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03. August 2018 – 15:30
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Die "Playa El Encuentro" westlich der Ortschaft Cabarets in der Dominikanischen Republik erfreut sich bei Windsurfern, Kitesurfen und Wellenreitern großer Beliebtheit. An 265 Tagen im Jahr herrscht dort der richtige Wellengang zum Surfen. Doch nach Meldungen des dominikanischen Nachrichtenportals "Almomento" ist das Surferidyll akut bedroht. Am 26. Juli räumte demnach eine Sondereinheit von Polizei und Militär, den Strandabschnitt mit schwerem Baugerät und machten dabei mehrere kleinere Surfschulen dem Erdboden gleich. Zudem sperrte sie den Zugang zu dem Strand. Beauftragt worden sei sie von der Investmentfirma „Calla & Mesa“. Nach Informationen der Zeitung gehört dem Unternehmen ein angrenzender Strandabschnitt.

Vor Ort erhob sich ein Aufschrei gegen die Aktion, die dem Vernehmen nach ohne das Wissen der lokalenBehörden stattgefunden haben soll. "Almomento" zitiert den Präsidenten der Umweltschutzorganisation Asoprocaso, Michel Gay-Crosier, der versichert, dass es sich um einen öffentlichen Strand handele, und auch der Weg dorthin sei in öffentlichem Besitz. Doch die widerrechtliche Aneignung öffentlicher Territorien habe in Cabarets schon fast Tradition. Bereits mehrfach seien öffentliche Zugänge in der Vergangenheit zu Gunsten von Privatanlegern gesperrt worden.

Der Senator der Provinz Puerto Plata, Jose Ignacio Paliza, habe sich ebenfalls alarmiert gezeigt, berichtet das Blatt. Er habe erklärt, er besitze Bildmaterial von dem Vorfall und werde sich dafür einsetzen, dass die örtlichen Behörden den Strand wieder frei zugänglich machten. Ohne die „öffentliche Nutzbarkeit der berühmten "Playa El Encuentro" drohe dem Tourismus in der Region schwerer Schaden.

03. August 2018 – 14:34
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Nach dem Überfall auf Radtouristen am 29. Juli, bei dem vier Reisende getötet und zwei weitere verletzt wurden, bieten die deutschen Reiseveranstalter weiterhin Reisen in das zentralasiatische Land an. Das gebirgige Tadschikistan ist besonders bei Wanderern und Kletterern beliebt, und bisweilen werden Touren dort mit Reisen durch Usbekistan kombiniert.
Beim Studienreiseanbieter Studiosus stehen am 10. und am 17. August die nächsten Reisen an. Diese finden auch statt, allerdings haben Kunden, die die Reise "Tadschikistan – Bergwelt des Pamirs“ gebucht haben, die Möglichkeit, diese kostenlos zu stornieren.

Begleitung durch Polizeieskorte

Man stehe "in engem Kontakt mit unseren örtlichen Leistungspartnern sowie der deutschen Botschaft“ und habe die aktuelle Sicherheitslage im Land einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Die Sicherheitskräfte im Land hätten ihre Präsenz landesweit massiv verstärkt, heißt es von Studiosus, und zwar insbesondere auf der von Studiosus zwischen Duschanbe und Kalai-Khum genutzten südlichen Route in die Pamir-Region. Um die Sicherheit unserer Gäste zu gewährleisten, stelle man zudem „ab sofort für alle Überlandstrecken in Tadschikistan eine Polizeieskorte bereit“

Im Norden keine Gefahr

Beim Wanderreisespezialisten Wikinger Reisen ist am 2. August eine Trekkingreise nach Tadschikistan und Usbekistan gestartet. Die Tour verlaufe im Norden des Landes durch die Grenzregion zu Usbekistan, erklärt Geschäftsführerin Dagmar Kimmel. Dagegen sei der Überfall im Süden, relativ nahe an der grenze zu Afghanistan passiert. Daher gehe man nicht von einer Gefährdung aus, behalte aber die Lage im Auge. Ein Recht auf kostenlose Umbuchungen oder Stornos gewährt Wikinger Reisen nicht, weil die betroffene Region nicht bereist werde. Bislang habe es zu dem Thema auch nur eine einzige allgemeine Rückfrage eines Kunden gegeben, so Kimmel.

