02. September 2018 – 23:26

In Japan wächst die Furcht vor Taifun "Jebi". Der Wirbelsturm hält weiterhin Kurs auf die japanische Hauptinsel Honshu, wo er voraussichtlich am Dienstag auf die Südküste trifft. Obwohl er sich abgeschwächt hat, ist mit Böen von bis zu 200 Kilometern pro Stunde zu rechnen. Der in diesem Jahr bereits zehnte Taifun im Pazifik und der siebte, der direkt auf Japan zusteuert, dürfte erneut Regionen treffen, die in diesem Sommer schon mehrfach von Stürmen und katastrophalen Regenfällen heimgesucht wurden.

Örtlichen Medienberichten zufolge könnte der Taifun der stärkste Sturm des Jahres in Japan werden. Die japanische Wetterbehörde rief Bewohner im Westen und Osten dazu auf, sich auf Überschwemmungen und Erdrutsche vorzubereiten. Wegen sintflutartiger Regenfälle mussten bereits am Samstag 27.000 Menschen im Westen des Landes ihre Häuser verlassen.

31. August 2018 – 14:31
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Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage der Verbraucherzentrale Brandenburg entschieden. Bei dem Low-Cost-Carrier können sich die Online-Preise für aufzugebendes Gepäck bei späterer Zubuchung verändern, je näher der Abflugtag rückt. Darüber informierte die Fluggesellschaft bislang nach Auffassung der Verbraucherzentrale nicht transparent genug. Nach dem Urteil muss Easyjet Kunden nun darüber in Kenntnis setzen, dass die angegebenen Gepäckpreise nur für den aktuellen Buchungsvorgang gelten und sich bei späterer Zubuchung ändern können (AZ: 52 O 365/17).

Nach Artikel 23 der EU-Verordnung 1008/2008 müssen Fluggesellschaften Zusatzkosten wie jene für das aufzugebende Gepäck auf klare, transparente und eindeutige Art und Weise am Beginn jedes Buchungsvorgangs mitteilen. Hierauf bezog sich die Verbraucherzentrale bei ihrer Klage. Der Fluggast müsse bei der Buchung absehen können, welche Kosten über die reine Flugbeförderung hinaus auf ihn zukommen, so die Argumentation, der das Gericht folgte. Denn häufig seien Zusatzkosten für Gepäck, Sitzplatz oder Servicegebühr in der Summe sogar teurer als der eigentliche Beförderungspreis.

30. August 2018 – 17:09

Die Japaner haben in der diesjährigen Taifun-Saison schon mehrere heftige Stürme erlebt. Im Juli starben mehr als 200 Menschen durch Erdrutsche und Überschwemmungen. Erst letztes Wochenende war es "Cimaron", der für großflächigen Stromausfall und Flugausfälle sorgte. Der aufgeheizte Pazifik bietet derzeit beste Bedingungen für Tropenstürme. Nun nimmt der 21. Tropensturm des Jahres, "Jebi", Kurs auf die Hauptinsel Honshu und bringt womöglich wieder sintflutartige Niederschläge mit sich. Auch Tokio könnte betroffen sein, wenn Jebi, der derzeit über dem Pazifik extrem Fahrt aufnimmt und zum Zyklon anwächst, zwischen Dienstag und Donnerstag nächster Woche auf das japanische Festland trifft.

Derzeit fegt er bereits mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 120 Kilometern pro Stunde östlich von Guam übers Wasser und peitscht die Wellen auf sieben Meter, Tendenz steigend. Am Wochenende soll der Sturm die Kategorien 4 und 5 erreichen, mit Windgeschwindigkeiten über 200 und Böen bis zu 270 Stundenkilometern, was ihn zu einem sehr gefährlichen Super-Taifun machen würde. Am Montag könnte Jebi einen Schwenk nach Nordost machen, zumindest lassen das die aktuellen, satellitengestützten Wettermodelle vermuten. Damit würde er direkt Kurs auf den dicht besiedelten japanischen Süden nehmen.

Auch wenn erwartet wird, dass der Großteil der zerstörerischen Energie auf dem offenen Meer bleibt, so besteht dennoch ein hohes Risiko für eine gefährliche Brandung und zehn Meter hohe Flutwellen östlich von Shikoku und südlich von Honshu. Auch mit erneuten Überschwemmungen und Erdrutschen ist zu rechnen, warnen die Meteorologen von "Accuweather".

