06. Juli 2017 – 13:34
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Nach seiner Ernennung zum Tui-Deutschland-Chef hatte Marek Andryszak bereits angekündigt, dass er die Führung der Last-Minute-Tochter L'Tur in Kürze abgeben werde. Nun steht sein Nachfolger fest. Benjamin Jacobi, bislang Produkt- und Einkaufschef des Veranstalters, übernimmt zum 1. Oktober den Vorsitz der Geschäftsführung. Der bisherige kaufmännische Leiter für Finanzen und Recht, Jürgen Kaiser, wird ebenfalls in die L Tur-Geschäftsführung berufen und verantwortet den Bereich Finanzen.

Jacobi war Ende 2015 von Tui Deutschland zu dem Last-Minute-Spezialisten gewechselt. Seit 2004 stand er in Diensten der Tui, wo er zunächst als Teamleiter Verkaufssteuerung arbeitete. Später war er für die ertragsoptimierte Kapazitätsauslastung von Hotel- und Flugkontingenten im Mittel- und Fernstreckengeschäft sowie für den Ausbau der Geschäftsfelder Gruppenreisen und Fernreisen zuständig. Außerdem leitete er als Markenchef die Veranstaltermarke 1-2-FLY.

Der neue Mitgeschäftsführer Kaiser ist bei der Tui-Tochter schon länger für die Bereiche Finanzen und Recht zuständig. Seit 2006 war er Finanz-Geschäftsführer von LTùr Polen sowie ím Verwaltungsrat bei L'Tur Suisse.

05. Juli 2017 – 15:06

Den Anfang machen die vier Gemeinden Adeje, Arona, Puerto de la Cruz und Santiago del Teide, die zusammen rund 85 Prozent der Besucher der Kanareninsel beherbergen. Noch in diesem Monat wollen sie Gästen und Einheimischen kostenlosen Zugang zum Internet bieten. Für eine gute Abdeckung sollen W-Lan-Hotspots an mehreren zentralen Stellen der Gemeinden sorgen. Gäste, die den kostenlosen Service nutzen wollen, können sich über einen einfachen Registrierungsrozess einloggen, verspricht die Inselregierung. Wenn die drahtlosen Internetzugänge von genügend Besuchern genutzt werden, soll der kostenlose W-Lan-Zugang auf alle Gemeinden Teneriffas ausgeweitet werden.

05. Juli 2017 – 13:37

Die neue Version von Traveltainments Bistro Portal, die derzeit in einigen Reisebüros getestet wird, bringt dem stationären Vertrieb einen Direktflugfilter und eine Reihe weiterer Neuerungen. Unter anderem bietet sie eine Suche nach Wochentagen an. Außerdem ist die Gesamtreisedauer als zusätzliches Suchkriterium und mögliche Alternative zur Suche nach der Aufenthaltsdauer verfügbar. Zudem hat Traveltainment die Suche nach der Verpflegungsart erweitert. Ebenfalls überarbeitet wurde die Suche nach Abflughafen und Zielflughafen – diese liefere nun exakt die eingegebenen Flughäfen, kündigt der IT-Dienstleister an.

Aufgepeppt wurde auch Suche nach einer Zimmerart. Sie ermöglicht es nun, gezielt nach einzelnen oder mehreren Zimmerarten zu suchen. Dann werden ausschließlich Angebote angezeigt, die exakt diese Zimmerart enthalten. Die gewohnte Suche nach Mindestanforderungen sei auch weiterhin möglich, erklärt Traveltainment. Wird die so genannte "Checkbox" neben einer Zimmerart aktiviert, werden zudem automatisch alle höherwertigen Zimmerarten angezeigt.

Die Suche nach Sternen wird in der neuen Version durch Hotelkategorien ersetzt. Dabei werden zwei Varianten angeboten: die Standardkategorie und die Veranstalterkategorie. Bei der Standardkategorie handelt es sich um eine gemittelte Veranstalterkategorie der Hotels, die meist der Landeskategorie entspricht. Die Veranstalterkategorie liefert eine vom Veranstalter gelieferte, angebotsspezifische Kategorisierung der Hotels.

