26. März 2018 – 16:19
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Eine aktuelle Meldung des lokalen Nachrichtenportals "Dubai News" lässt aufhorchen und verrät zugleich, was man für den Strandaufenthalt in dem Emirat besser wissen sollte. Dabei geht es um eine Bilanz der Polizeieinsätze an den Stränden der arabischen Metropole im Verlauf des vergangenen Jahres. Demnach wurden insgesamt 1.725 Vergehen von der Polizei geahndet. 742 davon werden eher nichtssagend als Fälle von Belästigungen anderer Strandnutzer etikettiert. Bei immerhin 289 Fällen handelt es sich allerdings um das Fotografieren von Frauen ohne deren ausdrückliche Erlaubnis. Das gilt in Dubai als Respektlosigkeit und ist verboten. Und 256 Mal spürte die Polizei Besucher auf, die in Unterwäsche Baden gehen wollten.

Wer sich nun verunsichert fühlt, was in Dubai erlaubt ist, und was nicht, dem mag der hier genannte Artikel ein paar wertvolle Tipps geben.

Übrigens: ertrunken sind vor Dubais Küste im vergangenen Jahr 14 Menschen. Damit hat sich die Zahl der Badeunfälle mit tödlichem Verlauf gegenüber dem Vorjahr halbiert.

 

25. März 2018 – 18:58

Ein betrunkener Co-Pilot hat in Stuttgart die Reisepläne von 106 Flugästen der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal durcheinandergewirbelt. Er wurde am Freitag kurz vor dem Abflug nach Lissabon im Cockpit festgenommen, nachdem einem Mitarbeiter des Flughafens aufgefallen war, dass er nach Alkohol roch und sich unsicher bewegte. Der Mitarbeiter informierte die Luftaufsicht und die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass der Mann deutlich alkoholisiert war und holten ihn aus der Maschine. Flug TP523 wurde gestrichen, die Passagiere wurden in einem Hotel untergebracht und suchten sich dann am Samstag nach Angaben einer Flughafensprecherin andere Möglichkeiten, um nach Portugal zu gelangen.

Gegen eine Sicherheitsleistung von 10.000 Euro wurde der Pilot inzwischen wieder freigelassen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Stuttgart droht ihm ein Strafbefehl wegen versuchter Gefährdung des Luftverkehrs. Zudem wurde beantragt, die Fluglizenz des Mannes zu beschlagnahmen. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich am Samstag bei den Passagieren "für die entstandenen Unannehmlichkeiten". Der Flug Stuttgart – Lissabon sei "aufgrund der Fluguntauglichkeit des Co-Piloten storniert" worden. Man werde gegen den Mann ein internes Untersuchungsverfahren einleiten.

 

25. März 2018 – 18:41
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Die Bundesregierung hat nach Informationen des "Spiegel"  dem Überbrückungskredit an die insolvente Airberlin zugestimmt, bevor ein eigens von ihr kurzfristig dazu angefordertes Gutachten fertig war. Das gehe aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP hervor, berichtet das Magazin. Demnach übermittelte das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Pricewaterhouse Coopers am 17. August eine "finale gutachterliche Vorlage zur Übernahme einer Bundesgarantie". Bereits drei Tage vorher sei aber aber die "politische Entscheidung der Bundesregierung" für den Kredit getroffen worden. Das Darlehen der staatlichen Förderbank KfW über 150 Millionen Euro hätte eigentlich spätestens Mitte Januar mit Erlösen aus dem Verkauf von Unternehmensteilen zurückgezahlt werden sollen. Weil die Übernahme der Airberlin-Tochter Niki durch Lufthansa an einem Veto der EU-Kommission scheiterte, sieht es nach aktuellem Stand so aus, dass maximal die Hälfte des Kredites wieder zurückfließt. Genau davor hatten Experten bereits im Vorfeld gewarnt. Auch die Wirtschaftsprüfer hatten sich hinsichtlich der Chancen dafür, dass die Bürgschaft letztlich nicht zu Lasten der Staatskasse gehen würde, skeptisch gezeigt.

