18. Juni 2018 – 18:03
Europäische Fährreedereien bekommen 25 neue Schiffe
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Stena Line bestellt sechs neue Schiffe – Foto: Stena Line

Dafür geben die Unternehmen in den nächsten drei Jahren 2,6 Milliarden Euro für Schiffe mit Platz für 35.600 Passagiere sowie 66.000 Lademetern für Pkw und Fracht aus. Zudem bestehen Optionen für acht weitere Neubauten. Allein Stena Line hat sechs neue Schiffe bestellt, die in der Irischen See und im Charter für andere Gesellschaften auf der Nordsee fahren werden. Ebenfalls in der Irischen See soll ab 2020 auch die neue Ro-Pax-Fähre von Irish Ferries, das größte derzeit im Bau befindliche Schiff, verkehren. Moby Lines und die MSC-Tochter Grandi Navi Veloci (GNV) haben je zwei Fähren für das Mittelmeer geordert. DFDS schließlich kauft für die Verbindung von Kiel nach Klaipeda in Litauen ebenfalls zwei Fähren. Laut Verband der Fährschifffahrt und Fährtouristik (VFF) verhandelt mindestens eine weitere Reederei über deutliche Kapazitätserweiterungen auf der Ostsee.

Beliebtestes Reiseziel bleibt laut der ersten VFF-Marktforschungs-Studie "Das Reiseverhalten von Fähr-Urlaubern" Skandinavien (43%), gefolgt von der Mittelmeerregion (30%) und Großbritannien/Irland (23%). Das Gros der Gäste (55%) hat schon einmal direkt bei einer Reederei gebucht, die Hälfte auf einem Portal, 41 Prozent im Reisebüro und ein Drittel bei einem Veranstalter.

Michael Noe

 

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