05. Juli 2017 – 13:18
frankfurtflughafenvorfeldfotofraport

Im Dauerstreit zwischen Lufthansa und dem Betreiber des Frankfurter Flughafens, Fraport, ist im Moment mal wieder Schmusekurs angesagt. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es ein wenig nebulös, man habe eine "erste vergleichsweise Einigung über kurzfristige Kostenentlastungen unterzeichnet". Damit solle "die Voraussetzung für weiteres Wachstum der Lufthansa am Standort Frankfurt" geschaffen werden. Außerdem bekräftigen die Streithähne ihre Absicht "weitere Gespräche über eine mittel- und langfristige Partnerschaft" zu führen.

Insgesamt kommt der Einigung wohl eher eine symbolische als große praktische Bedeutung zu. Sie dürfte vor allem dem Ziel dienen, die politischen Wogen, die sich nach der Verlagerung von fünf Airbus A380-Maschinen von Lufthansa an den Münchener Flughafen gebildet hatten, zu glätten. Die Opposition im hessischen Landtag hatte die Schuld daran der schwarz-grünen Landesregierung zugeschoben, die der Bevorzugung von Ryanair am Frankfurter Flughafen gegenüber dem Großkunden Lufthansa keinen Einhalt geboten habe.

Unklare Inhalte. Wie die nun erzielte Übereinkunft im Detail aussieht, bleibt offen. Lufthansa und Fraport wollten "künftig Potenziale zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung konsequent gemeinschaftlich nutzen", heißt es. Im Detail gehe es "zum Beispiel darum, die bestehende Infrastruktur besser auszulasten und Kosten durch eine bessere Vorplanung der Passagierentwicklung zu reduzieren". Außerdem wolle man "die Kundenansprache intensiver koordinieren, um dadurch die Angebote im Non-Aviation-Bereich zu optimieren". Ähnlich hatten sich die Airline und der Flughafen bereits früher geäußert.

"Wir wollen gemeinsam Kostensenkungs- wie auch Wachstumspotenziale und damit neue Erlösquellen erschließen, um die Zukunftsfähigkeit und dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Frankfurt abzusichern. Dazu haben wir eine Vielzahl von Themenfeldern identifiziert, an denen wir jetzt weiter arbeiten wollen“, lobt Fraport-Chef Stefan Schulte den Deal. Und auch Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister sieht die Einigung als "wichtigen Schritt in die richtige Richtung".

Ungewisse Perspektiven. Ungeachtet der freundlichen Rhetorik bleibt freilich unklar, wie es tatsächlich um die Entwicklung des Frankfurter Flughafens als Lufthansa-Drehkreuz bestellt ist. Denn an der Strategie, zunehmend Billigflieger anzuziehen, wird Fraport-Chef Schulte festhalten. Problematisch ist dies für Lufthansa vor allem auf Strecken, für die Fraport Konkurrenten wie Ryanair deutliche Rabatte einräumt, obwohl diese Verbindungen bereits von Lufthansa angeboten werden. Auf solchen, in der Regel innerdeutschen oder europäischen Routen muss Lufthansa zwangsläufig Kapazitäten kürzen, was in der Folge auch zu Lasten des Drehkreuzes am Frankfurter Flughafen geht.

Christian Schmicke

04. Juli 2017 – 18:21

Die von der Reisebürokooperation ins Leben gerufene Imagekampagne "Frag Dein Reisebüro" hat eine Broschüre mit Tipps und Infos für Werbe- und Marketingaktivitäten zusammengestellt. Kern der Infoseiten ist eine Jahresplanung mit Ideen und Beispielen für Werbeaktionen und aktive Kundenansprache. Beiliegende Pläne und Blankovorlagen sollen zudem die Zusammenstellung eines persönlichen Marketingplans für das jeweilige Reisebüro erleichtern. Darüber hinaus liefert das Tool praktische hinweise für die Planung von Aktionen. Die Marketingbroschüre ist kostenfrei erhältlich und kann als Download unter www.fragdeinreisebuero.de heruntergeladen werden. Um sich dort zu registrieren, muss ein Reisebüro kein Mitglied der TSS sein.

