Der neue Reise vor 9 Magazin ist da!

10. Januar 2018 – 18:27
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Eine Aufstellung des Flugplandatendienstleisters OAG zeigt es deutlich: Richtig viel geflogen wird vor allem in Asien. International ist die Route Hongkong – Taipeh am verkehrsreichsten, mit unglaublichen 29.494 Flügen pro Jahr  – oder 80 am Tag. Nur knapp dahinter folgt die Strecke Kuala Lumpur – Singapur, auf der 29.383 Flüge pro Jahr unterwegs sind. Auf Platz drei landet die Verbindung Jakarta – Singapur (26.872), an vierter Stelle Jakarta – Kuala Lumpur (20.890) und an fünfter Hongkong – Shanghai (20.818). Erst an sechster Stelle folgt mit New York La Guardia – Toronto (17.116) eine nicht-asiatische Route, die am häufigsten beflogene europäische Strecke ist die zwischen Dublin und London-Heathrow auf Rang 9  (14.556). Bei den verkehrsreichsten landesinternen Flugverbindungen liegt die innerkoreanische Connection Seoul – Jeju mit 64.991 Flügen pro Jahr vorn – das sind 178 pro Tag, oder gut sieben in der Stunde. Die am zweithäufigsten frequentierte Inlandsroute ist die zwischen Melbourne und Sydney mit 54.519 Flügen.

Allzu sehrt auf die Goldwaage legen sollte man die Zahlen von OAG allerdings wohl nicht. So berichtet ein Reisebüro, das sich die Mühe gemacht hat, in den GDS und auf der Airport-Website nach der Verbindung Hongkong – Taipeh zu recherchieren, dass de facto maximal 40 Flüge am Tag den Airport verlassen. Die genannte doppelt so hohe Zahl ergebe sich wohl aus Codeshares, bei denen das System Flüge doppelt gezählt habe, mutmaßt der Experte.

Eine Übersicht finden Sie hier.

10. Januar 2018 – 16:50

Die im Dezember angekündigte GDS-Gebühr der griechischen Fluggesellschaft Aegean wird nicht eingeführt. Das bestätigt die Fluggesellschaft auf Anfrage. Reisebüros können Flüge, die von der Airline vermarktet und über ein GDS gebucht werden, damit weiterhin ohne die geplante "Distribution Channel Fee“ in Höhe von fünf Euro pro Segment buchen. Über die Gründe halten sich die Akteure bedeckt. Von Aegean heißt es, "kurzfristige Verhandlungen mit den Anbietern der Reservierungssysteme“ hätten zur Rücknahme der Pläne geführt. Amadeus erklärt, die im Dezember begonnenen Diskussionen um die GDS-Gebühr würden "jetzt mit einer positiven Vereinbarung abgeschlossen“. Ob die GDS der Fluggesellschaft in puncto Kosten entgegen gekommen sind oder ob Aegean der Mut verlassen hat, lässt sich aus diesen Aussagen nicht erkennen. Aegean Airlines ist zwar die größte griechische Fluggesellschaft, doch bislang trauten sich nur europäische Schwergewichte wie Lufthansa und IAG, einen Aufschlag für GDS-Buchungen im Vertrieb durchzusetzen.

 

10. Januar 2018 – 14:39
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Mit rund 130 Millionen beförderten Passagieren im vergangenen Jahr, was einem Plus von 18 Prozent entspricht, hat der Kranich den Low-Cost-Rivalen Ryanair in Sachen Passagierzahl wieder überholt. Die Iren kamen 2017 auf rund 129 Millionen Fluggäste. Allein im Dezember 2017 konnten die Airlines der Lufthansa Group das Volumen um knapp 20 Prozent auf rund 9,3 Millionen steigern. Der Sitzladefaktor verbesserte sich dabei ebenfalls. Er stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 78,9 Prozent, wobei der Ausfall von Airberlin und später auch von Niki geholfen haben dürfte. Auch die Ganzjahresbilanz ist mit einem Sitzladefaktor von 80,9 Prozent laut Lufthansa „so gut wie nie zuvor“.

