04. September 2018 – 13:26
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Nach gut 24 Stunden haben griechische Seeleute ihren Streik bei den Fähren beendet. Die Gewerkschaft einigte sich mit dem Verband der Reeder auf eine Tariferhöhung um zwei Prozent, und zwar rückwirkend zum 1. Januar. Eigentlich hatten die Seeleute fünf Prozent gefordert, die vom 1. September an zusätzlich gezahlt werden sollten. Wegen der schweren Finanzkrise waren ihre Löhne seit acht Jahren eingefroren.

Am Nachmittag sollten die Schiffe wieder ablegen. Für Bewohner der griechischen Inseln, aber auch für Touristen ist das eine gute Nachricht. Anfang September sind noch viele Urlauber i Land unterwegs. Zudem müssen viele einheimische Touristen aus ihrem Urlaub auf den Inseln in die Ballungszentren Griechenlands zurückkehren.

04. September 2018 – 13:02
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Der über dem Atlantik entstandene Tropensturm Gordon war am Montag über die Südspitze Floridas in den Golf von Mexiko gezogen. Örtlichen Medien zufolge kam es in Miami kam zu einzelnen Stromausfällen und Überschwemmungen. Von Dienstag auf Mittwoch soll Sturm an Stärke gewinnen, heißt es weiter. Wenn er Mittwoch auf Land trifft, erreicht er dem US-Hurrikan-Zentrum zufolge Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometer, in Böen bis zu 150 Kilometer pro Stunde, das entspräche einem Hurrikan der Stufe 1.

Bedroht sind vor allem die Küstengebiete von Alabama, Mississippi und Louisiana. Auch für Floridas Küstengebiet am äußersten westlichen Rand sprach das National Hurricane Center eine Sturmwarnung aus. Demzufolge können Schäden an Gebäuden entstehen; eine Sturmflut von bis zu 1,5 Metern über dem Durchschnitt sei möglich. Der Wellengang auf See kann drei Meter übersteigen. Aufgrund der Regenfälle und des Anstiegs der Wasserpegel müsse vor allem entlang der Küste mit Überschwemmungen gerechnet werden.

Die Bewohner entlang der nördlichen Golfküste wurden aufgefordert, sich auf den Sturm vorzubereiten und die Häuser so gut wie möglich zu befestigen. Die größte Stadt in den bedrohten Bundesstaaten ist New Orleans in Louisiana. Die größte Niederschlagsmenge wird allerdings rund um die Großstädte Mobile im US-Bundesstaat Alabama und Jackson/Mississippi erwartet. Der Starkregen soll bis zum Donnerstag anhalten.

AF

 

04. September 2018 – 12:13

Eigentlich hatte FTI-Chef Dietmar Gunz bereits für den kommenden Winter Vollcharter mit Small Planet Airlines von Köln-Bonn, Frankfurt, München und Leipzig-Halle in Gambias Hauptstadt Banjul angekündigt. Die Flugkette sollte den Neustart für die Gambia-Pläne des Veranstalters markieren, der vor gut zwei Jahrzehnten schon einmal die touristische Entwicklung des westafrikanischen Landes vorantreiben wollte. Und weil Gambia für klassische Mittelstreckenjets ein bisschen zu weit entfernt ist, sollten die Maschinen während des gut sechsstündigen Fluges einen Tankstopp in Agadir einlegen.

Linienflüge statt Vollcharter

Doch daraus wird nichts. Wie FTI nun mitteilte, greift man zur Wintersaison ausschließlich auf Linienflüge klassischer Netzwerk-Carrier mit Umstieg an deren Hubs zurück. So bietet Brussels Airlines viermal wöchentlich Verbindungen von Berlin, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart via Brüssel an. Mit Turkish Airlines gibt es jeweils sonntags Flüge von Düsseldorf, Köln und Nürnberg via Istanbul. Auch Vueling und Royal Air Maroc haben mehrmals die Woche von mehreren deutschen Abflughäfen Umsteigeverbindungen in die Hauptstadt Gambias im Programm.