04. Juli 2017 – 17:39
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Nutzer der IBE von Ypsilon.net können Flüge nun per Sprachbefehl suchen. Für das Amazon-Sprachbot Alexa hat der Technikdienstleister aus Frankfurt eine sogenannte Skill für sprachgesteuerte Eingaben programmiert, mit der per Ansage Ticketangebote verglichen werden können. Bereits jetzt komme das Tool auf dem Flugbuchungsportal Fluege.com zum Einsatz, sagt Hans-Joachim Klenz, Chef der Ypsilon.net AG. Die eigentliche Buchung laufe jedoch nicht über Alexa, ergänzt er. Da es für eine Buchung einer ganzen Reihe von persönlichen Daten der Reisenden bedürfe, einschließlich der besonders sensiblen Zahlungsdaten, habe man es so eingerichtet, dass Alexa einen Code nutzt. Über diesen gelangt der Nutzer auf der Website direkt zum gesuchten Angebot. Die Schnittstelle  habe bereits den Praxistest bestanden und zertifiziert, versichert er. Nun will er das Tool weiteren Anwendern seiner Buchungsmaschine anbieten.

04. Juli 2017 – 17:01
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Nach Informationen der Nachrichtenagentur "Bloomberg" erwägt Tui, die gescheiterten Gespräche mit Etihad Airways über ein Joint Venture im Ferienflugsegment wiederzubeleben. Die Golfstaaten-Airline hatte die Verhandlungen vor rund einem Monat für gescheitert erklärt. Unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise berichtet die Agentur, das Tui-Management denke an die Übernahme einer Mehrheit an dem ursprünglich geplanten gemeinsamen Ferienflieger oder gar an die komplette Übernahme. Nach den ursprünglichen Plänen hätten Tui und Etihad jeweils ein Viertel der Anteile übernommen, während 50 Prozent an die österreichische Niki Privatstiftung gegangen wären.

Weder Etihad noch Airberlin oder Tui wollen sich derzeit zu den Spekulationen um eine Neuauflage der Gespräche äußern. Von Tui heißt es lediglich, man arbeite daran, die Effizienz von Tuifly weiter zu verbessern, nachdem man die Kosten für die Flugzeugfinanzierung, Wartung und Bodendienste  bereits gesenkt habe. Im vergangenen Monat hatte der Konzern allerdings erklärt, er sei weiterhin an Partnerschaften oder Joint Ventures interessiert, wenn sie seine Wettbewerbsposition verbesserten.

Sämtliche beteiligten Parteien stehen derzeit unter Druck. Airberlin drücken eine riesige Schuldenlast und operative Probleme. Etihad möchte die kostspielige Beteiligung, in die sie bereits mehr als 300 Millionen Euro pumpte, möglichst schnell loswerden. Und Tui  ist an einem Niedergang von Airberlin schon deshalb nicht interessiert, weil sie dann 14 Flugzeuge zurücknehmen müsste, die sie zu aus ihrer Sicht günstigen Konditionen an den Konkurrenten verleast hat. Hinzu kommt, dass der Touristikriese seine Flugkapazitäten angesichts eines anhaltenden Überangebots im heimischen Markt eigentlich herunterfahren möchte.

Und so bringt Bloomberg am Ende wieder Lufthansa als Airberlin-Retter ins Spiel. Allerdings hatte deren Chef Carsten Spohr zuletzt abgewunken. Ein Deal sei nicht in Sicht, so lange Airberlin die Kosten nicht im Griff habe, die kartellrechtlichen Bedingungen nicht klar seien und Etihad keine Lösung für den 1,2-Milliarden-Eur-Schuldenberg gefunden habe.

