20. September 2017 – 13:42
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Ein Jahr nach seinem Ausscheiden bei Thomas Cook meldet sich Michael Tenzer in der Reisebranche zurück. Zusammen mit Touristiker Hans Emde hat er den Online-Fernreiseveranstalter Viamonda gegründet. Auf der Website können sich Reiselustige mit wenigen Klicks ihre individuelle Fernreise zusammenstellen.

Viamonda startet mit den Reisezielen Südostasien, Indien und Sri Lanka. Für die insgesamt neun Länder gibt es 57 Rundreisen und mehr als 500 mögliche Kombinationen. Die Reisen werden wahlweise in Gruppen bis zwölf Personen oder als Privatreise zusammengestellt. Obendrein haben Kunden die Wahl zwischen 490 zusätzlichen Komponenten wie Kochkurse, Fahrradausflüge oder Heritage-Walks. Die Flüge lassen sich zu Tagespreisen direkt dazu buchen.

Die Software für Viamonda haben Michael Tenzer und Hans Emde in der Schweiz gefunden. Die Nutzerführung gestaltet sich einfach, Hilfe vom Länderprofi kommt nach wenigen Minuten live per Chat auf der Website. Kunden finden zudem per Whatsapp oder MailChat Ansprechpartner bei Viamonda.

Michael Tenzer startete 1988 als Reiseleiter in der Touristik und hat in seiner Laufbahn für TUI und Thomas Cook in unterschiedlichen Positionen gearbeitet. Zuletzt war Tenzer Chef von Thomas Cook in Zentraleuropa. Hans Emde begann seine Karriere 1991 bei ITS, wechselte später zu Berge & Meer und Mediplus und gründete den Spezialveranstalter Tour Vital für Reisen mit ärztlicher Begleitung.

19. September 2017 – 16:23
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Schneller Ersatz für Airberlin: Eurowings und Condor haben noch für den kommenden Winter neue Karibik-Flüge ab Düsseldorf angekündigt. Sie nutzen die Chance, nachdem die insolvente Airberlin ihren gesamten Karibik-Flugplan kurzfristig gestrichen hat. „Wir haben alles daran gesetzt, schnellstmöglich eine Lösung zu finden, um den Reiseverkehr aufrecht zu erhalten“, sagt Condor-Geschäftsführer Ralf Teckentrup.

Eurowings startet vom 8. November an mit Airbus 330 viermal pro Woche vom Rhein nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Ab Mitte Dezember geht es jeweils einmal pro Woche nach Varadero auf Kuba, Cancun in Mexiko und Puerto Plata in der Dominikanischen Republik.

Condor hebt in Düsseldorf zweimal pro Woche nach Punta Cana ab. La Romana wird mit einem wöchentlichen und einem 14-tägigen Flug bedient. Cancun und Montego Bay auf Jamaika stehen jeweils einmal pro Woche im Flugplan, Barbados alle zwei Wochen.

Die Flüge kommen vor allem den Reiseveranstaltern zu Gute, die nach dem Airberlin-Abschied von den Karibik-Routen ohne Flugpartner für ihre Reiseprogramme dastanden. Ihre Kunden können nun ihren Urlaub wie gebucht antreten. Wer nur ein Ticket in die Karibik von Airberlin gekauft hatte, geht leer aus. Diesen Passagieren bleibt nur, ein neues zu kaufen oder zu Hause zu bleiben.

 

19. September 2017 – 14:52
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Von wegen, die anderen sind schuld: Die Turbulenzen bei Ryanair um mehr als 2.000 gestrichene Flüge ist selbst verschuldet und basiert offenbar auf einer grandiosen Fehlleistung der Personalabteilung – und auf einem Aderlass bei den Piloten. „Dieses Chaos ist auf unser eigenes Handeln zurückzuführen“, gesteht Ryanair-Chef Michael O’Leary und entschuldigt sich bei seinen Kunden.