Low-Cost-Ableger treibt das Wachstum an. Wachstumsmotor war 2017, wie nicht anders erwartet, der Punkt-zu-Punkt-Verkehr mit Eurowings und Brussels Airlines. Auf der Kurzstrecke stiegen die verkauften Sitzkilometer allein im Dezember um 90,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Sitzladefaktor kletterte um fünf Prozentpunkte auf 77 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum hingegen um 5,7 Prozentpunkte auf 82,7 Prozent zurückgegangen. Hier stand einem um 170,1 Prozent erhöhten Angebot ein um 152,8 Prozent gestiegener Absatz gegenüber. Insgesamt transportierten Eurowings und Brussels 2017 rund 32,6 Millionen Kunden, und damit 77 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Sitzladefaktor lag in dieser Zeit mit 79,9 Prozent um 0,3 Prozentpunkte über dem des Vorjahres.

Netzwerk-Airlines solide. Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines brachten es im Gesamtjahr auf rund 97,4 Millionen Passagiere und damit 6,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Sitzladefaktor bei den Netzwerk-Airlines stieg in diesem Zeitraum um 2,1 Prozentpunkte auf 81,1 Prozent. Bei Lufthansa allein stiegen im Jahr 2017 66,2 Millionen Fluggäste ein, 6,1 Prozent mehr als 2016.

 

09. Januar 2018 – 18:26

Start-ups müssen auf sich aufmerksam machen. Das Buchungsportal Lockchain mit Sitz in der bulgarischen Hauptstadt Sofia tut das derzeit recht erfolgreich und lässt dafür kein Buzzword aus, das in der Technologie- und Start-up-Szene gerade en vogue ist. Lockchain hat sich nichts Geringeres zum Ziel gesetzt, als die klassischen Buchungsportale für Hotels und Ferienunterkünfte überflüssig zu machen. Die dezentrale Buchungstechnologie des Unternehmens basiert auf der Blockchain, und zur Verrechnung von Leistungen werden diverse Kryptowährungen, aber auch reale Währungen akzeptiert.

Lockchain wirbt damit, mit seinem Marktplatz weder von Anbietern noch von den Kunden eine umsatzbezogene Provision zu kassieren. Stattdessen zahlen die Anbieter von Unterkünften eine monatliche Pauschale zwischen 30 und 100 Dollar. Die Rechte zur Nutzung des Systems erwerben sie mittels sogenannter LOC Tokens, die auch als Verrechnungseinheit für Leistungen genutzt werden.  Als Wettbewerbsvorteil wirbt das Unternehmen intensiv damit, dass sich Käufer und Verkäufer die herkömmliche umsatzbezogene Provision von 15 bis 20 Prozent sparen könnten –  daraus resultiere ein klarer Preisvorteil. Am Montag teilte Lockchain mit, man habe sich über strategische Partnerschaften mit fast 100.000 Hotels und Ferienunterkunftsanbietern geeinigt. Um wen es sich handelt, war allerdings bislang nicht zu erfahren.

 

09. Januar 2018 – 17:36
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Nach Erkenntnissen des britischen Reiseverbandes Abta haben professionelle Schadenersatzeintreiber rund 9,5 Millionen britische Bürger kontaktiert, um ihnen vorzuschlagen, wegen vermeintlicher Erkrankungen aufgrund verdorbener Lebensmittel im Urlaubshotel Schadenersatzansprüche gegen Hoteliers und Veranstalter geltend zu machen. Laut dem Reiseverband, dessen Erkenntnisse auf Zahlen der Umfrageplattform Yougov basieren, wurden die Leute am häufigsten telefonisch kontaktiert. Mit jeweils rund halb so vielen Bürgern traten die Anstifter schriftlich oder per Mail in Kontakt. Einige Bürger seien auch über Social Media und persönlich am Flughafen oder am Urlaubsort angesprochen worden.

