15. Januar 2019 – 16:03
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Ein mehrstündiger Ausfall aller Computersysteme an den Abfertigungsschaltern eines Terminals kann außergewöhnliche Umstände begründen und damit den Anspruch von Passagieren auf Ausgleichszahlungen wegen Verspätung hinfällig werden lassen. Das erklärt der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom Dienstag.

In den zwei verhandelten Fällen beanspruchen die Klägerinnen Ausgleichszahlungen in Höhe von jeweils 600 Euro wegen verspäteter Flüge. Sie hatten Flüge von New York nach London mit Anschlussflügen nach Stuttgart gebucht. Die Flüge von New York nach London starteten verspätet und landeten mehr als zwei Stunden nach der vorgesehenen Ankunftszeit. Infolgedessen erreichten die Reisenden den ursprünglich vorgesehenen Weiterflug in London nicht und kamen mit einer Verspätung von mehr als neun Stunden in Stuttgart an. Die beklagte Airline berief sich auf außergewöhnliche Umstände.

Systemsausfall dauerte 13 Stunden

Die Verspätung der Flüge war durch einen Ausfall aller Computersysteme an den Abfertigungsschaltern des Terminals 7 am John-F.-Kennedy-Flughafen in New York verursacht worden. Aufgrund eines Streiks bei dem für die Telekommunikationsleitungen gegenüber dem Flughafenbetreiber verantwortlichen Unternehmen konnte der Systemausfall erst nach 13 Stunden behoben werden. Der Betrieb der technischen Einrichtungen eines Flughafens, zu denen auch die Telekommunikationsleitungen gehören, obliege dem Flughafenbetreiber, so der BGH. Ein Systemausfall, der darauf beruhe, dass die Funktionsfähigkeit derartiger Einrichtungen durch einen technischen Defekt über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt oder aufgehoben werde, stelle ein Ereignis dar, das von außen auf den Flugbetrieb des Luftverkehrsunternehmens einwirke und dessen Ablauf beeinflusse. Ein derartiges Vorkommnis sei von der Airline nicht zu beherrschen, da die Überwachung, Wartung und Reparatur derartiger Einrichtungen nicht in ihren Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereich falle.

Zudem habe die Fluggesellschaft mit der manuell und über Mitarbeiter in Washington telefonisch durchgeführten Abfertigung der Fluggäste alle ihr zumutbaren Maßnahmen ergriffen, um den durch den Systemausfall bedingten Beeinträchtigungen entgegenzuwirken. Dass sie, wie die Kläger argumentierten, durch ein Ausweichen auf die technischen Einrichtungen eines anderen Terminals die Verspätung hätte verhindern können, sei nicht zu beweisen.

 

15. Januar 2019 – 13:43
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Zwar hat sich Germania durch erste Finanzspritzen offenbar ein wenig Luft verschaffen können. Vor grundlegenden Problemen steht die Airline von Karsten Balke gleichwohl. Nun hat der Airline-Eigentümer und Geschäftsführer in einem Interview mit der "Münsterschen Zeitung" erstmals den konkreten Finanzbedarf für die traditionelle verlustreichen Wintermonate beziffert. Dieser betrage rund 15 Millionen Euro und resultiere im Wesentlichen aus erhöhten Sicherungsanforderungen der Vertragspartner aufgrund des schlechten Jahresergebnisses, das die Airline 2018 einfuhr. Das beeinträchtige aber "in keiner Weise den Flugbetrieb".

Forderungen des Ex-Gesellschafters gerichtlich abgewiesen

Am Wochenende hatte der "Spiegel" berichtet, der Sohn des Firmengründers und ehemalige Gesellschafter Erik Bischoff fordere von dem Unternehmen 40 Millionen Euro. Dazu sagt Balke, Bischoff habe 2015 aus eigenen Stücken seine Beteiligung an der SAT Fluggesellschaft aufgekündigt, die damals in der Germania aufging. Man habe ihm von Anfang an einen angemessenen Betrag zur Abfindung seiner Anteile geboten und entsprechende Rückstellungen gebildet. Das Amtsgericht Cottbus habe geurteilt, dass Bischoff, der das Angebot abgelehnt hatte, über die ihm angebotenen 9,5 Millionen Euro hinaus keine weitere Abfindung zustehe.