Heute stehen 58 Flüge auf der Streichliste, gestern waren es 55 Verbindungen. Auch Flüge von und nach Deutschland. Und das soll noch bis Ende Oktober so weitergehen. Jeden Tag sind rund 10.000 Passagiere betroffen, insgesamt an die 400.000. Ryanair verspricht kostenlose Umbuchungen oder Rückzahlung des Ticketpreises.

Tausende Passagiere haben Recht auf Entschädigung

Doch damit ist es nicht getan. Zumindest für die kurzfristigen Flugausfälle stehen tausenden Passagieren zusätzlich Entschädigungszahlungen bis zu 400 Euro zu. Das allein kann Ryanair bis zu 50 Millionen Euro kosten.

Auch hier signalisiert die sonst streitbare Ryanair Einsicht. „Jene Passagiere, die keinen alternativen Flug nehmen können oder wollen, erhalten eine vollständige Erstattung und sowie die ihnen zustehenden Entschädigungen im Rahmen der EU261-Verordnung.“ Das bedeutet, diejenigen, die umbuchen, erhalten keine Entschädigung.

Hunderte Piloten bei Ryanair auf dem Abflug

„Ryanair-Mitarbeiter sagen uns, es werden Flüge gestrichen, weil Piloten das Weite suchen“, erklärte ein Sprecher der Vereinigung Cockpit der „Mitteldeutschen Zeitung“ den Grund für die Flugausfälle. Die internationale Pilotenvereinigung Ialpa spricht von 700 Piloten, die Ryanair im letzten Finanzjahr verlassen hätten. Hintergrund sind die immer wieder angeprangerten Vertragsbedingungen der Piloten, die nicht angestellt sind, sondern als Freiberufler für Ryanair arbeiten.

Mehr als 100 Piloten sind offenbar von Ryanair zu Norwegian gewechselt, was auch die Gespräche der beiden Billigflieger über eine Kooperation und Zubringerflüge belastet haben dürfte. Jedenfalls sind die Verhandlungen beendet, schreibt die „Irish Times“. Norwegian hat inzwischen mit Easyjet eine Zusammenarbeit vereinbart.

Veränderte EU-Regel verschlafen

Zugespitzt habe sich die Situation auch, weil Ryanair es versäumt habe, sich auf eine EU-Regelung vorzubereiten, die den Einsatz der Piloten zeitlich begrenzt. Eine bisher geltende Ausnahmenregelung für Irland laufe aus, berichten irischen Medien. Deshalb müssten viele Flugzeugführer jetzt Urlaub machen.

Boss Michael O’Leary dementiert den Aderlass an Flugzeugführern in einer Pressemitteilung: "Ryanair hat keinen Mangel an Piloten, aber wir haben Schwierigkeiten mit der Planung des Jahresurlaubs unserer Piloten für September und Oktober 2017, weil wir versuchen, die Verteilung des gesamten Jahresurlaubes in einem 9-monatigen Zeitraum von April bis Dezember umzusetzen." Damit wolle Ryanair zurück auf das Kalenderjahr.

Thomas Hartung

 

19. September 2017 – 12:58
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Birgit Hölzel übernimmt beim Kreditkartenspezialisten Airplus die Position des Director Country Management Germany von Michael Fürer, der Geschäftsführer der belgischen Airplus-Tochter BCC Corporate wird. Hölzel arbeitet seit 17 Jahren für Airplus, zuletzt als Commercial Director für die Region Asien/Pazifik.

19. September 2017 – 08:03
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Der nächste Karibik-Wirbelsturm hat innerhalb weniger Stunden die höchste Kategorie 5 erreicht. Das bedeutet Windgeschwindigkeiten bis zu 260 Stundenkilometern. In der Nacht fegte „Maria“ über die Karibikinsel Dominica, die zu den Kleinen Antillen gehört.

Dort deckte der Tropensturm Häuser ab. „Mein Dach ist weg“, twitterte der Premierminister des Inselstaats. „Das Haus ist überflutet.“ Welche Schäden Maria auf der Insel angerichtet hat und ob es Opfer gibt, ist noch nicht bekannt.