Beim Münchener Trekkingreisespezialisten Hauser Exkursionen starten die nächsten Reisen Gruppen im August und September nach Tadschikistan. Da sie den Bezirk Dangara, in dem der Überfall stattfand, nicht berühren, sollen sie wie geplant stattfinden. „Unter Einbeziehung unseres Netzwerks vor Ort schätzen wir die Lage für die eigenen Reisen als ungefährlich ein, erklärt Hauser Exkursionen auf Anfrage von Reise vor9.

Christian Schmicke

 

03. August 2018 – 13:52

Die Anzahl der Online-Diente, die wir nutzen, steigt ständig und alle wissen, dass man sichere und verschiedene Passwörter für den Zugang verwenden soll. Bequemlichkeit und eine "Es-wird-schon-nichts-passieren"-Haltung stehen dem jedoch entgegen. Passwort-Manager versprechen, das Problem zu lösen. Ein Passwort-Manager ist technisch gesehen eine Datenbank in der in verschlüsselter Form die Zugangsdaten zu den einzelnen Online-Konten und -Diensten gespeichert werden. Neue Kennwörter werden mit Hilfe eines integrierten Generators erstellt. Die lästige Erfindung von neuen "Geheimnamen" entfällt somit. Merken muss man sich nur noch das Master-Passwort für den Passwort-Manager.

Bei besonders komfortablen Lösungen kann man beim Surfen durchs Internet sich mit einem Klick und Hilfe der Auto-Fill-Funktion bei neuen Diensten anmelden und einen sicheren Zugang erstellen. Durch die Verknüpfung mit einer Cloud-Speicherung ist es möglich, die einmal erstellten Zugangsdaten in allen Browsern und Geräten zu nutzen. Wer kein Vertrauen in Cloud-Dienste hat, dem stehen Optionen mit lokaler Speicherung oder Varianten mit USB-Sticks zur Verfügung. Allerdings ist hier der Komfort eingeschränkt. Die Stiftung Warentest und die Fachmagazine testen regelmäßig die verfügbaren Passwort-Manager und geben Empfehlungen zum Handling ab.

fw

02. August 2018 – 16:42
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In der Liste der abgefahrensten Schiffbauprojekte überhaupt ist der "Seaxplorer" ein Spitzenplatz sicher. Denn der 77 Meter lange Neubau, dessen Kiellegung vergangene Woche in der Damen-Werft im rumänischen Galati stattfand, ist nicht mehr und nicht weniger als eine Kombination aus Superyacht und Eisbrecher. Der eigner, dessen Namen die Werft nicht nennt, hat offenbar große Pläne mit seinem Allzweck-Super-Luxus-Kahn. Dem Vernehmen nach stehen unter anderem Heli-Skiing in Kamtschatka, Tauch-Trips vor Papua-Neuguinea und die Erkundung wenig bereister Polar-Regionen auf seiner To-Do-Liste.  

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Für all dies wird die "Seaxplorer" natürlich präpariert sein, wenn sie schließlich in See sticht. Denn die Damen-Schiffsbauer haben sich von dem Yachtcharter-Spezialisten Eyos Expeditions beraten lassen, der auf extravagante Tourten spezialisiert ist. So ist die Yacht natürlich nach den neuesten Standards des "Polar Codes" für das Fahren in Polargewässern ausgerüstet. Der Runpf ist verstärkt und auch für dickes Eis gerüstet und wenn sich keine Gelegenheit zum Landgang und zur Aufnahme von Treibstoff bietet, kann die Seaxplorer bis zu 40 Tage autonom auf hoher See bleiben.