70 Prozent der befragten Briten gaben an, dass sie nicht gewusst hätten, dass Schadenersatzforderungen aufgrund vorgetäuschter Krankheit strafbar seien. Tatsächlich drohen den Betrügern Haftstrafen von bis zu drei Jahren, wenn ihnen Betrug nachgewiesen kann. Auf den Druck der spanischen Hotellerie und der britischen Veranstalter hin gehen britische Gerichte solchen Fällen mittlerweile verstärkt nach. Im Oktober wurde ein Paar wegen Betrugs zu Haftstrafen von neun bzw. 15 Monaten verurteilt.

Von den betrügerischen Versuchen britischer Urlauber, Schadenersatz zu erstreiten, war in jüngster Vergangenheit vor allem die spansiche Tourismuswirtschaftschaft betroffen. Spanische Hoteliers hatten bereits damit gedroht, britische Veranstalter künftig außen vor zu lassen oder die Preise für Besucher aus dem Königreich deutlich zu erhöhen.

09. Januar 2018 – 16:34
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Von wegen Abenteuerlust! Die Bundesbürger verbringen ihre Ferien immer öfter in Ländern, die ihnen sicher erscheinen. Das erklärt der Reiseversicherer Allianz Global Assistance (AGA) auf der Basis einer Umfrage unter 500 Deutschen ab 18 Jahren. Neben der Angst vor Terror und Kriminalität spiele bei der Planung der Wunsch nach größtmöglicher Absicherung inzwischen eine entscheidende Rolle, so die AGA.

Eigentlich hätte die Formulierung der Frage ein anderes Ergebnis nahe gelegt –  schließlich wurden die Umfrageteilnehmer aufgefordert, ihre Wünsche frei von finanziellen oder zeitlichen Zwängen zu äußern. "Angenommen, Geld und Zeit spielt keine Rolle ... wo würden Sie gerne Ihren nächsten Urlaub verbringen?" So lautete die Fragestellung. Das Ergebnis überrascht in der Tat: Deutschland landete auf Platz zwei der beliebtesten Reiseziele. Offenbar reagierten die Bundesbürger "radikal auf die schwierige Sicherheitslage in beliebten Feriendestinationen“, folgern die Autoren der Studie. Häufiger genannt wurden nur noch die USA, Spanien landet auf dem dritten Platz. Die Plätze vier und fünf sind dann doch mit einer längeren Anreise verbunden: Neuseeland und Australien. Auf den weiteren Top-Ten-Plätzen folgen Italien, die Malediven, Kanada, Griechenland und Irland.

Gefragt nach den Einflussfaktoren bei der Wahl des Reiseziels entschieden sich zwar die meisten für die Landschaft (48,4 Prozent), an zweiter Stelle folgt allerdings schon der Sicherheitsstandard mit 40,2 Prozent. Kriterien wie Sauberkeit (36,2 Prozent) und die politische Lage (34,6 Prozent) landen auf Platz drei und vier. Die Deutschen wollen offenbar vor allem schlimmere Risiken vermeiden: Jeder dritte Befragte (34,8 Prozent) gibt an, dass Kriminalität für ihn die größte Reisegefahr darstellt. 28,4 Prozent fürchten gar das Risiko eines Terroranschlags bei Auslandsreisen. Erst hinter diesen beiden Nennungen folgen die typischen Urlaubsprobleme wie Staus (25,2 Prozent) und Krankheit während der Reise (24,8 Prozent), obwohl sie de facto deutlich häufiger auftreten.

