14. März 2018 – 14:25
Wo auf Kurzstrecken Großraumflieger unterwegs sind
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Boeing 787 – Foto: ANA

Eigentlich sind die so genannten Widebody Aircrafts, das sind Großraumflugzeuge mit mehr als fünf Meter Rumpfdurchmesser und mindestens zwei Gängen in der Passagierkabine, auf der Langstrecke zuhause. Und so war es hierzulande schon eine kleine Sensation  inklusive Fotografenauflauf, als Lufthansa nach der Airberlin-Pleite zeitweise mit einem „Jumbo“ B747 von Frankfurt nach Berlin-Tegel flog. In anderen Ländern ist der einsatz von Großraummaschinen auf Kurz- und Mittelstrecken dagegen gang und gäbe, wie eine Erhebung des Airline-Portals „Anna“ auf der Basis von Flugplandaten des Dienstleisters OAG zeigt.

Besonders häufig kommen die großen Maschinen  in Japan auf Kurzstrecken zum Einsatz. So fliegt die japanische ANA im Sommer gut 2.400 Mal pro Woche auf kürzeren Strecken mit Boeing 767, 777 und 787. Knapp 80 Prozent der Flüge erfolgen im Inlandsverkehr, wo zum Beispiel die für Kurzstrecken konfigurierte 787 bis zu 264 Fluggäste befördern kann. Auf Platz zwei rangiert Japan Airlines (JAL)  mit rund 1.750 Verbindungen, gleichauf mit Emirates. Mit jeweils rund 1.250 wöchentlichen Kurz- und Mittelstreckenverbindungen in Großraummaschinen folgen Turkish Airlines und Cathay Pacific. Die am häufigsten mit großem Gerät beflogene Inlandsstrecke ist die zwischen Tokio-Haneda und Fukuoka.

Die großen europäischen und US-amerikanischen Airlines sucht man in den Top 20 der Großraum-Kurzstrecken-Bediener übrigens vergebens. Am weitesten vor ist auf Platz 20 Air Canada mit immerhin 388 wöchentlichen Einsätzen.

 

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