Der Hurrikan zieht nun weiter Richtung Nordwesten und ist derzeit wieder über dem Meer. Laut US National Hurricane Center liegen die Virgin Islands und Puerto Rico auf seinem erwarteten Kurs. Maria soll morgen Früh auf Puerto Rico stoßen, für das die höchste Warnstufe gilt.

Nach aktuellen Berechnungen dürfte der Hurrikan dann über dem Atlantik nach Norden ziehen und die USA nicht erreichen. Er könnte allerdings die Nordküste der Dominikanischen Republik streifen.

 

18. September 2017 – 21:00
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Der Travel Industry Club (TIC) hat Michael Kerkloh, CEO des Airports München, mit dem Preis ausgezeichnet. Kerkloh steht seit 15 Jahren an die Spitze des Flughafens. Seine Bilanz könne sich sehen lassen, so der TIC: „Bester Flughafen Europas, bestes Terminal der Welt und nach Bewertung des Luftfahrtinstitut Skytrax einziger 5-Star-Airport in Europa. Kerkloh habe München zu einem der bedeutendsten Luftverkehrsknoten ausgebaut.

Neben Kerkloh vergab der TIC auf seiner Gala in Köln weitere Auszeichnungen. Thorsten Lehmann, Geschäftsführer von Sunny Cars, wurde zum Sales & Marketing Manager 2017 gekürt. Er habe maßgeblich dazu beigetragen, den Mietwagen-Broker sowohl zum deutschen Marktführer zu machen als auch auf Europa-Kurs zu bringen, befand die Jury.

Den Business Travel Award 2017 erhielt Thyssenkrupp. Preiswürdig war der Jury deren Projekt „Pax Cargo“, das bei Fluggesellschaften auf der Passage Flugkosten reduziert und in der Luftfracht Abwicklungsprozesse verbessert. Mit AirFrance/KLM läuft hierfür ein Pilotprojekt, involviert sind ebenfalls Emirates.

Den Best Marketing Award vergab der TIC an Lufthansa für ihre strategische Kampagne „More Indian than you think“. Ziel der Kampagne war es, die Verbundenheit von Lufthansa mit Indien zu stärken. Der Videoclip „Coach“ als Herzstück der Kampagne erreichte rund zwölf Millionen Views auf Youtube, mehr als neun Millionen Views auf Facebook.

Der Preis für die Best Travel Technology ging an Geios. Das Start-up generiert für Destinationen Echtzeitdaten aller Gäste vor Ort und bietet damit erstmals die Möglichkeit, Marketing und Produktentwicklung kennzahlenbasiert zu steuern. Alle Informationen über den Gast, die vor und während der Reise datenschutzkonform gesammelt werden, geben Destinationen und Gastgebern in Echtzeit Einblicke in deren Verhalten.

Die Best Travel Industry App kommt in diesem Jahr von  Mylike. Die Plattform liefert privaten Nutzern Insider-Tipps für interessante Plätze direkt vom eigenen Freundeskreis oder von selbst ausgewählten Experten.

 

18. September 2017 – 16:16
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Matthias Lange wird zum 1. Januar Geschäftsführer der DER Touristik Online. Er kommt von der Bahn und ersetzt Jomique de Vries, der zu Pepxpress gewechselt ist. Lange wird für den gesamten Online-Vertrieb von DER Touristik verantwortlich. Dazu gehören neben DER.com auch die Websites der einzelnen Veranstaltermarken sowie die Portale der Direktveranstalter Rewe-Reisen und Penny-Reisen.

Der 43-Jährige hat bei Atlas Reisen ganz klassisch Reiseverkehrskaufmann gelernt und danach Betriebswirtschaft studiert. Derzeit ist Lange bei der Bahn Bereichsleiter Online- und Mobile-Vertrieb und digitales Marketing. 