Kein Verkauf

Hinsichtlich der Zukunft ist Balke bemüht, Optimismus zu streuen. Gegenüber der "Münsterschen Zeitung" schloss er einen verkauf seiner Airline aus. Die Veränderungen im Luftverkehr in den beiden letzten Jahren stellten vielmehr eine historische Chance dar, das Geschäft nachhaltig zu erweitern. Dies rechtfertige auch die notwendigen Investitionen, die das Geschäftsergebnis und die Liquidität kurzfristig belasteten.

Kunden und Partner hielten Germania die Treue, sagt der Airline-Chef. "Alle Reiseveranstalter und Partner sind weiterhin von unserer Leistungsfähigkeit überzeugt und stehen hinter uns", glaubt Balke. "Fluggäste, Reiseveranstalter und Partner vertrauen uns."

Elf Maschinen verkauft

Unterdessen wird aus Bilanzen der Airline deutlich, dass sie einen großen Teil ihres Tafelsilbers bereits verkauft hat. So  hat der Germania-Konzern 2017 nach Auskunft des Fachportals "Airliners" fünf Boeing-737-Flugzeuge verkauft und damit die Liquidität um knapp 22 Millionen Euro gestärkt. Im ersten Quartal 2018 seien dann vier weitere Boeing-737-Flugzeuge sowie im dritten Quartal desselben Jahres zwei A321-Jets veräußert worden.

 

15. Januar 2019 – 10:16
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Mit der Indienststellung des dritten Expeditionsneubaus, der "Hanseatic Spirit", im Frühjahr 2021 verkauft Hapag-Lloyd Cruises das Traditionsschiff, das seit mehr als 25 Jahren in Diensten der Reederei steht. Anfang Mai 2021 übergibt das Unternehmen die "Bremen" an Viva Cruises, eine Tochtergesellschaft der Schweizer Scylla AG. Künftig werde der Expeditionskreuzer unter neuem Namen fahren und nicht mehr im deutschsprachigen Markt vermarktet, teilt Hapag-Lloyd Cruises mit.

Die 1973 gegründete Scylla AG besitzt derzeit 31 Flusskreuzfahrtschiffe, die teilweise an Veranstalter wie Phoenix Reisen und Nicko Cruises verchartert sind. Laut CEO Arno Reitsma will die Reederei ihre Erfahrungen auf dem Fluss künftig für Hochseekreuzfahrten nutzen, "bestehenden Kunden Neues bieten und unseren Kundenstamm erweitern".

Der neue Katalog von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten für die "Bremen" erscheint am 22. Januar mit einer verkürzten Laufzeit. Die letzte Reise endet im April 2021.

 

14. Januar 2019 – 18:11

Betrüger drehen Kunden des Reiseportals, das auch zwei stationäre Büros betreibt, offenbar Zeitschriften-Abos an. Wie das Unternehmen mitteilt, wandte sich am Freitag eine beunruhigte junge Frau an die Mitarbeiter des Portals. Sie erklärte, sie habe einen Anruf erhalten, bei dem ihr mitgeteilt wurde, sie habe bei einem Urlaubsguru-Gewinnspiel Reisen gewonnen. Für eine weitere Reise oder die Auszahlung von 500 Euro sollte sie ein Zeitschriften-Abonnement abschließen.

Urlaubsguru versichert, dass solche Anrufe nicht von dem Unternehmen stammten. Gründer Daniel Marx erklärt dazu: "Wir möchten uns ganz deutlich von diesem Vorfall distanzieren. Der Anruf wurde nicht im Namen von Urlaubsguru getätigt." Gewinner würden bei Gewinnspielen des Portals im ersten Schritt schriftlich kontaktiert, per Mail, per Brief oder über Messengerdienste wie Whatsapp und Facebook Messenger. Ein Gewinn von Urlaubsguru sei nicht an den Abschluss eines Zeitschriftenabonnements oder ähnliches geknüpft. Auch eine Bargeld-Auszahlung des Gewinns sei bei Urlaubsguru nicht möglich.