Christian Schmicke

04. Juli 2017 – 16:02
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Zu einer witzigen Marketing-Aktion hat sich die Hotelkette 25 Hours angesichts des bevorstehenden G20-Gipfels in Hamburg aufgeschwungen. Sie hat im 25 Hours Hotel Altes Hafenamt in der Hafencity für die Dauer des Gipfels eine "Trump-Suite" eingerichtet. Das gesamte Zimmer ist Trumps Apartment in New York nachempfunden – mit schweren Vorhängen, goldenem Mobiliar und einem pompösen Bett. Sogar Familienfotos im Kitsch-Bilderrahmen sowie Bilder mit einer abgeschnittenen Angela Merkel sind aufgestellt. Auch an ironischen Anspielungen auf Trumps exzentrischen Lebens- und Regierungsstil fehlt es nicht. Als Toilettenpapier dienen Dollarscheine, zudem finden Gäste mexikanische Willkommensschokolade und eine Kreditkarte der Deutschen Bank vor. Ein goldener Föhn und eine Auswahl an Trump-Perücken sind ebenfalls vorhanden.

Einfach buchen kann man die Suite allerdings nicht. Sie wird über Ebay an den Meistbietenden versteigert. Der Einstiegspreis für zwei Nächte vom 7. bis 9. Juli, inklusive Frühstück Willkommensdrink in der Boilerman Bar und einem Abendessen im orientalisch-eklektischen Restaurant des Hauses liegt bei 125 Euro. Der Erlös der Versteigerung wird der Klimaschutzorganisation "Klima ohne Grenzen" gespendet.

03. Juli 2017 – 16:24
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Die Lufthansa-Tochter hat für die Zubuchung von Gepäck flexible Tarife eingeführt. Reisende, die etwa den "Basic"-Tarif gebucht haben und über das darin enthaltene Handgepäck hinaus weitere Gepäckstücke mitnehmen wollen, zahlen nun statt der bisher fälligen 15 Euro auf Kurz- und Mittelstrecken zwischen acht und 30 Euro. Auf der Langstrecke werden mindestens 25 Euro fällig, bisher waren es immer 30 Euro. 30  Euro nennt Eurowings auf der Website als höchsten Tarif für das erste eingecheckte Gepäckstück in der Buchungsklasse "Basic". Zur Preisbildung erklärt die Airline auf Nachfrage, sie orientiere sich, ebenso wie der Flugpreis insgesamt, an der jeweiligen Strecke sowie an der Nachfrage am jeweiligen Reisetag.

03. Juli 2017 – 14:55
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Die Freude der Reisebüros wird sich in Grenzen halten: Die fünftägige Kreuzfahrt "Stars del Mar" auf der "Mein Schiff 6" gibt's jetzt auch bei Aldi. Allerdings hat sich nicht der Betreiber Tui Cruises selbst für diesen Vertriebsweg entschieden, denn die Reederei gab das Schiff für die Event-Reise im Vollcharter an den Vertriebsverbund Kreuzfahrt-Initiative e. V. ab. Als Veranstalter fungiert in diesem Fall die Rengsdorfer Tui-Marke Berge & Meer, die den Törn in Kombination mit einem dreitägigen Badeaufenthalt auf Mallorca vermarktet und Mitglied der Kreuzfahrt-Initiative ist. Mit an Bord sind unter anderem der Softpop-Barde Chris de Burgh, die Hermes House Band, Manfred Mann’s Earth Band, Tänzerin Motsi Mabuse, Entertainer Ross Antony und Opernsänger Paul Reeves.

Immerhin: Die Preise der Kapazitäten, die nun über Aldi vertrieben werden sollen, wurden nicht mit übermäßig spitzem Bleistift kalkuliert. Die achttägige Reise mit fünf Nächten an Bord und drei im Vier-Sterne-Hotel Meliá Palas Atenea am Yachthafen von Palma kostet in der Innenkabinen-Variante 1.600 Euro inklusive Flug. Das reine Kreuzfahrt-Paket ist auf der Website stars-del-mar.de ab 950 Euro zu haben.

Christian Schmicke

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