"Wir wollen unseren Kunden bis zum nächsten Frühjahr mit sehr guten Alternativen bundesweit maximale Flug-Flexibilität garantieren. Deshalb arbeiten wir hier mit namhaften und verlässlichen Airline-Partnern zusammen, welche die Anreise in unsere neue Lieblingsdestination sehr angenehm gestalten", erklärt Sainey Sawaneh, die seit Anfang August das Gambia-Programm bei FTI vorantreibt.

Neues Flugprogramm mit Corendon

Zum nächsten Sommer soll es dann tatsächlich mit den Vollchartern losgehen Von vier deutschen Flughäfen – München, Frankfurt, Leipzig und Düsseldorf – startet eine Boeing 737 MAX 8 von Corendon Airlines mit vergrößerter Reichweite nonstop nach Banjul. Die siebenstündige Flugzeit ohne Zwischenstopp sei die "Ideallösung", nach der man gesucht habe, sagt Sawaneh.

In die Wintersaison Winter startet mit zwei Hotels seiner Eigenmarken in Gambia. Dabei handelt es sich um ein Beach Hotel der neuen FTI-Fünf-Sterne-Marke Kairaba sowie das Coral Beach Hotel, das früher zu Sheraton gehörte und nun unter der Marke Labranda vertrieben wird. Insgesamt hat FTI zum nächsten Winter nach eigenen Angaben 20 Hotels in Gambia im Programm.

Einen grundsätzlichen Bruch mit der zuletzt von zahlreichen Pannen heimgesuchten Smal Planet Airlines markiert die Planänderung offenbar nicht. "Mit Small Planet fliegen wir im Winter weiterhin wie gewohnt viele andere Destinationen an, wie zum Beispiel Marsa Alam, Hurghada und Agadir", erklärt FTI auf Anfrage.

Christian Schmicke

03. September 2018 – 18:20
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Bei Lufthansa City Center hat es offenbar ordentlich gekracht. Nach einer Sitzung des Aufsichtsrates scheidet Andi-Julian Leta mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer der Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH (LCR) aus. Grund sind nach offizieller Lesart "unterschiedliche Auffassungen über die Art und Weise der Geschäftsführung". In der Pressemitteilung fehlen die sonst auch bei Rauswürfen üblichen Dankesworte völlig. Vielmehr demonstriert der Aussichtsrat uneingeschränkte Handlungsfähigkeit. Das operative Geschäft laufe uneingeschränkt weiter, heißt es. "LCC verfügt über eine sehr gute und kompetente Führungsmannschaft aus Bereichsleitern und Prokuristen. Somit ist die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft voll und ganz gewährleistet", sagt Aufsichtsrat Ralf Trilsbeek.

Kurzfristig soll nun ein Interimsgeschäftsführer bestellt werden. Am Freitag, 7. September, kommt die LCR-Gesellschafterversammlung zusammen. Das Gremium, in dem die Reisebüros der Kette als deren Gesellschafter vertreten sind, muss dann gemeinsam mit dem Aufsichtsrat die weiteren Schritte festlegen. Namen seien dabei bislang aufgrund der kurzfristigen Trennung noch nicht im Spiel, heißt es aus Unternehmenskreisen. Am kommenden Freitag werde zunächst die weitere Vorgehensweise festzulegen sein.

Leta war erst im Juli 2017 als Nachfolger von Klaus Henschel und Hasso von Düring zu Lufthansa City Center gestoßen. Zuvor war er bei der Lufthansa AG als Direktor der Vertriebsniederlassung Stuttgart tätig.