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Das gerade auf Kiel gelegte Schiff, das Ende 2020 ausgeliefert werden soll und übrigens das zweite im Bau befindliche dieser Art, ist auf zwölf Passagiere und 25 Crew-Mitglieder ausgelegt. Tauchsportlern steht alles erdenkliche Equipment inklusive Dekompressionskammer zur Verfügung und sogar ein U-Boot soll für Unterwasserexpeditionen an Bord genommen werden. Und weil die Anreise zur noblen Yacht nicht allzu viel Mühsal bereiten soll, ist sogar ein Helikopter-Landeplatz darauf angelegt.

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Mit Tourismus oder Touristik hat das Seaxplorer-Projekt vermutlich ungefähr so viel zu tun, wie ein Fortmel-1-Auto mit einem Reisebus. Aber das extravagante Projekt zeigt, was in extremen Nischensegmenten und ganz ohne finanzielle Grenzen machbar ist. Damit könnte die Superyacht-Serie des in Holland ansässigen Schiffsbauers Damen auch für die Expeditionskreuzfahrtsparte Vorbildfunktion haben. Schließlich sind auch dort die tage der alten, eher rustikalen als komfortablen russischen Eibrecher längst gezählt, wie schon die eindrucksvolle Reise von 28 exklusiven Neubauten, die bis 2022 geplant sind, beweist.

Christian Schmicke

02. August 2018 – 14:12
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Die Pläne der im Jahr 2017 gegründeten Airline La Nova sind hochfliegend. Man wolle die Erfahrung des Fliegens ganz neu erfinden und die verloren gegangene Exklusivität in die Luftfahrt zurückbringen, so die vielversprechende Antwort auf die Frage nach dem Konzept. Sie findet sich auf der Webseite von La Nova: http://www.flylanova.com/

Was davon stimmt, wird sich bald herausstellen, denn ab September kann man Flüge buchen, entweder übers Reisebüro oder auf der Webseite direkt. Ab 1. Oktober geht es dann in die Luft. Ausgehend vom Flughafen Genf, dem Sitz von La Nova, zu zwölf Zielen innerhalb Europas: Stuttgart, Antwerpen, Bologna, Dinard, Florenz, Hyrès, La Rochelle, Marseille, Montpellier, Nizza, St. Moritz und Turin. Ab April 2019 sollen weitere 18 Ziele hinzukommen und Zürich sowie Straßburg als Basisstation aufgenommen werden. Große Hubs und Hauptstädte will die Airline vorerst nicht anfliegen.

Luxus-Service und viel Platz im Flieger

Mit La Nova wollen die Macher die Marktlücke zwischen dem Business-Jet-Firmen und klassischen Airlines schließen. Dabei setze man auf ein Premium-Angebot – potenzielle Kunden erwarte ein exzellenter und personalisierter Service und viel Komfort, verriet CEO David Voegeli Reise vor9 auf Anfrage. So setze man auf eine großzügige Bestuhlung mit viel Beinfreiheit, einen Limousinen-Service zum Airport, Lounge-Zugang sowie kurze Abfertigungszeiten. Haustiere sind ausdrücklich erlaubt, W-Lan-Zugang wird hingegen zunächst nicht angeboten.

 Die eingesetzten Maschinen sind Flugzeuge vom Typ ATR 72. Statt der üblichen 72-Sitzplatz-Konfiguration wird La Nova die Maschinen mit 36 Business-Plätzen, die sich teilweise gegenüberliegen, und einer Lounge im hinteren Maschinenteil bestuhlen. Neben dem Linienverkehr bieten die Schweizer auch "Executive"-Routen an, die dann mit einer sechs- bis neunsitzigen Pilatus PC-12 durchgeführt werden.

Gegenteil von Low-Cost

Die Preise sind gesalzen. So kostet der Hin- und Rückflug von Stuttgart nach Genf 790 Franken, flexible Tickets sind noch teurer. Kundenbindung will La Nova über ein Rabatt-Programm erreichen. Aber auch die haben erstmal ihren Preis. So kostet beispielsweise ein lebenslanger Rabatt von 30 Prozent einmalig 30.000 Schweizer Franken, das entspricht rund 26.000 Euro. Dafür gibt es neben großzügigen Nachlässen auch sieben Freiflüge pro Jahr.

