08. Mai 2018 – 17:28
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Während Rivale Riu das Engagement auf der Zuckerrohrinsel eingestellt hat, investiert Iberostar massiv in das Hotelangebot auf Kuba. Allein in diesem Jahr sollen noch elf neue Hotels unter den drei Submarken der Kette, City, Ocean Resorts und Heritage Hotels, eröffnet werden. Bis 2020 wolle Iberostar dort 12.000 Zimmer betreiben, kündigte Generaldirektor Aurelio Vázquez am Rande der kubanischen Tourismusmesse "Fitcuba" an.

Sechs Neueröffnungen sind in Holguin geplant, drei in Santiago de Cuba und jeweils eine auf dem Inselchen Cayo Coco und in der Hauptstadt Havanna. In der Altstadt von Havanna entstehen mit dem Iberostar Grand Hotel Packard 321 Luxuszimmer, die Eröffnung ist für August geplant.

In den vergangenen drei Jahren hat die Hotelgruppe mit Sitz in Palma de Mallorca rund eine halbe Milliarde Euro in neue Hotels und die Renovierung bestehender Anlagen investiert. Bis 2020 sollen weitere 700 Millionen Euro hinzukommen. Neben dem Ausbau des Portfolios auf Kuba sind unter anderem neue Projekte in Mexiko, auf Aruba, in der Dominikanischen Republik sowie auf Mallorca und Ibiza geplant.

08. Mai 2018 – 16:43

Bei jungen Europäern wächst die Zustimmung zur EU wieder, ihr Zweifel an den demokratischen Institutionen ist stark ausgeprägt. Das ist das zentrale Ergebnis der zweiten Jugendstudie der Tui-Stiftung zum Thema "Europa". Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag der Stiftung vom Meinungsforschungsinstitut Yougov, die 6.080 junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren in Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien online befragte.

Zustimmung wächst vor allem in Deutschland. Insgesamt habe die Zustimmung zur EU gegenüber 2017 in allen befragten Ländern zugenommen, heißt es. Wenn morgen ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft des jeweiligen Landes stattfinden würde, würden 71 Prozent der Befragten gegen einen Austritt stimmen, 2017 waren es nur 61 Prozent. In Deutschland sind es sogar 80 Prozent (2017: 69 Prozent). Die EU wird insgesamt positiver wahrgenommen. Das zeigt sich auch am Anteil junger Europäer, die sich ausschließlich als Bürger ihres Heimatlandes beschreiben. Dieser nimmt ab, 2018 sind es 34 Prozent, 2017 waren es 42 Prozent.

"Der Brexit hat wachgerüttelt. Wir reden wieder über Stärken, Chancen und Errungenschaften. In einer Welt, die an vielen Orten in Unruhe ist, in der nationale Abschottung statt Kooperation als Lösung propagiert wird, erhält Europa eine neue Kontur und wir haben wieder echte Debatten, mit denen sich positive Einstellungen zur EU stärken lassen," kommentiert Thomas Ellerbeck, Vorsitzender des Kuratoriums der Tui-Stiftung.

7 bis 23 Prozent sind populistisch eingestellt. In der Studie wurden in diesem Jahr auch erstmals populistische Einstellungen unter jungen Europäern gemessen. Dazu wurden 15 Fragen gestellt, u.a. zum Anti-Elitarismus ("Leute wie ich haben keinen Einfluss darauf, was die Regierung macht"), zur Volkssouveränität ("Das Volk sollte bei allen wichtigen Entscheidungen gefragt werden") und zum Verständnis des Volkes als Einheit ("Die einfachen Leute ziehen alle an einem Strang"). Demnach reicht der Anteil von jungen Menschen mit populistischen Einstellungstendenzen von sieben Prozent in Deutschland bis zu 23 Prozent in Polen.