 

18. September 2017 – 15:40
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Der Ferienflieger Small Planet Airlines nutzt das Chaos bei Airberlin für einen großen Wachstumsschritt in Deutschland. Die erst im vergangenen Jahr gestartete will im nächsten Jahr mit zehn Airbus 320 an den Start rollen, doppelt so viele wie in diesem Jahr. Small Planet baut dabei auf die großen Reiseveranstalter. Nun haben die vier größten Reisekonzerne die deutsche Tochter der baltischen Small Planet Airlines Group unter Vertrag.

Im Sommer chartert nun auch DER Touristik zwei Flugzeuge komplett, um für die Konzernmarken Urlauber in den Süden zu fliegen. Überwiegend von Düsseldorf heben die Jets nach Korfu, Kreta, Rhodos, Madeira, Fuerteventura, Teneriffa und Hurghada ab. Zusammen sind dies 125.000 Flugplätze. Für Tui stationiert Small Planet im Sommer eine weitere Maschine in Leipzig und startet von dort nach Kreta, Kos, Rhodos und Kanarische Inseln.

Bereits im Winter fliegt Small Planet für FTI zusätzlich zum bestehenden Flugprogramm mit einem Airbus von Hannover nach Ägypten und Malta. Eine weitere Maschine wird Hurghada sowie Marsa Alam mit diversen deutschen Airports verbinden. Geplant sind Verbindungen von Frankfurt, Düsseldorf, Leipzig, Berlin-Schönefeld, Weeze, Stuttgart, München und Hamburg.

Die A320 von Small Planet haben 180 Plätzen. Buchbar sind kostenpflichtige XL-Sitzreihen mit mehr Beinfreiheit.

 

18. September 2017 – 08:03
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Keine zwei Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm „Irma“ droht in der Karibik das nächste Desaster. Hurrikan „Maria“ hat sich über dem Atlantik aufgeladen und Kurs auf die Kleinen Antillen genommen. Der Wirbelsturm soll heute Abend die Inseln der Kleinen Antillen erreichen. Es gibt bereits eine Hurrikan-Warnung für Guadeloupe, Martinique, Dominica, St. Kitts, Montserrat.

Maria erreicht derzeit in seinem Auge derzeit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern und wird daher als Hurrikan der Stufe 1 eingeordnet. Das National Hurricane Center der USA geht davon aus, dass Maria noch stärker wird.

17. September 2017 – 15:25
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Weil nur noch vier von fünf Flügen pünktlich sind, dünnt Ryanair sechs Wochen lang ihren Flugplan aus. Bis Ende Oktober fallen bei dem Billigflieger rund 50 Verbindungen pro Tag weg. Gebuchte Passagiere erhalten ihr Geld zurück oder können auf andere Flüge umbuchen, so Ryanair.

Ryanair verkauft die Flugstreichungen als Pünktlichkeitsoffensive. Die On-Time-Performance sei von 90 auf unter 80 Prozent gefallen. Ein Wert, der für Ryanair und ihre Kunden nicht akzeptabel sei. Durch die gestrichenen Flüge würden Maschinen frei, die als Stand-by-Jets Verspätungen auffangen könnten.

Schuld an den Annullierungen sind äußere Einflüsse und hausgemachte Probleme. Ryanair macht vor allem Engpässe bei der Flugsicherung, Streiks und schlechtes Wetter verantwortlich. Allerdings hat Ryanair auch Engpässe bei Piloten und Crews. Denn die müssen nach den Rekordmonaten Juli und August nun Urlaub nehmen. Ryanair spielt die Aktion herunter. Es würden schließlich nur zwei Prozent der täglich 2.500 Flüge geopfert.

Das Fluggastportal Airhelp weist darauf hin, dass Ryanair-Passagiere ein Recht auf Entschädigung haben, wenn die Frist für die Annullierung nicht eingehalten wurde. Dies ist dann der Fall, wenn zwischen Information und Abflug weniger als zwei Wochen liegen.

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