11. Dezember 2017 – 17:48
US-Regierung kassiert Initiative für transparentere Gepäckgebühren

Das Transportministerium hat eine Gesetzesinitiative, die Airlines verpflichten sollte, Gepäckregeln und Gebühren schon zu Beginn des Buchungsprozesses klarzustellen, zurückgenommen. Zur Begründung heißt es, die noch von der Vorgängerregierung unter Barack Obama ausgearbeitete Regelung wäre "von beschränktem allgemeinen Nutzen". Zeitgleich zog das Transportministerium auch einen zweiten Regelungsentwurf zurück, durch den Fluggesellschaften verpflichtet werden sollten, ihre Einkünfte aus Zusatzverkäufen offenzulegen.

In den USA sind Fluggesellschaften zwar bereits gesetzlich verpflichtet, Gebühren für Gepäck offenzulegen. Kritiker bemängeln jedoch, dass diese oft nur versteckt oder erst nach mehreren Schritten auf dem Weg zur Buchung dargestellt werden.

Unterdessen führt die US-Fluggesellschft Delta Air Lines im April auch auf ihren Transatlantik-Routen einen Tarif ein, in dem lediglich Handgepäck enthalten ist. Das erste eingecheckte Gepäckstück kostet rund 50 Euro. Auf Inlandsflügen existiert der "Basic-Economy“-Tarif bereits.

 

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