 

08. Januar 2018 – 18:21
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Das tauziehen um die Niki-Pleite nimmt kein Ende. Das Landgericht Berlin hat am Montag der Beschwerde des Fluggastportals Fairplane stattgegeben und seine Zuständigkeit für das Hauptverfahren der Insolvenz von Niki abgelehnt. Die Zivilkammer 84 des Landgerichts Berlin hob einen Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 13. Dezember auf und erklärte, die internationale Zuständigkeit liege nicht in Deutschland, sondern in Österreich. Zugleich ließ das Landgericht eine Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof zu. Dafür hat die Airline einen Monat Zeit. Der Beschluss hat damit noch keine Rechtskraft, so dass der Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg, das Verfahren in Deutschland zuzulassen, zunächst weiterhin gilt.

Zur Begründung seiner Entscheidung argumentierte das Gericht, da Niki den Sitz in Österreich habe, werde vermutet, dass dort auch der Mittelpunkt ihrer Interessen liege. Es könne "nicht mit ausreichender Sicherheit festgestellt werden", dass sich der 'Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen', wie vom Amtsgericht dargestellt, tatsächlich in Deutschland befinde. Denn der Ort, von dem aus die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der Schuldnerin gesteuert würden, nämlich Berlin, sei kein allein maßgebliches Kriterium. Auch der Umstand, dass Airberlin praktisch der einzige Kunde gewesen und damit der Umsatz vor allem in Deutschland erwirtschaftet worden sei, sei nicht automatisch prägend. Für den Mittelpunkt in Österreich spreche, dass die Niki Büros auch in Wien unterhalte, in denen unter anderem die Finanzbuchhaltung geführt werde. Ebenso liege der Ort der zuständigen Aufsichtsbehörde in Wien, da Niki über eine österreichische Betriebsgenehmigung verfüge und die Lufttüchtigkeit der Flugzeuge von dort aus überwacht werde. Zudem unterlägen die von der Schuldnerin geschlossenen Arbeitsverträge zu etwa 80 Prozent dem österreichischen Arbeitsrecht.

Fairplane hatte gegen die Durchführung des Verfahrens Beschwerde eingelegt, weil das Portal davon ausgeht, dass "getrennte Verfahren von Air Berlin in Deutschland und NIKI in Österreich einen Interessenskonflikt des Masseverwalters und eine mögliche Verkleinerung der Masse von Niki verhindern könnten“ – denn einer der größten Schuldner von Niki sei schließlich Airberlin. Fairplane verspricht sich von einem Verfahren in Österreich bessere Chancen, Forderungen von rund 3.000 Kundenim Volumen von zusammen rund 1,2 Millionen Euro durchzusetzen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther hatte hingegen gewarnt, ein Insolvenzverfahren in Österreich gefährde den Deal mit IAG, die Niki übernehmen will. Der von Flöther ausgehandelte Kaufvertrag mit der IAG könne jetzt nicht wie geplant vollzogen werden, sagte ein Sprecher des insolvenzverwalters. Das Insolvenzverfahren könnte zwar bis zu einer endgültigen Entscheidung eröffnet werden, davon wolle man jedoch absehen. Dagegen argumentieren die Befürworter einer österreichischen Zuständigkeit für das Verfahren, sobald dieses in Österreich stattfinde, könne der Masseverwalter den in Berlin beschlossenen Deal mit IAG für ihre Tochter Vueling ebenso bestätigen und die weitere Umsetzung verfolgen. Außerdem seien durch die Verlängerung der Frist durch den österreichischen Infrastrukturminister die Start- und Landerechte für die kommenden drei Monate gesichert.

 

08. Januar 2018 – 16:53
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Das  Ganze klingt nach einem Aprilscherz, aber es stimmt tatsächlich. Die 1.000-Seelen-Gemeinde Oakland im US-Bundesstaat Oregon plant die Einführung einer Bettensteuer. Sie soll stolze acht Prozent des Übernachtungspreises betragen. Das alles wäre normalerweise nicht weiter bemerkenswert, doch die Ortschaft verfügt über kein einziges Hotel. Die einzige buchbare Unterkunft ist ein Zimmer, das über Airbnb angeboten wird. Doch genau diese Unterkunft soll von der Bettensteuer ausgenommen bleiben, bis eine umfassende gesetzliche Regelung für den Umgang mit Airbnb-Unterkünften auf höherer Ebene getroffen ist.