AF

 

30. August 2018 – 17:00
fankhauserpeterthomascook

Nach Angaben britischer Medien ist der CEO des Konzerns, Peter Fankhauser, am Mittwoch nach Kairo geflogen, um dort mit dem ägyptischen Premierminister Mostafa Madbouly zusammenzutreffen. Hintergrund ist der plötzliche Tod zweier britischer Urlauber im Steigenberger Aqua Magic Hotel in Hurghada. Fankhauser sprach demnach mit Madbouly über den Stand der noch andauernden Ermittlungen.

Das britische Fachblatt "Travel Weekly" zitiert den Cook-Chef mit den Worten, er habe eine "konstruktive Diskussion" mit dem Premierminister geführt. Dieser habe ihm versichert, dass die ägyptischen Behörden alles dafür täten, eine gründliche und transparente Untersuchung durchzuführen und die nötigen Antworten so schnell wie möglich bereitzustellen.

Gründliche Untersuchung versprochen

Von der ägyptischen Regierung hieß es, man werde "jeden Stein umdrehen", um die tatsächliche Ursache des Todes herauszufinden. Die Ermittler seien bei der Untersuchung völlig unabhängig. Die Körper der toten werden derzeit einer forensischen Untersuchung unterzogen, deren Ergebnis in der nächsten Woche zur Verfügung stehen soll.

Thomas Cook hatte nach dem Tod des britischen Ehepaares im Alter von 63 und 69 Jahren alle rund 300 Gäste, die der Veranstalter in der Anlage hatte, in andere Unterkünfte verlegt oder auf Wunsch nach Hause reisen lassen. Das Paar war aus noch ungeklärter Ursache gestorben. Nach Auskunft der ebenfalls anwesenden Tochter verstarb der Vater trotz ärztlicher Hilfe noch im Hotel, während seine Gattin in ein Krankenhaus transportiert wurde und dort ihr Leben verlor. Die Tochter glaubt nicht, dass der Tod beider Urlauber kurz nacheinender eine natürliche Ursache hatte.

30. August 2018 – 15:55

Eigentlich dürfen Flugreisende nach einem Storno nicht auf den vollen Ticketkosten sitzen bleiben. Auch dann nicht, wenn sie ein „nicht stornierbares“ Ticket erworben haben. Denn die Fluggesellschaften sind verpflichtet, die Summe der Gebühren und Steuern vom Ticketpreis zu erstatten, weil sie diese nach einem Storno selber nicht zahlen müssen. Kunden, die mit Ryanair und anderen Low-Cost-Carriern fliegen, erleben alleridngs nach einer Stornierung oft ihr blaues Wunder: Steuern und Gebühren sind nicht schlüssig im Ticket ausgewiesen – und oben drauf wird noch eine unzulässige Bearbeitungsgebühr erhoben.

In einem Artikel im Magazin "Finanztest" beschreiben die Tester von Stiftung Warentest, was Kunden von Billig-Airlines im Falle eines Stornos erwartet – und wie sie trotzdem an ihr Geld kommen können. Kunden von Lufthansa und Eurowings sind gut dran. Beide Airlines weisen Steuern und Gebühren vergleichsweise transparent aus. Kunden können die Erstattung per Mail, Fax oder telefonisch einfordern, das klappt laut Stiftung Warentest meist reibungslos.

Intransparente Preisangaben

Anders ist das zum Beispiel bei Wizz Air. Die ungarische Airline zeigt zwar den reinen Flugpreis an, dröselt den Ticketpreis aber nicht weiter auf. Das verstößt zwar gegen das EU-Transparenzgebot, doch dem fühlt sich Wizz Air offenbar nicht verpflichtet. Bei Ryanair erhält der Kunde bei der Buchung sogar nur eine einzige Zahl, den Gesamtticketpreis. Hier kann der Kunde nicht einmal erahnen, was er zurückfordern darf. Easyjet schließt in den AGBs eine Rückerstattung bei Stornierungen aus persönlichen Gründen, die später als 24 Stunden nach Buchung erfolgt, aus. Dies ist laut deutscher Rechtsprechung zwar nicht zulässig, doch als englischer Anbieter folgt Easyjet nach eigenen Angaben der englischen Rechtsprechung. Vor einem deutschen Amtsgericht hielt diese Rechtsauffassung aber nicht stand (Amtsgericht Simmern, Az 32C 571/16).