Weitere Fälle seien nicht bekannt, dennoch rate man zur Vorsicht. Die Uniq GmbH, zu der Urlaubsguru gehört, werde rechtliche Schritte prüfen.

 

14. Januar 2019 – 17:31
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Spanien-Tourimus auf dem absteigenden Ast? Die offizielle Statistik der spanischen Flughäfen spricht eine andere Sprache. Insgesamt registrierten die Airports 2018 rund 264 Millionen Passagiere, 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr. 183 Millionen entfallen davon auf internationale Flüge, das entspricht einem Plus von 4,1 Prozent. 81 Millionen nutzten Inlandsflüge und sorgten in diesem Bereich für ein Passagierwachstum von zehn Prozent.

Einen kräftigen Schub verzeichnete etwa der Flughafen der Hauptstadt Madrid. Hier starteten und landeten 58 Millionen Fluggäste, das sind 8,4 Prozent mehr als 2017. Zulegen konnten auch die die Flughäfen von Barcelona mit 50 Millionen (+6%) und Palme de Mallorca mit 29 Millionen Reisenden (+4%) . Die Flughäfen der Kanarischen Inseln verzeichneten 45,3 Millionen Ankünfte und Abflüge (+2,8%).

Am stärksten zulegen konnten die Airports von Sevilla mit 6,4 Millionen und Granda mit 1,1 Millionen Fluggästen. Sie legten jeweils um knapp 25 Prozent zu.

14. Januar 2019 – 16:51
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Am Dienstag werden sich viele Flugpassagiere in Geduld üben oder ihre Reisepläne gleich verschieben müssen. An acht deutschen Airports streikt das Sicherheitspersonal von den frühen Morgenstunden bis zum Abend. Allein in Frankfurt fallen deshalb rund 470 von 1.200 geplanten Verbindungen aus. Die übrigen betroffenen Airports sind München, Hamburg, Leipzig/Halle, Dresden, Erfurt, Hannover-Langenhagen und Bremen.

Nicht nur für die Flughäfen und Airlines, sondern auch für Veranstalter und Reisebüros bringt der Streik jede Menge Ärger und Arbeit. Sie müssen Passagiere umbuchen, Reiserouten anpassen, sich um Stornierungen kümmern, Beschwerden entgegennehmen und für Transfers sorgen, wenn die Airline zur Umgehung des Streiks von einem neuen Abflughafen aus startet.

"Bogen überspannt"

Das treibt die touristischen Verbände auf die Barrikaden. "Mit der für morgen geplanten Streikwelle wird der Bogen nun endgültig deutlich überspannt", sagt etwa DRV-Präsident Norbert Fiebig. Die Leidtragenden seien „die vielen Zehntausend Menschen, die ihre Reisen nicht wie geplant antreten können“. Auch die Reisebüros in Deutschland seien durch die Streiks erheblich in Mitleidenschaft gezogen. "Sie bekommen den Ärger ihrer Kunden ab und kämpfen dafür, das Vertrauen in die Reisewirtschaft wieder herzustellen. Sie leisten erhebliche, unentgeltliche Mehrarbeit, indem sie Beschwerden annehmen und Unterkünfte und Reiserouten umbuchen", zürnt der DRV-Chef.

"Keine Rede von Warnstreik"

Der Umfang der Warnstreiks bei laufenden Verhandlungen sei "unverhältnismäßig", so Fiebig. Es müsse "endlich aufhören, dass sehr kleine Gruppen zur Durchsetzung ihrer Interessen einen ganzen Wirtschaftszweig lahmlegen können". In dasselbe Horn stößt der Dachverband BTW. "Erneut wird ein Tarifkonflikt einer einzelnen Berufsgruppe auf dem Rücken von Hunderttausenden Passagieren, den Luftverkehrsbetrieben und vielen weiteren Unternehmen der deutschen Tourismuswirtschaft ausgetragen – wohlwissend um die immensen Auswirkungen, die der Ausstand einzelner Berufsgruppen auf den Flugbetrieb und damit einen zentralen Baustein der touristischen Dienstleistungskette hat", sagt Generalsekretär Michael Rabe. "Von Warnstreiks, also der Idee punktueller Warnsignale Richtung Arbeitgeber, kann hier definitiv keine Rede mehr sein“, kritisiert er. Die Gewerkschaft Verdi möge "dieses rücksichtslose und unverhältnismäßige Vorgehen beenden und stattdessen an einem sinnvollen Kompromiss am Verhandlungstisch weiterarbeiten".