La Nova versteht sich nicht als klassische Fluggesellschaft, sondern als „Flugvermittler“. Dabei legen die Airline-Manager die Strecken, Preise und das Service-Angebot fest, durchgeführt werden die Flüge dann von einer Partnerfluggesellschaft. Welche das ist, verrät Voegeli nicht. Man befinde sich mit zwei möglichen Partnern in Gesprächen, so Voegeli. Der Airline-Chef bringt Erfahrung in dem Business mit. Er war früher unter anderem bei Swiss World Airlines, Crossair und Thai Airways, zuletzt bei L9 Aviation.

AF

 

02. August 2018 – 13:43
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Im Zuge der Neuordnung seiner Management-Struktur, in der die einzelnen Veranstaltermarken klarer abgegrenzte Zuständigkeiten erhalten, hat das Münchener Unternehmen die Fürhungsspitze der Last-Minute-Marke 5 vor Flug vervollständigt. Zum Beginn des neuen Geschäftsjahres wird Cindy Schnabel die bislang offene Stelle als COO besetzen. Damit übernimmt sie die operative Leitung sowie die Verantwortung für das Service-Team und berichtet zusammen mit CEO Sabine Prähauser und Finanzchef Martin Hauschild an die Geschäftsführer Richard Reindl und Torsten Lampe.

Schnabel ist seit 2013 für die FTI Goup aktiv und war zu Beginn als Managerin im Flugbereich bei FTI Touristik für Ertrag und Pricing zuständig. Dann wechselte sie als Managerin in den operativen Bereich von 5 vor Flug. Vor ihrem Engagement bei FTI arbeitete die gelernte Reiseverkehrskauffrau mit Tourismusstudium bei Lufthansa im Bereich Revenue Management.

CEO Sabine Prähauser stieg bereits 1999 direkt im Anschluss an ihr Studium zum Tourismusfachwirt bei FTI ein. Seit 2005 ist sie bei 5 vor Flug tätig. Bevor sie im März zum CEO des Veranstalters berufen wurde, leitete sie zuletzt die Produktentwicklung und verantwortete dabei die Bereiche Ertrag & Pricing, Risikomanagement, Umsatzentwicklung und Marketing.

Hauschild ist seit 2012 Mit-Geschäftsführer von BigXtra und verantwortet weiterhin die Bereiche Vertrieb und Finanzen. Zuvor war der Diplom-Kaufmann Finanzvorstand bei der Travel Viva AG. Darüber hinaus war er in diversen Führungspositionen bei Otto Freizeit und Touristik, Reiseland, Otto Reisen sowie Travel Overland tätig.

 

02. August 2018 – 13:06

Die Proteste der spanischen Taxifahrer gegen die rasche Ausbreitung von Fahrdienstanbietern wie Uber und Cabify lassen nach. Die Streikmaßnahmen, die seit dem Wochenende den Taxiverkehr in Großstädten wie Barcelona und Madrid, aber auch auf Mallorca zeitweise lahmlegten, sollen bis mindestens September ruhen. In dieser Zeit solle der Konflikt durch Verhandlungen gelöst werden, erklärten die Taxiverbände laut der spanischen Tageszeitung "ABC".

Die spanische Zentralregierung hat das Thema in die Zuständigkeit der autonomen Regionen übertragen und diese damit beauftragt, sich der Sache anzunehmen. Am Mittwoch soll bereits ein Koordinierungstreffen der regionalen Verkehrsminister in Madrid stattgefunden haben.

Im Kern werfen die Taxifahrer der Regierung vor, nicht genug für die Begrenzung der Zahl neuer privater Fahrdienstleister zu tun. Diese gefährdeten mit unlauteren Wettbewerbsmethoden die Existenz traditioneller Taxiunternehmen, heißt es. Die taxiverbände fordern, dass auf 30 Taxilizenzen maximal eine sogenannte VZTC-Lizenz kommen dürfe. Sie wollen in den kommenden Wochen beobachten, wie sich die Angelegenheit weiterentwickelt.