Hinzu kommt die Bearbeitungsgebühr. Wizz-Air-Kunden müssen nach einer Stornierung mit einer "Storno-Gebühr" in Höhe von 60 bis 80 Euro rechnen. Ryanair wiederum verlangt 20 Euro "Verwaltungsgebühr“ pro Fluggast. Andere nennen es "Servicegebühr", sie liegt meist zwischen 15 und 50 Euro. Der Bundesgerichtshof hält solche Gebühren aber für unzulässig (Az IZR 220/14).

Den Kunden bleibt somit nur der Gang zum Anwalt oder zu einem Fluggastportal, das auf Stornos spezialisiert ist und die Ansprüche gegenüber der Airline für eine Provision durchsetzt.

AF

30. August 2018 – 14:24
primeraairboeingmax9

In Berlin schickt sich ein neuer Carrier an, sein Glück auf der Langstrecke zu suchen. Die Fluggesellschaft Primera Air richtet im Sommer 2019 drei Nordamerika-Verbindungen ein. Die lettisch-dänische Airline will vom 7. Juni an täglich von Tegel nach New York Newark starten, kurz darauf geht  es viermal pro Woche nach Boston und dreimal nach Toronto.

Für die Routen werden zwei neue Maschinen der lettischen Primera Air Nordic in Berlin stationiert. Die Mittelstreckenflugzeuge mit erhöhter Reichweite vom Typ Boeing 737 MAX 9 ER sind mit 189 Sitzen in einer Economy- und Premium-Econom-Class-Konfiguration ausgestattet. Das Preissystem sieht ganz in Low-Cost-Manier in der günstigsten Kategorie weder die Aufgabe von Gepäck noch Bordverpflegung vor.

Berlin wird vierte Langstreckenbasis von Primera Air

Primera Air hat im vergangenen Jahr insgesamt 18 Maschinen des neuen Typs bestellt, ihre Auslieferung soll 2019 und 2020 erfolgen. Die Flugzeuge sind für den Langstreckenverkehr mit zusätzlichen Treibstofftanks ausgerüstet. Transatlantikflüge nahm Primera Air erstmals in diesem Jahr in London-Stansted und Paris auf. Dort werden Airbus A321neo eingesetzt, von denen die Airline acht bestellt hat. Im Mai ging der erste Flug von London-Stansted nach New York über den Nordatlantik. Zudem fliegt die Airline von dort nach Boston und Washington. Vom Flughafen Paris Charles de Gaulle aus fliegt Primera Air nach Boston und New York. Flüge von Brüssel inach New York, Boston und Washington wurden für das nächste Jahr ebenfalls angekündigt. Nun folgt als vierte neue Langstreckenbasis Berlin-Tegel.

Weitere Ausbaupläne

Die lettische Primera Air Nordic gehört wie ihre dänische Schwester Primera Air Scandinavia zur isländischen Touristikgruppe Primera Travel, die auch Reisebüros in Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden betreibt. Sie war ursprünglich im Charterfluggeschäft aktiv, seit einigen Jahren kommen allerdings immer mehr Linienflüge hinzu. Derzeit umfasst die Flotte fünf A321neo und zehn Boeing 737. Acht Maschinen fliegen bei der dänischen Gesellschaft, sieben bei der lettischen Schwester.

Berlin gewinnt durch den neuen Langstrecken-Carrier mit Boston ein weiteres Fernstreckenziel. Newark wird bereits im Ganzjahresbetrieb von United Airlines angeflogen, zum Flughafen JFK fliegt im Sommer Delta Air Lines, und nach Toronto ist während der Sommermonate Air Canada Rouge unterwegs. Zudem hat American Airlines jüngst angekündigt, von Juni bis September 2019 viermal wöchentlich von Berlin nach Philadelphia zu fliegen.

 

30. August 2018 – 11:40

Parlaments- und Präsidentschaftswahlen

Ruanda, 3. September: Parlamentswahlen. Vorläufige Ergebnisse werden am 9. September bekanntgegeben. Politische Kundgebungen verlaufen häufig friedlich; erhöhte Präsenz von Sicherheitskräften sollte erwartet werden.