Betroffene nicht mal Tarifpartei

"Es ist unver­ant­wort­lich von Verdi, die Streiks bis zum exor­bi­tan­ten Exzess aus­zu­deh­nen", schimpft auch Ralph Bei­sel, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV. Dauer und Umfang der Streiks seien "unver­hält­nis­mä­ßig und mehr als rück­sichts­los" und den Flug­hä­fen seien die Hände gebun­den. "Ein­mal mehr wer­den die Flug­hä­fen als Schau­platz in einem Arbeits­kampf miss­braucht, bei dem sie noch nicht ein­mal Tarif­par­tei sind", so Beisel.

14. Januar 2019 – 08:00
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Die Veranstaltermarke von Ryanair hat eine zweite Bruchlandung hingelegt. „Ab sofort ist es nicht mehr möglich Pauschalreisen auf Ryanair Holidays zu buchen“, heißt es auf der Website lapidar, die bislang in Kooperation mit HLX Touristik betrieben wurde. Und weiter: „Alle bis zu diesem Zeitpunkt getätigten Buchungen sind jedoch gesichert und werden wie geplant durchgeführt werden.“

Die Konstellation der Partner war von Beginn an kompliziert. Anfang vergangenen Jahres hatte Ryanair die Iberostar-Tochter World2Meet mit dem Aufbau des Veranstalters Ryanair Holidays beauftragt. World2Meet wiederum erwarb dafür eine Lizenz für Software und Dienstleistungen von Karlheinz Kögels HLX Touristik. Nun ist sowohl zu Zusammenarbeit mit HLX als auch mit World2Meet am Ende.

Dabei hatte Ryanair Holidays hochfliegende Pläne. Ryanair-Chef Michael O’Leary legte die Latte hoch. Innerhalb von fünf Jahren wollte er eine Million Gäste mit seinen Pauschalreisen beglücken. Laut HLX sind im ersten Halbjahr 2017 rund 60.000 Reisen verkauft worden. Neuere Zahlen sind nicht bekannt. Seit April konnten auch Reisebüros von QTA-Kooperationen Ryanair Holidays buchen. Die Mini-Provision von 20 Euro pro Erwachsenen löste im Vertrieb allerdings viel Kritik und Häme aus.

Warum die Zusammenarbeit Von Ryanair, World2Meet und HLX nun beendet wurde, ist unklar. „Wir wollten den Vertrag nicht verlängern, die Rahmenbedingungen haben nicht mehr gepasst“, sagt HLX-Chef Karlheinz Kögel. Auch in Großbritannien, Irland, Italien und Spanien, in denen HLX ebenfalls die Produktion der dynamisch produzierten Pauschalreisen übernommen hatte, ist Schluss.

Die Kooperation mit World2Meet und HLX ist bereits der zweite gescheiterte Versuch von Ryanair, am Veranstaltergeschäft mitzuverdienen. Den ersten Partner Logi Travel hatte Ryanair schon kurz nach dem Start geschasst. Ihm warf der Billigflieger Screen Scraping vor, das unerlaubte Auslesen von Flugdaten auf der Website.

Thomas Hartung

13. Januar 2019 – 13:50
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Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi schickt sich an, beim Streik des Sicherheitspersonals am Dienstag einen großen Teil des Flugbetriebs in Deutschland lahmzulegen. Nicht nur am Frankfurter Flughafen will das Sicherheitspersonal am Dienstag streiken. Neben dem größten deutschen Airport sind sieben weitere Flughäfen betroffen. Reisende müssen dort am Dienstag mit massiven Einschränkungen im Flugbetrieb rechnen. Es handelt sich um die Airports in München, Hamburg, Leipzig/Halle, Dresden, Erfurt, Hannover-Langenhagen und Bremen.