23. März 2018 – 19:35

Das Preismodell, das in anderen Märkten bereits angewendet wird, gilt von Montag an und für Reisen ab November auch in Deutschland. Es umfasst drei Kategorien, die die Reederei "Comfort", "Basic" und "Special" nennt. Der "Comfort"-Tarif entspricht dem bisherigen Katalogpreis und beinhaltet neuerdings auch die Tischgetränke. Außerdem kann die Kabine in der jeweiligen Kategorie nach Verfügbarkeit frei gewählt werden. In diese Preissparte fällt auch der sogenannte "Deluxe"-Preis für Suiten-Buchungen, in dem ein Gourmetgetränkepaket enthalten ist. Der neue "Basic"-Preis wird parallel dazu zum Start der Buchungssaison angeboten. Hier wählt der Gast den Kabinentyp, er erhält aber keine bestimmte Kabine vorab. Im "Basic"-Tarif ist kein Getränkepaket enthalten und der Preis variiert laut Costa je nach Angebot und Nachfrage. Der sogenannte "Special"-Preis bleibt Sonderaktionen vorbehalten. Die Trinkgelder sind in sämtlichen Preiskategorien bereits enthalten.

22. März 2018 – 18:14
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Das Lufthansa-Kundenbindungsprogramm Miles & More will nach einem Bericht der Zeitschrift "Capital" die Analyse von Kundendaten weiter ausbauen. Vielflieger sollen laut dem Bericht weitere Zusatzangebote bekommen, die in erster Linie von Lufthansa und Airlines stammen, die an dem Program teilnehmen, aber auch von externen Partnern. „Capital“ zitiert  Geschäftsführer Roland Adrian mit der Aussage, das „Asset“ von Miles & More sei "die offene Tür zu den Kunden“. Neben dem Ausbau des Stammgeschäfts mit Bonusmeilen wolle Adrian die Methode zur Analyse, Aufbereitung und Vermarktung von Daten künftig auch außerhalb des Miles & More-Programms für andere Branchen anbieten.

Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn Lufthansa besitzt über Miles & More eine Riesenmenge an Kundendaten – von Kontaktdaten über Vielfliegerstatus und Reisegewohnheiten bis hin zum Aufenthaltsort. Man wolle „die Präferenzen der Kunden möglichst gut kennenlernen“, erklärt Adrian gegenüber dem Blatt. So könnten künftig auch "mehr Services für alle" angeboten werden. Für die Airlines werde es in Zukunft noch wichtiger, den Kunden "sehr individuelle Angebote zu machen". Für andere Unternehmen sei der direkte Zugang zu dieser Kundengruppe aber auch attraktiv.

22. März 2018 – 17:49
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Der Autovermieter Goldcar wurde von der italienischen Wettbewerbsbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) bereits zum zweiten Mal zu einer Bußgeldzahlung verurteilt. Das berichtet das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) mit Sitz im baden-württembergischen Kehl. Anlass seien erneut unlautere Geschäftspraktiken, für die das Unternehmen mit einer Geldstrafe in Höhe von 680.000 Euro belegt wurde. Bereits im November 2016 hatte die Behörde den Anbieter mit zwei Millionen Euro zur Kasse gebeten.

Anlass für die Aktion war der Vorwurf, Goldcar habe Kunden in zahlreichen Fällen zum Abschluss von Zusatzversicherungen gedrängt. Von derartigen Fällen berichtet auch das EVZ unter Berufung auf deutsche Kunden des Unternehmens. In einem Fall sei der Mietpreis dadurch von 67 auf 291 Euro gestiegen. Zudem seien Kunden von Goldcar im Nachhinein häufig für Mikroschäden verantwortlich gemacht worden. Dabei sollen die Kunden bei der Fahrzeugübergabe sogar auf die winzigen Schäden aufmerksam gemacht worden sein. Das Personal habe diese aber als unbedenklich eingestuft und sie nicht ins Übergabeprotokoll übernommen. Später seien ausgerechnet dafür 100 bis 200 Euro von der Kreditkarte abgebucht worden.

Dieses Vorgehen sei „bei weitem kein Einzelfall“, warnt die EVZ. Sie rät Mietwagenkunden, sich nicht auf die Aussagen der Angestellten zu verlassen, sondern bei der Übernahme und Rückgabe Fotos vom Fahrzeug zu machen. Der Mietvertrag solle „sehr genau“ gelesen werden, damit keine unerwünschten Zusatzleistungen in Rechnung gestellt würden. Kunden, die unter Druck gesetzt würden, sollten nur unter Vorbehalt zahlen und auf dem Vertrag vermerken, dass Sie mit der Zahlung nicht einverstanden sind und das Geld später möglicherweise zurückfordern.

Jeglichen Ärger können sich Reisende allerdings ersparen, wenn sie ihren Mietwagen vorab buchen und dabei auf eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung und mit ausreichend hoher Deckungssumme achten. Die Mietwagenbroker der großen Veranstalter, aber auch unabhängige Broker wie etwa Sunny Cars bieten solche Lösungen an.