Facebook wird als wenig vertrauenswürdig eingeschätzt. 82 Prozent aller Befragten informieren sich im Internet über das aktuelle politische Geschehen und nur 30 Prozent über gedruckte Zeitungen und Nachrichtenmagazine. Mit Blick auf das Internet liegt Facebook bei der Beschaffung von Informationen über Politik mit 44 Prozent ganz weit vorne, gefolgt von Online-Angeboten von Zeitungen und Nachrichtenmagazinen (34 Prozent) und Youtube (28 Prozent). Öffentlich-rechtliche Medien genießen vor allem in Frankreich, Deutschland und Großbritannien hohes Vertrauen; in Polen und Griechenland vertrauen besonders wenige öffentlich-rechtlichen Medien. Obwohl Facebook als Informationsquelle sehr relevant ist, halten es die Befragten für nicht vertrauenswürdig. Ganz oben stehen die gedruckten Ausgaben der Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine mit 37 Prozent, Facebook liegt nur bei 17 Prozent – in Deutschland wird dem sozialen Netzwerk von allen abgefragten Möglichkeiten am wenigsten vertraut (8 Prozent).

08. Mai 2018 – 15:04
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Pham Thi Nguyet ist bei Vietnam Airlines neue General Managerin für das Deutschland-Büro in Frankfurt. Sie ist die erste Frau, die als Leiterin eines Auslandsbüros der Fluggesellschaft agiert. Vorgänger Ngo Tri Hung, der die Niederlassung seit 2015 geführt hat, leitet nun das Büro in Kambodscha. Zuletzt war Pham Thi Nguyet bei Vietnam Airlines Leiterin der Abteilung Tarif- und Umsatzsteuerung in Hanoi. Sie startete ihre Karriere bei dem Carrier 2002 in der Abteilung für Marketing und Kundenbetreuung. Von dort durchlief sie mehrere Stationen hin zur stellvertretenden Leitung der Abteilung Tarif- und Umsatzsteuerung, wo sie schließlich die Führung übernahm. Eine Mitteilung zitiert die 39-Jährige zu ihrer neuen Rolle mit der Aussage: "Ich möchte, dass Vietnam und Deutschland noch näher zusammenrücken."

08. Mai 2018 – 14:43
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Das Kreuzfahrtportal mit Sitz in Hamburg hat in seiner jüngsten Finanzierungsrunde 45 Millionen Euro eingesammelt. Angeführt wird die Liste der Investoren vom US-Unternehmen Princeville Global, dessen Gesellschafter Emmanuel deSousa ins Board von Dreamlines einzieht. Das Investment werde das Online-Portal "im weiteren Wachstum und der internationalen Expansion unterstützen", sagt Geschäftsführer Felix Schneider. Seit der Gründung im Jahr 2012 ist Dreamlines bislang in zehn Länder expandiert, und unterhält nach eigener Aussage Partnerschaften mit über 100 Reedereien.

DeSousa erklärt zum Engagement des  US-Investors, die Kreuzfahrtindustrie sei "das letzte globale Segment in der Reisebranche, dem noch die Disruption durch eine Tech-fokussierte Online-Plattform bevorsteht". Dreamlines habe sich gut positioniert, um die Online-Transformation der Kreuzfahrtbranche voranzutreiben – "mit führender Rolle in Europa und durch globale Expansion", fügt er hinzu.

Bestehende Investoren hätten sich ebenfalls an der aktuellen Runde beteiligt, heißt es. Dazu gehören HV Holtzbrinck Ventures, Target Global, Dimaventures, Hasso Plattner Ventures, TruVenturo and Global Founders.

 

08. Mai 2018 – 14:13
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"Wir wollen  die Millennials als Kunden gewinnen", lautete eine zentrale Aussage von Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak, als der Martktführer vergangene Woche sein Programm für den nächsten Winter vorstellte. Der Wunsch danach ist durchaus nachvollziehbar. Zum einen, weil Schlagworte wie Millennials oder „Generation Y“, die für die heute 20- bis 35-Jährigen stehen, Zukunftsorientierung suggerieren und damit als Story für die Börse tauglich sind. Zum anderen aber auch, weil der heutige Pauschalreisemarkt als Standbein von Tui weitgehend gesättigt ist. Um mehr als nur ein bisschen zu wachsen, muss man also Konkurrenten Marktanteile abjagen – was in jüngster Vergangenheit recht gut funktionierte – oder sich neue Zielgruppen erschließen.