 

03. September 2018 – 18:03

Insgesamt kamen laut offizieller Statistik knapp fünf Prozent weniger Besucher ins Land als im Vorjahresmonat. Die Zahl deutscher Touristen sank demnach um 6,2 Prozent, aus dem wichtigsten Quellmarkt Großbritannien reisten 5,6 Prozent weniger Besucher an. Der französische Quellmarkt musste sogar ein Minus von 11,4 Prozent hinnehmen. Vor diesem Hintergrund ergibt sich für die ersten sieben Monate des laufenden Jahres eine insgesamt stabile Besucherzahl von 47 Millionen. Aus Deutschland schlägt allerdings ein Rückgang um 5,8 Prozent zu Buche, aus dem Vereinigten Königreich reisten 2,8 Prozent weniger Touristen ein, aus Frankreich 1,7 Prozent weniger. Dagegen steht ein Besucherplus aus den USA (11,4%), Portugal (7,5%) und Russland (6%).

03. September 2018 – 17:08
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Helen Bardtenschlager steigt als Marketingleiterin beim Portugal-Spezialisten Olimar ein und berichtet direkt an den Geschäftsführer Markus Zahn. Bardtenschlager war zuvor vier Jahre bei JT Touristik in derselben Funktion tätig. Davor war sie zwei Jahre als Leiterin der Geschäftsstelle des Travel Industry Club (TIC) in Frankfurt aktiv, wo sie bereits zuvor geraume Zeit als Senior Project Manager arbeitete. Vor ihrer Zeit beim TIC fungierte sie als Marketing Executive bei der chilenischen Fluggesellschaft LAN. Bardtenschlager verfügt über einen Magister in Romanistik und BWL,den sie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main erwarb.

03. September 2018 – 15:40
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Die Vereinigung ausländischer Fluggesellschaften Barig hat ein vorläufiges Ende der Steigerung der Flugbewegungen an einigen deutschen Airports verlangt. Die Anzahl der Flüge sollte dort „nicht weiter ausgeweitet werden“, erklärte die Vereinigung nach ihrer Vollversammlung am Montag in Frankfurt. Nur so ließen sich hohe Qualität und Pünktlichkeit im deutschen Luftraum und im internationalen Wettbewerb erhalten.

Kapazitätsengpässe hätten seit Mitte Juni für Flugausfälle, Verspätungen und unzufriedene Kunden gesorgt, so Barig, die mehr als 100 deutsche und internationale Fluggesellschaften vertritt. „Jetzt sind alle Akteure der Branche sowie auch Behörden und Politik gefordert, gemeinsame Lösungswege zu finden“, erklärte Generalsekretär Michael Hoppe.

Vor allem Luftsicherheitskontrollen und deren Effizienz, die Infrastrukturengpässe an einigen deutschen Flughäfen sowie die Themen Streiks und Verspätungen im Luftverkehr führten während der Versammlung zu lebhaften Diskussionen unter den in Deutschland tätigen Airlines, hieß es anschließend. Zum Schluss sei sich das Auditorium einig gewesen, dass effizientere Sicherheits-, Grenz- und Zollkontrollen, die bedarfsgerechte Modernisierung und Erweiterung der Infrastruktur sowie mehr Kapazität im Luftraum geschaffen werden müsse, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

03. September 2018 – 14:44
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In der Sendung "Hart aber fair“ thematisiert Moderator Frank Plasberg am heutigen Montag mit Gästen den Massentourismus. "Wir Kreuzfahrer und Billigflieger - wer zahlt den Preis für den Massen-Tourismus?", lautet die Frage, die Plasberg diskutieren will. In der Ankündigung werden die üblichen Themen aus der aktuellen Overtourism-Debatte angeschnitten: Kaum ein Fleck auf Erden sei vor dem modernen Tourismus noch sicher. Das habe Folgen für die Umwelt, die betroffenen Orte und auch für die Touristen selbst. Denn sie würden mancherorts bereits mit Protesten erwartet, wie etwa in Venedig und auf Mallorca.