Für Deutschlands zweitgrößten Flughafen München kündigt Verdi Arbeitsniederlegungen von 350 Mitarbeitern in der Zeit von 3:30 Uhr am Morgen bis 20 Uhr abends an. Der Ausstand in Hamburg beginnt um Mitternacht. Am Flughafen Leipzig/Halle soll der Streik die Zeit zwischen 4 und 18 Uhr betreffen. In Dresden will das Personal von 3 bis 21 Uhr streiken und in Erfurt von 6 bis 22 Uhr. Am Flughafen Hannover-Langenhagen und in Bremen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ebenfalls zu 24-stündigen Warnstreiks aufgerufen, die am Dienstag um 0 Uhr beginnen sollen.

Der Flughafenverband ADV schätzt, dass der Warnstreik rund 220.000 Reisende trifft. Hinzu kämen weitere Passagiere an anderen Flughäfen, von denen keine Flüge zu den sechs bestreikten Airports abheben können.

Erst am Donnerstag waren im Zuge eines Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln-Bonn, Düsseldorf und Stuttgart zu mehr als 600 Flugstreichungen geführt. Am Montag davor hatte das Sicherheitspersonal in Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld die Arbeit niedergelegt.

13. Januar 2019 – 12:02

Der Travel Industry Club streicht ein traditionelles Event: "Das Präsidium hat sich schweren Herzens entschließen müssen, die Award Night in Berlin am Vorabend der ITB für das Jahr 2019 abzusagen." Als Grund nennt der TIC vor allem fehlende Sponsoren.

"Die gewünschten Partnerschaften, die es immer braucht, um ein solches Event durchzuführen, sind bedauerlicherweise nicht im benötigten Umfang zusammengekommen." In einem Schreiben die die TIC-Mitglieder heißt es weiter: "Und, da wollen wir ehrlich sein: Wir konnten in den vergangenen Jahren keine steigenden Besucherzahlen verzeichnen, das Gegenteil war der Fall."

Ganz gestorben ist die Award Night des TIC aber nicht, sie mache nur eine Pause. Das Konzept der Award Night soll überarbeitet werden, um mit der Veranstaltung "im kommenden Jahr frisch und neu an den Start zu gehen".

13. Januar 2019 – 10:49

In der Command Page von Amadeus Air können sich Reisebüros mit nur einer Eingabe die Vakanz für einen Hin- und Rückflug darstellen lassen. Beispiel: Hin- und Rückflug vom 15.12. bis 20.12. mit British Airways von Frankfurt nach London. Eingabe: AN15DECFRALON/ABA*20DEC (/ABA = die Angabe der Airline, hier BA, ist optional).

Amadeus Hin und Rückflug abfragen

Die Buchung für eine Person in der Y-Klasse für den Flug mit der Laufnummer 2 für den Hinflug und Laufnummer 13 für den Rückflug erfolgt mit der Eingabe SS1Y2*13.

Möchten Sie den Rückflug in einer anderen Klasse buchen, geben Sie diese vor der Laufnummer für den Rückflug ein (hier C13) SS1Y2*C13. Danach ergänzen Sie den PNR wie gewohnt mit den Pflichtelementen und schließen die Buchung mit ET oder ER ab.

Um in der Verfügbarkeitsanzeige zu blättern, gibt es folgende Kurzbefehle:

MDF = Move Down, First half of display only = top half of display only (Hinflug)

MDS = Move Down, Second half of display only = bottom half of display only (Rückflug)

MNF = Move to Next day, First half of display only = top half of display only

MNS = Move to Next day, Second half of display only = bottom half of display only

MYF = Move to previous day (Yesterday), First half of display only = top half of display only

MYS = Move to previous day (Yesterday), Second half of display only = bottom half of display only

Weitere Informationen finden Sie in der Command Page unter >HE SCROLL; MS106

Diesen Praxistipp hat Amadeus Germany für die Leser von Reisevor9.de bereitgestellt.

 

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