Andryszaks Kunden der Zukunft sind gut ausgebildet, berufstätig und verfügen über ein hohes Einkommen, von dem sie einen  überdurchschnittlich hohen Teil für Reisen ausgeben. Allerdings verirren sich die wenigsten von ihnen auf die Websites von Tui & Co. und noch weniger Vertreter der Generation nutzen das Reisebüro als bevorzugten Buchungsweg. Um die Gruppe besser zu erreichen, ließ Tui ihre Berliner Technikschmiede die mobile Hotelbuchungsseite für Smartphones aufbohren (mehr dazu hier). Außerdem steigert der Konzern seine Aktivitäten auf Social Media wie Instagram und Facebook.

Kochkurse und Baumhäuser. Auch auf der Produktseite versucht man sich in einer Anpassung an die Wünsche der auf Individualität und Erlebnisse gepolten Zielgruppe – zum Beispiel mit Kochkursen, Ausfahrten mit lokalen Fischern und Übernachtungen in Baumhäusern auf Sri Lanka,  Tuk-Tuk-Ausflügen im Norden Thailands oder hippen Taucher- und Surfer-Lodges in Ägypten. Insgesamt steckt die Millennial-Offensive des Reiseriesen auf der Produktebene allerdings noch in den Kinderschuhen. Das wird zum Beispiel deutlich, wenn er „Aqua Balance“, eine Art Pool-Gymnastik auf mit Luft gefüllten Matten, die nun in den Adults-only-Anlagen von Sensimar angeboten wird, zur "Trendsportart" stilisiert.

Argument Sicherheit. Warum sollte sich also der Nachwuchs  von den Bookings, Airbnbs und Tripadvisors dieser Welt verabschieden und Tui buchen? Dafür hat Andryszak eigentlich nur zwei Argumente parat. Zum einen glaubt er, das Tui-Angebot sei mittlerweile individueller als die Milllennials dächten.  Und zum anderen führt er die Sicherheit von Pauschalreisen bei Pleiten, Krisen und Mängeln an.

Ob sich junge, erlebnishungrige Kunden ausgerechnet mit dem Sicherheitsargument hinter dem Ofen hervorlocken lassen, ist allerdings fraglich. Andryszak selbst ist offensichtlich klar, dass das Argument auf tönernen Füßen steht, wenn er sagt: "Zu uns kommen die Leute, wenn das erste Kind da ist." Das Familien ein stärkeres Sicherheitsbewusstsein haben als individuell reisende Backpacker, ist freilich nichts Neues. Insofern erklärt die Fokussierung auf das Sicherheitsargument am ehesten, warum die klassischen Reiseveranstalter einen großen Teil der jungen Klientel nicht erreichen.

Intensiver Wettbewerb. Hinzu kommt, dass die Konkurrenz, die bereits zuhauf maßgeschneiderte Angebote für Millennials parat hält, groß ist. Nicht zuletzt im eigenen Haus, wo die Kieler Gebeco-Marke Go Xpolore seit Jahren erfolgreich Abenteuer- und Erlebnistrips in internationalen Gruppen an diesen Kundenkreis vertreibt. Hinzu kommen immer stärker auftretende internationale Wettbewerber wie Intrepid Travel und G Adventures. Und auch der ehrwürdige Studienreise-Marktführer Studiosus widmet den 20- bis 25-Jährigen mit Marco Polo Young Line Travel schon länger ein umfassendes eigenes Angebot.

Gut möglich also, dass von der großen Millennial-Offensive am Ende nicht viel mehr übrig bleibt als ein bisschen Kosmetik für die Massenmarke Tui. Aber selbst, wenn es so käme, wäre das kein Beinbruch. Schließlich ist das Bemühen, Marken zu „verjüngen“, fast so alt wie das Marketing selbst. Und wenn das ein wenig gelingt, kommt die Frischzellenkur erfahrungsgemäß auch bei der Kundschaft im gesetzteren Alter gut an.

Christian Schmicke

 

08. Mai 2018 – 12:35
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Insgesamt hatten die Vereinigten Staaten im deutschen Quellmarkt 2017 einen Durchhänger. Floridas Metropole Miami hingegen war  unter deutschen Urlaubern so beliebt wie nie zuvor. Das geht aus Zahlen der Sales- und Marketingorganisation Greater Miami Convention & Visitors Bureau (GMCVB) hervor. Demnach reisten im vergangenen Jahr 434.734 Besucher aus Deutschland nach Miami. Das enspricht einer Steigerung um satte 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit sei die Bundesrepublik im internationalen Vergleich der wachstumsstärkste Quellmarkt, teilt die GMCVB mit.   