Irak, 30. September: Parlamentswahlen in der Region Kurdistan im Irak. Der Wahlkampf beginnt am 5. September. Politische Kundgebungen und Wahllokale sollten auf Grund eines erhöhten Risikos von Anschlägen gemieden werden.

Jahrestage mit Protestpotential

Chile, 11. September: Jahrestag des Militärputsches von General Augusto Pinochet in Chile. Zwischen 10. und 12. September sind Proteste und kleinere Ausschreitungen landesweit, aber vor allem in Santiago de Chile nicht auszuschließen. Reisenden wird empfohlen, alle Menschenansammlungen zu meiden.

Peru, 12. September: Jahrestag der Festnahme von Abimael Guzmán, ehemaliger Anführer der linksextremen Guerilla-Organisation Leuchtender Pfad in Peru. Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen sind an diesem Tag wahrscheinlich.

Israel, 18. und 19. September: In Eilat, Haifa, Jerusalem und Tel Aviv beginnt bei Sonnenuntergang am 18. September Jom Kippur (Versöhnungstag) und endet am 19. September bei Sonnenuntergang. Jom Kippur gilt als einer der heiligsten jüdischen Feiertage und wird als Ruhe- und Fastentag begangen. Während dieser Zeit fahren öffentliche Verkehrsmittel nicht und die meisten Geschäfte sind geschlossen. Reisen durch ultraorthodoxe Viertel sollten in diesem Zeitraum aufgrund der Gefahr von Unruhen vermieden werden.

Indien, 23. September: Ananta-Chaturdashi-Festival– großes religiöses Fest der Hindu und Jain, vor allem in den großen Städten: Ahmedabad, Bangalore, Chennai, Delhi, Gurgaon, Hyderabad, Jaipur, Jamshedpur, Kolkata, Mumbai, Pune, Surat. Verkehrsstörungen sind aufgrund großer Prozessionen zu erwarten. 

China/Hongkong, 28. September: Jahrestag der Proteste der Demokratiebewegung Occupy Central. Pro-Demokratie-Demonstrationen werden in Hongkong erwartet.

Die Angaben über bevorstehende Ereignisse in der Welt stammen vom Geschäftsreisedienstleister International SOS und werden einmal monatlich exklusiv für Reisevor9.de zusammengestellt.

29. August 2018 – 16:57
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Das ist kein Aprilscherz, sondern durchaus Ernst gemeint. Die Idee ist auch gar nicht so weit hergeholt. Denn wer möchte nicht seinen Ruhestand mit Urlaub verbringen. Nur fehlt den meisten Rentnern dafür das nötige Geld. Da setzt das Start-up Novasurance SE an. Rainer Bastian, einer der beiden Gründer, ist gelernter Reiseverkehrskaufmann und arbeitet seit vielen Jahren als Experte für Altersvorsorge. Sein Partner Tim Fabian Besser ist Experte für digitale Geschäftsmodelle. Damit ist auch schon umrissen, wie Novasurance SE arbeitet: Die Urlaubsrente ist komplett online abschließbar. 

Die beiden Gründer verbinden auf neuartige Weise die Versicherungs- mit der Reisebranche. Reisebüros und -portale könnten nun neben Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherungen auch die Urlaubsrente anbieten. Denn, so argumentieren die Initiatoren: „Jeder Urlaubsrente-Inhaber auch ein Reisekunde von morgen“.

Anzahlungsbetrag hängt vom Alter ab

Das Altersvorsorgeprodukt soll sicherstellen, dass ein Rentner unabhängig von seiner Rentenhöhe einmal im Jahr in Urlaub fahren kann. In der Auszahlungsphase wird deshalb höchste Flexibilität geboten. Auch der Wechsel zwischen regelmäßigen und größeren Auszahlungen sowie eine einmalige Komplettauszahlung sind möglich, falls man eine Weltreise plant.

Drei Tarife zur Auswahl

Drei Tarife stehen zur Verfügung: Mit "Deutschland-", "Europa-" oder "Fernreise" entscheidet der Kunde nicht nur, wohin die Reise im Rentenalter einmal pro Jahr gehen soll, sondern auch, wie hoch der Beitragssatz sein soll. Ein 30-Jähriger zahlt zum Beispiel rund 38 Euro im Monat für den Tarif Deutschlandreise. Dafür erhält er eine jährliche Urlaubsrente von 1.781 Euro. Ein 55-Jähriger müsste in diesem Tarif 109,50 Euro im Monat einzahlen, um eine jährliche Urlaubsrente von 1.086 Euro zu bekommen.