02. August 2018 – 08:31
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In der dritten Folge der RTL-Show "Bachelorette" hat es den 25-jährigen Tourismuskaufmann erwischt. Nachdem er schon in der Vorwoche sein Dinner-Date durch Schweigsamkeit vergeigt hatte, überreichte ihm Hauptfigur Nadine Klein, um deren Gunst er zusammen mit 19 weiteren Geschlechtsgenossen gebuhlt hatte, diesmal endgültig keine Rose mehr. Damit ist der Ausflug ins TV-Metier für Dennis Žrener vorerst beendet.

Mit seinen Auftritten hatte Žrener in sozialen Netzwerken für eifrige Debatten gesorgt. Bereits nach der ersten Folge hatte das Boulevard-Portal "Promiflash" berichtet, der Expi sei noch vor den Dreharbeiten mit seiner Freundin auf Mallorca gesichtet worden, was dieser energisch dementierte. Beim Treffen mit der "Bachelorette" unter vier Augen plus Kameras in Folge zwei schien dann die Chemie zwischen beiden nicht zu stimmen. Dennoch überrraschte sie ihn am Ende der Folge noch mit der ersehnten Rose, derer es bedurfte, um im Rennen zu bleiben. Allzu schwer wird Žrener sein Show-Aus indes wohl nicht genommen haben. Im Gespräch mit Reise vor9 hatte er stets betont, dass er dem Reisebüro-Geschäft treu bleiben wolle.

02. August 2018 – 07:58

Unter der Marke  "HRS Smart Trip" bietet das Hotelportal kleineren und mittelständischen Unternehmen zusätzlich zu Übernachtungsleistungen auch Flüge, Bahntickets und Mietwagen an. Die Verkehrsträger sind über Schnittstellen angebunden. Neben der reinen Buchungsfunktion eröffnet das System Firmenkunden auch die Möglichkeit, ihre Reisekostenrichtlinie zu hinterlegen. Bei Buchungen werde automatisch die Reisekosten-Obergrenze berücksichtigt, heißt es von HRS. Zudem könnten Mitarbeiter ihre Reisekostenabrechnung mit Hilfe der Plattform digital auf Knopfdruck erstellen.

Mit der neuen, kostenlosen Lösung wolle HRS "seine Kompetenz aus dem globalen Geschäftsreisebereich in den deutschen Mittelstand übertragen", sagt Timo Beyer, Senior Vice President Business Travel Solutions. Dafür habe man die ursprünglich für Großkonzerne entwickelte IT-Lösung auf die besonderen Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen mit geringerem Reisevolumen angepasst.

01. August 2018 – 17:12

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel, das 17 Menschen das Leben kostete, mehr als 200 Verletzte hinterließ, Häuser zerstörte und Wege unpassierbar machte, ist auf der Insel der Notstand erklärt worden. Er soll mindestens noch bis zum Wochenende andauern. Die Behörden sind nach Angaben der "Jakarta Post" vor allem damit beschäftigt, die Wasser- und Abwasserversorgung in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen.

Rund 540 Touristen und Touristenführer wurden nach Berichten indonesischer Medien von dem Vulkan Rinjani in Sicherheit gebracht, darunter zahlreiche Reisende aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, den USA und Thailand. Sie hatten auf dem Vulkan festgesessen, nachdem in Folge des Erdbebens tonnenweise Geröll und Schlamm an dem Vulkan niedergegangen waren und den Wanderern den Weg nach unten versperrt hatten. Der mehr als 3700 Meter hohe Rinjani ist ein beliebtes Ausflugsziel für Urlauber, viele Reiseveranstalter bieten Klettertouren an. Die bislang letzte größere Eruption dort hatte im September 2016 stattgefunden.

 

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