22. März 2018 – 15:49
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Der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Marcel Klinge, hat kritisiert, dass das Thema Tourismuswirtschaft in der Antrittsrede des neuen Wirtschaftsminister Peter Altmaier nicht vorgekommen sei. Es sei "schade, dass Tourismus im Wirtschaftsministerium weiter unterhalb des Radars" laufe so Klinge. Dabei liefere die Branche "eine tolle Erfolgsstory für unser Land" und trage mit 4,4 Prozent mehr zum Bruttoinlandsprodukt bei, als zum Beispiel der Einzelhandel oder der Maschinenbau. "Dem sollte auch unsere Wirtschaftspolitik Rechnung tragen", meint Klinge.

Immerhin habe Peter Altmaier deutlich herausgestellt, dass sein Haus Serviceministerium für den deutschen Mittelstand sein wolle. Er, Klinge, werde "den Minister an dieser Aussage messen". Tourismus sei für ihn "ganz klar Mittelstandspolitik", denn er werde getragen von vielen Familienbetrieben. Dem Minister bot der 37-Jährige eine "konstruktive Zusammenarbeit" an, und will mit ihm "über die Leistungen und Anforderungen der Tourismuswirtschaft zu sprechen".

Ihm und seiner Partei sei es "wichtig, Investitionen in den Tourismus zu stärken", so der aus dem Schwarzwald stammende Klinge. Dazu bedürfe es  verlässlicher politischer Leitplanken und man  müsse "verkrustete Strukturen aufbrechen". Neben zu viel Bürokratie sind dem Abgeordneten auch die Arbeitszeitregelungen, etwa in der Hotellerie und Gastronomie, ein Dorn im Auge.

 

22. März 2018 – 15:31

Gute Nachricht für Transatlantik-Reisende: Bei einem Treffen in Argentinien haben sich die Vertreter der USA, Kanadas, Argentiniens, Uruguays, Perus, Paraguays, Brasiliens, Kolumbiens, Ecuadors, El Salvadors, Costa Ricas, Nicaraguas, Panamas, Mexikos, Belizes, Trinidad und Tobagos, der Dominikanischen Republik, der Bahamas und von Barbados geeinigt, das Roaming im Mobilfunkbereich abzuschaffen. Regionale Beobachter rechnen allerdings nicht damit, dass der Absichtserklärung eine baldige Umsetzung folgt, zumal es sich nicht um ein verbindliches Abkommen handelt. Im Gespräch ist eine Abschaffung der Roaming-Gebühren nach dem Vorbild der EU bis 2022. Einzelne Länder, wie zum Beispiel Kanada, wollen allerdings schon vorher aktiv werden. Welche Maßnahmen genau geplant sind, ist allerdings noch unklar. Ebenso unklar ist, ob dem inneramerikanischen Abkommen ein ebenslches mit der EU folgen würde. Aber selbst wenn dies nicht der Fall wäre, könnten Europäer dann mit der lokalen SIM-Karte eines Landes den gesamten Kontinent bereisen.

21. März 2018 – 17:56
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Die staatliche namibische Fluggesellschaft fliegt seit langem in den roten Zahlen. Zuletzt häuften sich in der internationalen Presse Spekulationen, Air Namibia könnte in die Pleite fliegen und den Betrieb einstellen. Das hat Air Namibia nun in einem Schreiben dementiert. Darin heißt es, der Flugbetrieb zwischen inländischen Zielen, sowie sämtliche Afrika-Verbindungen und die Europa-Flüge via Frankfurt würden uneingeschränkt fortgesetzt. Air Namibia sei für das Land von strategischer Bedeutung, zumal der Tourismus die drittwichtigste Einnahmequelle für Namibia darstelle. Daher werde der Staat als einziger Gesellschafter der Fluggesellschaft seine Unterstützung fortsetzen. Dafür seien in diesem Jahr umgerechnet 50 Millionen, im nächsten Jahr 45 und im übernächsten Jahr 47 Millionen Euro vorgesehen.

Air Namibia betreibt derzeit zwei Airbus A330-200, zwei Airbus A319-100 und vier Embraer ERJ 135. Damit bedient sie sechs Inlandsstrecken und acht innerafrikanische Routen. Einziges Fernziel ist Frankfurt.

21. März 2018 – 15:12

Der Konzern bietet Expedienten in seinem Vertriebsportal "Come Closer" unter der Rubrik "Social Media" vorgefertigte Postings zur Nutzung auf der eigenen Facebook-Seite an. Dabei stehen ausgewählte Bilder und Textvorlagen zu einzelnen Marken und Themen zur Auswahl, teilt DER Touristik mit. Außerdedm liefert ein Leitfadens Tipps zum Umgang mit Social Media und Informationen rund um die eigene Onlinekommunikation in sozialen Netzwerken.

 

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