Der eingezahlte Beitrag wird beim "Global Multi Asset Index" von Axa angelegt. Die Urlaubsrente ist also eine Rentenversicherung mit Indexpartizipation und an die Entwicklung des Börsenindexes gekoppelt. Nach oben ist der Gewinn nicht gedeckelt, bei Verlusten ist der eingezahlte Beitrag dennoch garantiert.

Ach ja: die Urlaubsrente muss übrigens nicht für eine Reise ausgegeben werden. 

THo

29. August 2018 – 15:54
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Das Landgericht Hannover hat Tui in einem von der Wettbewerbszentrale geführten Klageverfahren untersagt, in Katalogen für Pauschalreisen mit der Darstellung eines Leistungspakets sowie mit der Angabe eines „Tui Preisindikators“ zu werben, ohne die Kunden gleichzeitig in exakt bezifferter Form über den Reisepreis zu informieren. Der Veranstalter hatte in einem Katalog für Reisen nach Spanien und Portugal mit Leistungspaketen sowie der Angabe des besagten Preisindikators auf einer Skala geworben – dabei allerdings nicht wie sonst üblich, einen exakt bezifferten Reisepreis für unterschiedliche Reisedaten angegeben.

Darin sah das Gericht einen Verstoß gegen wettbewerbsrechtliche Informationspflichten, da dem Verbraucher wesentliche Informationen vorenthalten würden. Der "Preisindikator" gebe keinerlei Hinweis darauf, auf welche Reise- bzw. Buchungsdaten sich der jeweils gesetzte Pfeil zur Preisangabe beziehe – etwa, ob es sich dabei um einen Mindestpreis, einen Durchschnittpreis oder einen mit Rabatten für bestimmte Buchungszeiträume versehenen Preis handele. Hieraus ergebe sich, dass jedenfalls aus dem Katalog selbst nicht klare werde, in welchem Preisrahmen sich die Reisen bewegten. Der so für den Verbraucher "kaum nachvollziehbare" Indikator ermögliche es dem Kunden nicht, eine informierte geschäftliche Entscheidung zu treffen, heißt es zur Begründung.

Das Urteil des Landgerichts ist noch nicht rechtskräftig. Es ist anzunehmen, dass das von der Wettbewerbszentrale als Musterverfahren angelegte Verfahren weitere Gerichtsinstanzen durchläuft. Denn im gemeinsamen Interesse von Verbrauchern und Branche sollte geklärt werden, wie konkret ein Reiseveranstalter in Reisekatalogen über den Reisepreis informieren muss.

 

29. August 2018 – 15:45

Viele Fluggesellschaften haben sich in strategischen Airline-Allianzen zusammengeschlossen. Die größten Verbünde sind die Star Alliance mit Lufthansa, Oneworld mit British Airways und Skyteam mit Air France-KLM.

Für Reisende hat das beispielsweise den Vorteil, bei Langstreckenflügen mit mehreren Teilstrecken, die nicht von einer Airline bedient werden, auch auf die Flüge der Allianzpartner auszuweichen. Im Falle von Vielfliegerprogrammen bieten Airlines in den meisten Fällen die Möglichkeit, Meilen auch bei den anderen zur Allianz zugehörigen Fluggesellschaften zu sammeln.

Damit Reisebürokunden davon profitieren, können Expedienten die Verfügbarkeitsabfrage der Amadeus Selling Platform auf eine Allianz eingrenzen, indem Sie die folgenden Eingaben verwenden: 

AN*A15DECFRANYC (Abfrage für Flüge der Star Alliance)

AN*O15DECFRANYC (Abfrage nur für die Airlines von Oneworld)

AN*S15DECFRANYC (Abfrage nur für Flüge des Skyteams)

Amadeus Praxistipp Allianz Abfrage
Weitere Informationen finden Sie auch in den Hilfeseiten der Amadeus Selling Platform unter HE ALLIANCE

Diesen Praxistipp hat Amadeus Germany für die Leser von Reisevor9.de bereitgestellt.

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