"Zerstören wir mit Bettenburgen und rußenden Kreuzfahrtschiffen all das, was noch schön ist?" heißt es in der Ankündigung. "Oder geht das auch: Die Welt bereisen und sie erhalten?" Gäste der Sendung sind Dirk Schümer, Europakorrespondent der Tageszeitung "Welt" mit Wohnsitz in Venedig, der Autor und Journalist Manuel Andrack, Greenpeace-Sprecherin Sweelin Heuss, Party-Schlagersänger Matthias Distel alias "Ikke Hüftgold", Karl Born, ehemaliges Vorstandsmitglied von Tui und Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz, sowie der Gründer des Youtube-Kanals "Schiffstester", Matthias Morr.

 

03. September 2018 – 13:51
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Ender Karadag hat bei Ferien Touristik die neu geschaffene Position als Leiter des Agenturvertriebs übernommen. Der 47-Jährige, der seine Karriere am Counter im FIRST Reisebüro Hartmann startete, arbeitete für Tui Leisure Travel im Bereich Training und Vertriebsschulung, ehe er als Leiter Franchisevertrieb fünf Jahre für Alltours Reisecenter aktiv war. Seit 2016 verantwortete Karadag den Bereich Vertrieb und Business Development beim Kreuzfahrtspezialisten urlaubsexperte.de.

Ferien-Touristik-Chef Heinz Bauermeister begründet die Verpflichtung des neuen Mannes für den Reisebürovertrieb mit deutlich gestiegenen Umsätzen über diesen Vertriebskanal. Dies mache eine "noch intensivere Betreuung" erforderlich. Karadag werde die Kontakte zu den Reisebüropartnern optimieren und das Wachstum der Marken Ferien Touristik und Coral Travel im stationären Vertrieb weiter vorantreiben.

Ferien Touristik hatte Coral Travel im Juli lanciert, um neben dynamisch paketierten Reisen auch ein klassisch vorkonfektioniertes Pauschalreiseangebot zu bieten. Der Name ist identisch mit dem der Hauptmarke der Muttergesellschaft OTI, zu der Ferientouristik seit 2017 gehört. Die OTI-Gruppe hat ihren Hauptsitz in Istanbul, betreibt in Russland, der Ukraine und Polen Veranstalter und ist zudem im Incoming-Geschäft in der Türkei, in der Hotellerie sowie mit einem eigenen Ferienflieger aktiv.

 

03. September 2018 – 13:28
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Nach Pleite, Neustart und einer angekündigten Änderung des Geschäftsmodells folgt nun die Abwicklung. Der Mehrheitsgesellschafter der belgischen Regionalfluggesellschaft, SHS Aviation BV, hat laut einer Mitteilung auf der Website von VLM beschlossen, das Unternehmen zu liquidieren. Seit Freitag ist der Flugbetrieb eingestellt.

Zuletzt war die Fluggesellschaft noch mit acht Maschinen unterwegs – sechs Fokker 50, einem Airbus A320 und eine, Airbus A321. Der A320 ist in diesem Sommer an Condor verleast und am Flughafen Hannover stationiert. Erst Anfang August hatte VLM angekündigt, die bis dahin geflogenen Verbindungen von Antwerpen nach Aberdeen, Birmingham, Köln/Bonn, Maribor, München und Rostock einzustellen und sich stattdessen künftig auf Business-Charter sowie die Strecken von Antwerpen zum London City Airport und nach Zürich zu konzentrieren. Auch damit ist es nun vorbei.

VLM hatte im Sommer 2016 Insolvenz angemeldet und war danach von der Holdinggesellschaft SHS Aviation übernommen worden. Diese befindet sich zu 60 Prozent in niederländischer und zu 40 Prozent in der Hand chinesischer Investoren. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben 85 Mitarbeiter. Nach der Insolvenz der Schweizer Airline Skywork vergangene Woche ist dies die zweite Airline-Pleite in Europa innerhalb kurzer Zeit.

 

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