter Vertrieb, Marketing und Key Account Management tätig.

24. Oktober 2018 – 15:50

Die Leitung des Nationalparks Yok Don im Süden Vietnams setzt deutliche Zeichen für den Tierschutz. Im September hat sie zunächst das Reiten auf Elefanten verboten. Einen Monat später wurde die erste tierfreundliche Tour ins Leben gerufen, bei der Besucher die Dickhäuter nur noch beobachten.

Südostasien-Reisende kommen zuhauf, um auf den Dickhäutern, die dafür trainiert wurden, durch den Dschungel zu reiten und zuzuschauen, wie sie mit ihrem Rüssel auf Kommando Wasserfontänen verspritzten. Doch dass die größten Landsäugetiere der Welt häufig unter grausamen Umständen gehalten werden, ist den wenigsten Touristen bewusst: Angekettet an Bäumen ohne Zugang zu Futter oder Wasser, von früh bis spät zur Arbeit in zum Teil sengender Hitze gezwungen, das hat mit artgerechter Tierhaltung nichts zu tun. Doch der mit 1.155 Quadratkilometern größte Nationalpark Vietnams hat dieser Praxis nun ein Ende bereitet, berichtet die britische Zeitung "The Guardian".

Tierbeobachtung in natürlicher Umgebung

Statt auf dem Rücken der häufig überarbeiteten und unterernährten Tiere zu reiten, können die Besucher in dem Park nahe der kambodschanischen Grenze ihnen nur noch mit einigem Abstand beim Fressen, Spielen und Herumtoben in ihrer natürlichen Umgebung zusehen. Das hat sich für die früher ebenfalls an Ketten gehaltenen vier Urwaldriesen offenbar bereits ausgezahlt, sagt die Sprecherin der Tierschutzorganisation Animals Asia, Dionne Slater: "Sie sehen schon gesünder aus und können bis zu 18 Stunden durch die Wälder streifen und Futter suchen, wie sie das von Natur aus tun würden." Ihre Futtersuche würde sich nun immer weiter ausdehnen, das sei ein gutes Zeichen. Animals Asia kauft mit finanzieller Hilfe des britischen Olsen Trust den Elefantenbesitzern die Tiere ab, um sie dann wieder frei zu lassen.

Da die halb domestizierten Tiere an Menschen gewohnt sind, können Besucher ziemlich nahe an sie herankommen, ohne dass sie gleich in den Selbstverteidigungsmodus umschalten, wie das ihre komplett wilden Artgenossen in einer als Bedrohung empfundenen Situation häufig tun.

Schrumpfende Population

In Vietnam ist die Elefantenpopulation mittlerweile auf nur noch 100 Tiere geschrumpft. 80 davon leben in Gefangenschaft, sie müssen für die Ausritte der Touristen zur Verfügung stehen. Bis 1990 gab es noch 2000 wildlebende Elefanten. Inzwischen setzen sich immer mehr Tierschutzinitiativen dafür ein, das Reiten auf Elefanten als Touristenattraktion weltweit zu verbieten.

Andreas Förster

 

24. Oktober 2018 – 15:31
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Am Freitag wird die philippinische Insel nach halbjähriger Zwangspause wieder für Besucher freigegeben. Künftig wird die Zahl der Besucher durch ein geringeres Bettenangebot eingeschränkt. Außerdem sind Jetskifahren oder Kite-Surfen nicht mehr erlaubt, an den Stränden werden Alkohol und das Rauchen verboten.

Sechs Monate war die 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila gelegene Insel geschlossen. Der philippinische Staatspräsident Rodrigo Duterte persönlich hatte die Schließung aufgrund drastischer Umweltprobleme angeordnet und die Insel als "Kloake" bezeichnet. Die Umweltbehörde teilte nun mit, die Reinigung der Strände und des Wassers sei abgeschlossen. Lokale Touristen dürfen seit 15. Oktober wieder auf die Insel, für Ausländer öffnet sie am 26. Oktober. Einige Bauarbeiten dauern noch bis Ende 2019.

Schließungen und Abriss

Im vergangenen Jahr war die für feine Sandstrände bekannte Insel von mehr als zwei Millionen Touristen besucht worden. Viele Hotels, Restaurants und Geschäfte sollen jedoch ihr Abwasser samt Fäkalien über Jahre ins Meer geleitet haben. Drei Casinos sowie 400 Hotels und Restaurants wurden wegen Verstößen gegen die Umweltvorschriften geschlossen, berichtet die "Deutsche Welle". Nicht genehmigte Gebäude entlang der Strände wurden auf Geheiß Dutertes zerstört. Die Behörden vertrieben die Feuerspucker, Masseurinnen, Händler und selbst die Erbauer der bekannten Sandburgen von den Stränden.

Besuchergrenze und schärfere Kontrollen

Um die Insel künftig zu schützen, erließ die Regierung drastische Vorschriften für Urlauber und die Tourismus-Branche. So dürfen nur noch maximal 19.200 Touristen zeitgleich Boracay betreten. Die Behörden wollen diese Vorgabe mit Kontrollen der Hotelangebote durchsetzen. Vorläufig wurden 115 Hotels und Resorts mit insgesamt 5.365 Zimmern eine Betriebserlaubnis erteilt, schreibt das Philippinenmagazin.

Die Boracay Inter-Agency Task Force warnte alle Beherbergungsbetriebe ohne eine Betriebserlaubnis davor, Reservierungen zu bestätigen oder Buchungen vorzunehmen, dies könnte Klagen nach sich ziehen. Reisende, die bereits gebucht haben, sollten sicherstellen, dass ihre Herberge beim Philippinischen Tourismus Department akkreditiert ist.

Einschränkungen an Stränden und auf dem Wasser

Wassersport, zum Beispiel Jetski-Fahren oder Kitesurfing, ist erstmal nicht erlaubt, mit Ausnahme von Tauchgängen. Alkohol und Zigaretten sind an den Stränden verboten. Ein Picknick am Strand genauso, generell darf in Ufernähe kein Handel mehr betrieben werden. Öffentliche Plätze und Freizeitanlagen werden künftig kontrolliert: Wer beim Ausspucken, Urinieren oder sonstiger Verunreinigung der Umwelt erwischt wird, muss mit einer empfindlichen Geld- oder gar Gefängnisstrafe rechnen.

Andreas Förster

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