Auch insgesamt steht die Art-Deco-Stadt als Besuchermagnet gut da. Insgesamt 7,8 Millionen Übernachtungsgäste, und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr, besuchten 2017 die Stadt. Besonders hoch im Kurs steht die Destination nach aktuellen Zahlen bei Kanadiern, Kolumbianern, Argentiniern und Brasilianern – direkt gefolgt von den Deutschen.

Im laufenden Jahr werde man die Investitionen in Hotels, Restaurants, Clubs und Touristen-Attraktionen fortsetzen, verspricht die Marketingorganisation. So seien allein in diesem Jahr sieben neue Food Halls mit spannenden Gastro-Konzepten geplant. In Downtown Miami prägt die jüngste Eröffnung des "Brickell City Centres", einer edlen Shopping Mall, sowie die Fertigstellung des neuen “Patricia-and-Philip-Frost“-Museums der Wissenschaften das Bild. Damit würden auch Stammgästen Anreize für einen erneuten Besuch geboten. Zudem ist für September die Wiedereröffnung des neuen, über 500 Millionen teuren Miami Beach Convention Cernters geplant.

 

07. Mai 2018 – 17:21
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Seit Tagen hält die Eruption des Vulkans Kilauea Hawaii in Atem. Sie hatte nach Angaben der Erdbebenwarte USGS bereits am 30. April begonnen. Am vergangenen Donnerstag waren durch einen Riss Lava, Rauch und Asche ausgetreten. Zudem führten mehrere Erdbeben zu Schäden an Straßen auf Big Island und sorgten vorübergehend für Stromausfälle. Rund 1.700 Bewohner der Region im Osten von Big Island mussten auf Anweisung der Zivilschutzbehörde ihre Häuser verlassen.

Der Hawaii Volcanoes Nationalpark wurde nach einem Erdbeben am Freitag, das die Stärke 6,9 erreichte, und nach einigen Nachbeben zunächst komplett geschlossen. Mittlerweile kann er mit Einschränkungen wieder betreten werden. Besucher sollten aber weiterhin auf veränderte Bedingungen und unangekündigte Schließungen vorbereitet sein, heißt es von der Nationalparkverwaltung. Wieder zugänglich sind unter anderem das Jaggar Museum, das Kīlauea Visitor Center sowie die Mauna Loa Road vom Highway 11 zum Aussichtspunkt auf den gewaltigen Vulkan Mauna Loa, den Mauna Loa Lookout. Der Nationalpark zählt jährlich rund zwei Millionen Besucher. 

Die beiden touristischen Schwerpunkte der Inseln Big Island, die Städte Kona im Westen und Hilo im Osten der Insel, bei denen sich auch die wichtigsten Flughäfen befinden, liegen liegen nach Angaben des Fremdenverkehrsamtes weit genug vom Vilkan entfernt. Gefahren könnten hier ausgeschlossen werden, teilt die Hawai'i Tourism Authority mit. Aufgrund der vulkanischen Aktivität besteht lediglich eine Flugverbotszone über dem Vulkan Kilauea. 

Die US-Erdbebenwarte USGS geht davon aus, dass es zu weiteren Erdbeben kommt. Der Kilauea gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt und hat ein ausgedehntes unterirdisches Magmasystem. Seit 1983 ist er wieder häufiger aktiv. Wegen des großen unterirdischen Systems öffnen sich dabei immer wieder Erdspalten aus denen Lava austritt. Beim letzten großen Ausbruch im Jahr 1990 floss Lava aus mehreren Erdspalten direkt bis in den Pazifik.

 

07. Mai 2018 – 15:56
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Thilo Klante leitet nun den Reisebürovertrieb beim Aktivreiseveranstalter ASI Reisen. Zuvor war er für Club Méditerranée tätig und verantwortete dort die Sales- und Marketing-Aktivitäten mit touristischen Partnern. Bei ASI Reisen soll Klante das stationäre Vertriebsnetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz stärken. Er berichtet an den Vertriebs- und Marketingchef Benjamin Kehrer.