Mehr noch: Wie die Bürgermeisterin von Oakland, Bette Keehley dem „News Review“ sagt, ist auch in absehbarer Zukunft kein Hotel oder ähnliches in dem Ort geplant. Lediglich ein einziger Bewohner lasse derzeit ein älteres Haus herrichten, um darin künftig fünf Zimmer zu vermieten, zitiert die Zeitung Keehley. Zwar verfügt Oakland dem Vernehmen nach über eine gut erhaltene Ansammlung klassischer Ziegelsteinhäuser aus dem 19.  Jahrhundert, doch um Touristen und damit auch Hotelllerie anzuziehen, liege der Ort zu weit von der Autobahn entfernt, weiß die Bürgermeisterin. Dafür, dass sie eine Steuer einführen will, die auf absehbare Zeit keinen einzigen Cent einbringt, hat Keehley eine originelle Begründung: "Wir haben beschlossen, das Thema zu regeln, bevor dazu eine Notwendigkeit besteht.“

08. Januar 2018 – 14:15
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Das geht aus Zahlen der britischen Flugplandatenbank OAG hervor. Demnach landeten 2017 bei der baltischen Fluglinie 90 Prozent aller Flüge pünktlich – das heißt, mit weniger als 15 Miniten Verspätung. An zweiter Stelle des Rankings folgt Hong Kong Airlines mit 88,8 Prozent pünktlichen Ankünften, vor Hawaiian Airlines (87,2%) und Copa Airlines (86,4% ) aus Panama.

Unter den 20 weltweit größten Fluggesellschaften schneidet Japan Airlines mit 85,3 Prozent pünktlichen Landungen am besten ab, vor dem inländischen Rivalen All Nippon Airways (83,8%) und dem US-Carrier Delta Air Lines (82,8%). Lufthansa landet mit 76,9 Prozent auf Rang 12 unter den Mega-Airlines und schafft es in der Gesamtwertung nicht unter die ersten 20. Pünktlichste Low-Cost-Airline ist die IAG-Tochter Vueling mit 85,3 Prozent. Mit nehezu gleichen Wereten folgen Jetstar Asia und die japanische Skymark Airlines. Easyjet taucht unter den Biligfliegern mit 74,8% Pünktlichkeit auf Platz 18 auf, Ryanair gelangt in diesem Segment nicht unter die besten 20.

Pünktlichster Flughafen ist laut OAG Teneriffa-Nord mit 90 Prozent aller Flüge im grünen Bereich. Unter den Mega-Airports platziert sich Tokio-Haneda mit 86,8 Prozent vor Madrid (83,4%), Atlanta (82,4%) und Denver (82,2%). Frankfurt rangiert unter den Großflughäfen mit 76,4 Prozent an neunter Stelle.

08. Januar 2018 – 13:37

Wie bereits Mitte Dezember gemeldet, will Russland den 2015 nach dem Absturz einer russischen Passagiermaschine ausgesetzten Flugverkehr von und nach Ägypten wieder aufnehmen. Zum Jahresbeginn unterschrieb der russische Präsident Vladimir Putin eine entsprechende Verordnung. Allerdings gilt die Erlaubnis zur Wiederaufnahme des Flugverkehrs bislang ausschließlich für Verbindungen in die Hauptstadt Kairo. Diese könnten nach Berichten ägyptischer Medien bereits im Februar wieder starten. Laut dem Nachrichtenportal „Ahram Online“ soll erst im April im Rahmen weiterer Gespräche darüber diskutiert werden, ob anschließend auch wieder Flüge in die Destinationen am Roten Meer erlaubt sind. Bis zu dem Flugzeugabsturz Ende Oktober 2015, bei dem alle 224 Insassen ums Leben kamen, war Russland für Ägypten der stärkste touristische Quellmarkt.