Der gelernte Reiseverkehrskaufmann arbeitete zunächst bei KLM und Northwest Airlines als Mitarbeiter im Backoffice Sales Support, bevor er zu Finnair und Qatar Airways wechselte. Seine erste Führungsposition brachte ihn als Corporate Sales Manager Central Europe zu der STA Travel.

ASI Reisen generiert rund 60 Prozent der Umsätze über den stationären Vertrieb. Nach Auskunft des Unternehmens liegen die Reisebüroumsätze derzeit um 15 Prozent über dem Vorjahr.

 

07. Mai 2018 – 14:32
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Deutschland-Urlaub liegt im Trend und Familien sind für die meisten Reiseveranstalter seit langem eine wichtige Zielgruppe. Doch wenn Deutschland- und Familienurlaub zusammenkommen, spielt die organisierte Touristik nach wie vor eine untergeordnete Rolle. Das zeigt auch eine gemeinsame Studie des Familien-Info-Portals Famigo und der Hochschule Heilbronn, die knapp 1.200 Familien mit Kindern bis zu zwölf Jahren zu ihrem Informations,- Buchungs- und Reiseverhalten bei Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands befragten.

Demnach buchten lediglich elf Prozent der Befragten ihre Reise im Reisebüro. Direkt beim Unterkunftsanbieter machten 42 Prozent ihren Urlaub perfekt, über Online-Portale buchten immerhin 22 Prozent. Buchungen direkt beim Reiseveranstalter spielen mit sieben Prozent eine untergeordnete Rolle; sie rangieren noch hinter den Buchungen über die Websites der Urlaubsorte, die es auf acht Prozent brachten.

Auch unter den Informationsquellen spielen Reisebüros für die hierzulande urlaubenden Familien nur eine untergeordnete Rolle. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer nutzten ihre Beratung gar nicht, von dem verbleibenden Drittel war etwa die Hälfte mit der Reisebüroberatung zufrieden. Wichtigste  und in den Augen der Reisenden auch die besten Informationsquellen sind demnach die Websites der Unterkünfte, gefolgt von den Online-Auftritten der Urlaubsorte und der Urlaubsregionen.

Beliebteste Unterkunftsart ist bei den Familien mit einem Anteil von 46 Prozent das Ferienhaus oder die Ferienwohnung, gefolgt von der Hotellerie (28%), Freunden und Bekannten (15%)sowie Gasthöfen und Pensionen (12%).    

 

04. Mai 2018 – 17:20
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Die Erkenntnis, dass Smartphones im Bereich der Online-Buchungen immer wichtiger werden, ist schon fast ein alter Hut. Nach Aussage des Marktführers findet heute bereits jeder dritte Besuch auf der hauseigenen Buchungsplattform tui.com mit dem Handy statt. Um auf diesem Sektor vorne mit dabei zu sein, gehe es vor allem um Geschwindigkeit, weiß Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak. Und genau daran hat er die Berliner Technikschmiede des Konzerns nun arbeiten lassen. Das Ergebnis ist eine neue Hotel-Buchungsseite, die sich laut Andryszak auch bei schlechter Netzabdeckung in maximal drei Sekunden aufgebaut hat. Damit sei man deutlich schneller als die Mitbewerber, versichert der Manager.

Außerdem soll ein neues Feature die Buchung via Smartphone erleichtern. Statt ihre gesamten Daten eingeben zu müssen, können Nutzer bei der Buchung einfach E-Mail-Adresse und Handynummer eingeben. Sie werden dann von einem Tui-Mitarbeiter angerufen, der ihre übrigen Daten erfasst.

Der Ausbau des Online-Vertriebs steht weit oben auf der Agenda von Andryszak und seinem Konzernchef Fritz Joussen. In diesem Jahr werde Tui mehr als 600 Milionen Euro Umsatz über die eigenen Internet-Buchungskanäle generieren, sagt er. Das seien rund 100 Millionen mehr als im Vorjahr. Gegenüber reinen Online-Plattformen wie Booking und Expedia sieht sich Andryszak dabei im Vorteil.  Denn während diese als reine Mittler rund sieben bis 15 Prozent Bruttomarge erreichten, könne Tui als Veranstalter mit 17 bis 23 Prozent kalkulieren. Das verschaffe dem Konzern vor allem bei der Preisbildung Luft.

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